DE57609C - Drillings-Compressor - Google Patents
Drillings-CompressorInfo
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- DE57609C DE57609C DENDAT57609D DE57609DA DE57609C DE 57609 C DE57609 C DE 57609C DE NDAT57609 D DENDAT57609 D DE NDAT57609D DE 57609D A DE57609D A DE 57609DA DE 57609 C DE57609 C DE 57609C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
- F25B—REFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
- F25B31/00—Compressor arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
Description
PATENTAMT. \%
Bei dem Getriebe gewöhnlicher eincylindriger Compressoren und namentlich wenn diese, wie
vielfach üblich, durch. Zahnradvorgelege getrieben werden, entstehen durch den höchst
ungleichmäfsigen Arbeitswiderstand beim Hubwechsel durch Stöfse u. dergl. sehr bedeutende
Arbeitsverluste und aufserdem auch leicht Brüche · der Getriebetheile. Dies ungünstige
Arbeitsverhälthis ist bei den in der bisherigen Weise ausgeführten und getriebenen Compressoren
ganz unvermeidlich. Diesem Uebelstand wird nach vorliegender Erfindung dadurch
abgeholfen, dafs der Compressor mit drei Cylindern ausgeführt wird, deren auf eine
Wellenumdrehung bezw. auf einen Kurbelkreis entfallende Gesammtarbeit auf diesem Kurbelkreis
dadurch gleichmäfsig vertheilt wird, dafs in demselben die Angriffspunkte der drei
Kolben der Cylinder um 1200 versetzt sind.
Für den einen Fall, dafs hierbei der erste Cylinder dem zweiten und der zweite dem
.dritten das comprimirte Fluidum zuarbeitet, müssen die Inhaltsgröfsen der drei Cylinder
in einem bestimmten Verhältnifs zu einander stehen, um die gleichmäfsige Vertheilung der
Arbeit auf jede Umdrehung der Antriebswelle zu erreichen. Die Dreitheilung der Arbeit
kann aber auch in der Weise geschehen, dafs von einer dreifach gekröpften Welle aus drei
Cylinder und Kolben von gleichem Querschnitt betrieben werden, die einander nicht zuarbeiten,
doch ist die erstere Arbeitsweise vorzuziehen.
Die Zeichnung stellt einen solchen Drillings-Compressor in Ansichten, Schnitten und Einzelheiten
dar.
Die Angriffspunkte der Kolben a' α 2 α 3 der
drei Pumpencylinder C1 C2 Cz, Fig. 1 und 2,
sind an der Antriebswelle b um 1200 versetzt und von diesen Cylindern arbeitet der Kolben
des ersten Cylinders C1 das comprimirte Fluidum dem zweiten Cylinder G2 zu und der Kolben
des letzteren arbeitet dasselbe dem dritten Cylinder C3 zu, so dafs die Compressionsarbeit
in drei Theile zerlegt ist. Um z. B. für Kohlensäuregas die Compressionsarbeit auf die drei
Cylinder möglichst gleichmäfsig zu vertheilen, müssen die Querschnitte q1 q2 qs derselben annähernd
in folgendem Verhältnifs stehen:
9 P P
ip* f
wo P den zu erreichenden Enddruck bedeutet. Daraus ergiebt sich:
ql: q2: q3 = ■$ : 1,5 : 1.
Anfangs erreichen die Gase in den Pumpencylindern C2 und C3 und in den hinter jedem
Cylinder angeordneten Kühlschlangen d1 d2 d3
nicht die beabsichtigte Spannung, von Kolbenhub zu Kolbenhub berichtigt sich aber die
Druckhöhe, bis nach einer gewissen Anzahl von Kolbenspielen ein jeder Cylinder Gas von
solcher Dichtigkeit liefert, wie dem gewählten Querschnitt entspricht. Der Inhalt der. in einem
von Kühlwasser durchflossenen Behälter e1 e2 ;e3
angeordneten Kühlschlangen d1 d2 ds entspricht
ungefähr dem doppelten Inhalt der Cylinder
und diese selbst liegen in von Kühlwasser durchflossenen Behältern Z1/2/3·
Bei richtiger Wahl der Querschnitte arbeiten sich die Kolben auch ohne Regulirventile die
Gasmengen wie beabsichtigt zu. Zur Sicherheit sind indessen an den Enden der Kühlschlangen
mit Federn belastete Regulirventile g1g2g3
angeordnet, deren Federn h^(h2h3) mittelst
durch doppelte Stopfbuchsen n1 n2 abgedichteter
Schraubenspindeln Z1Z2J3 von aufsen angespannt
werden können, um kleine Arbeits- und Druckdifferenzen auszugleichen und die Arbeit möglichst
gleichmäfsig zu vertheilen. Infolge der gleichmäfsigen Vertheilung der Arbeit auf die volle Umdrehung
der Antriebswelle b, Vermeidung der Zahnrädervorgelege u. s.w. arbeitet der Drillings-Compressor
fast ohne Stöfse, also ohne Arbeitsverlust.
Saugt z. B. der Kolben αv Kohlensä'uregas
von atmosphärischer Spannung und comprimirt er dasselbe bis zu ungefähr 20 Atmosphären,
so arbeitet der zweite Pumpenkolben a% mit einem Saugdruck von 20 Atmosphären, wird
also beim Saugen gehoben und comprimirt beim Rückgang das Gas bis auf etwa 40 Atmosphären.
Der dritte Pumpenkolben a3 arbeitet somit mit einem Saugdruck von 40 Atmosphären
, wird also ebenfalls geschoben und comprimirt beim Rückgang bis auf 60 Atmosphären
bei genügender Abkühlung, also bis zur Verflüssigung des Gases.
