DE575809C - Fluessigkeitswechselgetriebe - Google Patents

Fluessigkeitswechselgetriebe

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DE575809C
DE575809C DEST46858D DEST046858D DE575809C DE 575809 C DE575809 C DE 575809C DE ST46858 D DEST46858 D DE ST46858D DE ST046858 D DEST046858 D DE ST046858D DE 575809 C DE575809 C DE 575809C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H39/00Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution
    • F16H39/04Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit
    • F16H39/06Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type
    • F16H39/08Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type each with one main shaft and provided with pistons reciprocating in cylinders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Durchbildung des Flüssigkeitswechselgetriebes nach Patent 574 349,. um die bewegliche Kupplung zwischen dem Zylinderstern und den Kolbenträgern, die einen Umlauf dieser Teile mit gleicher Drehzahl und gleicher Winkelgeschwindigkeit herbeizuführen hat, zu vereinfachen. Diese Vereinfachung wird dadurch erreicht, daß der Zylinderstern mit den Kolbenträgem unter Fortfall einer besonderen Kupplung durch die Kolben selbst gekuppelt wird. Zu diesem Zweck erhalten die Kolben beiderseits Führungen, die senkrecht zu ihrem zylindrischen Teil stehen und in senkrecht zu den Zylinderbohrungen stehenden Schlitzen der Kolbenträger gleiten.
Um kleine spezifische Flächendrücke und dadurch günstige Reibungs- und Abnutzungsverhältnisse zu erreichen, ist es von größter Bedeutung, alle Kolben gleichzeitig zur Kraftübertragung heranzuziehen. Um die zur Er^ reichung dieser Wirkung erforderliche übermäßig genaue Teilung des Zylindersternes und der Kolbenträger zu vermeiden, die das Getriebe verteuern würde, sind die Führungen durch Längsschlitze federnd ausgebildet.
Zur weiteren Vergrößerung ihrer Auflageflächen erhalten die Kolben hinter ihrer Flachführung eine Fortsetzung der zylindrischen Führung, die gleichzeitig ein Verkanten verhindert.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, wobei von dem Getriebe nur die als Pumpe oder Motor verwendbare Drehkolbenmaschine in Fig. 1 im Längsschnitt gezeigt ist. Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie A-B der Fig. ι und Fig. 3 ein Schema der Kolbenbewegung des treibenden Teils; Fig. 4 und 5 zeigen einen der Pumpenkolben mit Führungsstücken teilweise im Schnitt, Fig. 6 und 7 eine der Kolbenträgerscheiben in zwei Ansichten, während Fig. 8 in einem Schnitt nach Linie C-D der Fig. 1 die Einstellungsvorrichtung zeigt, um die Durchflußmenge des hydraulischen Füllmittels zu ändern.
Der in der Zeichnung dargestellte, beispielsweise als Pumpe wirkende Teil des Getriebes besteht aus einem als Ölbehälter ausgebildeten Außengehäuse χ mit durchgehender Bohrung, die beiderseits durch Deckel 2 und 3 abgeschlossen ist. In den beiden Deckeln ist in Kugellagern 4 eine Hohlwelle 5 drehbar gelagert, die auf der geschlossenen Seite einen Achsstummel 5' zum Anschluß eines Antriebsmotors trägt. In der Mitte der Hohlwelle 5 ist ein Zylinderstern 6 aufgekeilt, der eine Anzahl Bohrungen 7 zur Aufnahme von Kolben 8 enthält. Die Zylinder 7 und Kolben 8 sind hierbei tangential zur Unüaufrichtung des Zylindersternes 6 angeordnet. Die Kolben 8 sind ferner seitlich mit Führungsschuhen 9 versehen, die senkrecht zu dem zylindrischen Teil der Kolben stehen. Diese Schuhe gleiten in senkrecht zu den Zylinderbohrungen liegenden Schlitzen 10 zweier Scheiben 11, die zu beiden Seiten des
Zylindersterns 6 um Hülsen 12 lose drehbar angeordnet sind. Diese Lagerhülsen sind in einem Schlitten 13 eingesetzt, der zwischen zwei an den Deckeln 2 und 3 befestigten Segmentstücken 14 derart verschiebbar angeordnet ist, daß der Mittelpunkt C2 der Hülse 12 gegenüber dem Mittelpunkt C1 der Hohlwelle 5 verstellt werden kann. Durch die in den Führungen 10 der Kolbenträger 11 gleitenden Schuhe 9 der Kolben werden die Kolbenträger mit dem Zylinderstern zwangläufig so gekuppelt, daß beide Körper mit gleicher Drehzahl und gleicher Winkelgeschwindigkeit umlaufen. Bei der Umlaufbewegung beider Teile werden die Kolben 4 in den Zylindern hin und her bewegt.
