DE582736C - Selbsttaetige Kurzschluss- und Buerstenabhebeeinrichtung - Google Patents
Selbsttaetige Kurzschluss- und BuerstenabhebeeinrichtungInfo
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- H02K27/00—AC commutator motors or generators having mechanical commutator
- H02K27/04—AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
- H02K27/10—AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection with switching devices for different modes of operation, e.g. repulsion-induction motor
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Description
Zur Behebung der Anlaufschwierigkeiten und zur Verbesserung der Arbeitsweise von
Repulsionsmotoren ist es bekannt, den Kommutator am Ende der Anlaufperiode durch
Fliehkraftwirkung selbsttätig kurzzuschließen und die die Kurzschließung bewirkende Fliehkrafteinrichtung
zugleich zum Zwecke einer selbsttätigen Bürstenabhebeeinrichtung dienstbar zu machen. Bei den seitherigen Einrichtungen
dieser Art bestand aber insbesondere der Nachteil, daß infolge des erforderlichen
Zusammengreifens zwischen den umlaufenden und den ortsfesten Teilen (abgesehen davon,
daß der Aus- und Einbau des Ankers zum Teil wesentlich erschwert war) eine Kontrolle
der ordnungsmäßigen Wirkungsweise der einzelnen Bestandteile der Gesamteinrichtung
nicht ohne weiteres möglich war. Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe,
dem dadurch abzuhelfen, daß die in ihrem Aufbau einfach gestalteten Maßnahmen bei der
ortsfesten Bürstenabhebeeinrichtung einerseits und der umlaufenden Fliehkraft- und Kurzschlußeinrichtung
andererseits durch leicht entfernbare Kraftübertragungsglieder ohne weiteres lösbar gestaltet sind und hierbei weiterhin
die beiderseitigen Einrichtungen unabhängig voneinander für sich allein betriebsfähig
bleiben, so daß also sowohl die selbsttätige Kurzschlußvorrichtung voll arbeitsfähig
bleibt, als auch die Bürstenabhebevorrichtung für eine Handbetätigung ihre Funktion
voll behält, und dies, ohne daß es einer anderen Maßnahme als der Entfernung jenes
besonderen Verbindungsgliedes bedarf.
Die Abb. 1 und 2 zeigen ein aus der Reihe zahlreicher Verwirklichungsmöglichkeiten des
Erfindungsgedankens herausgegriffenes Beispiel, bei dem die einzelnen Lamellen des
Kollektors 1 eines Wechselstrom-Repulsionsmotors an der Stirnfläche durch Anpressen
einer axial verschiebbaren Kontaktscheibenanordnung 2, 3 unter Fliehkraftwirkung kurzgeschlossen werden und mit dieser axialen
Verschiebebewegung die Bürsten 4 vom Bürstendruck entlastet bzw. von der Kommutatorlauffläche
abgehoben werden. Das Beispiel zeigt zugleich, wie die Gesamteinrichtung in kleinem Räume, wie etwa im Lagerschild
des Motors, untergebracht werden kann unter Wahrung leichter Verstellbarkeit der Bürsten
und ohne die Inkaufnahme besonderer Reibungsverluste und der zugehörigen Abnutzungen
an den kraftübertragenden Konstruktionsgliedern im Betriebszustande.
