DE580262C - - Google Patents

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DE580262C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B32/00Carbon; Compounds thereof
    • C01B32/90Carbides
    • C01B32/914Carbides of single elements
    • C01B32/942Calcium carbide

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Carbon And Carbon Compounds (AREA)

Description

Bekanntlich entstellen bei der Durchführung elektrothermischer Prozesse, insbesondere in Carbiderzeugungsöfen, Gase und Dämpfe, welche von der Oberfläche des Beschickungsguts aufsteigen und durch Staubteilchen des Beschickungsmaterials stark verunreinigt sind. Die an der Reaktionsstelle selbst !entstehenden Gase, welche zu etwa 650/0 aus Kohlenoxyd und zu etwa 35% aus
\o Wasserstoff bestehen, sind brennbar und können daher noch weiteren Ausnutzungszwecken, beispielsweise der Verbrennung unter einem Dampfkessel u. dgl., zugeführt werden. Die übrigen an der Oberfläche des Beschickungsmaterials entstehenden Gase sind dagegen minderwertig und bestehen in der Hauptsache aus Wasserdampf, welcher von der dort stattfindenden Trocknung des Beschickungsmaterials herrührt, sowie aus Kohlensäure, Stickstoff und etwas schwefliger Säure. Die an der Reaktionsstelle entstandenen und durch die Beschickungsschicht nach oben steigenden brennbaren Gase, Wasserstoff und Kohlenoxyd, verbrennen an der Oberfläche und vermehren so die Oberflächenverbrennung. Dies muß deshalb vermieden werden, weil bei elektr ο thermischen Öfen das Beschickungsmaterial infolge seiner Erhitzung stromleitend wird, wodurch Stromverluste entstehen. Ferner werden die Elektroden dadurch oberhalb der Reaktionszone einer starken Abnutzung unterworfen. Es ist daher erforderlich, die an der Reaktionsstelle !entstehenden brennbaren Gase möglichst vollständig und gesondert aus dem Ofen abzuführen.
Bei Carbiderzeugungsanlagen ist es bereits bekanntgeworden, hoch- und minderwertige Gase getrennt abzuführen. Die Absaugung der hochwertigen Gase erfolgt beispielsweise durch Tauchrohre u. dgl. oder aber durch Hohlbalken, welche zwischen den einzelnen Elektroden angeordnet sind und von der Oberfläche des Beschickungsguts nach unten in dasselbe hineinragen, so daß die nach unten geöffnete Höhlung derselben die aufsteigenden Nutzgase aufnehmen kann. Das Absaugen derselben erfolgt durch einen Ventilator. Die Hohlbalken, welche an Ketten aufgehängt oder aber auch als feste, den Ofen überbrückende Balken ausgestaltet sein können, sind mit einer Kühlvorrichtung versehen, um sie vor zu starkem Angriff der im Ofen herrschenden Temperaturen zu schützen. Diese Einrichtungen haben den Nachteil, daß die Kühlung der abgesaugten Gase nicht intensiv genug ist, so daß Explosionsgefahr besteht.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur gesonderten Abführung der hochwertigen Gase bei Carbidöfen, durch welche

Claims (12)

  1. DEUTSCHES REICH
  2. AUSGEGEBEN AM 7. JULI 1933
  3. REICHSPATENTAMT
  4. PATENTSCHRiE
  5. Kl 580 262 KLASSE 12 i GRUPPE 37
  6. H 13342p IVbJi2 i Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 22. Juni ip33
  7. S)r.-3ng. e. f). Gustav Hilger in Gleiwitz
  8. Vorrichtung zur gesonderten Abführung der an der Reaktionsstelle elektrothermischer Öfen, insbesondere Carbiderzeugungsöfen, entstehenden Gase
  9. Patentiert im Deutschen Reiche vom
  10. 12. Dezember 1925 ;ib
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945781C (de) * 1950-11-29 1956-07-19 Demag Elektrometallurgie Gmbh Drehbarer, geschlossener Elektroofen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945781C (de) * 1950-11-29 1956-07-19 Demag Elektrometallurgie Gmbh Drehbarer, geschlossener Elektroofen

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