DE580429C - Aus mehreren Verbundinjektoren zusammengebaute Kesselspeisevorrichtung, insbesondere fuer Lokomotiven - Google Patents

Aus mehreren Verbundinjektoren zusammengebaute Kesselspeisevorrichtung, insbesondere fuer Lokomotiven

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DE580429C
DE580429C DEH122804D DEH0122804D DE580429C DE 580429 C DE580429 C DE 580429C DE H122804 D DEH122804 D DE H122804D DE H0122804 D DEH0122804 D DE H0122804D DE 580429 C DE580429 C DE 580429C
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DE
Germany
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injectors
steam
exhaust
water
feed device
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Expired
Application number
DEH122804D
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English (en)
Inventor
Dipl-Maschinening Kolom Rezsny
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HYDROMETER AKT GES
Original Assignee
HYDROMETER AKT GES
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/469Arrangements of nozzles for steam engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Aus mehreren Verbundinjektoren zusammengebaute Kesselspeisevorrichtung, insbesondere für Lokomotiven Bei Lokomotiven ist die Anwendung von zwei voneinander unabhängigen Speisevorrichtungen, von denen die eine regelmäßig benutzt wird, während die zweite als Ersatz dient, wenn die erste versagt, behördliche Vorschrift. jede dieser Speisevorrichtungen muß für sich allein die nötige Speisewassermenge liefern können. Die zweite Speisevorrichtung wird auch in dem Falle, wenn die erste für Abdampfverwertung ausgebildet ist, ausschließlich mit Frischdampf betätigt, ist also unwirtschaftlich und friert, da sie nur ausnahmsweise benutzt wird, im strengen Winter sehr leicht ein.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß mindestens zwei mit Abdampfverwertung arbeitende Injektoren derart zusammengebaut sind, daß sie wahlweise einzeln oder in beliebiger Zahl benutzt werden können. Zusammengebaute, parallel geschaltete Frischdampfinjektoren sind bereits bekannt, jedoch arbeiten diese In j ektoren ausschließlich mit Frischdampf, also ohne Abdampfverwertung.
  • Im Falle des Zusammenbaues von drei Frisch- und Abdampfinjektoren verschiedener Lieferleistung, wie z. B. a, b, c kg pro Stunde, hat man sieben verschiedene LeistungsmÖglichkeiten bzw. Regelungsmöglichkeiten, und zwar wie folgt: r. a, a. b, 3. c, 4. a+ b, 5. a + c, 6. b -+- c, 7. ca -f- b .+ c kg pro Stunde entsprechend der jeweiligen Kesselleistung. Infolge des Zusammenbaues dieser Mehrzahl Frisch-und Abdampfinjektoren, welche kurz als Verbundinjektoren bezeichnet werden (ein Frisch-und ein Abdampfinjektor sei zusammen ein Verbundinjektor), ist es auch in einfacher Weise möglich, sämtliche Injektorelemente mit Abdampfverwertung, also wirtschaftlich arbeiten zu lassen. Gleichzeitig wird dadurch auch die Betriebssicherheit gesteigert, da alle Injektoren in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind und durch die abwechselnde Benutzung der einzelnen Elemente diese stets betriebssicher bleiben und nicht einfrieren, weil eben das ganze Gehäuse infolge des Arbeitens von mindestens einem Injektorelement warm bleibt und das Wasser ständig in Bewegung ist. Zweckmäßig werden drei Verbundinjektoren von derart verschiedener Leistung zusammengebaut, daß zwei beliebige zusammenarbeitend, entsprechend den Kesselvorschriften, dem größten Wasserverbrauch entsprechen, da im Falle des Versagens eines Injektorelementes die anderen beiden noch immer den größten Wasserverbrauch des Kessels liefern können.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform= der Erfindung mit drei Verbundinjektoren dargestellt.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Ansicht von oben, Abb. 3 ein Längsschnitt, Abb. 4 ein Querschnitt nach Linie A-A der Abb. i nach Herausnahme der Düsen, Abb.5 ein Längsschnitt durch eine Einzelheit, Abb.6 eine Seitenansicht der Speisevorrichtung an einer Lokomotive und Abb. 7 eine Teilansicht von Abb. 6.
