DE575367C - Unter Kuehlwirkung arbeitendes Reinigungsverfahren fuer zur Fernleitung bestimmte Gase von Kokerei-, Gasanstalts-, Schwelereibetrieben o. dgl. - Google Patents

Unter Kuehlwirkung arbeitendes Reinigungsverfahren fuer zur Fernleitung bestimmte Gase von Kokerei-, Gasanstalts-, Schwelereibetrieben o. dgl.

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DE575367C
DE575367C DE1930575367D DE575367DD DE575367C DE 575367 C DE575367 C DE 575367C DE 1930575367 D DE1930575367 D DE 1930575367D DE 575367D D DE575367D D DE 575367DD DE 575367 C DE575367 C DE 575367C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/04Purifying combustible gases containing carbon monoxide by cooling to condense non-gaseous materials

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Description

  • Unter Kühlwirkung arbeitendes Reinigungsverfahren für zur Fernleitung bestimmte Gase von Kokerei-, Gasanstalts-, Schwelereibetrieben o. dgl. Gegenstand des Patents 482 880 ist eine besondere Ausführungsform eines Reinigungsverfahrens für zur Fernleitung bestimmte Gase von Kokerei-, Gasanstalts-, Schwelereibetrieben o. dgl., bei dem das Gas, nachdem der Teer größtenteils abgeschieden ist, stark unterkühlt wird, d. h. stärker gekühlt wird als bisher, also auf tiefer als io bis i$°, gegebenenfalls sogar bis -io°.
  • Gegenstand dieser Erfindung ist nun eine Weiterbildung dieses mit verdünntem Ammoniakwasser als Kühl- und Waschmittel arbeitenden Verfahrens nach Patent 482 880 für Sonderfälle. Die Erfindung besteht darin, das Verfahren nach.. Patent 482 880 in der Weise zu führen, däß dem Ammoniakwasser Stoffe zur-Herabsetzung seines Gefrierpunktes auf etwa -2o° C und tiefer zugesetzt werden. Als solche Mittel zur Herabsetzung des Gefrierpunktes kommen z. B. Salze, wie Chloride, Nitrate, Sulfate, Ammonsalze usw. oder auch Glyzerin, Glykol, Ammoniak, Alkohol usw. in Betracht.
  • Das Verfahren führt zu einem wesentlich gesteigerten Reinheitsgrad des Gases, der besonders dann von besonderer Bedeutung ist, wenn es sich um Gas für Fernleitungszwecke handelt. In solchen Fällen, in denen mit mehreren Millionen Kubikmeter täglichen Gasdurchgangs durch die Leitungen gerechnet werden muß, spielen selbst geringe Spuren von Verunreinigungen, wie Naphthalin, Wasser usw., wegen dieser großen in Betracht kommenden Gasmengen doch noch eine erhebliche Rolle, zumal nach neueren Erfahrungen und Forschungen, ihre Gegenwart im Gasstrome auch die nachträgliche Entstehung von teer- und harzähnlichen Verbindungen ermöglicht und begünstigt, die sich als störende Abscheidungen in dem. Leitungsnetz ansammeln. Alle solchen verhältnismäßig geringfügigen, aber sich schon nach kurzen Betriebszeiten in. beachtlicher Menge ansammelnden Ausscheidungen treten namentlich an den Stellen einer- Richtungsänderung des Gasstromes auf, insbesondere also äüeh in den zu Meß- und Überwachungszwecken in den Weg des Gasstromes eingebauten Apparaten, wo sie doppelt störend wirken. Die Befolgung der neuen Vorschläge führt zur Beseitigung dieser Mißstände.
  • Die Erfindung ermöglicht es ferner, das-Gas auf eine einfache und wirtschaftliche Weise auch in solchen Fällen -zur Fernleitung geeignet zu machen, in denen das Leitungsnetz voraussichtlich regelmäßig längere Zeit hindurch besonders tiefen Temperaturen ausgesetzt wird, wie es beispielsweise in den nordischen Ländern der Fall ist. Denn die Verwendung besonders stark unterkühlbaren Ammoniakwassers ermöglicht es, das Kühlverfahren des Patentes 48288o auch über die dort beispielsweise angegebenen Grenzen hinaus bis zu Temperaturen zu treiben, die auch noch wesentlich unter -to' liegen. Ein. auf diese Weise zwecks Ammoniak-, Naphthalin- und Wasserentziehung behandeltes Gas läßt sich auch dann noch ohne Gefahr des Ausscheidens von Wasser im Rohrnetz fortleiten, falls letzteres längere Zeit hindurch Temperaturen bis herab zu -2o° oder 3o° ausgesetzt wird.
  • Die neue Ausführungsform des Verfahrens nach dem Patent 482880 erweist sich auch gerade dann als vorteilhaft, wenn man in an sich bekannter Weise die Benzole mittels aktiver Kohle oder sonstiger großoberflächiger Körper, z. B. Gelen, aus dem Gase gewinnen will. Denn diese großoberflächigen Körper arbeiten bekanntlich um so günstiger und wirtschaftlicher, je größer der Trockenheitsgrad des Gases ist. Durch die erwähnten neuen Ausführungsformen des Verfahrens wird aber der Trocknungsgrad wesentlich gesteigert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Unter Kühlwirkung arbeitendes Reinigungsverfahren für zur Fernleitung bestimmte Gase von Kokerei-, Gasanstalts-, Schwelereibetrieben o. dgl. . nach Patent 482 88o, dadurch gekennzeichnet, daß dem als Kühl- und Waschflüssigkeit dienenden Ammoniakwasser Stoffe zur Heräbsetzung seines Gefrierpunktes auf etwa -20° C und tiefer zugesetzt werden.
DE1930575367D 1930-06-08 1930-06-08 Unter Kuehlwirkung arbeitendes Reinigungsverfahren fuer zur Fernleitung bestimmte Gase von Kokerei-, Gasanstalts-, Schwelereibetrieben o. dgl. Expired DE575367C (de)

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