DE573121C - Waschmaschine - Google Patents

Waschmaschine

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DE573121C
DE573121C DEK122168D DEK0122168D DE573121C DE 573121 C DE573121 C DE 573121C DE K122168 D DEK122168 D DE K122168D DE K0122168 D DEK0122168 D DE K0122168D DE 573121 C DE573121 C DE 573121C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F21/00Washing machines with receptacles, e.g. perforated, having a rotary movement, e.g. oscillatory movement 
    • D06F21/12Washing machines with receptacles, e.g. perforated, having a rotary movement, e.g. oscillatory movement  the receptacle having a wobbling motion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)

Description

  • Naschmaschine Um die in einer geschlossenen Waschtrommel untergebrachte Wäsche gründlich durchzuarbeiten, wird die Trommel kardanartig gelagert und ebenso wie ihr Kardan-oder Kreuzgelenkrahmen über ein Zwischengetriebe in Drehung versetzt.. Die Trommel erhält demgemäß auch unmittelbar einen zwangläufigen Antrieb, dem sie unbedingt folgen muß. Ein solcher Antrieb läßt sich durchführen, wenn geschlossene Trommeln zur Anwendung kommen. .Werden jedoch, gelochte Trommeln benutzt, dann würden auch die Zwischengetriebe von der Waschflüssigkeit bespült werden, was sehr unzweckmäßig ist. Überdies ist auch die Anwendung mehrerer Getriebe für Waschmaschinen kleineren Ausmaßes, wie sie vornehmlich im Haushalt üblich sind, zu teuer. Durch die mit dem zwangläufigen Antrieb verbundene gleichmäßige Trommelbewegung tritt auch leicht ein Verballen und Verkloßen der Wäsche ein, wodurch die- Waschwirkung stark herabgestzt wird.
  • Ähnlich ist die Wirkung auch bei solchen Waschmaschinen, bei denen die Trommel an einem schwingbar gelagerten, und angetriebenen Rahmen frei pendelnd gelagert' ist. Auch dabei kann die Trommel nicht um ihre Achse eine vollständig freie Drehung ausführen, d. h. die Trommel kann nicht frei- und unabhängig von dem drehbar gelagerten Rahmen in diesem herumschwingen.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die Trommel im Kreuzgelenkrahmen frei drehbar gelagert ist. Nunmehr kann die Trommel in ihrem Kreuzgelenkrahmen ihren Eigengewichtswirkungen unbehindert folgen, sich also vollständig unabhängig vom Rahmen in diesem drehen. Eine solche Waschmaschine besitzt gegenüber den Waschmaschinen mit zwangläufig angetriebenen oder nur in Grenzen schwingenden Trommeln dien Vorteil, daß die Wäsche in ein unendlich bewegliches Eigenspiel gerät, sich dauernd verlagert und gegeneinander arbeitet. Dadurch wird aber auch der Antrieb weich und nachgiebig und ist mit weit höherer Drehzahl mit geringerer Kraft als bisher möglich, da der Antrieb nicht an zwangläufig mitzunehmende Gewichte gebunden ist, Auch baulich besteht ein maßgebender Vorteil darin, daß dass Trommelgestell, insbesondere die Verstrebungen und Lager, wesentlich schwächer ausfallen können, als wenn die stürzenden und: schwingenden Kräfte der Trommel durch Anschläge bewältigt und mitgenommen werden müssen. Infolgedessen sind auch die Erschütterungen und der Werkstoffverschleiß, nachfolgend: aber - auch Instandsetzungen wesentlich kleiner. Das freie Spiel der Kräfte in der völlig unabhängig und frei drehbaren Kreuzgelenktrommel erlaubt einen leichteren Bau, als es z. B. bei der mit Wendegetriebe arbeitenden Walzentrommel möglich ist. Dabei ist aber der Spül- und Walkeffekt weit höher und gestattet die Verwendung kleiner Antriebsmotoren mit hoher Drehzahl. Dabei kann der Trommel z. B. durch Reibflächen, Flossen oder Schaufeln oder auch durch Leitschaufeln im Gehäuse noch eine zusätzliche Drehbewegung . erteilt werden, die je nach dem Fall der Wäsche die freie Schwingung der Trommel abbremst oder noch beschleunigt. Es ist zwar hei Waschmaschinen bekannt, die Trommeln mit Leitschaufeln zu versehen. In diesem Falle haben ,aber die Schaufeln den Zweck, z. B. die Waschlauge hochzuführen und in die Trommel zu leiten, die ihrerseits unmittelbar angetrieben wird, also keine freien Schwingbewegungen ausführen kann. Auch, die bei Waschtrommeln auf deren Umfang vorkommenden Leitschaufeln dienen dem Zweck, die Lauge nach den Stirnflächen der Walzentrommel und durch diese in die Wäsche zu leiten. Auch bei Schleudern werden am Boden Schaufeln verwendet, deren Zweck ist, die Lauge vom Umfang wieder nach der Mitte und in die Schleudertrommel hinein zu leiten. In jedem Falle erfolgt der Trommelantrieb zwangläufig, und es kann der Trommel keine zusätzliche Drehbewegung erteilt werden.
  • Die Erfindung läßt eine Reihe von Ausführungsbeispielen zu.
