DE697124C - Verfahren zum Schuetzen von in Gasspuergeraeten benutzten Tanninloesungen gegen Gefrieren - Google Patents

Verfahren zum Schuetzen von in Gasspuergeraeten benutzten Tanninloesungen gegen Gefrieren

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DE697124C
DE697124C DE1938D0077085 DED0077085D DE697124C DE 697124 C DE697124 C DE 697124C DE 1938D0077085 DE1938D0077085 DE 1938D0077085 DE D0077085 D DED0077085 D DE D0077085D DE 697124 C DE697124 C DE 697124C
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tannin
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N25/00Investigating or analyzing materials by the use of thermal means
    • G01N25/02Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by investigating changes of state or changes of phase; by investigating sintering
    • G01N25/04Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by investigating changes of state or changes of phase; by investigating sintering of melting point; of freezing point; of softening point

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Description

  • Verfahren zum n Schützen von in Gasspürgeräten benutzten Tanninlösungen gegen Gefrieren Die Tanninlösungen, die bei dem Gasspürgerät D r ä g e r - S c h r ö t e r (DS-Gerit) bisher benutzt wurden, sind verhältnismäßig verdünnte Lösungen und gefrieren deshalb schon bei wenig unter 0°C liegenden Temperaturen.
  • Um das DS-Gerät auch bei größerer Kälte benutzen zu können, muß man Lösungen verwenden, die tiefere Temperaturen ertragen, ohne zu gefrieren. Dies läßt sich durch Zusatz von Gefrierschutzmitteln erreichen.
  • Selbstverständlich kann man den Lösungen aber nicht jedes beliebige Gefrierschutzmittel zusetzen, da die Reaktion des nachzuweisenden Gases nicht gestört werden darf.
  • Es wurde nun gefunden, daß als Zusaitz für Tanninlösungen, um diese gegen Kälte unempfindlicher zu machen, Glycerin oder niedere Alkohole oder Traubenzucker oder Mischungen dieser Stoffe geeignet sind.
  • Die Menge der Zusätzte richtet sich natürlich nach den Temperaturen, die die Lösungen noch ertragen sollen. Als brauchbar bis -10° haben sich folgende Lösungen erwiesen: Gewjchtsteile a) Wasser ............. 60 Tannin ... 0,5 Glycerin.. . 50 b) Wasser ...... . ... 80 Tanin........ 0,3 Methanol. ......... 17,5 c) Wasser ........ ... 70 Tannin ........ . . 0,05 Traubenzucker .100 Der Zusatz sich lösender Stoffe zum Wasser oder Lösungen zum Schutz gegen Gefrieren ist zwar allgemein bekannt und üblich, auch hat man schon Glycerin zum Kühlwasser von Kraftwagen zugesetzt. Trotzdem bedurfte es langwieriger Versuche und Überlegungen, um zu dem neuen Verfahren zu gelangen.
  • Die in Gasspürgeräten benutzte Tanninlösung ist nämlich durch milde Reduktionswirkung ausgezeichnet, die von der Reaktionstemperatur kaum beeinflußt wird. Dagegen neigt das Tannin zur Bildung von kolloiden.
  • Körpern, die noch begünstigt wird durch Zusatz von organischen Stoffen. Dadurch wird aber die Lagerfähigkeit der Lösung unter Umständen stark herabgesetzt. Während es sonst gleichgültig ist, welche Stoffe zur Herabsetzung des Gefrierpunktes von Flüssigkeiten, z. B. des Kühlwassers von Kraftwagen, herangezogen werden, war hier die Aufgabe zu lösen, nur solche Stoffe als Schutzmittel zu verwenden, die die oben beschriebenen Eigenschaften der Tanninlösungen berücksichtigen. Es zeigte sich überraschenderweise, daß dazu solche Stoffe geeignet sind, die selbst reduzierende Eigenschaften aufweisen, wenn auch in geringerem Maße als das Tannin. Die Zusätze allein vermögen daher eine Goldchloridlösung nicht zu reduzieren, sie wirken aber gleichzeitig als Stabilisatoren für die Tanninlösung.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R U C H : Verfahren zum Schützen von in Gasspürgeraten benutzten Tanninlösungen gegen Gefrieren, dadurch gekennzeichnet, daß man den Lösungen Glycerin oder niedere Alkohole oder Traubenzucker oder Mischungen dieser Stoffe zusetzt.
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