DE570729C - Durch Elektromotor angetriebene Schleudermaschine - Google Patents

Durch Elektromotor angetriebene Schleudermaschine

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DE570729C
DE570729C DES92088D DES0092088D DE570729C DE 570729 C DE570729 C DE 570729C DE S92088 D DES92088 D DE S92088D DE S0092088 D DES0092088 D DE S0092088D DE 570729 C DE570729 C DE 570729C
Authority
DE
Germany
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liquid
drive according
cooling
motor
flow
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Expired
Application number
DES92088D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg Schlenk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
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Priority to DES92088D priority Critical patent/DE570729C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE570729C publication Critical patent/DE570729C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B9/00Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
    • B04B9/02Electric motor drives
    • B04B9/04Direct drive

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)
  • Motor Or Generator Cooling System (AREA)

Description

  • Durch Elektromotor angetriebene Schleudermaschine Die Erfindung betrifft eine durch Elektromotor angetriebene Schleudermaschine, die zum Ausscheiden von Flüssigkeit aus dem Schleudergut dient. Zum Antrieb verwendet man bisher hauptsächlich Schleifringmotoren oder Motoren mit umlaufendem, fest eingestelltem Läuferwiderstand, weil bei den Kurzschlußmotoren der Läufer infolge der langen Anlaufdauer. sehr hohe Temperaturen annimmt. Der Schleifringläufermotor bereitet durch die Schleifringe, die immer eine Fehlerquelle sind, bei dem feuchten Betrieb der Schleudermaschinen Schwierigkeiten. Bei den mit festem Läuferwiderstand ausgerüsteten Motoren ist andererseits der Widerstand nicht nur eine Fehlerquelle, sondern er nimmt auch zusätzlichen Raum ein.
  • Die Erfindung macht den Kurzschlußmotor zum Antrieb von Schleudermaschinen da-'durch geeignet, daß der Antriebsmotor durch die aus der Schleudermaschine anfallende Flüssigkeit gekühlt wird. Die Kühlflüssigkeit kann den Ständer allein oder den Läufer allein, aber auch beide gemeinsam gleichzeitig oder abwechselnd kühlen. Sie wird zweckmäßig durch getrennte Kanäle dem Ständer und Läufer zugeführt und in gemeinsamer Abflußleitung abgeführt.
  • Läufer und Ständer können gleichmäßig stark gekühlt werden. Das Maß der Kühlung kann nach der Erfindung regelbar sein, wobei die Menge der durchfließenden Kühlflüssigkeit veränderlich ist. Die Regelvorrichtung hierzu kann von Hand oder auch in Abhängigkeit von Betriebsgrößen selbsttätig eingestellt werden. Als solche Betriebsgröße käme z. B. die Temperatur der abfließenden Kühlflüssigkeit in Frage. Der Kühlflüssigkeitsdurchfluß kann einzeln für den Ständer oder für den Läufer des Motors oder auch gemeinsam für beide gleichzeitig geregelt werden. Der Motor kann auch zusätzlich mit Frischwasser gekühlt werden, falls die anfallende Schleuderflüssigkeit zum Kühlen nicht ausreicht.
  • Zwar sind wassergekühlte Motoren für andere Zwecke an sich längst bekannt; der mit dem aus der Schleudermaschine anfallenden Wasser gekühlte Motor paßt sich aber den Betriebsbedingungen bei der Schleudermaschine ganz besonders gut an. Es besteht nämlich beim Schleuderbetrieb, insbesondere beim Trommelanlauf, zwischen der Erwärmung des Antriebsmotors und der Menge des ausgeschleuderten Wassers insofern eine gewisse Beziehung und Übereinstimmung, als zu Beginn des Schleuderprozesses; bei dem der Motor stark belastet wird und die Wicklungen sich schnell erwärmen, auch sehr viel Wasser aus der Schleudertrommel heraustritt, und daß, sobald die Trommel höhere Drehzahlen annimmt und die Stromaufnahme des Motors zurückgeht, auch weniger Wasser ausgeschleudert wird. Die Menge des Kühl- Wassers paßt sich also selbsttätig dem Temperaturzustand des Motors an.
  • In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben, das an einem Querschnitt durch eine mit dem Antriebsmotor unmittelbar zusammengebaute Schleudermaschine schematisch dargestellt ist.
  • i ist die Schleudertrommel, 2 das Trommelgehäuse und 3 der aus Ständer- 4 und Läufer 5 bestehende Antriebsmotor. In dem Boden des Gehäuses 2 sind Öffnungen 6 und 7 angebracht, von denen die Öffnungen 6 der anfallenden Flüssigkeit den Zutritt zu dem Ständer 4 und die Öffnungen 7 zu dem Läufer 5 ermöglichen. Die Kühlflüssigkeit wird bei 8 und 9 gesammelt und gemeinsam durch eine (nicht gezeichnete) Leitung abgeführt. In der Ausflußöffnung io des Ständers 4 ist eine Düse i i mit verstellbarem Querschnitt angeordnet, so daß hierdurch die Menge des durchfließenden Kühlwassers geregelt werden kann. Die Einstellung der Größe der Durchflußöffnungen ist abhängig von den oben angegebenen Betriebsgrößen. Das kann z. B. dadurch geschehen, daß man in die die abfließende Kühlflüssigkeit führende Leitung z. B. ein Kontaktthermometer einbaut, das über ein Relais die Größe der Durchflußöffnung in Abhängigkeit von der Temperatur im Läufer verstellt. Die durch das Kontaktthermometer in der Öffnungsgröße beeinflußte Düse kann auch an anderen Stellen, als in der Zeichnung angegeben ist, so z. B. in den Öffnungen 6 oder in den Öffnungen;, angeordnet sein. Das Kontaktthermometer kann in dem gemeinsamen Abfluß oder in dem Abfluß 9 bzw. 8 angebracht sein. Man kann auch mehrere Kontaktthermometer und Düsen verwenden.
  • Der- mit Flüssigkeit gekühlte Motor kann neben der Flüssigkeitskühlung auch eine Luftkühlung haben, was besonders dort zweckmäßig ist, wo mit geringen abgeschleuderten Flüssigkeitsmengen zu rechnen sein wird. Die Luftkühlung ist dann eine Art Zusatzkühlung. Sind beide Kühlungsarten vorhanden, so können diese bei dem Ständer und dem Läufer sowohl nebeneinander als auch einzeln angebracht werden. Es ist z. B. möglich, den Ständer mit Luft, den Läufer mit Flüssigkeit oder umgekehrt zu kühlen.
  • Um auch während der Stillstandszeit bzw. der Anfahrzeit der Schleudermaschine, bevor also die Flüssigkeit ausgeschleudert wird, den Motor kühlen zu können, kann die Drosselwirkung der in den Öffnungen 6 eingebauten Düsen so sein, daß nur ein Teil der während eines Schleuderprozesses anhaltenden Kühlfüssigkeit durch den Motor fließt. Es wird sich daher die zu Beginn des Scbleuderns in großen Mengen ausgeschiedene Flüssigkeit an dem Boderi des Schleudergehäuses 2 sammeln und ansteigen. Während der Schleuderpause und dem Füllen der Schleudertrommel wird dann die restliche Kühlflüssigkeit langsam durch den Motor abfließen. Die Düsenöffnungen lassen sich entsprechend der in einem Arbeitsgang anfallenden Flüssigkeitsmenge und der Länge der Betriebspausen einstellen.
  • Bei verhältnismäßig warmem Schleudergut wird die Temperatur der Schleuderflüssigkeit zu einer wirksamen Kühlung nicht immer ausreichen. Erfindungsgemäß ist daher eine zusätzliche Frischwasserkühlung möglich. Zu diesem Zweck sind in die Flüssigkeitszuführungen zu dem Ständer und Läufer Dreiwegehähne 12 eingeschaltet, die das Umschalten der Kühlung auf Frischwasser 13 gestatten: Reicht die Kühlung durch die Schleuderflüssigkeit nicht aus, so kann dieser noch Frischwasser in entsprechender Menge zugesetzt werden.
  • Die Erfindung läßt sich mit Vorteil außer auf Schleudermaschinen, die Wasser abscheiden sollen, auch auf solche anwenden, die andere Flüssigkeit, z. B. Öl, abscheiden.

