DE570943C - Sandaufbereitungsmaschine mit von einem Elektromotor angetriebener Schleudertrommel - Google Patents
Sandaufbereitungsmaschine mit von einem Elektromotor angetriebener SchleudertrommelInfo
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- DE570943C DE570943C DEG70945D DEG0070945D DE570943C DE 570943 C DE570943 C DE 570943C DE G70945 D DEG70945 D DE G70945D DE G0070945 D DEG0070945 D DE G0070945D DE 570943 C DE570943 C DE 570943C
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- Germany
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- centrifugal drum
- electric motor
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C5/00—Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose
- B22C5/02—Dressing by centrifuging essentially or additionally
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
Description
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Sandaufbereitungsmaschine für Gießereizwecke,
und zwar jener Gattung, bei welcher der Antrieb durch einen Elektromotor erfolgt
und der Sand durch eine waagerecht umlaufende Schleudertrommel aufbereitet wird.
Das Kennzeichen dieser Erfindung besteht darin, daß der Antriebsmotor in den Innenraum
der Schleudertrommel eingebaut ist
ίο und daß die Schleuderschaufeln beiderseitig
abgeschlossen sind.
Der Innenantrieb an sich ist in der Technik bekannt. Insbesondere ist auch schon für
elektrisch angetriebene Sandschleudervorrichtungen vorgeschlagen worden, die Schleuderschaufeln
direkt auf dem Motoranker zu befestigen. Demgegenüber besteht die neue Bauart in der Vereinigung einer waagerecht
umlaufenden Schleudertrommel mit einem Motor, der in dem Innenraum der Schleudertrommel
angeordnet ist. Der Erfindungsgegenstand ist somit sowohl im Aufbau als auch in der Wirkungsweise von dem Bekannten
grundverschieden.
«5 Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel mit aufgebauter Rüttelvorrichtung
dargestellt. Abb. 1 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch die Maschine, Abb. 2
einen waagerechten Schnitt durch die Schleudertrommel und Abb. 3 eine Schaufel.
α ist die Achse, um die sich die Schleudertrommel dreht. Die Schleudertrommel besteht
in der Hauptsache aus dem Trommelmantel e, den beiderseitigen Seitendeckeln d
und einer Anzahl Schaufeln g. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind die Befestigungsschrauben
ζ an den Seitendeckeln d festgemacht. Die Schaufeln können natürlich
auch auf dem Trommelmantel aufgeschraubt sein. Der Elektromotor ist in dem Innenraum
der Schleudertrommel angeordnet. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist ein
Außenläufermotor gewählt, d. h. ein solcher Motor, bei welchem der zentrale Teil b feststeht,
während der Anker umläuft und mit dem Trommelmantel e fest verbunden ist.
Die feststehende Achse α ist beiderseitig in den Gestellschildern u gelagert und dient somit
gleichzeitig als Querverbindung mit den Seitenschildern. Die zwei weiteren Querverbindungen
ν dienen noch seitlich zur Aufnahme der Transporträder, q ist eine schiefe
Ebene, die den Zweck hat, den abfliegenden Sand aufwärts zu leiten, m ist die Drehachse
für den Rütteltrichter n. y ist der Trichterauslauf und ο sind gezahnte Gitterstäbe. Die
Nockenwelle k wird durch eine Kette o. dgl. angetrieben. Der Nocken χ betätigt die Rüttelbewegung
des Trichters. Dem Auswurfstutzen r kann auch noch eine Fangvorrichtung zur Ausscheidung der im Sand befindlichen
kleineren Fremdkörper vorgeschaltet werden. Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Der Elektromotor dreht sich mit
hoher Drehzahl im Sinne des Pfeiles. Da der umlaufende Anker des Motors mit dem Schleudermantel fest verbunden ist, erhält die
Schleudertrommel die gleiche Drehbewegung.
Das Aufgabegut wird in bekannter Weise in den Aufgabetrichter gebracht. Größere
Fremdkörper, die sich im Aufgabegut befinden, gleiten auf dem Gitterrost nach unten
und fallen wieder auf den Gießereiboden. Das durch den Gitterrost gefallene Material
gelangt nun zur Schleudertrommel. Durch die hohe Umfangsgeschwindigkeit der Schaufeln
werden die Sandknollen zerrieben, gemischt und der Sand tangential auf die
schiefe Ebene geschleudert, auf welcher der Sand gemischt und sodann in die Höhe geleitet
wird. Von der schiefen Ebene fliegt der Sand noch eine beträchtliche Strecke durch
die Luft, wodurch der aufbereitete Sand noch gehörig durchlüftet, also - gasdurchlässig gemacht
wird. Für solches Material, das mit Spritzeisen, Formerstifte u. dgl. stark durchsetzt
ist, kann vor der schiefen Ebene noch ao eine Fangvorrichtung zur Ausscheidung der
Fremdkörper angeordnet werden.
Mit Rücksicht darauf, daß der Antriebsmotor in den Innenraum der Schleudertrommel
eingebaut ist, fällt ein besonderer Motorschutzkasten sowie'außerdem eine Kupplung
o. dgl. weg. Hierdurch wird die Maschine einerseits verbilligt und andererseits in der
Baubreite wesentlich schmaler. Durch die schmale Baubreite ist die Maschine auf den
schmalen Gießereiwegen bequem transportierbar. Die ganze Maschine ist von großer Einfachheit
und Übersichtlichkeit und bedarf daher nur einer sehr geringen Wartung. Bei Maschinen kleinerer Leistung und normaler
Stromart werden zwe'ckmäßig normale Außenläufermotore eingebaut, während bei größeren
Leistungen und anormalen Stromarten normale Innenläufermotore verwendet werden. In den letzteren Fällen ist ein einfaches
Zwischengetriebe zwischen Motor und Schleudertrommel erforderlich, welches gleichfalls
von der Schleudertrommel umschlossen wird. Dadurch, daß die Schleuderschaufeln beiderseitig
abgeschlossen sind, werden die bekannten Betriebsstörungen durch Einklemmungen von Formerstiften u. dgl. zwischen
Trommel und den Seitenständer vermieden.
Claims (1)
- Patentansprüche: 'i. Sandaufbereitungsmaschine mit von 5" einem Elektromotor angetriebener, am Außenumfange mit Schlagleisten o. dgl. versehener Schleudertrommel, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor in den Innenraum der Schleudertrommel eingebaut ist.• 2. Sandaufbereitungsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleuderschaufeln beiderseitig abgeschlossen sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG70945D DE570943C (de) | 1927-08-04 | 1927-08-04 | Sandaufbereitungsmaschine mit von einem Elektromotor angetriebener Schleudertrommel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG70945D DE570943C (de) | 1927-08-04 | 1927-08-04 | Sandaufbereitungsmaschine mit von einem Elektromotor angetriebener Schleudertrommel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE570943C true DE570943C (de) | 1933-02-23 |
Family
ID=7134985
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG70945D Expired DE570943C (de) | 1927-08-04 | 1927-08-04 | Sandaufbereitungsmaschine mit von einem Elektromotor angetriebener Schleudertrommel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE570943C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1014481B (de) * | 1952-12-19 | 1957-08-22 | Ernesto Contento Dr Ing | Wurfvorrichtung zum beidseitigen Verteilen von Schuettgut |
-
1927
- 1927-08-04 DE DEG70945D patent/DE570943C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1014481B (de) * | 1952-12-19 | 1957-08-22 | Ernesto Contento Dr Ing | Wurfvorrichtung zum beidseitigen Verteilen von Schuettgut |
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