DE583261C - Vorrichtung zum Trennen der Bestandteile unterschiedlichen spezifischen Gewichtes eines gasfoermigen oder fluessigen Gemisches - Google Patents

Vorrichtung zum Trennen der Bestandteile unterschiedlichen spezifischen Gewichtes eines gasfoermigen oder fluessigen Gemisches

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DE583261C
DE583261C DEH129673D DEH0129673D DE583261C DE 583261 C DE583261 C DE 583261C DE H129673 D DEH129673 D DE H129673D DE H0129673 D DEH0129673 D DE H0129673D DE 583261 C DE583261 C DE 583261C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/02Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising gravity

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Trennen der Bestandteile unterschiedlichen spezifischen Gewichtes eines gasförmigen oder flüssigen Gemisches Die Vorrichtung gemäß der Erfindung dient zum Trennen der Bestandteile unterschiedlichen spezifischen Gewichtes eines gasförmigen oder flüssigen Gemisches Für diesen Zweck wurden bisher verhältnismäßig umständliche Vorrichtungen verwendet. Die meisten Vorrichtungen dieser Art wiesen rotierende Teile auf. Es ist allerdings auch schon vorgeschlagen worden, derartige Vorrichtungen mit ruhenden Teilen zu bauen. U. a. wollte man die Aufteilung des Gasgemisches unter Ausnutzung der unterschiedlichen Dichte seiner Bestandteile und der daraus resultierenden unterschiedlichen Geschwindigkeit bei Verminderung des Druckes in einer Vorrichtung vornehmen, welche im wesentlichen aus einer geraden zylindrischen Leitung bestand, ulder in größerem Abstand voneinander konische Hülsen angebracht waren.
  • Es hat sich aber gezeigt, daß durch eine derartige Vorrichtung keine genügend scharfe Trennung der verschiedenen Gemischbestandteile vorgenommen werden konnte, da nicht nur die weniger dichten, sondern auch ein Teil der dichteren Bestandteile der Gase nach Durchtritt durch die Konen expandierten und infolgedessen die letzteren nicht bis zu der nächstfolgenden Hülse gelangten. Durch die Erfindung werden die genannten Nachteile vermieden. Das Hauptmerkmal der Erfindung besteht darin, daß zur Aufteilung des Gemisches in seine Bestandteile eine aus konischenHülsen zusammengesetzte Leitung dient, welche derart ineinandergesteckt sind, daß jede Hülse über die vorhergehende herübergreift, und daß der Querschnitt der Leitung vom Eintritts- bis zum Austrittsende abnimmt. Eine beispielsweise Ausführungsfomi ist in der Zeichnung erläutert.
  • In Abb. I wird das zu trennende Gemisch in Richtung des Pfeiles 22 mittels des Förderorganes 23 durch die Leitung 24 in die Trennvorrichtung gefördert. Die Trennvorrichtung besteht hier aus einer konischen Leitung 25, deren tiWandung mit schrägen Schlitzen 26 versehen ist. Die Leitung ist aus konisch ineinandergesteckten Hülsen zusammengesetzt.
  • Von dem durch die Leitung 25 hindurchtretenden Gemisch werden an den schlitzartigen Öffnungen die leichteren Bestandteile umgelenkt und nach außen in Richtung der Pfeile 27 abgezweigt, während die schwereren Bestandteile in der Richtung der Hauptleitung weitergefördert werden und an deren verjüngtem Ende austreten. Von dort werden sie in Richtung des Pfeiles 28 durch die angeschlossene Leitung 29 weitergeleitet.
  • In Abb. z wird das zu trennende Gemisch in Richtung des Pfeiles 36 durch die Leitung 37 der eigentlichen Trennvorrichtung zugeführt. Diese besteht aus gleichartig ausgebildeten, mit Spielraum ineinandergesteckten konischen Hülsen38.
  • Beim Durchtritt durch die von diesen Hülsen gebildeteLeitungwerden dieleichterenBestandteile in Richtung der Pfeile 39 durch den Schlitz 40 zwischen den Hülsen nach außen hin abgezweigt. Die schwereren Bestandteile gelangen aus dem Ende der Leitung in die angeschlossene konische Leitung 4X und von da in die Leitung 42, in weIcher sie in Richtung des Pfeiles 43 weitergefördert werden.
  • Die Vorrichtungen eignen sich für die Trennung der Bestandteile aller Arten von Gasen und Flüssigkeiten. EineTrennung verschiedener Bestandteile eines Gasgemisches kann beispielsweise von Vorteil sein, wenn der eine Bestandteil des Gemisches einen schädlichen Einfluß auf die Umgebung ausübt. Bekannt ist der schädliche Einfluß des 502 rund SO3-Gehaltes der Rauchgase von Kesselfeuerungen. Bei Verwendung von Blechschornsteinen besteht die Gefahr, daß bei niedrigen Rauchgastemperaturen diese Dämpfe noch innerhalb des Schlotes kondensieren, was Korrosionswirkungen zur Folge hat. Es ist deshalb zweckmäßig, die Gase zunächst einer Reinigung zu unterwerfen und die vorgenannten Dämpfe, welche die schwersten Bestandteile der Rauchgase ausmachen, von dem Gemisch abzusondern und sodann durch Absorption oder in anderer Weise unschädlich zu machen.
  • Die Vorrichtungen gemäß Abb. Lund 2 eignen sich auch dazu, den Ruß- und Aschegehalt der Rauchgase abzusondern. Die in den Rauchgasen enthaltenen Verunreinigungen treten mit den SO2-Gasen aus dem Ende der verjüngten Leitung der Trennvorrichtung aus.