  • In einem Gehäuse i sind nebeneinander und unabhängig voneinander drei Frischdampfinjektoren z (Abb.3) in Kammern 3 bis 5 (Abb.4) und darunter drei Abdampfinjektoren 6, 22 in Kammern 7 bis g angeordnet. Der Frischdampf strömt aus dem Kessel durch drei voneinander unabhängige Frischdampfventile io bis 12 (Abb. 6 und 7) und Rohrleitungen 13 bis 15 in die Frischdampfinjektoren 2, während das Speisewasser den Abdampfinjektoren 6, 22 aus dem Tender durch ein Verbindungsrohr 16 und Knierohr 17 zugeleitet wird. In letzterem befindet sich ein Hahn 18, welcher durch einen Arm ig, Stange 2o und Handrad 2i verstellt werden kann, so daß hierdurch die zu liefernde Speisewassermenge geregelt werden kann.
  • In den Abdampfdüsen 22 ist je eine mit Schraubengang versehene Spindel 23 angebracht, welche auf der Düsenseite eine kegelförmige Ausbildung 24 (Birne) hat, so daß durch Verdrehen der Spindel 23 der freie Querschnitt der Abdampfdüse 22 verändert und dadurch die Menge des zuströmenden Abdampfes geregelt werden kann.
  • Die von der Dampfmaschine der Lokomotive zu der Speisevorrichtung führende Abdampfleitung 25, 26 ist vor dem Injektorgehäuse i erweitert, und- in diesem erweiterten Teil sind nebeneinander drei selbsttätige Abdampfeinlasser angeordnet. jeder derselben besteht aus einem Dampfzylinder 27 mit Dampfkolben 28, dem Ventil 29 mit Druckfeder 30 und Federteller 31 und dem Dampfzuleitungsstutzen 32. Die Verbindung zwischen Ventil 29 und Federteller 31 ist kugelförmig, so daß das Ventil immer überall gleichmäßig auf dem Ventilsitz aufliegt. Alle drei Dampfzuleitungsstutzen 32 sind mit den Frischdampfleitungen 13 bis 15 durch drei Rohrleitungen 33 verbunden (Abb. 6), so daB, wenn einem der Frischdampfinjektoren 2 durch eine der Rohrleitungen 13 bis 15 Frischdampf zugeführt wird, sich der betreffende Abdampfeinlasser öffnet und jetzt der Abdampf in den entsprechenden Abdampfinjektor 6, 22 treten kann, wodurch in diesem das Speisewasser vorgewärmt und sogar schon unter erheblichen Druck zu dem oberen Frischdampfinjektor 2 gelangt. Die Zuleitungsrohre 33 könnten aber auch direkt die Zylinder 27 mit den einzelnen Druckräumen 49 der Frischdampfinjektoren in Verbindung bringen.
  • jeder Frischdampfinjektor besitzt in üblicher Weise ein Rückschlagventil 34, das nach einem gemeinsamen Sammelraum 35 für das Speisewasser öffnet, von dem aus es durch den Rohrstutzen 36 und Speiseleitung 37 in den Kessel gedrückt wird. Ferner besitzt jeder Frischdampfinjektor in üblicher Weise ein Schlabberventil 38, durch welches das Schlabberwasser in einen gemeinsamen Schlabberraum 39 und von hier durch den Rohrstutzen 40 und die durch den Wasserraum des Tenders geführte Schlabberwasserrückleitung 41 zweckmäßig in den Tender, oberhalb des Wasserspiegels mündend, zurücktritt.
  • In der Abdampfleitung 25 befindet sich der selbsttätige Abdampfdurchlasser 42 (s. Abb. 5 und 6), welcher aus einem Dampfzylinder 43 mit Kolben 44, einem Durchlaßventil 45 mit Druckfeder 5o und Federteller 5i und einem Dampfzuführungsstutzen 46 besteht. Dieser ist durch ein Rohr 47 (Abb. 6) mit dem Einströmrohr bzw. Einströmraum des Schieberkastens verbunden, so daß, wenn äie Maschine mit Dampf arbeitet, das Abdampfdurchlaßventil 45 geöffnet wird und der Abdampf zu der Speisevorrichtung strömen kann. Neben dem Abdampf durchlasser ist vorteilhaft noch ein Rückschlagventil 48 angewendet, welches bewirkt, daß der Abdampf nicht zurückströmen kann, wodurch in der Abdampfleitung 26 ein gleichmäßiger Druck herrscht, unabhängig von der ständigen Veränderung des Druckes in dem Blasrohr. Selbstverständlich muß das Rückschlagventil 48 vorteilhaft «reit von der Speisevorrichtung angewendet sein, damit der Raum zwischen Rückschlagventil 48 und Injektorgehäuse i möglichst vergrößert wird, um den gleichmäßigen Abdampfdruck erreichen zu können.