Zum Antrieb des Drillings-Compressors kann eine Verbundmaschine oder Zwillingsmaschine
dienen und zu diesem Zwecke können an den Enden der Antriebswelle b Antriebskurbeln k' A;2
angeordnet werden. Doch kann man auch jeden' der drei Compressoren gesondert unter
den dargelegten günstigen Arbeitsverhältnissen, und zwar durch jeden passenden Motor treiben,
am Wesen der Erfindung wird dadurch nichts geändert. Auch ist nicht ausgeschlossen, dafs
man die drei Compressionskolben Wege von verschiedener Länge machen läfst, die Kröpfung
also entsprechend einrichtet; wesentlich ist nur, dafs die Gesammtarbeit der drei -Pumpencylinder
C1 C2 C3 auf eine Wellenumdrehung
dadurch gleichmäfsig vertheilt wird, dafs in diesem Kurbelkreis die Angriffspunkte der drei
Kolbenstangen um 1200 versetzt sind.
In Ländern mit hohen Kohlenpreisen ist der Antrieb durch eine Drillings-Expansionsmaschine,
wie in Fig. 3 dargestellt, besonders zu empfehlen. Die Kolben α1 α2 α3 der drei Compressoren
sitzen den Dampfcylinderkolbenstangenm'm2»!3
gegenüber und sind mit diesen verbunden. Bei diesem Antrieb des Drillings-Compressors
ist Vorsorge zu treffen, dafs beim Anlassen der Maschine bis zur Erreichung der richtigen
Tourenzahl entweder der Compressor leer arbeitet oder der zweite Dampfcylinder frischen
Dampf erhält.
Die Compressionscylinder selbst werden wie üblich mit doppelten Stopfbüchsen versehen.
Die in diesen doppelten Stopfbüchsen und den doppelten Stopfbüchsen der Regulirventile
gl g2 g3 sich ansammelnden Gase werden
durch kleine Röhren η einem geschlossenen Sammelbehälter S zugeführt, bis der Druck in
dem letzteren auf etwa 3 bis 5 Atmosphären gestiegen ist. Gegen solchen Druck abzudichten
, ist bei den äufseren Stopfbüchsen nicht schwer, während dieser Druck als Gegendruck,
auf den inneren Stopfbuchsen ruhend, den Austritt der Gase entsprechend erschwert.
Bei höherem Druck, den man zweckmäfsig auf etwa 5 Atmosphären begrenzt, öffnet sich
ein mit Feder belastetes regulirtes Ventil und leitet das ausströmende Gas zur Saugleitung. _
Die hinter jedem Pumpencylinder angeordneten Kühlschlangen erhalten frisches Kühlwasser,
wenn genügend davon vorhanden ist. Man kann aber auch dasselbe Kühlwasser von einer zur anderen Kühlschlange überführen
und doch noch bei dieser Anordnung eine erträgliche Wirkung (natürlich mit mehr Arbeitsaufwand)
erzielen, während andere Compressoren oder Eismaschinen hierbei schon versagen würden.
Man kann endlich die vom Refrigerator zurückkehrende Kälte (Gasmenge) benutzen, um
vom dritten zum zweiten und ersten Cylinder rückströmend deren Kühlwasser, sowie das
der Kühlschlangen durchströmen und abkühlen zu lassen.
Aus der letzten Kühlschlange d3, Fig. 3,
gelangt die flüssige Kohlensäure, regulirt durch Ventil v, in den Refrigerator, und nach geleisteter
Expansionsarbeit wird die noch kalte Kohlensäure mit ungefähr 25 bis 29 Atmosphären
Spannung durch Rohr 0 und die Kühlschlangen 0 * 02 0s zurückgeleitet und gelangt
dann, durch Ventil ν 2 regulirt, in den Kreislauf
zurück.
Aus dem Sammelbehälter S wird, durch Ventil v2 regulirt, die aus den doppelten Stopfbüchsen
der Cylinder C1 C2 C3 und Ventile
g1 g2 g3 entweichende Kohlensäure zeitweise
angesaugt, während die zeitweise zu ersetzende Kohlensäure aus der vom Generator
oder ausVorrathsflaschen kommenden LeitungL,
durch Ventil vi regulirt, angesaugt wird.
Das Kühlwasser gelangt in die Kühlsysteme der Cylinderschlangen möglichst frisch und
aufserdem bei wxw2w3, Fig. 2, in die hohlen
Pumpenkolben.
Wie schon erwähnt, kann die Dreitheilung der Compressionsarbeit auch in der Weise geschehen
, dafs von einer dreifach gekröpften Welle aus drei Cylinder und Kolben von gleichem Querschnitt betrieben werden, die das
comprimirte Fluidum einander nicht zuarbeiten, sondern für sich wirken. Der Compressor
kann selbstverständlich mit beliebigem Anfangssaugdruck arbeiten, sei es, dafs derselbe also
etwa ο oder 25 bis 30 Atmosphären beträgt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Gas - Compressor mit drei Pumpencylindern (C1 C2 Cs) von verschiedenem Querschnitt in solcher Verbindung mit einander, dafs dasselbe Gas von einem zum anderen Cylinder fortschreitend einem stärkeren Druck, event, bis zur Verflüssigung des Gases, unterworfen wird und dabei die von einer dreifach gekröpften Welle aus getriebenen Kolben annähernd die gleiche Arbeit verrichten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE57609C true DE57609C (de) |
Family
ID=331969
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT57609D Expired - Lifetime DE57609C (de) | Drillings-Compressor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE57609C (de) |
-
0
- DE DENDAT57609D patent/DE57609C/de not_active Expired - Lifetime
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