Die Abb. 1 zeigt in einer Ansicht längs der ■
Achse von der Innenseite des Motors her (bei entferntem Kollektor 1) gesehen mit ' teilweisen
Schnitten senkrecht zur Rotationsachse und die Abb. 2 in einer Seitenansicht mit teilweisen Schnitten längs der Achse die
Kurzschlußkontakteinrichtung als zwei lose
auf die Motorwelle 5 aufgeschobene kreisförmige Scheiben 2 und 3, die nach dem
Kollektor 1 zu konkav gewölbt sind und durch radiale Schlitzung am Umfange federnde
Zinken aufweisen. Die Schlitze der beiden durch das Eingreifen zweier Warzen der
einen Scheibe in entsprechende Bohrungen 6 der anderen Scheibe gegeneinander unverdrehbar
gemachten Scheiben 2 und 3 sind dabei ,um eine halbe Teilung versetzt, und
der Durchmesser der einen Scheibe ist kleiner gehalten, so daß eine doppelte Ringreihe von
Kontaktstellen an den Stirnflächen der Kollektorlamellen zur Auflage gebracht werden
kann, deren Schmiegsamkeit durch die Wahl einer besonders weichen Federung, z. B. der
inneren Scheibe 3, erhöht ist. Durch die Anwendung zweier Scheiben 2 und 3 und deren
Versetzung der Teilung, die an die Stelle" einer Lücke der einen Scheibe einen Zinken
der anderen treten läßt, wird eine längs des Umfangs sich ununterbrochen erstreckende
Kontaktüberdeckung erreicht. Die äußere Scheibe 2, die dabei die größere Festigkeit
besitzt, wird unter dem Drucke einer zwischen eine Eindrehung am Kollektor 1 und
die Scheibe 3 eingelegten Kegelstumpffeder 7 gegen eine ebenfalls lose auf die Welle 5 geschobene
Kreisplatte 8 gezwungen, die ihrerseits an einem mit der Welle 5 festen Flansche
10 ein Widerlager findet (gestrichelte Lage bei Abb. 2). In diesen Kraftschluß vermögen
die als Fliehkörper dienenden Kugeln 9 einzutreten, die jeweils in einem der längs des
Umfanges gleichmäßig verteilt angeordneten seitlichen Schlitze 11 des Flansches 10 radial
beweglich geführt werden, wobei sie einerseits gegenüber der ebenen Fläche der Kreisplatte 8 wirken und andererseits an den
schräg verlaufenden Flanken 12 der Schlitze ii, derart, daß die Kugeln9 mit ihrer axialen
Bewegung die Kreisplatte S axial verschieben.
Die an der Kreisplatte 8 auftretende axiale Stellkraft wird im" Beispiele nun dadurch auf
die Bürstenabhebeeinrichtung übertragen, daß die Kreisplatte 8 an ihrem Umfang in die geschlitzten
Enden zweier Gelenkbolzen 13 eingreift, die, diametral gegenüberliegend, in
radialen Bohrungen eines die Kreisplatte 8 mit radialem Abstand umgebenden Ringes 14
lose eingesetzt sind und zum Zwecke leichter Entfernbarkeit durch mit dem Ringe 14 feste
Plattfedern 15 an den Köpfen 16 gegenüber axialer Verschiebung bei Verdrehbarkeit um
die Bolzenachsen festgehalten werden. Dieser Ring 14, dessen Mittelebene im (mit den Abbildungen
dargestellten) vollen Arbeitszustande des Motors ungefähr mit der Mittelebene der Kreisplatte 8 zusammenfällt, bildet
einen Hebel, der an einer die Bürsten 4 tragenden, in das Lagerschild 18 eingesetzten
Ringplatte 19 um den Scharnierstift 17
schwenkbeweglich befestigt ist. Das Scharniergelenk ist im Beispiele für den Fall der
Fertigung des Bürstenringes 19 aus Blechmaterial dadurch gebildet, daß zwei zueinander
parallele Blechwinkel 20 aus einer rechteckigen Öffnung 21 im rechten Winkel
zur Ebene des Bürstenringes 19 aufgebogen werden, die den Ringhebel 14 in einem klotzartigen
Ansätze 22 zwischen sich fassen und mittels des Scharnierstiftes 17 verbinden.
Dem Scharnieransatze 22 des Ringhebels 14 diametral gegenüber befindet sich ein ebensolcher
Ansatz, der indessen einen radial geführten Schlitz 24 aufweist, durch den, parallel zum Scharnierstifte 17, ein Stift 23
hindurchtritt.
