DE575587C - Brennkraftmaschine mit gleichachsig zum Arbeitszylinder angeordnetem Kompressor - Google Patents

Brennkraftmaschine mit gleichachsig zum Arbeitszylinder angeordnetem Kompressor

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DE575587C
DE575587C DEL66580D DEL0066580D DE575587C DE 575587 C DE575587 C DE 575587C DE L66580 D DEL66580 D DE L66580D DE L0066580 D DEL0066580 D DE L0066580D DE 575587 C DE575587 C DE 575587C
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compressor
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cylinder
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DEL66580D
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B1/00—Engines characterised by fuel-air mixture compression
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00—Engines with liquid fuel
    • F02B2720/12—Four stroke engines with ignition device
    • F02B2720/124—Four stroke engines with ignition device with measures for charging, increasing the power

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

  • Brennkraftmaschine mit gleichachsig zum Arbeitszylinder angeordnetem Kompressor Die Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine mit gleichachsig zum Arbeitszylinder angeordneten Kompressoren zur Lieferung der Zylinderladung, bei welcher der Druck in der zum Arbeitszylinder führenden Druckleitung durch Rückströmventile geregelt werden kann.
  • Der Erfindung gemäß ist sowohl an der Saugseite als auch an der Druckseite des Kompressors außer den normalen Saug- und Druckventilen je ein in weiten Grenzen einstellbares angesteuertes Durchlaßventil vorgesehen, von denen das an der Saugseite liegende entweder ein Rückströmen der eingesaugten Ladung - an die Außenluft oder, bei einer Mehrzylindermaschine, ein Pendeln der Ladung @ zwischen mindestens zwei Kompressorräumen gestattet, während das auf der Druckseite liegende Durchlaßventil ein Pendeln der Ladung zwichen Druckrohr und Kompressorraum ermöglicht. An sich wäre, soweit die Druck- und Strömungsregelung in Frage kommt, nur ein Steuerorgan entweder an der Saugseite oder an der Druckseite erforderlich, doch hat die der Erfindung entsprechende Anordnung je eines Steuerorgans an der Druckseite und an der Saugseite den Vorteil, daß dadurch der Arbeitsgang der jeweiligen Außentemperatur angepaßt werden kann. Außerdem kann, unabhängig von der Außentemperatur, durch diese Einrichtung in dem Druckrohr, also in dem von dem Kompressor zum Zylinderarbeitsraum führenden Rohr eine konstante Temperatur erzielt werden. Wenn nämlich beispielsweise das Pendeln des Gemisches zwischen zwei Kompressorräumen auf der kalten Saugseite stattfindet, so wird die Temperatur im Druckrohr geringer sein, als wenn das Pendeln auf der warmen Druckseite des Motors stattfindet. Der Übergang von einer der obenerwähnten auf ein und derselben Motorseite möglichen Regelungsart auf die andere ermöglicht dann die Erzielung der Temperaturzwischenstufen.
  • Einige der angegebenen Regelungsarten bedingen ein längeres Verbleiben des Gasgemisches im Kompressorraum bzw. ein mehrmaliges Zurückkehren desselben in den Kompressorraum. infolgedessen wird auch die-Schmierstoffaufnahme entsprechend höher. Es ist daher wesentlich, die Schmierstoffzuführung so zu gestalten, daß in den Arbeitsraum -nicht ein Ölüberschuß gelangt, der ein Qualmen des Motors und sonstige Störungen zur Folge hätte.
