DE57203C - Vorrichtung zum Bremsen und zur Geschwindigkeitsänderung an Gas- und Petroleum-Lokomotiven - Google Patents
Vorrichtung zum Bremsen und zur Geschwindigkeitsänderung an Gas- und Petroleum-LokomotivenInfo
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- DE57203C DE57203C DENDAT57203D DE57203DA DE57203C DE 57203 C DE57203 C DE 57203C DE NDAT57203 D DENDAT57203 D DE NDAT57203D DE 57203D A DE57203D A DE 57203DA DE 57203 C DE57203 C DE 57203C
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- DE
- Germany
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- braking
- locomotives
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- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 title claims 2
- 239000003208 petroleum Substances 0.000 title claims 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C9/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
- B61C9/08—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines
- B61C9/10—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines mechanical
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Steuerung und Bremsung_ der Fahrzeuge wird vermittelst zweier zu beiden Seiten des
Führers befindlicher Hebel vorgenommen, wovon der eine den Motor vom Antrieb des
Fahrzeuges durch einen Riegel auslöst und nach derselben Richtung bewegt, dann die
Bremse des Wagens in unmittelbarer Aufeinanderfolge anzieht, der andere den Wechsel der
Radübersetzung herbeiführt.
Der Wechsel der Radübersetzung geschieht dabei unter Zuhülfenahme des Auslösehebels in
der Weise, dafs zuerst der Zahndruck durch Auslösen des Motors mittelst des Auslösehebels
aufgehoben und dann die Umstellung der Wechselräder herbeigeführt wird, so dafs zuerst
das eine ' aufser Eingriff und dann erst das andere in Eingriff kommt. Daraufhin erfolgt
erst wieder die Einrückung des Motors.
Auf diese Weise ist eine bequeme Handhabung und Regulirung der Geschwindigkeit
des Fahrzeuges erreicht. Um auch dem Führer eine gleichzeitige Uebersicht über die vorliegende
Bahnstrecke und eine vollkommene Aufsicht über den Motor zu ermöglichen, sowie auch eine Belästigung der Fahrgäste durch den
Motor und etwaigen Geruch desselben zu vermeiden, ist es zweckmä'fsig, den Führersitz und
den Motor selbst am Hinterende des Wagens anzuordnen.
In beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 den
Lä'ngenschnitt, Fig. 2 den Querschnitt des Motorfahrzeuges und Fig. 3 im Grundrifs die
Anordnung der verschiedenen WTechselräder, der verschiebbaren Achse mit Büchse, Lager,
Feder und Riegel, sowie der Bremse.
A ist der während der Fahrt in stets gleichem Tempo laufende Motor, mit dem auf der
Motorachse festsitzenden Reibungskegel a; die
auf der Motorachse lose gelagerte Achsverlängerung b ist längs verschiebbar, trägt einerseits
den Reibungskegel c und ist andererseits in der im Lager d schiebbaren Büchse e gelagert.
Auf der Achse b sitzen die gekuppelten verschiebbaren Zahnräder F und G, die so gestellt
werden können, dafs F mit f, G mit g
in Eingriff oder beide aufser Eingriff sind. Die Achse b wird durch die Feder h so gegen den
Motor gedrückt, dafs sie durch die Reibungsscheiben α und c von der Motorachse mitgenommen
wird. Durch den Riegel D, Büchse e und Hebel C kann die Achse b
wieder ausgerückt werden. Mit dem Hebel C ist auch die Zugstange / der Bremse E verbunden,
und ist der Riegel D so eingerichtet, dafs er den Druck der Feder h wirken läfst,
wenn die Bremse lose ist, und umgekehrt den Federdruck aufhebt, also der Motor ausgerückt
wird, bevor die Bremse angezogen wird.
Für die Mittelstellung, lose Bremse und ausgerückten Motor, ist eine Rast i im Riegel angebracht.
Zum Verschieben der Zahnräder F G 'dient der Hebel H.
Will man während des Ganges des Motors und Fahrzeuges vom Langsamgang des Fahrzeuges
auf den Schnellgang übergehen, so wird, was an der Einrichtung wesentlich ist, zuerst die Kupplung α c gelöst, dann erst die
Räder Ff aufser und G g in Eingriff gebracht und zuletzt die Kupplung α c wieder geschlossen;
dieser Vorgang wiederholt sich umgekehrt beim Wechsel vom Schnell- zum Langsamgang.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zum Bremsen und zur Geschwindigkeitsänderung von Gas- und Petroleum-Lokomotiven, bei welcher eine achsial verschiebbare, durch Feder- oder Handdruck einrückbare und durch den mit der Bremse, verbundenen Handhebel C ausrückbare Reibungskupplung c mit einem auf ihrer Achse b verschiebbar sitzenden und gegen dieselbe undrehbaren doppelten· Zahnrädervorgelege IF G so verbunden ist, dafs dieses je nach Einstellung durch den Handhebel H in eines der beiden auf der Antriebsachse des Fahrzeuges sitzenden, verschieden grofsen Zahnräder fg eingreift, zum Zwecke, zuerst die Frictionskupplung ausrücken und dadurch Aufhebung des Zahndruckes im Zahnrädervorgelege bewirken zu können, wonach die Umänderung der Antriebsübersetzung durch Verschiebung des Zahnrädervorgeleges und darauf die Wiedereinrücku.ng der Frictionskupplung erfolgt.;Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE57203C true DE57203C (de) |
Family
ID=331582
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT57203D Expired - Lifetime DE57203C (de) | Vorrichtung zum Bremsen und zur Geschwindigkeitsänderung an Gas- und Petroleum-Lokomotiven |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE57203C (de) |
-
0
- DE DENDAT57203D patent/DE57203C/de not_active Expired - Lifetime
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