Der Stift 23 bildet den Arbeitspunkt am freien Ende des Ringhebels 14 und ist dazu
bestimmt, mit den ·Schrägflächen 26 und 27 eines Hebels 25 zusammenzuwirken, der an
seinem einen Ende mit einem Scharnierstifte
28 befestigt ist und — durch eine öffnung 32 des Bürstenringes 19 hindurchtretend —
an seinem anderen Ende, -parallel zum Scharnierstifte 28, einen Traversenstift 31. trägt,
der seinerseits mit den Bürsten 4 bzw. deren Federn 33 über jeweils ein Verbindungsstück go
34 in kraftübertragendem Zusammenhang steht. Der (sowohl zum Scharnierstift 17 als
auch zum Stifte 23 des Ringhebels 19 parallele) Scharnierstift 28 wird dabei wieder
von zwei unter sich parallelen Winkeln
29 getragen, die aus dem Blechmaterial des Bürstenringes 19 rechtwinklig aus den Ausnehmungen
30 abgebogen sind und für deren Enden mit einer Öffnung 41 des Lagerschil- '
des 18 Platz geschaffen ist. Die Bürsten 4 too werden durch am Bürstenringe 19 befestigte
Bürstenkasten 35 gehalten und erhalten ihren sie gegen die Kollektorfläche pressenden
Druck von je einer um die ebenfalls am Bürstenring 19 festen Zapfen 36 gewundenen 10g
Spiralbandfeder 33, die, mit dem einen Ende am Zapfen 36 fest, mit dem anderen Ende 37
auf den Bürstenkopf drückt. Das Federende 37 ist dabei mit dem einen Ende des Verbindungsstreifens
34 verbunden, der, etwa von no der Breite des Federbandes, mit seinem
anderen Ende 38 in einem Schlitze gabelförmig über den Traversenstift 31 greift.
Etwa im Bereiche seiner Mitte vermag sich der Verbindungsstreifen 34 gegen den Außenumfang
der Spiralfeder 33 zu legen, so daß er dort seine Abstützung bzw. einen Hebeldrehpunkt
findet, wenn sein Ende 38 unter Kraftäußerung vorn Traversenstifte 31 des
Hebels 25 her angehoben wird und so das Federende 37 nach abwärts zwingt. Hierdurch
werden dann die Bürsten 4 vom Drucke
ihrer Feder 33 entlastet und vermögen darüber hinaus, dem nach unten gezwungenen
Federende 37 (im Beispiele lediglich durch das Eigengewicht) folgend, eine von der KoI-lektoroberfläche
vollkommen entfernte Lage einzunehmen.
In der mit den Abbildungen dargestellten (gleichzeitig der kurzschließenden Kontaktstellung
der Scheiben 2 und 3 entsprechenden) Stellung der abgehobenen Bürsten 4 ist der vom Traversenstifte 31 am Ende des
Hebels 25 aufzunehmende Druck der beiden Bürstenfedern 33 dadurch abgestützt, daß
sich die Schrägfläche 27 gegen den Stift 23 des freien Endes des Ringhebels 14 legt
(Abb. 2). Die Neigung dieser Schrägfläche 27 ist dabei so bemessen, daß am Stift 23
eine axial gerichtete Kraftkomponente entsteht, die den Ringhebel 14 gegen den
Bürstenring 19 gepreßt hält. In dieser Raststellung, die der Ringhebel 14 im vollen Betriebszustande
des Motors einzunehmen gezwungen wird, bei der die Mittelebene der Ringplatte 8 ungefähr mit der Mittelebene
des Ringhebels 14 übereinstimmt, besteht zwischen den geschlitzten Enden der über den
Umfang der Kreisplatte 8 greifenden Gelenkbolzen 13 keinerlei kraftübertragender Zusammenhang.
Die Verhältnisse sind vielmehr unter entsprechender Vergrößerung der
Schlitzbreite gegenüber der Dicke der Kreisplatte 8 so" gewählt, daß auch jede reibende
Berührung in diesem Zustande vermieden wird. Wird andererseits der Motor stillgesetzt,
so daß die Kugeln 9 von der Feder 7 radial nach einwärts gezwungen werden und die Kreisplatte 8 vom Kollektor 1 weg gegen
den Flansch 10 zu in die gestrichelte Lage der Abb. 2 verschoben wird, dann wird der
Ringhebel 14 von den an der Ringplatte 8 angreifenden geschlitzten Enden der Bolzen 13
in die strichpunktiert angedeutete Lage geklappt, eine Lage, in der sich der Stift 23 des
Ringhebels an die Flanke 26 des Hebels 25 legt, die nun dem Hebel 25 so viel Raum gibt,
daß sich sein mit dem Traversenstift 31 bewehrtes Ende so weit nach abwärts bewegt,
und damit das Ende 37 der Feder 33 unter Vorschieben der Bürsten 4 durch den um den
Außenumfang der Federspirale 33 kippenden Verbindungsstreifen 34 so weit radial nach
einwärts bewegt, bis schließlich am Verbindungsstreifen 34 überhaupt kein Auflagerdruck
am Außenumfang der Feder 33 mehr auftritt und damit dann der gesamte Bürstenfederdruck
auf die sich am Kollektor abstützenden Bürsten 4 zur Auswirkung gebracht wird. Die Verhältnisse lassen sich
auch hierbei wieder so wählen, daß in diesem zum Motorstillstande gehörigen Zustande
eine besondere Kraftäußerung zwischen den Schlitzenden der Bolzen 13, und der Kreisplatte 8, die etwa das Anzugsmoment des
Motors schmälern könnte, entfällt.
