DE573287C - Ferrariszaehler mit magnetischem Nebenschluss zum Pfade des Hauptstromtriebflusses - Google Patents

Ferrariszaehler mit magnetischem Nebenschluss zum Pfade des Hauptstromtriebflusses

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DE573287C
DE573287C DES76458D DES0076458D DE573287C DE 573287 C DE573287 C DE 573287C DE S76458 D DES76458 D DE S76458D DE S0076458 D DES0076458 D DE S0076458D DE 573287 C DE573287 C DE 573287C
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Germany
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current drive
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magnetic shunt
iron
current
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Expired
Application number
DES76458D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Albert Callsen
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/36Induction meters, e.g. Ferraris meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Instrument Details And Bridges, And Automatic Balancing Devices (AREA)

Description

  • Ferrariszähler mit magnetischem Nebenschluß zum Pfade des Hauptstromtriebflusses Bei Ferrariszählern kann zwecks Hebung der Fehlerkurve im Bereich der hohen Lasten an dem Hauptstromeisen des Zählertriebsystems ein magnetischer Nebenschluß angebracht werden, der unter Umgehung des Zählerankers einen Teil der Kraftlinien unmittelbar von dem einen nach dem anderen Pol des Stromeisens hinüberleitet. Er besteht aus einem Eisenstück, dessen Querschnitt derart bemessen ist, daß es im Bereich der hohen Lasten gesättigt ist. Im Bereich der kleinen Lasten nimmt der Nebenschluß einen größeren Prozentsatz der gesamten vom Stromeisen ausgehenden Kraftlinien auf, sperrt sich aber bei zunehmender Belastung infolge der Sättigung seines Eisens mehr und mehr gegen den Kraftliniendurchgang und drängt immer mehr Kraftlinieri in den Triebfluß@pfad hinüber. Dadurch wird das Drehmoment des Zählers vergrößert und die Fehlerkurve gehoben.
  • Messungen haben .ergeben, daß. die mit der Belastung wechselnden Sättigungsverhältnisse des magnetischen Nebenschlusses nicht ohne Einfluß auf den Phasenwinkel sind, um den das Stromtriebfeld dem Hauptstrom nacheilt. Es hat sich gezeigt, daß dieser Winkel, wenn auch nur wenig, mit steigender Belastung zu-nimmt. Dies hat zur Folge, daß die bei Normallast auf den richtigen Wert eingestellte innere Abgleichung des Triebsystems, z. B. bei induktiorisfrei:er Belastung die 9o° Verschiebung zwischen dem Stromtriebfeld und dem Spannungstriebfeld, im Bereich der großen Lasten verlorengeht, und zwar wird der Phasenwinkel zwischen Stromtriebfeld und Spannungstriebfeld im Gebiet der großen Lasten kleiner als bei dem normalen Zähler ohne magnetischen Nebenschluß. Nach bekannten Regeln macht sich diese Abweichung der inneren Abgleichung bei induktionsfreier Belastung praktisch nicht geltend, der Zähler zeigt jedoch bei induktiver Last Minusfehler bei Überlastung.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist .es, diese Minusfehler zu beseitigen. Erfindungsgemäß wird dem Zähler durch bezüglich des Ankerumfangs tangentiale Unsymmetrie allein des Hauptstromfeldes, d. h. derartig, daß. die Unsymmetrie nach Möglichkeit von einer Beeinflussung durch den Spannungstriebfluß befreit ist, ein gewisser Stromvortrieb erteilt. Da dieser Vortrieb nur von der Größe des Stromes, nicht dagegen von der zu messenden Leistung abhängig ist, wird das durch den Vortrieb :erzeugte Teildrehmoment einen um so größeren Prozentsatz des gesamten Zähl:erdrehmoments ausmachen, je größer die Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannurig ist, je mehr sich also der Belastungsfall der rein- induktiven Belastung -nähert. Bei einem normalen Zähler mit durchwegs richtiger innerer Abgleichung würde dieser Stromvortrieb Plusfehler gegenüber der Kurve bei induktionsfreier Last hervorrufen, die um so größer sind, je kleiner der Leistungsfaktor ist. Bei dem Zähler mit magnetischem Nebenschluß dagegen, der bei induktiver Belastung Minusfehler zeigt, gleicht der Stromvortrieb in vorteilhafter Weise diese Minusfehler aus. Ein Stromvortrieb von i bis 2 % des Volllastdrehmoments bei induktionsfreier Belastung reicht iri der Regel für den angegebenen Zweck aus.
  • Die Unsymmetrie im Stromtriebfeld kann mit den bekannten Mitteln, Kurzschlußwicklung auf dem einen Pol oder einem Teil desselben, unsymmetrische Anordnung des Stromeisens selbst, urigleichmäßige Verteilung der Erregerwicklung auf die Stromeisenschenkel, unsymmetrische Anordnung von Eisenstücken an den Strimeisenpolen, erzielt werden; ferner kann das Eisen des magnetischen Nebenschlusses selbst unsymmetrisch geformt oder unsymmetrisch ari dem Stromeisen angebracht sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ferrariszähler mit magnetischem Nebenschluß zum Pfade des Hauptstromtriebfiusses, gekennzeichnet durch bezüglich des Ankerumfangs tangentiale Unsymmetrie allein des Hauptstromtriebfeldes von solchem Grade, daß der dadurch erzeugte Stromvortrieb die Minusfehler bei kleinem Leistungsfaktor gegenüber der Kurve bei induktionsfreier Last besonders im Bereich der großen Lasten ausgleicht.
  2. 2. Ferrariszähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, das Nebenschlußeisen unsymmetrisch geformt oder unsymmetrisch an den Polen des Stromeisens angebracht ist.
DES76458D 1926-10-07 1926-10-07 Ferrariszaehler mit magnetischem Nebenschluss zum Pfade des Hauptstromtriebflusses Expired DE573287C (de)

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