DE580947C - Mehrrillige Riemenscheibe aus Blechscheiben - Google Patents

Mehrrillige Riemenscheibe aus Blechscheiben

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DE580947C
DE580947C DEA65175D DEA0065175D DE580947C DE 580947 C DE580947 C DE 580947C DE A65175 D DEA65175 D DE A65175D DE A0065175 D DEA0065175 D DE A0065175D DE 580947 C DE580947 C DE 580947C
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pulleys
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/32Friction members
    • F16H55/36Pulleys
    • F16H55/44Sheet-metal pulleys

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pulleys (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Riemenscheiben im allgemeinen und insbesondere Riemenscheiben mit mehrfachen V-Nuten, bei denen die Riemennuten mit geneigten ringförmigen Treibflanschen versehen sind, die in zwei Sätzen von kreisförmigen, auf den zylindrischen Teilen eines drehbaren Befestigungsgliedes gelagerten Blechteilen gebildet sind.
Die Erfindung bezweckt die Ausbildung von Riemenscheiben mit mehreren V-Nuten, die aus zwei Sätzen von kreisförmigen Blechteilen, wie oben erwähnt, bestehen, wobei die Teile jedes Satzes vorzugsweise Mittelöffnungen gleichen Durchmessers haben zum Aufbringen der Teile auf die zylindrischen Teile einer Welle oder eines Nabenteils und wobei die Teile jedes Satzes mit abgestuften Ringteilen zwischen den geneigten Treibflanschen und den Mittelöffnungen versehen sind, um den die Umfangsnuten be-
ao grenzenden Teilen der gepreßten Stahlriemenscheiben die genügende Steifheit und Stärke zu geben.
Weiterhin bezweckt die Erfindung die Ausbildung von Riemenscheiben mit mehrfachen V-Nuten, die aus zwei Sätzen kreisförmiger Blechteile mit abgesetzten Teilen, wie oben erwähnt, bestehen, wobei die Teile der Sätze so geformt sind, daß sie auf den zylindrischen Teilen einer Welle oder eines Nabengliedes befestigt werden können, um Riemenscheiben mit innerhalb praktischer Grenzen beliebiger Anzahl von Nuten zu bilden, und unabhängig von der Anzahl der Nuten eine Symmetrie zu einer durch die mittleren Teile der Nutenperipherie der Riemenscheiben gelegten Diametralebene besteht, wodurch gedrängt gebaute und in sich selbst ausbalancierte Riemenscheiben entstehen.
Ferner bezweckt die Erfindung die Ausbildung von Riemenscheiben mit mehrfachen V-Nuten, die aus sich berührenden kreisförmigen Blechteilen bestehen, für deren Herstellung durch Pressen der Glieder aus Stahlblech o. dgl. nur zwei bestimmte Matrizen notwendig sind.
Ferner bezweckt die Erfindung die Ausbildung von Riemenscheiben mit mehreren V-Nuten, die leicht von Gewicht und gedrängt, trotzdem aber dauerhaft und relativ billig herzustellen sind.
Weitere Vorteile der Erfindung erhellen die Beschreibung und die beigegebenen Zeichnungen, in denen gleiche Bezugszeichen in den verschiedensten Figuren gleiche Teile bedeuten.