  • Der Erfindung gemäß wird daher die Schmierung des Zylinders selbsttätig derart geregelt, daß die Zuführung von Schmierstoff zum Kompressorraum lediglich in der Saugperiode des Kompressors erfolgt. Bei einer derartigen Regelung wird sowohl vermieden, daß während des Kompressionshubes zu-viel Öl an den Kolbenflächen entlang in den Arbeitsraum gelangt, als auch ein zu starkes Übergehen von Öl in das Gasgemisch und damit über die Speiseleitung in den Arbeitsraum. Die erwähnte selbsttätige Regelung des Schmierstoffzuflusses kann durch das Einlaß- oder Auslaßsteuerorgan des Kompressors erfolgen, beispielsweise dadurch, daß in der Ventilstange eines Kompressorventils eine Ringnut oder eine sonstige Aussparung angebracht wird, die bei Offenstellung des Ventils eine sonst unterbrochene Verbindung in der Ölzuführung herstellt. Außer der dem Kompressor durch die Schmierstoffleitung zugeführten Ölmenge wird ihm, wenn die Bauart der bekannten entspricht, noch Öl aus dem Kurbelkasten zugeführt, und zwar sowohl durch das Abschleudern von 0I aus den Pleuelstangenlagern, als auch durch die vom untersten Kolben hin und her bewegte Luftsäule, die beim Niedergehen des- Kolbens in den Kurbelkasten gedrängt wird und bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens aus dem Kurbelkasten in den unteren Teil des Zylinders zurückkehrt und dabei Öl mit sich führt. Um diese bei dem der Erfindung entsprechenden Motor unerwünschte Ölzuführung zu verhindern oder mindestens auf ein Mindestmaß zurückzuführen, wird der Erfindung gemäß zwischen dem untersten Kompressorkolben und dem Kurbelkasten eine Trennwand angebracht, die eine Öffnung besitzt, die nur so groß ist, daß sie gerade die Bewegung der Pleuelstangen zuläßt. Die Anbringung dieser Trennwände ist an sich bekannt. Über dieser Trennwand wird ein für mindestens zwei gegenläufige Zylinder gemeinsamer Luftraum angeordnet. Die unter den untersten Kolben befindliche Luftsäule pendelt bei einer derartigen Bauart durch den gemeinsamen Luftraum hindurch, zwischen den beiden gegenläufigen Zylindern hin und her, gelangt also nicht in den Kurbelkasten.
  • Für den Fall, daß trotz der erwähnten Vorsichtsmaßregeln noch zu viel Öl in dasDruckrohr und damit in den Arbeitsraum gelangt, kann in dem Druckrohr selbst oder an einer anderen Stelle des Weges der Druckgase zwischen Kompressor und Arbeitsraum vor dem Vergaser ein Ölabscheider eingeschaltet werden. Ein solcher kann dadurch gebildet werden, daß in das Rohr vor dem Vergaser Leitflächen eingesetzt werden, welche das Gas in Drehung versetzen, z. B. können diese Leitflächen schraubenförmig ausgebildet sein. Die Rohrwandung wird derart ausgebildet, z. B. gerillt, da.ß das durch die Drehung des Gases ausgeschleuderte Öl gefangen und abgeleitet wird.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch eine Brennkraftmaschine, Abb. z zeigt den Schnitt A-B in Abb. i. Abb. 3 zeigt einen Längschnitt durch einen Teil des Speiserohres.
  • An den Zylinderkörper a ist an der Einlaß-und an der Auslaßseite der in dem Zylinder ausgebildeten Kompressoren je ein Kasten b, b1 angeflanscht. In den Kasten b sind die Einlaßventile c und das Regelorgan d untergebracht, im Kasten b1 das Auslaßventilcl und das Regelorgan dl. In den Rohrstutzen e des Kastens b mündet das Saugrohr, während sich an dem Stutzen ei des Kastens b1 das Vergaserrohr h anschließt.
  • Die Regelorgane d und dl bestehen aus drehbaren oder längsverschiebbaren Rohren. Sie besitzen Öffnungen i und k bzw. il und hl. Durch die Bewegung des Rohres dl kann wahlweise der mit den Kompressorräumen kommunizierende Raum f1 mit dem Stutzen e1 und damit mit dem Vergaserrohr h verbunden werden, indem die Öffnungen k1 und il in die gezeichnete Stellung gebracht werden, in welcher die Öffnung hl dem Raum f1 gegenübersteht, während die Öffnung il dem in den Stutzen e1 mündenden Kanal l gegenübersteht, oder der Raum f1 kann mit dem Stutzen g1 verbunden werden, welch letzterer ins Freie mündet. Diese Verbindung wird dadurch hergestellt, daß das Rohr dl im Sinne des Uhrzeigers um go ° gedreht wird, so daß die Öffnung il vor den Raum f 1 gelangt und die Öffnung k1 vor den ins Freie mündenden Kanal ml des Stutzens g1. Gegebenenfalls könnte noch dafür Vorsorge getroffen werden, daß der Stutzen g1 auch unmittelbar mit dem Speiserohr, also mit dem Rohrstutzen ei in Verbindung gebracht werden kann. Diese Verbindung könnte etwa dadurch bewirkt werden, daß das Rohr dl in seiner Längsrichtung verschoben wird, so daß zwei einander diametral gegenüberstehende Öffnungen zur Deckung mit den Kanälen l und in, kommen. Je nach der Einstellung des Regelorgans ist der der Verbindung dienende freie Querschnitt der Öffnungen mehr oder weniger groß. Selbstverständlich können auch sämtliche genannten Verbindungen vollkommen aufgehoben werden.
