DE574147C - Die Anbringung an sich bekannter, mit beweglichen, unter Reibungsschluss oder hydraulischer Daempfung stehenden Zusatzmassen arbeitender Schwingungsdaempf-vorrichtungen auf der Arbeitsspindel von Werkzeugmaschinen - Google Patents

Die Anbringung an sich bekannter, mit beweglichen, unter Reibungsschluss oder hydraulischer Daempfung stehenden Zusatzmassen arbeitender Schwingungsdaempf-vorrichtungen auf der Arbeitsspindel von Werkzeugmaschinen

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DE574147C
DE574147C DE1930574147D DE574147DD DE574147C DE 574147 C DE574147 C DE 574147C DE 1930574147 D DE1930574147 D DE 1930574147D DE 574147D D DE574147D D DE 574147DD DE 574147 C DE574147 C DE 574147C
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Description

Biblioihee:-
Bur. Inc. EigenG
17MUi 1930
AUSGEGEBEN AB 10. APRIL 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
IS 574 147
KLASSE 49 a GRUPPE 20
49 a Wι si. 30 Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 33. März 1933
Oskar Waldrich in Siegen i. W.
Die Anbringung an sich bekannter, mit beweglichen, unter Reibungsschluß oder hydraulischer Dämpfung stehenden Zusatzmassen arbeitender Schwingungsdämpfvorrichtungen auf der Arbeitsspindel von Werkzeugmaschinen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juni 1930 ab
Bei der Untersuchung von Werkzeugmaschinen zeigt sich vielfach eine störende Unruhe, ein Zittern oder Rattern, insbesondere bei starker Spanabnahme.
Es ist bekannt, daß Erzitterungen bei Drehbänken die Leistung der Maschine herabsetzen. Um diese Erzitterungen zu vermeiden, pflegt man alle Teile der Werkzeugmaschine bekanntlich, möglichst stark auszuführen oder besondere Schwungräder aufzusetzen, auch ist es bekannt, zu dem gleichen Zwecke etwa der Planscheibe einer Drehbank besondere Anlaufflächen zu geben, welche die Seitenbewegungen der Planscheibe verhindern sollen.
Durch alle diese bekannten Mittel wird
\ jedoch lediglich die Eigenfrequenz der Schwingungen herabgesetzt, ohne daß eine eigentliche Abdämpfung erzielt wird. Die Wirkung dieser Maßnahmen muß daher insbesondere bei schnellarbeitenden Drehbänken unvollkommen bleiben. Erfindungsgemäß wird dieser Mangel beseitigt und die zur Erzielung großer Leistung nötige Schwingungsdämpfung dadurch, erreicht, daß in geeigneter Weise an der Spindel oder Planscheibe 'einer Drehbank die an sich z. B. im Kraftmaschinenbau bekannten Schwingungsdämpfer angeordnet werden zu dem Zwecke, Torsions- oder Biegungsschwingungen der wesentlichen Bestandteile der Werkzeugmaschine zu vermeiden. Diese bekannten Dämpf-
Vorrichtungen arbeiten mit beweglichen unter Reibungsschluß oder hydraulischer Dämpfung stehenden Zusatzmassen.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. 5 ist die Spindel einer Drehbank oder Fräsmaschine, welche vorn eine gegebenenfalls auch zu anderen Zwecken benutzte Planscheibe P trägt. An dieser Planscheibe ist zweckmäßig in bekannter Weise an der Rückseite ein Ring R angeordnet, der durch den Druckring D> die Bolzen B mit Muttern M und einige untergelegte steife Federn/7 unter Reibungsschluß gehalten wird. Die Wirkung der beschriebenen Einrichtung ist folgende:
Sobald die Drehbank oder Fräsmaschine schwer arbeiten muß, treten Dreh- und Biegungsschwingungen auf, die zu unruhigem Lauf führen, wenn keine Vorkehrungen dagegen getroffen werden. Bei der dargestellten Einrichtung wird jedoch der unter mäßigem Reibungsschluß stehende .Ring R den Schwingungen nicht restlos folgen, sondern sie durch die an seinen Seitenflächen auftretende Reibung erheblich abdämpfen. Dabei ist es zunächst gleichgültig, ob es sich um Biegungs- oder Drehschwingungen handelt oder auch um eine Überlagerung beliebiger Schwingungen.
Zweckentsprechend kann es dabei sein, für eine federnde Mitnahme des Ringes R durch tangential angreifende Federn zu sorgen.