Fig. ι ist ein mittlerer Axialschnitt durch eine Riemenscheibe gemäß der Erfindung mit vier Nuten,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Riemenscheibe gemäß Fig. 1,
Fig. 3 ein mittlerer Axialteilschnitt einer Riemenscheibe gemäß der Erfindung mit zwei Nuten, ·
Fig. 4 ein mittlerer Axialteilschnitt einer Riemenscheibe gemäß der Erfindung mit drei Nuten,
Fig. 5 ein mittlerer Axialschnitt einer Riemenscheibe mit zwei Nuten, die aus zwei abgeänderten vereinfachten Sätzen von kreisförmigen äußeren und inneren Gliedern besteht,
Fig. 6 eine Seitenansicht der Riemenscheibe gemäß Fig. 5,
ίο Fig. 7 ein mittlerer Axialteilschnitt einer/abgeänderten Ausführungsform einer Riemenscheibe mit drei Nuten unter Benutzung der äußeren und inneren Glieder der Riemenscheibe nach Fig. 5,
Fig. 8 ein mittlerer Axialteilschnitt einer Riemenscheibe mit vier Nuten, aus denselben Teilen zusammengesetzt wie die Riemenscheibe nach Fig. 5,
Fig. 9 ein mittlerer Axialteilschnitt einer Riemenscheibe mit zwei Nuten, zusammengesetzt aus äußeren und inneren Teilen einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 10 ein mittlerer Axialteilschnitt einer Riemenscheibe mit zwei Nuten, bestehend aus Sätzen innerer und äußerer Glieder einer weiteren abgeänderten Form,
Fig. 11 ein mittlerer Axialteilschnitt einer Riemenscheibe mit drei Nuten, zusammengesetzt aus Sätzen der Riemenscheibe gemäß Fig. 9.
Gemäß Fig. 1 hat das Nebenglied 1, das auf einer Kraftwelle sitzt und in beliebiger Weise; befestigt sein kann, eine zylindrische Umfangsfläche 5 zum Aufsetzen zweier Sätze von Bleehteilen, die aus äußeren Gliedern 3 und inneren Gliedern 4 bestehen. Diese Fläche kann ebensogut direkt auf der Kraftwelle sitzen. Die äußeren und inneren Glieder 3 und 4 der gepreßten Blechteile haben mittlere Scheibenteile 6 mit zentralen Öffnungen, mit denen sie direkt auf die erwähnte Fläche 5 aufgeschoben werden. Die äußeren Glieder 3. gehen mit ihrem Scheibenteil 6 in einen ringförmigen Stufenteil 7 über, der seinerseits in eine flache Anlagefläche 9 übergeht, die parallel zum Scheibenteil 6 liegt. Der Anlageteil 9 der äußeren Glieder 3 hat Schultern 11, um die geneigten Flansche 13, die von den Schultern 11 ausgehen, zu verstärken und die notwendige Länge des Flansches 13 etwas zu verkürzen. Um zu vermeiden, daß die in den . äußeren Nuten laufenden Riemen von den Flanschen 13 eingeschnitten werden, enden diese Flansche in axial gerichtete Ringflansche 15, die ihrerseits außerdem die Umfangsteile der äußeren Glieder 3 versteifen und verstärken.
Die inneren eingeschlossenen Glieder 4 sind in ähnlicher Weise mit mittleren Scheibenteilen 6 und vorzugsweise gleichen kreisförmigen Mittelöffnungen versehen, um sie auf die gemeinsame Zylinderfläche 5 aufzusetzen. Diese • Scheibenteile 6 gehen in kreisförmige Stufenteile 8 über, deren Durchmesser etwas größer ist als der Durchmesser der kreisförmigen Stufenteile 7 der äußeren Glieder 3, so daß einige der 'inneren Glieder 4 direkt auf den Stufenteilen 7 der äußeren Glieder 3 aufsitzen. Die ringförmigen Stufenteile 8 der inneren Glieder 4 gehen in ähnlicher Weise in flache seitliche Berührungsteile 10 über, die in Schultern 12 enden und im wesentlichen den gleichen radialen Abstand haben wie die Schultern 11 der äußeren Glieder 3' und zu dem gleichen Zweck dienen. Die Schultern 12 der inneren Glieder 4 setzen sich in geneigten kreisförmigen Flanschen 14 fort, die die gleiche Neigung haben wie die geneigten kieisförmigen Flansche 13 der äußeren Glieder 3. Die Flansche 14 enden im wesentlichen im gleichen radialen Abstand wie die axial gerichteten Flansche 15 der äußeren Glieder 3. Um die paarweise entgegengesetzt liegenden inneren Glieder 4 an ihrem Umfang beispielsweise durch Schweißen miteinander verbinden zu können, enden ihre geneigten kreisförmigen Flansche 14 in diametral gerichtete Ringflansche 16, die in der gleichen Ebene liegen wie die Scheibenteile 6.