  • Ähnlich wirkt das auf der Saugseite angeordnete rohrförmige Regelorgan d. Durch dieses kann der unter dem Saugventil befindliche Raum f, der mit den Kompressorräumen kommuniziert, unmittelbar mit der Atmosphäre in Verbindung gebracht werden, und zwar je nach Stellung des Regelorgans mehr oder weniger. Das Rohr d nimmt dabei die gezeichnete Lage ein, bei welcher seine Offnüng i dem Raum f gegenübersteht, und seine Öffnung k der Öffnung m des Stutzens g gegenübersteht. Außerdem können sowohl durch das Regelorgan d als auch durch das Regelorgan dl in bestimmter Stellung derselben zwei oder mehr gegenläufige Kompressoren miteinander in Verbindung gebracht werden, so daß die Kompressorfüllung zwischen den Kompressoren hin und her pendelt, ohne daß eine Förderung in das Speiserohr des Motorarbeitsraumes stattfindet, und zwar pendelt dann die Füllung der Kompressoren über den jedem Kompressor zugehörigen Raum f hinweg und durch das Rohrinnere hindurch. Voraussetzung dabei ist, daß je eine der Öffnungen des rohrförmigen-- Regelgliedes d bzw. dl mit - den Räumen f bzw. f1 der betreffenden Kompressoren kommuniziert, während die übrigen Öffnungen des Regelgliedes d bzw: dl außer Deckung mit den verschiedenen Muffenöffnungen stehen, so daß also die Auslässe l und in, bzw. na geschlossen sind. Bekanntlich ist die Saugseite des Kompressors kalt, die Druckseite desselben warm. Je nachdem nun das Regelorgan auf der Saugseite oder Druckseite in Betrieb genommen wird, ändert sich die Temperatur des vom Kompressor geförderten Gases, so daß durch diese wahlweise Verstellung der Regelglieder die Möglichkeit gegeben ist, die Temperatur im Speiserohr des Arbeitsraumes unabhängig von Schwankungen in der Außentemperatur zu machen. Außerdem bietet die beiderseitige Anordnung des Regelorgans die Möglichkeit, Saug- und Druckseite des Kompressors symmetrisch zu gestalten.
  • In der Ventilstange n des Saugventils c ist eine Bohrung o vorgesehen. Die Ölzuführungsleitung p ist derart angeordnet, daß sie in der oberen Lage des Ventils c unterbrochen ist, in der unteren Lage des Ventils c dagegen durch die Bohrung o die Verbindung der beiden Teile der Leitung P miteinander hergestellt wird, so daß also das Öl zu der Kompressorwandung nur während der Saugperiode gelangen kann, nicht aber während der Druckperiode. Dadurch wird die Ölzuführung an sich gemindert, vor allen Dingen aber einem übermäßigen Überpressen des Öles aus dem Kompressorraum in den Arbeitsraum vorgebeugt.
  • Die Ventile werden in üblicher Weise durch Nockenwellen q gesteuert, welche die Ventile gegen die Wirkung von Federn y nach unten drücken.