Wird sonach der Motor eingeschaltet, dann läuft er mit voll aufliegenden Bürsten 33 als
Repulsionsmotor hoch. Sobald er eine Drehzahl erreicht hat, bei der die an den Flanken
12 umgelenkte Fliehkraft die Kraft der Feder 7 zu überwinden vermag, verschiebt
sich die Kreisplatte 8 kurzschließend dem Kollektor 1 zu. Hierbei wird über die Schlitzenden
der Bolzen 13 der Ringhebel 14 umgelegt, der mit seinem Stifte 23 den Hebel 25
an der Schrägfläche 26 anhebt, bis schließlich die Schrägfläche 27 erreicht ist, die dann
ihrerseits die Raststellung für den Betriebszustand erzwingt, wobei nach durchgeführtem
. Kurzschließen des Kollektors die Bürsten 4 vom Anpressungsdruck entlastet bzw. abgehoben
sind.
Der Bürstenring 19, der gemäß den Abbildungen an verschiedenen Stellen seines kreisförmigen
Außenumfanges von zylindrischen Paßflächen 42 am Lagerschild 18 zentriert
gelagert wird, wird durch die mittels der Schrauben 40 'von außen festziehbaren
Klemmstücke 39 festgehalten. Er ist nach Lockerung der Schrauben 40 um die Rotationsachse
der Welle 5 schwenkbar, so daß, da alle zur Bürstenabhebeeinrichtung gehörigen Teile einschließlich der Bürsten von
ihm ausschließlich getragen werden und da weiterhin der Zusammenhang der Gelenkbolzen
13 mit der Kreisplatte 8 der Fliehkrafteinrichtung längs des gesamten Umfanges
unverändert gewahrt bleibt, es ohne weiteres möglich ist, den Bürstensatz in die Kommutierungszone
einzustellen. Mit dem Herausnehmen der (damit auch leicht auswechselbaren) Gelenkbolzen 13 wird der Zusammenhang
mit der Fliehkrafteinrichtung ohne weiteres lösbar, so daß eine Behinderung beim
Ausbau des Lagerschildes bzw. des Rotors vermieden ist und zugleich die Funktion j eder
der beiden Einrichtungen für sich allein,sowie auch deren Zusammengreifen an den
Bolzenenden 13 jederzeit kontrolliert werden kann.
An Stelle der Gestaltung des Bürstenringes 19 aus Blechmaterial bleibt es unbenommen,
hierzu auch Guß- oder Preßmaterial zu verwenden. Überhaupt ist die Verwirklichung
des Erfindungsgedankens nicht an die Anwendung der mit dem Beispiele gerade gezeigten
konstruktiven Einzelheiten gebunden. Sie ist auch keineswegs an die Betätigung der
Bürstenabhebevorrichtung speziell seitens einer mit Kugeln als Fliehkörper wirkenden
und gegenüber der Stirnseite eines Kollektors kontaktgebenden Einrichtung gebunden, sondern
kann sich hierbei auch jeder anderen An-
Ordnung bedienen, wie auch die Bürstenabhebeeinrichtung in abweichender Anwendungsmöglichkeit
gestaltet werden kann. Endlich ist es für die Verwirklichung des Er-S findungsgedankens auch unwesentlich, auf
welche besondere Art die Kraftübertragungseinrichtung zwischen Fliehkrafteinrichtung
einerseits und Bürstenabhebeeinrichtung andererseits gestaltet wird.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Selbsttätige Kurzschluß- und Bürstenabhebeeinrichtung mit gemeinsamer Fliehkraftbetätigung, insbesondere für Repulsionsmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Kurzschlußeinrichtung umlaufende Fliehkrafteinrichtung einerseits und die ortsfeste Bürstenabhebevorrichtung andererseits so ausgebildet sind, daßao sie durch Einfügen eines Verbindungsgliedes in zwangsläufige Abhängigkeit voneinander gebracht sind und bei Entfernen des Verbindungsgliedes unabhängig voneinander und ohne gegenseitige Behinderung einzeln ihrer Bestimmung genügen können, derart, daß die Kurzschlußeinrichtung unabhängig von der z. B. von Hand umlegbaren Bürstenabhebeeinrichtung arbeiten kann.
