DE875683C - Gleichstrom-Wattstundenzaehler mit Eisen im Hauptstromfeld - Google Patents

Gleichstrom-Wattstundenzaehler mit Eisen im Hauptstromfeld

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DE875683C
DE875683C DES3985D DES0003985D DE875683C DE 875683 C DE875683 C DE 875683C DE S3985 D DES3985 D DE S3985D DE S0003985 D DES0003985 D DE S0003985D DE 875683 C DE875683 C DE 875683C
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DE
Germany
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iron
hour meter
shunt
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Expired
Application number
DES3985D
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English (en)
Inventor
Kurt Kessler
Heinrich Ziemendorff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/30Dynamo-electric motor meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Gleichstrom -Wattstundenzähler mit Eisen im Hauptstromfeld Während bei den Gleichstrom-Wattstulldenzählern ohne Eisen im Hauptstromfeld mit yediältnismäßig einfachen SIitteln eine hohe SIeßgenauigkeit erzielt werden kann, stellen sidl im allgemeinen bei Gleichstrom-Wattstundenzählern mit Eisen im Hauptstromfeld verschiedene Nileßfehler ein, die im wesentlichen durch die Eigenschaften des verwendeutet Eisens bedingt sind. So neigt z. B. der Zähler zu Plusfehlern hei kleinen Lasten und zu Leerlauf, weil das Eisen feld wegen der Remanenz im Bereich der schwachen Hauptstromfelder nicht mehr genau proportional mit dem Hauptstrom ab- und zunimmt.
  • Alan hat schon vorgeschlagen, die Einwirkung der Remanenz durch magnetische Nebenschlüsse zu beseitigell. die. solange Strom vorhanden ist, im selben Sinne magnetisiert werden wie das Eisen im Hauptstromfeld, aber bei kleinen Strömen bzw. im abgeschalteten Zustand des Zählers ein Feld im entgegengesetzten Sinne durch den Anker schicken als bei der Magnetisierung durch den Hauptstrom.
  • Durch richtige Abgleichung und Materialwahl des Nebenschlusses kann man es dahin bringen, daß sich hinsichtlich des Ankers die Remanenzfelder des Nebenschlusses und des Hauptstrommagneten aufheben. Damit sind aber nicht alle Fehler solcher Zähler beseitigt. Es ergeben sich vielmehr auch SIinusfehler im Bereich der höheren Lasten.
  • Die Erfindung geht darauf aus, auch diese Fehler zu beseitigen. In bekannter Weise erhält der Gleichstrom-Wattstundenzähler einen vorzugsweise ein- stellbare magnetischen Nebenschluß, der unter Einschaltung von Üuftspalten an die Eisenteile im Hauptstromfeld angeschlossen ist.
  • Erfindungsgemäß wird Ider Querschnitt des Nebenschlusses derart bemessen, daß er sich im Bereich hoher Zählerlasten zu s,ättigen beginnt. Dieser Nebenschluß bewirkt, daß der Abfall der Fehlerkurve im Bereich der größeren Zählerlasten mehr oder weniger stark ausgeglichen wird, weil in diesem Belastungsbereich prozentual weniger Kraftlinien von ihm aufgenommen und vom Anker ferngehalten werden als im Bereich kleiner undz mittlerer Lasten. Um die Fehlerkurve genau einstellen-zu können, macht man diesen Nebenschluß am besten regelbar, indem man z. B. verschieb- oder verschwenkbare Teile an ihn bzw. in'der Nähe der ihn vom Hauptstrommagnet trennenden Spalte an bringt. Eine bequeme Regelung ist dadurch möglich, daß man beispielsweise den Quenschnitt des Nebenschlusses abstuft und den Regelteil je nach Bedarf mehr in den Bereich des kleineren oder größeren Querschnitts bewegt oder daß man zum Nebenschluß einen weiteren Eisenteil parallel legt und durch Verstellung des Regelteils eine mehr oder weniger gut leitende Brücke zwischen dem Nebenschluß rund dem Eisenteil herstellt.