Bei der Bildung einer Riemenscheibe mit vier Nuten aus zwei Sätzen der soeben beschriebenen gepreßten Blechteile berührt, wie aus Fig. 1 hervorgeht, ein inneres Glied 4 je eines der go äußeren entgegengesetzt angeordneten Glieder 3. Mit jedem dieser Glieder 4 steht ein weiteres entgegengesetzt aufgesetztes inneres Glied 4 in Berührung und bildet zwei äußere Paare von inneren Gliedern, so daß zwei Gruppen aus je drei mittleren Scheibenteilen 6 im Abstand voneinander auf den Flächen 5 aufgesetzt sind. Um die Nutenzahl auf vier zu vervollständigen, liegt zwischen den soeben beschriebenen inneren Gliedern ein weiteres entgegengesetzt angeordnetes Paar von inneren Gliedern 4, dessen Berührungsflächen 10 die entsprechenden Berührungsflächen 10 der benachbarten inneren Glieder 4 berühren. Die Scheibenteile 6 zur Befestigung auf der Fläche 5 dieser mittleren inneren Glieder 4 liegen infolgedessen zwischen den soeben erwähnten beiden Gruppen von mittleren Scheibenteilen 6. Der eine Abstand zwischen diesen beiden Gruppen von mittleren Scheibenteilen 6 wird durch einen Distanzring 17 ausgefüllt, und der Abstand zwischen der anderen mittleren Scheibengruppe 6 und den benachbarten Scheibenteilen der in der Mitte eingesetzten Glieder 4 kann durch einen Ringflansch 2, der einen Teil der Nabe 1 oder der Kraftwelle bilden mag, auf welcher die äußeren Glieder 3 und die inneren Glieder 4 abwechselnd direkt aufgesetzt sind, ausgefüllt werden. Die drei Gruppen mittlerer Scheibenteile 6 werden, wie in Fig. 1 dargestellt, gegen Drehung in bezug auf den Nabenteil 1 durch Niete 18 gesichert, die durch entsprechende sich deckende öffnungen
in den Scheibenteilen 6 der Glieder 3 und 4 in dem Distanzring 17 und in dem Flansch 2 des - Nabenteils 1 hindurchtreten.
Die beschriebenen beiden Sätze von Blechteilen der erwähnten Form können gemäß Fig. 3 ohne weiteres dazu benutzt werden, um eine Riemenscheibe mit zwei Nuten zu bilden. In diesem Fall nehmen die beiden äußeren Glieder 3, die in Verbindung mit der Riemenscheibe mit to vier Nuten gemäß Fig. 1 beschrieben wurden, die gleiche Lage ein, wie für die Riemenscheibe mit vier Nuten beschrieben. Bei der Zusammensetzung der Riemenscheibe gemäß Fig. 3 sind j edoch nur zwei innere Glieder 4 erforderlich, und diese, werden vollkommen von den äußeren Gliedern 3 eingeschlossen, so daß die Scheibenteile 6 dieser Glieder sich alle berühren und durch Niete direkt mit der Berührungsfläche eines Flansches 2 des Nabenteils 1 oder der Kräftwelle verbunden werden können. ·
Fig. 4 zeigt eine Riemenscheibe mit drei Nuten, die gemäß der Erfindung zusammengesetzt ist und dem Zusammenbau der Riemenscheibe mit vier Nuten gemäß Fig. 1 ähnelt, abgesehen davon, daß das mittlere Paar von inneren Gliedern 4 fortfällt.
Die Riemenscheiben mit mehreren Nuten gemäß Fig. ι bis 4 haben nur verhältnismäßig wenige Nuten, die durch Zusammenbau gemäß der Erfindung erzielt sind, jedoch ist ohne weiteres verständlich, daß die' Erfindung für die Herstellung von Riemenscheiben aus gepreßten Metallblechen nicht auf Riemenscheiben mit der in- den Zeichnungen dargestellten Anzahl von Nuten beschränkt ist, da Riemenscheiben mit einer größeren Anzahl von Nuten innerhalb praktischer Grenzen durch bloßes Hinzufügen der notwendigen Distanzringe 17 und entsprechender zusammengehöriger zusätzlicher Paare von Innengliedern 4 hergestellt werden können.