  • Abb. i zeigt ein Beispiel im senkrechten Schnitt mit Ansicht der Trommel.
  • Abb. 2 ist ein Ouerschnitt dazu nach Linie 2-2 in Abb. i.
  • Abb. 3 zeigt ein anderes Beispiel im senkrechten Schnitt mit der Trommel in, Ansicht. Abb. 4 zeigt den senkrechten Sdhnitt eines dritten Beispiels mit Kreisführung der Trommel in ihrem Gelenkrahmen, Abb. 5 ein viertes Beispiel mit Punktlagerung der Trommel im Gelenkrahmen und Abb.6 ein fünftes Beispiel mit Doppelkreuzrahmen.
  • Im Waschmaschinengehäuse a ist nach Abb. i und 2 ein Rahmen b mit seinen Zapfen b' drehbar gelagert, so daß er von einer Seite aus angetrieben werden kann. Im Rahmen b ist die Waschtrommel c um ihre Zapfen c' drehbar. Die Achse der Zapfen c' liegt senkrecht zur Achse der Zapfen b' oder auch zweckmäßiger, wie in Abb. i und 2 angedeutet, schiefwinklig dazu. Dabei können die beiden Lagerzapfen c' in bezug auf den Rahmen b auch in verschiedener Höhe angeordnet sein. Dadurch wird der Trommel c bei dem Antrieb über den Rahmen b eine dauernd veränderliche Schwerpunktlage gegeben, wodurch sie in völlig ungleiche Schwingbewegungen versetzt wird, die sich dem Trommelinhalt mitteilen und dadurch eine wirksame Durcharbeitung der Wäsche ergeben. Die Achse der Zapfen c' braucht die Achse der Zapfen b' nicht zu schneiden, sondern könnte auch in einer anderen, tieferen, parallelen oder nichtparallelen Ebene liegen. Dadurch wird die Trommel c gleichfalls in völlig ungleiche Drehbewegungen versetzt. Durch einseitige Lagerung der Trommel:, c im Rahmen b erhält sie einen bestimmten Schwerpunkt, dem der Deckel d zweckmäßig gegenüber angeordnet wird, so daß die Trommel,c beim Stillstand stets mit dem Deckel d nach oben zu liegen kommt. Naturgemäß könnte die Trommel c dem Deckel d gegenüber auch durch ein Gewicht m (Abb. i) belastet sein.
  • Die Trommel c könnte auch geschlossen sein und ohne Gehäuse a arbeiten, jedoch ist es zweckmäßiger, sie gelocht auszuführen und in der Waschlauge ;arbeiten zu lassen.
  • Damit die Trommelbewegung zwecks Verinittlung von besonderen Antriebsstößen außer dem Antrieb über den Rahmen b noch besondere Bewegungen ausführen kann, könnten im Gehäuse a Reibflächen in Form von Schleifbahnen, Anschlägen oder Federn e eingebaut sein, wogegen die Trommel c besondere Anschläge, Leisten o. dgl. e' (Abb. i) erhält, mit denen sie in manchen Stellungen bei ihrer Umlaufbewegung auf die Reibbahnen e trifft, wodurch die Trommel z. B. plötzliche Stöße und damit eine unregelmäßige Drehung erhält, so daß sich die in ihr enthaltene Wäsche dauernd verlagert und gegenseitig reibt. Derselbe Erfolg läßt sich erzielen, wenn entweder im Gehäuse a Leitschaufelnd für die Lauge eingebaut werden oder Flossen oder ähnliche Leitschaufeln c" an der Trommel c (Abb. 3). Der Widerstand der Lauge und ihre Strömung erzeugen dann besondere Antriebsstöße auf die Trommel.
  • Besondere Bewegungsstößel können der Trommel auch dadurch ;erteilt werden, daß auf ihren Drehzapfen c' außerhalb des Rahmens b Arme, h angeordnet sind, die in den Bereich von Reib- oder Schleifflächen 7ä des Gehäuses a greifen (Abb. 2).
  • Anstatt die Trommel c im Rahmen b mittels Achszapfen zu lagern, könnte sie in ihm-auch vollständig kreisförmig frei beweglich geführt sein (Abb. 4). Der Rahmen b wird dann in seinem Ouerschnitt U-förmig gestaltet finit einwärts gekehrten Schenkeln. Die Trommel c erhält Führungsrollen i am Umfang oder auch seitlich bzw. in beiden Richtungen, mit denen sie im U-Rahmen läuft. Auch könnte der Rahmen b Lagerrollen erhalten, zwischen denen die Trommel c kreisförmig frei drehbar ist.
  • Die Trommel c könne in ihrem Rahmen b unter Vermeidung fester Zapfen auch punktartig gelagert sein, z. B. an gegenüberliegenden Stellen mittels Kugel- oder Rollenlager f (Abb. 5). Es würde genügen, an jeder Seite drei annähernd im gleichseitigen Dreieck angeordnete Kugel- oder Rollenlager vorzusehen, zwischen denen die Trommel c allseitig frei drehbar ist, so daß sie im Rahmen b nicht nur um eine bestimmte Achse schwingt, sondern ihrem Schwerpunkt frei folgen kann. Der gleiche Zweck läßt sich erreichen, wenn zwei- üneinandergelagerte 'Kreuzrahmen zur Anwendung kommen, wie Äbb. 6 zeigt. Hier ist im Rahmen b mit rechtwinklig, schiefwinklig oder auch noch,in der Ebene versetzt angeordneten Zapfen g' ein zweiter Rahmen g gelagert, in dem nunmehr die Trommel c mittels ihrer Zapfen c' gelagert ist. Die Trommel vermag dadurch bei dem Antrieb über den Rahmren b völlig wilde Schwingbewegungen auszuführen.