  • Außer diesem zur Verbesserung der Fehlerkurve namentlich im Bereich der großen Lasten dienenden Nebenschluß kann der Zähler in an sich bekannter Weise noch einen Nebenschluß zur Unterdrückung der Remanenzwirkung erhalten. Bei richtiger Abgleichung und Materialwahl ist es unter Umständen möglich, beide Nebenschlußarten in einem zusammenzufassen, namentlich wenn man den Nel)enschluß regelbar ausführt.
  • Alle weiteren Mittel zur Verbesserung der Meßeigenschaften des Zählers sollen an Hand der Zeichnung erläutert werden.
  • I ist der Zähleranker, der in dem Maul des aus den Teilen 2 bis 5 bestehenden Hauptstromeisens läuft. Die Schenkelteile 2, 3 sind auf der einen Seite unter Belassung von vorzugsweise regelbaren Spalten 6 durch den Jochteil 4, auf der anderen Seite durch den feststehenden, innerhalb des Ankers I angeordneten Kern 5 überbrückt. 7 sind die Hauptstromwicklungen, 8 sind gegebenenfalls über Vorwiderstände an die Spannung angeschlossene Hilfswicklungen, die auf den Kernteilen 2, 3 sitzen und das zur Uberwindung der Reibung erforderliche Hilfsmoment erzeugen.
  • Durch die oben beschriebenen Maßnahmen des Hauptstrommagneten lassen sich von vornherein die Meßfehler des Zählers kleiner als bisher halten.
  • 9, Io sind zwei magnetische Nebenschlüsse für das Hauptstromfeld, von denen der eine, wie eingangs erwähnt, zur Verbesserung der Fehlerkurve im Bereich der großen Lasten, der andere zur Beseitigung der Remanenzwirkung, also zur Verbesserung der Fehlerkurve im Bereich der kleinen Lasten dient.
  • Auf der Welle II des Ankers I sitzen in bekannter Weise jeder Kollektor I2, die Bremsscheibe 13 und die Schnecke 14 zum Antrieb des Zählwerkes.
  • Die Erfindung bietet den Vorteil, daß sich trotz Verwendung eines fast völlig geschlossenen Eisenkreises für das Hauptstromfeld mit einfachen Mitteln eine gute Fehlerkurve, namentlich auch im Bereich der großen Lasten, erzielen läßt.
  • PATENTANSPROCHE: I. Gleichstrom-Wattstundenzähler, bei dem ein zweckmäßig einstellbarer magnetischer Nebenschluß unter Einschaltung von Lüftspalten an die Eisenteile des Hauptstromfeldes angeschlossen ist, gekennzeichnet durch eine derartige Querschnittsbemessung des Nebenschlusses, daß er sich im Bereich hoher Zählerlasten zu sättigen beginnt.
  • 2. Gleichstrom-Wattstundenzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Hauptstromfeld noch ein weiterer magnetischer Nebenschluß angeordnet ist, der in an sich bekannter Weise zur Beseitigung der Remanenzwirkung dient.
  • 3. Gleichstrom-Wattstundenzähler nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kurvenverbessernde Wirkung und die Beseitigung der Remanenzwirkung durch einen einzigen geeignet bemessenen und aus entsprechendem Material bestehenden Nebenschluß bewirkt ist.
  • 4. Gleichstrom-Wattstundenzähler nach Anspruch I bis 3, dadurch gekenrizeichnet, daß der Grad des Zusammenwirkens des magnetischen Nebenschlusses und des Hauptstrommagneten durch Änderung eines Luftspaltes im Jochteil des etwa hufeisenförmigen Hauptstromeisens einstellbar ist.

Claims (1)

  1. 5. Gleichstrom-Wattstundenzähler nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erleichterung der Luftspaltregelung der Hauptstrommagnet aus drei Teilen, zwei Schenkeln und einem Jochteil, besteht, zwischen denen sich Idie Luftspalte befinden.
DES3985D 1938-01-20 1938-01-20 Gleichstrom-Wattstundenzaehler mit Eisen im Hauptstromfeld Expired DE875683C (de)

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