  • Der Abdampf strömt, wenn die Maschine arbeitet, infolge der Anwendung des Abdampfdurchlassers 42 ständig bis zu der Speisevorrichtung, und man läßt, entsprechend der Leistung der Lokomotive, durch die Handventile io bis 12 den Frischdampf durch eine, zwei oder drei Frischdampfleitungen 13 bis 15 den Frischdampfinjektoren 2 zuströmen. Entsprechend der Anzahl der jeweils geöffneten Frischdampfleitungen 13 bis 15 öffnen sich auch die entsprechenden Abdampfeinlaßventile 2g und lassen den Abdampf zu den jeweils arbeitenden Injektorelementen, wodurch das Speisewasser in den gewünschten Mengen in den Kessel gedrückt wird.
  • Bei der beschriebenen Ausführung sind die einzelnen Injektorelemente aus je einem Abdampf- und Frischdampfinjektorteil derart zusammengebaut, daß je ein Abdampf- und Frischdampfinjektor nacheinander, also in Reihe geschaltet ist. Das Wesen der Erfindung wird aber auch dann nicht berührt, wenn solche Verbundinjektore angewendet werden, bei welchen erst der Frischdampf mit Abdampf vermischt wird und dann dieses Dampfgemisch mit dem Speisewasser in Berührung kommt. Bei solchen Verbundinjektoren hat man gewissermaßen Parallelschaltung, da Abdampf und Frischdampf gleichzeitig zusammen in die Mischdüse der Speisevorrichtung eintreten.
  • Die Drosselung des Abdampfes in der Abdampfdüse 22 kann auch selbsttätig in der Weise erfolgen, daß z. B. die Spindel 23 in der Längsrichtung durch einen Thermostaten betätigt wird. Die vorgenommenen Versuche haben aber bewiesen, daß die Handregelung vollkommen ausreicht.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kesselspeisevorrichtung mit mehreren Injektoren, insbesondere für Lokomotiven, gekennzeichnet durch derartigen Zusammenbau von zwei oder mehreren aus in Reihen oder parallel geschalteten Abdampf- und Frischdampfinjektoren bestehenden Verbundinjektoren, daß sie wahlweise einzeln oder beliebig zusammengefaßt in Tätigkeit gesetzt werden können.
  2. 2. Speisevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Abdampfdüse (22) jedes Abdampfinjektors ein durch eine Spindel (23) von Hand oder durch einen Thermostaten regelbare Drosselvorrichtung (Birne 24) eingebaut ist, um die Menge des zufließenden Abdampfes entsprechend den Temperaturverhältnissen des Speisewassers zu regeln.
  3. 3. Speisevorrichtung nach Anspruch i, mit Schlabberwasserrückleitung nach dem Wasserbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Verbundinjektoren an eine gemeinsame durch den höher gelegenen Wasserbehälter hindurchgeführte oberhalb des Wasserspiegels mündende Schlabberwasserrückleitung angeschlossen sind, wodurch die einzelnen Schläbberventile durch denselben Wassersäulendruck der Rückleitung belastet sind.
  4. 4. Speisevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß drei Verbundinjektoren von derart verschiedener Leistung zusammengebaut sind, daß zwei beliebige derselben den größten Speisewasserverbrauch dem Kessel zuführen können.
  5. 5. Speisevorrichtung nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb des Injektorgehäuses vorteilhaft weit entfernt von dem Injektor in die Abdampfleitung ein gemeinsames Rückschlag" ventil (48) eingebaut ist, um einen gleichmäßigen Druck in der gemeinsamen Abdampfleitung erreichen zu können.
DEH122804D 1929-08-08 1929-08-08 Aus mehreren Verbundinjektoren zusammengebaute Kesselspeisevorrichtung, insbesondere fuer Lokomotiven Expired DE580429C (de)

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