- 2. Selbsttätige Kurzschluß- und Bürstenabhebeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Kleinhaltung und leichter Lösbarkeit das Verbindungsglied (13) den kraftschlüssigen Zusammenhang zwischen den umlaufenden und den ortsfesten Teilen nur während der selbsttätigen Umschaltung beim An- und Auslauf vermittelt, während im Stillstand bzw. bei Lauf des Motors der Kraftschluß durch beispielsweise als Schrägnächen ausgebildete Rasten (23, 26, 27) aufrechterhalten wird.
- 3. Selbsttätige Kurzschluß- und Bürstenabhebeeinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürsten (4) durch einen unter Fliehkraftwirkung bewegten Hebel (25) betätigt werden, der seinerseits auf die Bürstenfedern (33) einwirkende Hebel (34) so umlegt, daß die Bürsten (4) vom Druck ihrer Anpreßfedern (33) entlastet und dadurch abgehoben werden.
- 4. Selbsttätige Kurzschluß- und Bürstenabhebeeinrichtung nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurzschlußkontakteinrichtung gegenüber der Stirnseite des Kollektors aus in sich unverdrehbaren, am Außenumfang mit Zinken versetzter Teilung versehenen, dem Kollektor zu konkav gewölbten Scheiben (2, 3) gebildet ist, die zwischen die der Fliehkraft axial entgegenwirkende Druckfeder (7) und eine unter der Fliehkraftwirkung axial verschiebbare Kreisplatte (8) auf die Welle aufgeschoben sind.
- 5. Selbsttätige Kurzschluß- und Bürsten- abhebeeinrichtung nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die leicht entfernbaren Verbindungsglieder (13) an einem ringförmigen Hebel (14) diametral gegenüberliegend eingesetzt sind, dessen Mittelebene im wesentlichen mit der Mittelebene der fliehkraftbetätigten Kreisscheibe (8) übereinstimmt und der einerseits in einem Scharniere (17, 20) an einem die Bürsten (4) tragenden ringförmigen Körper (19) befestigt ist, andererseits mit den Schrägnächen (26, 27) eines senkrecht zur Ebene des Ringes (14) liegenden, ebenfalls am Bürstenring (19) in einem Scharnier (28, 29) befestigten Hebels (25) zusammenwirkt.
- 6. Selbsttätige Kurzschluß- und Bürstenabhebeeinrichtung nach den Ansprüchen ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche zum nicht umlaufenden Teil der Gesamteinrichtung gehörigen Konstruktionsstücke auf einer um die Wellenachse go schwenkbaren Bürstenbrücke angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO18833D DE582736C (de) | 1931-02-07 | 1931-02-07 | Selbsttaetige Kurzschluss- und Buerstenabhebeeinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEO18833D DE582736C (de) | 1931-02-07 | 1931-02-07 | Selbsttaetige Kurzschluss- und Buerstenabhebeeinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE582736C true DE582736C (de) | 1933-08-22 |
Family
ID=7354837
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO18833D Expired DE582736C (de) | 1931-02-07 | 1931-02-07 | Selbsttaetige Kurzschluss- und Buerstenabhebeeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE582736C (de) |
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1931
- 1931-02-07 DE DEO18833D patent/DE582736C/de not_active Expired
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