DE575790C - Verfahren zur Herstellung einer Rasierseife - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Rasierseife

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DE575790C
DE575790C DE1930575790D DE575790DD DE575790C DE 575790 C DE575790 C DE 575790C DE 1930575790 D DE1930575790 D DE 1930575790D DE 575790D D DE575790D D DE 575790DD DE 575790 C DE575790 C DE 575790C
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    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D9/00Compositions of detergents based essentially on soap
    • C11D9/002Non alkali-metal soaps
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Description

Die Grundmasse der zum Rasieren benutzten Seifen oder Pasten besteht aus Alkaliseifen, weil diese einen starken und beständigen Schaum bilden. Zwar wird auch als Rasierpaste Ammonmmseife, insbesondere eine aus Wasser und Ammoniumstearat bestehende Paste benutzt, die jedoch nur wenig schäumt. Alle diese Seifen erfordern aber ein langes Einreiben des Schaumes, und dabei läßt ihre Wirkung, insbesondere bei starkem Bartwuchs, zu wünschen übrig.
Die Erfindung fußt auf der Beobachtung, daß die Alkaliseife in Gegenwart von genügend Wasser mit der Ammoniumseife unter Freiwerden von Ammoniak in Reaktion tritt, und wenn die Ammoniumseife und Alkaliseife sowie die zum Eintritt der Reaktion erforderliche Wassermenge unter solchen Verhältnissen, d. h. an der zu rasierenden
ao Hautoberfläche miteinander in Berührung treten, daß die Reaktion an der zu rasierenden Hautfläche selbst vor sich geht, so entsteht beim Bearbeiten mit dem Rasierpinsel eine zwar nicht besonders kräftig, aber immerhin gut schäumende, jedoch in hohem Maße schlüpfrige Masse, die ' bereits nach kurzem Einreiben, selbst bei sehr hartem Bart und auch bei nicht besonders scharfen Rasierklingen, ein vollkommenes, leichtes Rasieren ermöglicht und eine weiche, glatte Hautfläche zurückläßt, die weder schmerzt noch brennt.
Da die Reaktion zwischen der Alkaliseife und Ammoniumseife bloß an der zu rasierenden Hautfläche zustande kommen soll, so darf die Rasierseife gemäß der Erfindung nur so wenig Wasser enthalten, daß dieses zum Eintritt der Reaktion nicht genügt. Allerdings findet auch bei sehr geringem Wassergehalt, selbst ohne Gegenwart der Alkalimetallseife, eine allmähliche Zersetzung der Ammoniumseife statt, doch ist die Geschwindigkeit dieser Zersetzung bei genügend geringem Wassergehalt so gering, daß die Haltbarkeit der Seife den praktischen Anforderungen genügt, insbesondere wenn die Seife mit einem für Ammonium undurchlässigen Überzug, z. B. Stanniolüberzug, versehen oder in einem luftdicht verschlossenen Behälter aufbewahrt wird. -
Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, Olivenöl oder Palmöl mit Salmiakgeist unter Zusatz von kaustischem Kali bei einer Temperatur von 30 ° R zu verseifen. Dabei würde, wenn überhaupt ein Gemisch von Ammonium- und Kaliseife entstehen könnte, dasselbe etwa I5°/O unverseiftes Fett enthalten, so daß es wegen der mangelnden Schaumfähigkeit als Rasierseife vollständig unbrauchbar sein würde. Eine schaumfähige fettfreie Kali-
ammoniumseife läßt sich durch gleichzeitiges Verseifen des Fettes mit Kalilauge und Ammoniak nicht herstellen.
Zwecks Herstellung eines festen Gemisches· von Ammonium- und Alkaliseife gemäß »der Erfindung wird Ammoniumstearat in trpckV nem pulverförmigem Zustande mit einer in üblicher Weise hergestellten Alkaliseife, z. B. einer Kalinatronseife, zusammen verarbeitet,
ίο am zweckmäßigsten Ammoniumstearat in die in plastischen Zustand gebrachte Kalinatronseife eingeknetet.
Ammoniumstearat läßt sich verhältnismäßig leicht pulvern, und da die üblichen festen Alkalirasierseifen auch bei dem handelsüblichen Wassergehalt verhältnismäßig leicht knetbar sind, so kann man das gepulverte Ammoniumstearat leicht mit der Alkalirasierseife gleichmäßig zusammenkneten.
Zur Herstellung des Ammoniumstearates wird zweckmäßig ein Ammoniaküberschuß gegenüber der theoretischen erforderlichen Ammoniakmenge verwendet. Gute Erfolge wurden dadurch erzielt, daß 100 g Stearin mit 20 bis 25 g konzentrierter Ammoniaklösung verseift worden sind. Die feste Masse wurde zu feinem Pulver gerieben und im Verhältnis von 1 : 2 mit guter, etwa durch Kneten in den plastischen Zustand gebrachter Rasierseife verknetet.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung einer Rasierseife, dadurch gekennzeichnet, daß Ammoniumstearat in trockenem pulverförmigem Zustande mit einer in üblicher Weise hergestellten Alkaliseife, z. B. einer Kalinatronseife, zusammen verarbeitet wird.
2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Ammoniumstearat in die in plastischen Zustand gebrachte Kalinatronseife eingeknetet wird.
DE1930575790D 1930-01-22 1930-07-02 Verfahren zur Herstellung einer Rasierseife Expired DE575790C (de)

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US2567999A (en) * 1946-07-01 1951-09-18 Juan M Guastavino Process for making a detergent composition

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