  • Die in Abb. z und 2 dargestellte Ausbildung des unteren Teiles des Zylinderkörpers bzw. des oberen Teiles des Kurbelgehäuses dient dazu, auch eine Ölzufuhr aus dem Kurbelgehäuse in den Kompressorraum zu verhindern und damit einer übermäßigen Anreicherung des Gasgemisches mit Schmieröl vorzubeugen. Das Kurbelgehäuse ist oben gegen den Zylinderkörper durch eine Querwand s abgeschlossen, die lediglich eine Öffnung t freiläßt, die in Form und Größe so ausgebildet ist, daß sie nur die Bewegung der Pleuelstange i zuläßt, im übrigen aber den Raum des Kurbelgehäuses vom unteren Raum des Zylinderkörpers abschließt. Oberhalb dieser Trennwand s sind Kanäle v angeordnet, welche die Zylinderkörper zweier gegenläufiger Zylinder miteinander verbindet. Die von den Kolben =w bei seinem Abwärtsgang verdrängte Luftsäule gelangt infolge dieser Einrichtung nicht mehr in das Kurbelgehäuse, sondern sie strömt durch die Kanäle v nach dem gegenläufigen Zylinder, in welchem der Kolben sich nach aufwärts bewegt. Infolgedessen wird auch ein Rückströmen von Luft aus dem Kurbelgehäuse in das untere Ende des Zylinderkörpers verhütet und damit auch eine Überführung von Öl aus dem Kurbelgehäuse in den Zylinderkörper.
  • In das zum Arbeitsraum des Motors führende Speiserohr ist die in Abb. 3 dargestellte Vorrichtung eingebaut, die dazu dient, etwa trotz der oben beschriebenen Vorsichtsmaßregeln in das Speiserohr gelangtes überschüssiges Öl aus der Luft zu entfernen; in das Rohr x ist eine schraubenförmige Leitfläche y eingebaut, welche die in dem Rohr x sich bewegende Luftsäule um die Längsachse des Rohres in Rotation versetzt. Durch diese Rotation werden die in der Luft schwebenden Öltröpfchen ausgeschleudert, sie fliegen gegen die Wandung des Rohres x und gelangen schließlich in die Rillen z, aus denen sie durch nicht dargestellte Kanäle abgeleitet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Brennkraftmaschine mit gleichachsig zum Arbeitszylinder angeordnetem Kompressor zur Lieferung der Zylinderladung, bei welcher der Druck in der zum Arbeitszylinder führenden Druckleitung durch RückströmventÜe geregelt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl an der Saugseite als auch an der Druckseite des Kompressors außer den normalen Saug- und Druckventilen je ein in weiten Grenzen einstellbares, ungesteuertes Durchlaßventil (d, dl) vorgesehen ist, von denen das an der Saugseite liegende entweder ein Rückströmen der eingesaugten Ladung an die Außenluft oder, bei einer Mehrzylindermaschine, ein Pendeln der Ladung zwischen mindestens zwei Kompressorräumen gestattet, während das auf der Druckseite liegende Durchlaßventil (dl) ein Pendeln der Ladung zwischen Druckrohr und Kompressorraum ermöglicht. z. Brennkraftmaschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderschmierung durch Zuführung von Schmierstoff zum Kompressorraum lediglich in der Saugperiode des Kompressors erfolgt. 3. Brennkraftmaschine nach Anspruch = oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmierstoffzufluß durch das Ein- oder Auslaßsteuerorgan des Kompressors gesteuert wird, indem in der Ventilstange eines Kompressorventils eine Aussparung, z. B. eine Ringnut, angebracht ist, die bei Offenstellung des Ventils eine sonst unterbrochene Verbindung in der Schmierstoffzuführung herstellt. 4. Brennkraftmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Kompressorkolben und Kurbelkasten, wie an sich bekannt, eine Trennwand angeordnet ist, welche eine nur zur Bewegung der Pleuelstange ausreichende Öffnung freiläßt, und daß über der Trennwand ein mindestens für zwei gegenläufige Zylinder gemeinsamer Luftraum angeordnet ist, in welchem die unterhalb des untersten Kolbens bewegte Luftsäule hin und her pendelt. 5. Brennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Weg der Druckgase zwischen KompressorundArbeitsraum vor dem Vergaser ein Olabscheider eingeschaltet ist. 6. Brennkraftmaschine nach Anspruch x oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß in das Druckrohr vor dem Vergaser Leitflächen eingesetzt sind, welche das Gas in Drehung versetzen und die Rohrwandung derart ausgebildet, z. B. gerillt ist, daß das durch die Drehung des Gases ausgeschleuderte Öl gefangen und abgeleitet wird.
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