DE579749C - Pneumatisch angetriebene Schreibmaschine - Google Patents
Pneumatisch angetriebene SchreibmaschineInfo
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- DE579749C DE579749C DE1930579749D DE579749DD DE579749C DE 579749 C DE579749 C DE 579749C DE 1930579749 D DE1930579749 D DE 1930579749D DE 579749D D DE579749D D DE 579749DD DE 579749 C DE579749 C DE 579749C
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Description
- Pneumatisch angetriebene Schreibmaschine Die Bemühungen, eine geräuschschwache Schreibmaschine in einfacher und billiger Bauart zu schaffen, haben zum Bau der bekannten pneumatisch angetriebenen Schreibmaschinen mit Typenstangen geführt, die an ihrem Kopfende die Typen tragen und von denen jede in einem auf die Abdruckstelle hin gerichteten Führungsrohr liegt. Ein Vorteil liegt hinsichtlich der Geräuschverminderung hierbei darin, daß nach rückwärts keine feste Verbindung vorhanden ist, die den Stoß in resonanzfähige Maschinenteile fortleitein könnte. Damit ist ein Hauptpunkt der Geräuschbildung ausgeschieden, denn der Anschlag auf die Papierwalze sowie die Fortleitung des Stoßes in die Walze und in die Typenstange sind an der Geräuschbildung wegen der geringen Resonanzfähigkeit dieser Körper in nur geringem Maße beteiligt.
- Bei der bekannten pneumatischen Einrichtung waren jedoch mehrere Umstände nachteilig. Die Typenstangen waren den Kolben der Dampf- oder Luftdruckmaschinen nachgebildet, also spielfrei in ihrer Hülse gelagert. Sie erforderten gute Schmierung und hohe Genauigkeit in der Herstellung, um bei allen Zeichen gleichen Druck zu erzielen, was bei den erforderlichen 9o bis 95 Typienstangen schwer zu erreichen und durch Verschmutzen des Schmiermittels gefährdet war.
- Gemäß der Erfindung werden die vorerwähnten Nachteile dadurch vermieden, daß der Querschnitt der Typenstange den des Rohres nicht ganz ausfüllt und mit der Innenwandung des Rohres nur durch schmale, in der Längsrichtung des Rohres verlaufende Führungskanten in Berührung steht. Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist erfindungsgemäß die Einrichtung so getroffen, da ß die Typenstange einen sternförmigen Querschnitt besitzt, indem sie z. B. als Vierkantstab mit nach innen gewölbten Seitenflächen ausgebildet ist, dessen Kanten in dem einen viereckigen Querschnitt aufweisenden Rohr geführt werden.
- Am rückwärtigen Ende des Rohres tritt die Druck- oder Saugluft ein, welche die Typenstange hinaus- bzw. wieder zurücktreibt. Am Kopfende trägt die Stange die Type.
- Die Verwendung des beschriebenen Stoßstangensystems erfolgt bei Schreibmaschinen zweckmäßig so, daß, die notwendigen 9o bis 95 Typenstangen in bekannter Weise in :einem kegelstumpfartigen Bündel vor der Anschlagstelle angeordnet werden und der Abstand zwischen Anschlagstelle und den Typienköpfen in der Ruhelage etwa 6 cm beträgt. Die Druck- und Saugluft kann durch eine .einzige Membranpumpe erzeugt werden, die durch einen elektrischen Topfmagnet betrieben wird. Die Steuerung der Luft, ebenso die Schaltungen, erfolgen im Tastensystem mittels einfacher Ventile, die keine große Genauigkeit erfordern, da der Druck der zur Verwendung kommenden Luft nur gering ist.
- Zusammengefaßt sind die Vorteile der neuen Vorrichtung: hohe Schreibgeschwindigkeit infolge der geringen Reibung an den Wänden des Rohres, einfache Bauart, leichte Bedienung infolge der Verwendung einer Kraftquelle, geringe Herstellungskosten und erhebliche Geräuschverminderung und Fortfall der Schmierung der Typenstangen. Die Schrift ist wie bei allen modernen Maschinen sichtbar. Eine gemäß der Erfindung ausgebildete Schreibmaschine kann leicht zu einer Lochkarten- (Vervielfältigungs-) Maschine ausgebaut werden, wie dies so einfach bei keiner anderen Schreibmaschine möglich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Pneumatisch angetriebene Schreibmaschine mit Typenstangen, von denen jede in einem auf die Abdruckstelle hin gerichteten Führungsrohr liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Typenstange den des Rohres nicht ganz ausfüllt und mit der Innenwandung des Rohres nur durch schmale, in der Längsrichtung des Rohres verlaufende Führungskanten in Berührung steht. z. Pneumatisch angetriebene Schreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Typenstange einen sternförmigen Querschnitt besitzt, indem sie z. B. als Vierkantstab mit nach innen gewölbten Seitenflächen ausgebildet ist, dessen Kanten in dem Beinen viereckigen Querschnitt aufweisenden Rohr geführt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE579749T | 1930-11-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE579749C true DE579749C (de) | 1933-06-30 |
Family
ID=6570712
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930579749D Expired DE579749C (de) | 1930-11-02 | 1930-11-02 | Pneumatisch angetriebene Schreibmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE579749C (de) |
-
1930
- 1930-11-02 DE DE1930579749D patent/DE579749C/de not_active Expired
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