DE581872C - Elektrische Entladungsroehre - Google Patents

Elektrische Entladungsroehre

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DE581872C
DE581872C DE1930581872D DE581872DD DE581872C DE 581872 C DE581872 C DE 581872C DE 1930581872 D DE1930581872 D DE 1930581872D DE 581872D D DE581872D D DE 581872DD DE 581872 C DE581872 C DE 581872C
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DE
Germany
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cathode
oxide
electric discharge
operating current
electron
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Expired
Application number
DE1930581872D
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English (en)
Inventor
Dr Edmund Germer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osram GmbH
Original Assignee
Osram GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J1/00Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J1/02Main electrodes
    • H01J1/13Solid thermionic cathodes
    • H01J1/14Solid thermionic cathodes characterised by the material

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  • Discharge Lamp (AREA)

Description

  • Elektrische Entladungsröhre Die Erfindung betrifft .eine elektrische Entladungsröhre mit durch den Betriebsstrom zum Glühen gebrachter, eine elektronenemittierende Oxydschicht besitzenderKathode. Bei derartigen Entladungsröhren stellt sich oft der Übelstand ein, daß die Kathode durch den Betriebsstrom entweder zu stark aufgeheizt wird, was dann zufolge lebhafter Materialverdampfung zu einer frühzeitigen Zerstörung der Kathode führt, oder aber daß sie durch den Betriebsstrom nicht genügend aufgeheizt wird, worunter dann die Zündfähigkeit der Röhre leidet.
  • Erfindungsgemäß lassen sich diese übelstände in einfachster Weise dadurch vermeiden, daß der oxydischen Kathodenschicht entweder besser leitende Stoffe, wie etwa Gold, Silber oder Kupfer, oder schlechter leitende Stoffe, wie etwa Zirkonium-, Hafnium- oder Zinkoxyd, in solchen Mengen zugesetzt werden, daß sich durch Änderung des Ohmschen Querwiderstandes und Änderung der durch den Betriebsstrom entwickelten Jouleschen Wärme die jeweils höchstzulässige Kathodentemperatur einstellt, nämlich eine solche, bei welcher ohne merkliche Kathodenverdampfung oder -zerstäubung die Elektronenemission am günstigsten ist.
  • ES ist zwar bereits bei Elektronenröhren mit fremdgeheizten Oxydelektroden bekannt, der Oxydmasse kleine Mengen von Edelmetallen zuzusetzen. Hierbei handelte es sich jedoch nur ausschließlich darum, die Haftung der Oxydschicht auf ihrem Trägerkörper zu verbessern, nicht aber wie gemäß vorliegender Erfindung darum, bei sich selbst aufheizenden Oxydelektroden unter Vermeidung von Materialverdampfung oder -zerstäubung die jeweils günstigste Emissionstemperatur dadurch sicherzustellen, daß je nach den Betriebsbedingungen der Röhre, der Gasfüllung und der Wahl der elektronenemittierenden Erdalkalioxyde ganz bestimmte, gut leitende oder auch schlecht leitende Zusätze ausgewählt und der Oxydmasse der Elektroden beigegeben werden.
  • Bei einer Röhre mit einer Argongrundfüllung von etwa i bis 2 mm Druck, deren Elektroden mit Erdalkalioxyden überzogen wurden und die beispielsweise finit 3 bis 6 Ampere Stromstärke betrieben wird, ist üs erforderlich, den elektronenemittierenden Erdalkalioxyden schlecht leitende Stoffe, wie z. B. Zirkoniumoxyd, zuzusetzen. So hat sich beispielsweise- ein Gemisch aus 5o% Bariumoxyd, 20% Strontiumoxyd, 2o% Calciumoxyd und io% Zirkoniumoxyd bestens bewährt, welches in den Zwischenräumen eines aus Nickel gefertigten porösen Trägerkörpers, etwa eines Nickeldrahtgeflechtes, eingelagert ist. Ist die gleiche Röhre dagegen mit Neon von etwa 5 mm Druck gefüllt, so ist es erforderlich,, den emittierenden Oxyden der Elektrode gut leitende Stoffe, wie z. B. Silber, zuzufügen. Die Menge muß dabei jeweils den Abmessungen der Röhre und auch der Elektroden angepaßt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre mit durch den Betriebsstrom zum Glühen gebrachter, eine elektronenemittierende Oxydschicht besitzender Kathode, dadurch gekennzeichnet, daß der oxydischen Kathodenschicht entweder besser leitende Stoffe, wie etwa Gold, Silber oder Kupfer, oder schlechter leitende Stoffe, wie etwa Zirkon-, Hafnium- oder Zinkoxyd, in solchen Mengen zugesetzt sind, daß sich durch Änderung des Ohmschen Querwiderstandes und Änderung der durch den Betriebsstrom :entwickelten jouleschen Wärme .eine Kathodentemperatur einstellt, bei welcher ohne merkliche Kathodenverdampfung oder -zerstäubung die Elektronenemission am günstigsten ist.
DE1930581872D 1930-06-17 1930-06-17 Elektrische Entladungsroehre Expired DE581872C (de)

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DE (1) DE581872C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1025998B (de) * 1954-06-23 1958-03-13 Philips Nv Verfahren zur Herstellung von Oxydkathoden fuer Elektronenroehren
DE974434C (de) * 1947-06-05 1960-12-22 Patra Patent Treuhand Elektrische Niederdruck-Entladungslampe

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DE974434C (de) * 1947-06-05 1960-12-22 Patra Patent Treuhand Elektrische Niederdruck-Entladungslampe
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