Um kleine spezifische Flächendrucke und dadurch günstige Reibungs- und Abnutzüngsverhältnisse zu erzielen, ist es von größter Bedeutung, alle Kolben gleichzeitig zur Kraftübertragungheranzuziehen. Zur Vermeidung der hierfür notwendigen übermäßig genauen Teilung des Zylindersternes und der Kolbenträger, die die Maschine verteuern würde, sind die Führungen 9 durch Längsschlitze 9' federnd ausgebildet, wodurch kleine Teilungsfehler ausgeglichen werden.
Zur weiteren Vergrößerung der Auflageflächen erhalten die Kolben hinter ihren Flachführungen bei 8' eine Fortsetzung der zylindrischen Führung, die gleichzeitig ein Verkanten der Kolben verhindert.
Bei einer Umdrehung entspricht die halbe
Umdrehung von oben nach unten dem Saughub, die andere Hälfte von unten nach oben dem Druckhub. Bei tangentialer Lage der Zylinder zur Drehachse des Zylinderkörpers ist der Hub der Pumpe gleich der doppelten Exzentrizität der Drehachsen des Zylinderkörpers und des Kolbenträgers, wobei die Kolbenkräfte tangential zur Umlaufrichtung wirken.
Die zur Führung des Förder- bzw. Treibmittels erforderlichen Kanäle ergeben sich am besten aus der Beschreibung des Verlaufs der Flüssigkeitsströmung beim Saug- und Druckhub der Maschine. Um hierbei Saug- und Druckseite der Maschine abzuteilen, ist in der Hohlachse 5 ein Einsatzstück 15 angeordnet, das den Innenraum in einen Saugraum 16 und einen Druckraum 17 teilt.
Dreht sich die Kolbentrommel 6 im Uhrzeigersinne, so bewegen sich die rechts von der senkrechten Mittellinie befindlichen Kolben nach außen, die links befindlichen nach innen. Die Flüssigkeit kann nun aus dem ölsammelraum 20 durch einen Kanal 18, in welchem ein Rückschlagventil 19 eingebaut ist, in den Saugraum 16 eingesaugt werden und von da durch Öffnungen in der Hohlwelle 5 vor die ihren Saughub ausführenden= Kolben gelangen. Beim Druckhub dagegen wird die vor dem Kolben befindliche Flüssigkeit in den Druckraum 17 gepreßt, der nun die unter Druck stehende Flüssigkeit in eine andre hydraulische Maschine oder vor die Kolben eines in gleicher Weise ausgebildeten Flüssigkeitsmotors leitet, in welchem der Druck dann die Kolbentrommel des Motors in Drehung versetzt, worauf die entspannte Flüssigkeit wieder in den Ölsammelraum 20 zurückgefördert wird.
Um die Fördermenge der Pumpe oder dieAufnahmemenge des Motors in gleichmäßiger Folge ändern zu können, ist es nur erforderlich, die die Kolbenträger tragenden Schlitten 13 so weit verstellbar zu machen, daß die Exentrizität von Kolbenträger 10 und Zylinderkörper 6 bis auf Null oder bei Umkehr der Drehrichtung nach der entgegengesetzten Seite eingestellt werden kann. Zu diesem Zwecke sind die Schlitten 13 an einem Ende durch einen Bügel 21 miteinander verbunden, in welchem eine am Gehäuse 1 drehbar gelagerte Stellspindel 22 eingreift, die durch ein nicht näher dargestelltes Handrad verstellt werden kann. Die Verstellung kann aber auch in anderer WTeise erfolgen.
Die beschriebene Ausbildung des Getriebes ergibt den bekannten Kolbengetrieben gegen über den Vorteil, daß der auf die Kolben wirkende Treibmitteldruck von der zwischen Zylinderstern und Kolbenträgern befindlichen-Kupplung aufgenommen wird und demnach an dieser Stelle als Reibungsgeschwindigkeit auftritt, wogegen bei den bekannten Kolbengetrieben die gesamten Kolbendrucke von der mit der vollen Umfangsgeschwindigkeit umlaufenden Gleitbahn aufgenommen werden müssen und als Reibungsgeschwindigkeit die volle Umfangsgeschwindigkeit in Rechnung zu setzen ist.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Flüssigkeitswechselgetriebe nach Patent 574349, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylindersterne (6) mit den Kolbenträgern (11) durch an den Kolben angebrachte Führungsschuhe (9) gekuppelt sind, die in Schlitzen (10) der Kolbenträger (11) gleiten.
2. Flüssigkeitswechselgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schuhe (9) der Kolben (8) mit einem Längsschlitz (9') versehen sind.
3. Flüssigkeitsgetriebe nach Anspruch 1 und 2, dadurch, gekennzeichnet, daß die Kolben (8) über die Flachführungen (9) hinaus noch eine zylindrische Führung (8') erhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEST46858D 1928-11-29 1929-12-19 Fluessigkeitswechselgetriebe Expired DE575809C (de)

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DEST45113D DE574349C (de) 1928-11-29 1928-11-29 Fluessigkeitswechselgetriebe
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