Claims (2)

Wichtiger wird es noch sein, für eine gewisse Zentrierung des Ringes, beispielsweise durch kleine Zusatzfedern/, zu sorgen, damit der Ring nicht dauernd mit größerer Exzentrizitat umläuft, was zu anderen Störungen Anlaß geben kann. Es ist auch möglich, die Wirksamkeit der Reibungsdämpfung dadurch zu beeinflussen, daß man dem Ring in gleichfalls bekannter ίο Weise gegenüber seiner hauptsächlichsten Nutzbewegung eine senkrecht dazu gerichtete Querbewegung verleiht, welche gegebenenfalls geeignet ist, die Dämpfung zu verbessern oder störende Oberwellen zu beseitigen. Da nun im vorliegenden Falle vielfach kombinierte Schwingungen auftreten, müßte man zweckmäßig mehrere Dämpfer anordnen, beispielsweise zwei Ringe, von denen der eine eine radiale, der andere eine tangentiale Zusatzbewegung als Querbewegung erhält. Um diese Umständlichkeit zu vermeiden, kann man anstatt der Reibungsdämpfung eine an sich gleichfalls bekannte Flüssigkeitsdämpfung anwenden, z. B. durch ölgefüllte Zylinder mit Kolben oder ölgefüllte Metallbälge o. dgl., deren Bewegungsgeschwindigkeit durch eine Drosselstelle gehemmt wird. Das gleiche läßt sich in noch einfacherer Weise dadurch erzielen, daß man beispielsweise in bekannter Weise mittels einer Preßpumpe zwischen die 'ebenen Reibungsflächen des Ringes i?, beispielsweise unter Verwendung passender Nutenfelder, Öl einpreßt, so daß dieses Öl nur durch den Spalt zwischen dem Ring und den benachbarten und reibenden Flächen unter Filmbildung entweichen kann. Hierdurch wird die trockene Reibung mit ihren Unregelmäßigkeiten in eine ständig wirkende Flüssigkeitsreibung verwandelt. Die Einzelheiten der Ausführung sind für die Erfindung unwesentlich. Wesentlich ist die an sich bekannte Anwendung von dämpfenden Zusatzmassen auf der Arbeitsspindel von Werkzeugmaschinen. Dabei können die dämpfenden Zusatzmassen nacli Bedarf am vorderen Ende der Spindel, etwa auf der vielfach schon ohnedies vorhandenen Planscheibe, oder in der Mitte der Spindel oder am Ende angebracht werden, je nach Lage der hauptsächlichsten Schwingungsbäuche. Patentan si'Kü cue :
1. Die Anbringung an sich bekannter, mit beweglichen, unter Reibungsschluß oder hydraulischer Dämpfung stehenden Zusatzmassen arbeitender Schwingungsdämpfvorrichtungen auf der Arbeitsspindel von Werkzeugmaschinen.
2. Auf der Arbeitsspindel von Werkzeugmaschinen anzubringende Schwingungsdämpfvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfvorrichtung in an sich bekannter Weise als zwei aufeinandergepreßte Planscheiben ausgebildet ist, zwischen die Drucköl gepreßt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930574147D 1930-06-03 1930-06-03 Die Anbringung an sich bekannter, mit beweglichen, unter Reibungsschluss oder hydraulischer Daempfung stehenden Zusatzmassen arbeitender Schwingungsdaempf-vorrichtungen auf der Arbeitsspindel von Werkzeugmaschinen Expired DE574147C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE884922C (de) * 1937-11-18 1953-07-30 United Shoe Machinery Corp Schnittpoliermaschine
DE1099891B (de) * 1956-06-27 1961-02-16 Willi Gehring Honwerkzeug
DE1232795B (de) * 1963-06-04 1967-01-19 Froriep Gmbh Maschf Schwingungsdaempfer fuer Spindeln, Wellen u. dgl.
DE2837321A1 (de) * 1978-08-26 1980-03-06 Fortuna Werke Maschf Ag Spindel, insbesondere werkzeugmaschinenspindel
US12186850B2 (en) 2020-09-15 2025-01-07 Präwema Antriebstechnik GmbH Device for damping the vibrations of a spindle of a machine tool, which spindle rotates about an axis of rotation

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