Claims (5)

  1. PATRNTANSPRÜCHR: i. Durch Elektromotor angetriebene Schleudermaschine, die zum Ausscheiden von Flüssigkeit aus dem Schleudergut dient, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor durch die aus der Schleudertrommel anfallende Flüssigkeit gekühlt wird.
  2. 2. Antrieb nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlflüssigkeitsstrom durch den Läufer und den Ständer getrennt geleitet ist.
  3. 3. Antrieb nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchflußquerschnitt für das den Motor kühlende Mittel in Abhängigkeit von Betriebsgrößen (Temperatur z. B. des abfließenden Kühlmittels) einstellbar ist.
  4. 4. Antrieb nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung (Kontaktthermometer) in den Strom des abfließenden Kühlmittels eingebaut ist, die gegebenenfalls unter Einschaltung von Zwischengliedern (Relais) die Größe des Durchflußquerschnittes verstellt.
  5. 5. Antrieb nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor zusätzlich mit Frischwasser gekühlt ist.
DES92088D 1929-06-07 1929-06-07 Durch Elektromotor angetriebene Schleudermaschine Expired DE570729C (de)

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DE (1) DE570729C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE951651C (de) * 1954-07-18 1956-10-31 Siemens Ag Luft- und fluessigkeitsgekuehlter Elektromotor mit Kurzschlusslaeufer und einem mit der Wicklung zusammengebauten Anlasswiderstand fuer haeufiges Einschalten
US2868324A (en) * 1955-12-05 1959-01-13 Robert J Anderson Vent line centrifuge
WO2014072318A3 (de) * 2012-11-12 2014-09-18 Gea Mechanical Equipment Gmbh Separator mit direktantrieb

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