DE569758C - Verfahren zur Befreiung des zum Impraegnieren von Gasmesserledern dienenden OEles von leichtfluechtigen Bestandteilen - Google Patents
Verfahren zur Befreiung des zum Impraegnieren von Gasmesserledern dienenden OEles von leichtfluechtigen BestandteilenInfo
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Description
- Verfahren zur Befreiung des zum Imprägnieren von Gasmesserledern dienenden öles von leichtflüchtigen Bestandteilen Im praktischen Gebrauch der Trockengasmesser hat sich herausgestellt, daß die Gleitflächen der Schieber oftmals nach längerer Betriebsdauer der Messer. mit 01 oder mit einer öligen Schmiere benetzt sind, selbst wenn die betreffenden Gasmesser bei Ingebrauchnahme völlig trockene Schiebergleitflächen hatten. Es ist nun ermittelt worden, daß dieses Öl, von dem man bisher glaubte, daß es Kondensate aus dem Gase wären, seinen Ursprung meistens in folgender Erscheinung hat: Die Membranenleder werden bekanntlich zwecks Ausfüllung der Poren mit 01 imprägniert. Beim Vorbeiströmen des Gases an diesen ölimprägnierten Ledern reichert sich das Gas, welches ja bei den modernen Herstellungsverfahren ziemlich ölarm ist, mit Öldampf an, und wenn dieses so angereicherte Gas durch die Steuerschieber strömt, so kondensiert sich ein Teil dieses Öldampfes beim Durchströmen der Steuerorgane und benetzt dann dabei auch die Gleitflächen.
- Die Öle des Handels und insbesondere die Öle, mit denen man Gasmesserleder zu imprägnieren pflegt, setzen sich aus solchen Bestandteilen zusammen, die leichter flüchtig sind, und solchen, die schwer oder gar nicht flüchtig sind. Was sich auf den Schieberflächen der Gasmesser vorfindet, sind in der Regel die leicht flüchtigen Bestandteile. Der Vorgang spielt sich also so ab, daß der Gasstrom beim Vorbeistreichen an den Ledern vorwiegend nur die flüchtigen Bestandteile mitnimmt und einen Teil hiervon an den Schiebern wieder absetzt.
- Diese schädliche Erscheinung wird erfindungsgemäß dadurch verhindert, daß das zur Imprägnierung dienende 01 mit einem Gasstrom, insbesondere mit Leuchtgas, in Berührung gebracht wird. Es hat sich nämlich gezeigt, daß .diese Entziehung auf die Dichtigkeit des Leders keinen schädlichen, sondern eher einen nützlichen Einfluß hat, und daß die Dichtigkeit und Haltbarkeit der Leder im wesentlichen auf dem Gehalt an schwer flüchtigen Bestandteilen beruht: Das Verfahren zur Entziehung der leicht flüchtigen Bestandteile wird nun in der Weise ausgeübt, daß eine gewisse längere Zeitlang Gas (worunter auch Luft zu verstehen ist), insbesondere Leuchtgas, durch das 01 hindurchgeleitet wird, z. B. derart, daß es in Blasen darin hochquirlt und über der Oberfläche wieder aufgefangen und irgendeinem anderen Verwendungszweck zugeleitet wird. Je nach Geschwindigkeit und Menge des hindurchströmenden Gases dauert die Entziehung der flüchtigeren Bestandteile Wochen. Tage oder auch nur Stunden.
- Wenn für diese Vorbehandlung des Imprägnieröles auch Gas, insbesondere Leuchtgas, zur Durchströmung den Vorzug verdient, so ist doch auch mit Luft schon eine sehr wesentliche Verbesserung zu erzielen. Mit Gas hat man aber auf alle Fälle die Gewähr, daß diejenigen Bestandteile, die vdrn Gas durch Verdampfung und Kondensation überhaupt transportiert werden können, dann auch fortgenommen sind.
- Da das nach deren genannten Verfahren behandelte Leder keine Quelle für ölige Bestandteile, die sich auf den Schiebern absetzen könnten, mehr darstellt, so ist durch dieses Behandlungsverfahren ein sehr wesentlicher Fortschritt für die Dauerhaftigkeit der Messer erzielt, denn bekanntlich gibt die ,aus 01 und Metallstaub sich zusammensetzende Schmiere auf den Schiebern Anlaß zu einer stetig fortschreitenden Erhöhung des Druckverlustes, unter Umständen in einem solchen Ausmaß; daß die Hemmungen schließlich zum Stillstand des Messers führen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Befreiung des zum Imprägnieren von Gasmesserledern dienenden ölen von leicht flüchtigen Bestandteilen, dadurch gekennzeichnet, daß das C51 mit einem Gasstrom, insbesondere mit Leuchtgas, in Berührung gebracht wird. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas durch das C51 hindurchgeleitet wird.
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| DE569758C true DE569758C (de) | 1933-02-08 |
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