Ferner bezog sich die Beschreibung der Riemenscheiben mit mehreren Nuten - gemäß Fig. ι bis 4 mehr oder weniger auf die Beziehung im zusammengebauten Zustand. Da es in der Praxis wünschenswert ist, die seitlichen Berührungsflächen 9 und 10 der inneren und äußeren Glieder 3 und 4 durch Punktschweißung miteinander zu verbinden, wird zunächst diese Punktschweißung ausgeführt, und zu diesem Zwecke werden die Glieder 3 und 4 vor dieser Bearbeitung in die für den Zusammenbau beschriebene Lage gebracht, um die Punkt-' schweißung auszuführen. Die Punktschweißstellen sind in Fig. 2 durch Kreuze dargestellt und mit 19 bezeichnet. Nachdem die notwendigen äußeren und inneren Teile 4 in der beschriebenen Weise verschweißt sind und dann in die für den Zusammenbau erforderliche Lage gebracht sind, werden die diametral liegenden '. Umfangsflansche 16 der äußeren Glieder 4 in ■ gleicher Weise bei 20 punktgeschweißt. Die : Punktschweißung an den erwähnten Stellen verhütet eine relative Drehung und axiale Trennung der in einer Riemenscheibe vor-. handenen Teile 3 und 4, wenn diese mittels ihrer '· V-Nuten schwere Belastungen übertragen muß, und sichert die gewünschte Steilheit und Festigkeit der die Umfangsnut begrenzenden Teile der Riemenscheiben.
Fig. 5, 6, 7 und 8 zeigen eine abgeänderte ' Ausführungsform einer Riemenscheibenkonstruktion mit mehreren V-Nuten, bei der ebenfalls zwei Sätze von kreisförmigen äußeren und inneren Gliedern in Anwendung kommen, bei denen jedoch die seitlichen Berührungsteile 9 und 10 der zur Herstellung der Riemenscheiben gemäß Fig. 1 bis 4 benutzten äußeren und inneren Glieder in Fortfall kommen und bei denen die Anordnung der äußeren und inneren Glieder sich etwas von der Anordnung dieser: Teile gemäß Fig. 1 bis 4 unterscheidet.
Fig. 5 zeigt eine Riemenscheibe mit zwei Nuten, die aus äußeren Gliedern 3 und inneren Gliedern 4 besteht. Alle Glieder haben einen mittleren Scheibenteil 6 und einen - geneigten-Ringflansch 13 bzw. 14. Die Zwischenteile zwischen den Flanschen 13 und den Scheibenteilen 6 der äußeren Glieder 3 sowie die Teile zwischen den Flanschen 14 und den Scheibenteilen 6 der inneren Glieder 4 werden durch entsprechend gekrümmte ringförmige Stufenteile 7 und 8 gebildet, die einerseits in die Flansche 13 bzw. 14 und andererseits in die Scheibenteile 6 übergehen, wodurch gekrümmte' Ringsitze entstehen an Stelle der Umfangssitze in den Riemenscheiben gemäß Fig. 1 bis "4. Die Umfangsteile der Flansche 13 bzw. 14 der äußeren und inneren Glieder 3 und 4 gemäß Fig. 5 haben keine axial gerichteten Flansche 15 und diametral gerichteten Flansche 16 wie die entsprechenden Teile gemäß Fig. 1 bis 4. Dieser Unterschied der Form der äußeren und inneren Glieder gemäß Fig. 5 im Gegensatz zu den Formen der äußeren und inneren Glieder der Fig. ι bis 4 gestattet die Verwendung von äußeren Gliedern 3 zwischen zwei im Abstand voneinander und entgegengesetzt angeordneten äußeren Gliedern 3, um Riemenscheiben mit mehr als zwei Nuten zu bilden.
