DE579490C - Turbine mit axial geteiltem Gehaeuse - Google Patents
Turbine mit axial geteiltem GehaeuseInfo
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- DE579490C DE579490C DES90298D DES0090298D DE579490C DE 579490 C DE579490 C DE 579490C DE S90298 D DES90298 D DE S90298D DE S0090298 D DES0090298 D DE S0090298D DE 579490 C DE579490 C DE 579490C
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- Germany
- Prior art keywords
- housing
- steam turbine
- clamping rings
- turbine according
- turbine
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- Expired
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D25/00—Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
- F01D25/24—Casings; Casing parts, e.g. diaphragms, casing fastenings
- F01D25/243—Flange connections; Bolting arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
Die übliche axiale Unterteilung des Gehäuses von Dampfturbinen ergibt beim Übergang
zu höheren Drücken nicht unerhebliche Schwierigkeiten deshalb, weil die Flanschabmessungen
und entsprechend auch die Abmessungen der Bolzen, die zum Zusammenhalten der einzelnen Teile des Gehäuses dienen, große Abmessungen annehmen. Man
kann zwar werkstattmäßig diese großen Abmessangen noch ausführen, aber es treten daneben
auch noch Schwierigkeiten im Betriebe • auf, die sich auch bei bester Werkstattarbeit
nicht vermeiden lassen, nämlich Änderungen der Abmessungen durch Erwärmung, vor allem bei ungleichmäßiger Erwärmung; denn
die Flanschen dehnen sich anders als ihre Befestigungsmittel aus, und es entstehen auf
diese Weise Zusatzspanriungen, die gefährliche Werte annehmen können.
ao Aus der Erkenntnis dieser Verhältnisse heraus hat man vorgeschlagen, bei Hochdruckturbinen
die axiale Unterteilung des Gehäuses durch eine radiale Unterteilung zu ersetzen. Aber dieser Weg enthält doch so
viel bauliche Schwierigkeiten, daß man ihn nur in Ausnahmefällen beschreiten wird.
Um den baulichen Schwierigkeiten, die bei Gehäusen für Hochdruckturbinen entstehen,
zu begegnen, ist nun vorgeschlagen worden, zum Zusammenhalten der Gehäusehälften
Ringe mit kegeliger Sitzfläche zu verwenden, die durch axiale elastisch nachgiebige Zugglieder
gegen ihren Sitz am Gehäuse gepreßt werden. Diese Gehäuseverspannung kann insofern zu Betriebsschwierigkeiten führen,
als die Spannringe in axialer Richtung verschiebbar sein müssen, wobei erhebliche Reibungskräfte
überwunden werden müssen. Die Elastizität der Verbindung liegt; wie bereits
erwähnt, in den Zugankern. Ein baulich einfacherer und betriebssicherer Aufbau läßt sich
gemäß der Erfindung dadurch erreichen, daß unter Anwendung der genannten Spannringe
zwischen diesen und dem Gehäuse elastische Zwischenglieder vorgesehen sind, die bei Erwärmung
des Turbinengehäuses einen unzulässigen Spannungsanstieg durch elastische Verformung in radialer Richtung verhindern.
Die Elastizität wird also im Gegensatz zu bekannten Anordnungen nicht in die Zugglieder,
sondern in die Spannglieder selbst verlegt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Abb. 1 und 2 dargestellt, und zwar für
eine Doppelflußturbine mit. Einströmung in der Mitte. Die Erfindung läßt sich selbstverständlich
auch bei normalen Turbinen in gleicher Weise anwenden.
Die Abb. 1 stellt einen Längsschnitt durch ein Turbinengehäuse gemäß der Erfindung
dar, die Abb. 2 in ihrem oberen Teil einen Schnitt nach der Linie C-D. Das Gehäuse a
ist nach einer waagerechten Ebene unterteilt und außen mit kegelförmigen Spannflächen
versehen. Diese, Spannflächen werden speichenartig gestützt, so daß zwischen den Hohlräumen
C1, C2 und C3 Stege stehenbleiben.
(Abb. 2). Diese Stege liegen nicht genau
radial, sondern bilden einen Winkel mit dem entsprechenden Radius.
Auf die Spannflächen sind Spannringe bt
bis &4 aufgezogen, die durch weitere Ringe r±
bis r4 auf die Spannflächen aufgezogen werden. Zur Verspannung dient eine Reihe von
Bolzenh, die in Schlitzet eingelegt sind.
Diese Ausführung der Schlitze gestattet es, die Bolzen herauszunehmen, ohne sie axial
ίο durch die Bohrungen hindurchziehen zu müssen.
Der Durchmesser der Ringe b wird zweckmäßig so groß gewählt, daß sie nach Lösen
der Ringer und bei Anlage auf dem Geis
häuse α ein Abheben des Gehäuseoberteiles mindestens um den halben Läuferdurchmesser
gestatten. Man ist dann in der Lage, die Turbine nachzusehen, ohne das Gehäuse abbauen
zu müssen.
ao Um zu vermeiden, daß durch die Dampfzuführungsrohre
örtliche Erwärmungen des Turbinengehäuses hervorgerufen werden, sind
die Spannringe an den Durchführungsstellen der Dampfzuführungsrohre ausgespart, wie
es bei p angedeutet ist.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Dampfturbine mit axial unterteiltem Gehäuse mit mechanischer Verspannung der Gehäuseteile nach dem Zusammenbau durch keilförmige Spannringe und Spannbolzen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Spannringen und dem Gehäuse elastischeZwischengliedervorgesehen sind, die bei Erwärmung des Turbinengehäuses einen unzulässigen Spannungsanstieg durch elastische Verformung in radialer Richtung verhindern.
- 2. Dampfturbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringflächen des Gehäuses, auf weiche die Spannringe aufgezogen werden, durch zur Umfangsrichtung schräg gestellten speichenartigen Gliedern gestützt sind.
- 3. Dampfturbine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenräume zwischen den Stegen mit einem hochwertigen Isolierbaustoff ausgefüllt sind.
- 4. . Dampfturbine nach einem der Ansprüche ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Durchmesser der axialen Spannglieder so groß gewählt ist, daß das Gehäuse bei abgestreiften, aber auf dem Gehäuse liegenden Spannringen mindestens um die Höhe des Läuferhai bmessers angehoben werden kann.
- 5. Dampfturbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Zwischenglieder und die Spannringe an den Durchführungsstellen der Dampfzuführungsrohre ausgespart sind, um örtliche Erwärmungen zu vermeiden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES90298D DE579490C (de) | 1929-03-06 | 1929-03-06 | Turbine mit axial geteiltem Gehaeuse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES90298D DE579490C (de) | 1929-03-06 | 1929-03-06 | Turbine mit axial geteiltem Gehaeuse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE579490C true DE579490C (de) | 1933-06-27 |
Family
ID=7515711
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES90298D Expired DE579490C (de) | 1929-03-06 | 1929-03-06 | Turbine mit axial geteiltem Gehaeuse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE579490C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1052412B (de) * | 1956-09-14 | 1959-03-12 | Licentia Gmbh | Axialturbinengehaeuse |
-
1929
- 1929-03-06 DE DES90298D patent/DE579490C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1052412B (de) * | 1956-09-14 | 1959-03-12 | Licentia Gmbh | Axialturbinengehaeuse |
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