Claims (12)

  1. PA Tr,N j ANSPRÜCIILL i. Waschmaschine mit im angetriebenen Kreuzgelenkrahmen pendelnd gelagerter Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (c) im Kreuzgelenkrahmen (b) frei drehbar gelagert ist.
  2. 2. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (c) durch Gewicht oder Verlagerung ihrer Drehzapfen einen außerhalb ihrer Drehachse liEgenden Schwerpunkt besitzt.
  3. 3. Waschmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommelschwerpunkt zu ihrem Deckel (d) entgegengesetzt angeordnet ist. q..
  4. Waschmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die beiden Achsen (b', b' und c', c') des Kreuzgelenkrahmens (b). und der Trominel (c) schiefwinklig schneiden.
  5. 5. Waschmaschine nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Achen des Kreuzgelenkrahmens (b) und der Trommel (c) in verschiedenen Ebenen liegen.
  6. 6. Waschmaschine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Trommel (c) zur i Erzielung zusätzlicher-Drehbewegungen Flossen, Schaufeln (c") o. dgl. angeordnet sind.
  7. Waschmaschine nach Anspruch- i bis 6, -dadurch gekennzeichnet, daß im Waschmaschinengehäuse (rz) Leitschaufeln (a) im Bereich der Waschlauge angeordnet sind, um durch deren Strömung der Trommel zusätzliche Drehbewegungen zu erteilen. B.
  8. Waschmaschine nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (c) in den Bereich von Schleifbahnen (e) des Gehäuses -(a) greift. g.
  9. Waschmaschine nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Trommeldrehzapfen (c) angeordnete Armee, Anschläge (h) o. dgl. in den Bereich von Reib- oder Schleifbahnen (h') o. dgl. des Gehäuses (a) greifen. io.
  10. Waschmaschine nach Anspruch i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (c) am Kreuzgelenkrahmen mittels Rollen (i) o. dgl. kreisförmig frei drehbar gelagert ist. ii.
  11. Waschmaschine nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (c) in ihrem Rahmen (b) z. B. mittels Kugellager (f) punktförmig allseitig frei drehbar gelagert ist.
  12. 12. Waschmaschine nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (c) in zwei versetzt zueinander gelagerten Rahmen (b, g) gleichfalls versetzt gelagert ist.
DEK122168D 1931-09-18 1931-09-19 Waschmaschine Expired DE573121C (de)

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NL32811D NL32811C (de) 1931-09-18
DEK122168D DE573121C (de) 1931-09-18 1931-09-19 Waschmaschine
CH164815D CH164815A (de) 1931-09-18 1932-09-13 Waschmaschine mit in einem angetriebenen Kreuzgelenkrahmen gelagerter Trommel.

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE164815X 1931-09-18
DEK122168D DE573121C (de) 1931-09-18 1931-09-19 Waschmaschine

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DE573121C true DE573121C (de) 1933-03-28

Family

ID=27735535

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DEK122168D Expired DE573121C (de) 1931-09-18 1931-09-19 Waschmaschine

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DE (1) DE573121C (de)
NL (1) NL32811C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1189947B (de) * 1957-12-30 1965-04-01 Leo Marcus Kahn Verfahren zur Behandlung von Waesche in einer mit Perforationen versehenen Trommel sowie zur Durchfuehrung eines solchen Verfahrens geeignete Maschinen
DE1269988B (de) * 1957-11-06 1968-06-12 Siemens Elektrogeraete Gmbh Waschmaschine
DE2715141A1 (de) * 1976-04-12 1977-10-20 Philips Nv Waschmaschine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1269988B (de) * 1957-11-06 1968-06-12 Siemens Elektrogeraete Gmbh Waschmaschine
DE1189947B (de) * 1957-12-30 1965-04-01 Leo Marcus Kahn Verfahren zur Behandlung von Waesche in einer mit Perforationen versehenen Trommel sowie zur Durchfuehrung eines solchen Verfahrens geeignete Maschinen
DE2715141A1 (de) * 1976-04-12 1977-10-20 Philips Nv Waschmaschine

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CH164815A (de) 1933-10-31
NL32811C (de)

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