Eine derartige Anordnung zeigen Fig. 7 -.. und 8, und zwar Riemenscheiben mit drei und vier Nuten, bei deren Herstellung die Sätze von äußeren und inneren Gliedern 3 und 4 gemäß Fig. 5 Verwendung gefunden haben. Die An-Ordnung von zwei Sätzen kreisförmiger äußerer und innerer Glieder zur Herstellung von Riemenscheiben mit ungerader Nutenzahl und mehr als drei Nuten gemäß Fig. 7 und 8 ist derart, daß zwar das Merkmal der Symmetrie in bezug auf eine Diametralebene, die durch einen Mittelteil des Nutenumfangs dieser Riemenscheiben
mit ungerader Nutenzahl geht, in Fortfall kommt, aber dafür der Vorteil erreicht wird, daß eine geringere Anzahl von Distanzringen 17 erforderlich ist als bei der Anordnung von Riemenscheiben gemäß Fig. 1, um Riemenscheiben mit vier oder mehr Nuten zu bilden. Da bei der abgeänderten Ausführungsform der Sätze von kreisförmigen äußeren und inneren Gliedern in den Riemenscheibenkonstruktionen gemäß Fig. 5, 6, 7 und 8 die besonderen flachen seitlichen Berührungsteile 9, 10 der äußeren und inneren Glieder gemäß Fig. 1 in Fortfall kommen, ist es nötig, die Scheibenteile jeder der Gruppen von berührenden Scheibenteilen 6, die zusammen neben den Teilen 7 und 8 liegen, durch Niete oder kreisförmig angeordnete Punktschweißung 21 miteinander zu verbinden.
Fig. 9 zeigt einen Teilschnitt einer Riemenscheibe mit zwei Nuten, bei der eine weitere Ausführungsform von Sätzen kreisförmiger äußerer und innerer Teile benutzt ist, wodurch flache Flächenberührung zwischen den Teilen 7 und 8 der äußeren und inneren Glieder 3, 4 erzielt wird.
Fig. 10 ist ein Teilschnitt durch eine Riemenscheibe mit zwei Nuten, bei der eine weitere Ausführungsform der Sätze von äußeren und inneren Gliedern 3, 4 benutzt ist und die sich im wesentlichen von den gemäß Fig. 1 bis 4 benutzten Sätzen von äußeren und inneren Gliedern nur dadurch unterscheidet, daß die Teile 7 und 8 bei dieser Ausführungsform geneigte kreisförmige Teile bilden, während die entsprechenden Teile bei den äußeren und inneren Gliedern gemäß Fig. 1 bis 4 kreisförmige Umfangsteile sind.
Fig. 11 zeigt eine Riemenscheibe mit drei Nuten, die gemäß der Anordnung nach Fig.3 und 4 konstruiert ist, jedoch aus den besonderen Sätzen von äußeren und inneren Teilen gemäß Fig. 9 besteht. Da die Form der äußeren und inneren Glieder 3, 4 gemäß Fig. 9 derart ist, daß keine besonderen und bestimmten flachen seitlichen Berührungsteile vorhanden sind, um eine Schweißung an diesen Stellen der sich berührenden inneren Glieder 4 zu gestatten, so müssen die paarweisen inneren Glieder 4 gemäß Fig. 11 in ihrer geeigneten Abstandslage und in ihrer festen Verbindung mit den äußeren Teilen 3 durch auf einen Kreisumfang verteilte Distanzbüchsen 22 mit Nieten 23 gehalten werden.