Claims (1)

  1. Die Trennung der Bestandteile eines Gases kann ganz oder teilweise bewerkstelligt werden Dies hängt in erster Linie davon ab, wie groß die Unterschiede der spezifischen Gewichte der Bestandteile des Gasgemisches sind. Sind diese Unterschiede klein, so ist eine vollständige Trennung schwer möglich. In diesem Fall aber kann die Vorrichtung dazu benutzt werden, eine teilweise Trennung der Bestandteile vorzunehmen. Die so vorbehandelten Gase können dann in beliebiger Einrichtung, wie sie bereits zu diesem Zweck in der Praxis Verwendung finden, endgültig getrennt werden, P A T E N T A N S P R U C H : Vorrichtung zum Trennen der Bestandteile unterschiedlichen spezifischen Gewichtes eines gasförmigen oder flüssigen Gemisches, bestehend aus einer Leitung, die aus konischen Hülsen derart zusammengesetzt ist, daß jede Hülse über die vorhergehende herübergreift und daß der Querschnitt der Leitung vom Eintrittsende bis zum Austrittsende abnimmt.
DEH129673D 1931-12-03 1931-12-03 Vorrichtung zum Trennen der Bestandteile unterschiedlichen spezifischen Gewichtes eines gasfoermigen oder fluessigen Gemisches Expired DE583261C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE910614C (de) * 1946-02-22 1954-05-03 Erik Torvald Linderoth Verfahren und Vorrichtung zur Abscheidung fester Partikeln aus einem gasfoermigen Medium
DE1052360B (de) * 1956-05-05 1959-03-12 Siemens Ag Entmischer fuer OEl-Wasser-Gemische
US5584901A (en) * 1994-07-22 1996-12-17 Environmental Protection Group, Ltd. Dispersed phase separator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE910614C (de) * 1946-02-22 1954-05-03 Erik Torvald Linderoth Verfahren und Vorrichtung zur Abscheidung fester Partikeln aus einem gasfoermigen Medium
DE1052360B (de) * 1956-05-05 1959-03-12 Siemens Ag Entmischer fuer OEl-Wasser-Gemische
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