DE577651C - Gleichrichter - Google Patents
GleichrichterInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
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Description
AUSGEGEBEN AM
2. JUNI 1933
2. JUNI 1933
• ^ REICHSPATENTAMT
ψ PATENTSCHRIFT
KLASSE 21g GRUPPE 11 os
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*)
Gleichrichter
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. August 1931 ab
Es sind Stoffe bekannt, die ihren elektrischen Widerstand unter dem Einfluß eines
mechanischen Druckes in reproduzierbarer Weise ändern. Dieses tun insbesondere alle
Kohlepräparate, ferner eine Anzahl Halbleiter, wie Oxyde, Sulfide, Carbide usw. Das
Material wird, entweder in Körner-, Plattenoder Pulverform benutzt oder aber in Form
von übereinandergeschichteten Platten. Es ist bekannt, diese Stoffe in Verbindung mit
Gaselementen zur Glättung von pulsierendem Gleichstrom, zu verwenden.
Erfindungsgemäß wird die Druckabhängigkeit derartiger Widerstände dazu benutzt, um
elektrische Wechselströme gleichzurichten. Zu diesem Zweck werden die druckabhängigen
Widerstände derart gesteuert, daß sie während der einen Halbwelle einen großen und
während der anderen Halbwelle des gleichzurichtenden Wechselstromes einen kleinen
Widerstand besitzen. Sie wirken infolgedessen als Gleichrichter elemente, denen aus dem Netz
Wechselstrom zugeführt und Gleichstrom entnommen wird. Man kann z. B. ein Kohlepaket
durch einen Synchronmotor mit einem entsprechenden Getriebe steuern. An Stelle des Synchronmotors können beliebig andere
Steuerungsorgane zur Verwendung gelangen, in einfachster Weise, z. B. Elektromagnete.
Der Magnet kann durch Zug oder Druck auf das Kohlepaket wirken. Damit während einer
Halbwelle die Betätigung des Magneten ausbleibt, was zur Gleichrichtung erforderlich ist,
ist es notwendig, entweder den Magneten vorzupolarisieren. oder seine Wicklung außer
von dem steuernden Wechselstrom noch von einem Gleichstrom durchfließen zu lassen
oder aber die Magnetwicklung mit einem durch ein Ventil gleichgerichteten Wechselstrom
zu beschicken. Als Ventil für den Magneterregerstrom, welches in Einwegschaltung
liegt, kann zweckmäßigerweise ein Trockengleichrichter dienen. Es ist fernerhin zweckmäßig, Maßnahmen zur Phasenkompensation
zwischen Magnetstrom und Spannung des Wechselstromes zu treffen, z. B. durch Parallelschaltung von Kondensatoren.
Der Vorteil eines derartigen Gleichrichters besteht in erster Linie in dem einfachen
Aufbau und insbesondere gegenüber den Trockengleichrichtern in der Möglichkeit, sejir große Stromstärken auf diese Weise,
gleichzurichten. Es ist möglich, mit der beschriebenen Anordnung alle an sich bekannten
Ventilschaltungen auszuführen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll an Hand der beiliegenden Zeichnung näher
erläutert werden. Es bedeutet 1 den aus einer Anzahl von Kohlescheiben bestehenden
druckabhängigen Widerstand, der zwischen zwei Kontaktscheiben 2 und 3 angeordnet ist.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben, worden:
Dr. Rudolf Alterbach in Neuenhagen b. Berlin.
Auf die obere Kontaktscheibe 2 drückt ein durch eine Feder 4 nach unten gezogener Hebel
5, der gleichzeitig als Anker eines Elektromagneten 6 ausgebildet ist. An die Kontaktscheibe
2 und 3 ist in Reihe mit dem Verbraucher 7 die Sekundärseite eines Transformators
8 angeschlossen, der primärseitig mit der Wechselstromquelle 9 in Verbindung steht. In Reihe mit der Wechselstromquelle
9 liegt ferner die Primärseite eines Transformators 10, dessen Sekundärseite mit
der Wicklung des Elektromagneten 6 über ein Ventil, z. B. einen Kontaktgleichrichter 11,
in Verbindung steht. P.arallel zur Wicklung des Elektromagneten liegt zwecks Phasenkompensation
ein Kondensator 12 geeigneter Größe.
Die Einrichtung wirkt in der Weise, daß der von dem gleichgerichteten Wechselstrom
gesteuerte Elektromagnet den Hebel 5 im Rhythmus der Frequenz der Wechselstromquelle
9 mehr oder weniger anzieht und dadurch den Widerstand des Kohlepaketes 1
derart ändert, daß die von dem Transformator 8 gelieferte Wechselspannung in einen
gleichgerichteten Strom umgewandelt wird, der durch den Verbraucher 7 abgenommen
werden kann.
Claims (4)
- Patentansprüche:ι. Die Verwendung eines druckabhängigen elektrischen Widerstandes, der derartig gesteuert wird, daß er während der einen Halbwelle einen großen und während der anderen Halbwelle des gleichzurichtenden Wechselstromes einen kleinen Widerstand besitzt, als Gleichrichterelement (dem aus dem Netz Wechselstrom zugeführt und gleichgerichteter Strom entnommen wird).
- 2. Gleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen zwei Kontaktscheiben befindliches Kohlepaket durch einen Hebel unter Druck gehalten wird, der seinerseits den Anker eines von der gleichzurichtenden Wechselstromquelle gespeisten Elektromagneten bildet.
- 3. Gleichrichter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreis des Elektromagneten ein Ventil eingeschaltet ist.
- 4. Gleichrichter nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Wicklung des Magneten ein Kondensator geschaltet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA63238D DE577651C (de) | 1931-08-29 | 1931-08-29 | Gleichrichter |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEA63238D DE577651C (de) | 1931-08-29 | 1931-08-29 | Gleichrichter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE577651C true DE577651C (de) | 1933-06-02 |
Family
ID=6943143
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA63238D Expired DE577651C (de) | 1931-08-29 | 1931-08-29 | Gleichrichter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE577651C (de) |
-
1931
- 1931-08-29 DE DEA63238D patent/DE577651C/de not_active Expired
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