Aus dem oben Gesagten geht hervor, daß gemäß der Erfindung Riemenscheiben mit mehreren V-Nuten hergestellt werden, von denen jede nur aus zwei Sätzen von gepreßten kreisförmigen Blechgliedern besteht, zu deren Herstellung nur zwei besondere Matrizen erforderlich sind, wobei die Teile, wie bereits beschrieben, gemäß den Anordnungen nach den Fig. i, 3, 4, 5, 7 und 8 zusammengesetzt werden können, um Riemenscheiben mit innerhalb praktischer Grenzen beliebiger Anzahl von g Nuten zu bilden, und daß die Riemenscheiben nahezu alle symmetrisch in bezug auf eine Diametralebene sind, die durch den Mittelteil der Riemenscheibe gelegt ist, wodurch eine zentrale Belastung der Scheiben, eine kompakte Ausbildung und eine Selbsteinstellung der Scheiben erreicht wird.
Es ist jedoch selbstverständlich, daß die Erfindung nicht auf die genauen Einzelheiten der dargestellten und beschriebenen Konstruktion beschränkt ist, da der Fachmann, ohne am Wesen der Erfindung etwas zu ändern, die verschiedensten Abänderungen vornehmen kann.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    i. Mehrrillige Riemenscheibe aus Blechscheiben, die mit kreisförmiger Öffnung auf eine zylindrische Nabe aufgesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus den mit ihren Außenflächen einander zugekehrten Schalenhälften eines äußeren Scheibenpaares (3, 3) besteht, das ein inneres Scheibenpaar (4, 4) umschließt, dessen Schalenhälften mit ihren Innenflächen einander zugekehrt sind und aneinanderstoßen, von denen jede Schalenhälfte einen geneigten Ringumfangsflansch (13, 14) und einen zentralen Scheibenteil (6, 6). hat und zwischen dem Umfangsflansch (13, 14) und dem zentralen Scheibenteil (6, 6) mit einem abgesetzten Teil (7, 8) versehen ist, der in einem seitlichen Berührungsteil (9, 10) endet, wobei die abgesetzten und seitlichen Berührungsteile (8, 10) des einen Schalenpaares (4, 4) die abgesetzten und seitlichen Berührungsteile (7, 9) des anderen Schalenpaares (3, 3) unter gegenseitiger Berührung umgeben.
  2. 2. Riemenscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Scheibenpaar (3, 3) mehrere innere Scheibenpaare (4·, 4) unter gegenseitiger Berührung, umschließt, wobei der mittlere Scheibenteil (6, 6) jedes äußeren Paares der inneren Scheibenpaare (4, 4) in unmittelbarer Berührung mit dem zentralen Scheibenteil einer der äußeren Schalenhälften (3, 3) steht.
  3. 3. Riemenscheibe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einander berührenden Flächen aller Schalenhälften der inneren und äußeren Paare (16 bzw. 9, 10 bzw. 6, 6) vorzugsweise durch Schweißung fest miteinander verbunden sind.
  4. 4. Riemenscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Nabe (1) zu einem Flansch (2) stufenförmig abgesetzt ist, an dessen innerer Stirnfläche
    der mit seiner zentralen Öffnung auf die Nabe (5) aufgesetzte zentrale Scheibenteil (6) der miteinander verbundenen äußeren und inneren Schalenpaare (3, 3, 4, 4) vorzugsweise durch Niete (18) befestigt ist.
  5. 5. Riemenscheibe nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der inneren schalenförmigen Scheibenpaare an den Stirnflächen des Stufenflansches (2), der übrige Teil an einem dem Stufenteil (2) entsprechenden Distanzring (17) befestigt ist.
  6. 6. Riemenscheibe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die abgesetzten Teile (8) der Schalenhälfte (4) der inneren Scheibenpaare einen größeren Durchmesser haben als die abgesetzten Teile (7) der Schalenhälfte (3) der äußeren Scheibenpaare.
  7. 7. Riemenscheibe nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. die inneren Schalenpaare (4,4), welche mit ihren äußeren Umfangsflanschen (16) und mit ihren zentralen Scheibenteilen (6, 6) aneinanderstoßen, mit ihren geneigten Flansehen (14,14) und den abgesetzten Teilen (8,10) ringschachtelförmige Körper bilden, deren Außenflächen die Rillen begrenzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA65175D 1931-08-08 1932-02-27 Mehrrillige Riemenscheibe aus Blechscheiben Expired DE580947C (de)

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