DE569620C - Drehbarer Schmelzofen - Google Patents

Drehbarer Schmelzofen

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DE569620C
DE569620C DE1930569620D DE569620DD DE569620C DE 569620 C DE569620 C DE 569620C DE 1930569620 D DE1930569620 D DE 1930569620D DE 569620D D DE569620D D DE 569620DD DE 569620 C DE569620 C DE 569620C
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combustion
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DE1930569620D
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Sebold & Neff
Badische Maschinenfabrik GmbH
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Sebold & Neff
Badische Maschinenfabrik GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

  • Drehbarer Schmelzofen Die Erfindung bezieht sich auf drehbare, im allgemeinen eine liegende Trommel bildende Schmelzöfen, denen an dem einen Stirnende der Brennstoff zugeführt wird. während am anderen Ende die Abgase entweichen.
  • Bisher wurden diese Ofen so ausgeführt, claß der Brenner entweder unmittelbar aiu Ofen selbst oder aber an einer- kurzen Mündung desselben sitzt, durch die hindurch der Brennstoff in das Ofeninnere .-- also in den Schmelzraum - eingeblasen wird. Die Zündung und Verbrennung des BrennstoffIuftgemisches, d. h. die Entwicklung der Heizgase, erfolgt im Schmelzraum selbst. Dabei muß man dem Beschickungs- oder Schmelzraum eine beträchtliche Länge geben. Ferner ist damit der erhebliche Nachteil verbunden. daß die noch nicht verbrannten und ini der Regel stark schwefel- und sauerstorilialtigen Gase sich ungehindert über das unter ihnen befindliche Schmelzgut ausbreiten. Eine nachteilige Einwirkung auf die Ofenbeschickung oder Schmelze ist dabei unvermeidlich.
  • Die Erfindung will diesen Mangel dadurch beseitigen, daß am Eintrittsende des Schmelzofens für das Brennstoffluftgemisch eine für rlie vollkommene Verbrennung ausreichende Brennkammer starr am Ofengehäuse befestigt und diese mit staubförmigem Brennstoff gespeist wird.
  • Für mit flüssigen Brennstoffen oder Gasen zu betreibende drehbare Schmelzöfen mit seitlichem Abzug der Heizgase hat man vorgeschlagen, einen sogenannten Vergaserraum fest an die Stirnwand des Ofens, an welcher der Brennstoff eingeführt wird, anzubauen. Im Vergaserraum wird der Brennstoff zusammen mit der Luft vorgewärmt, um insbesondere die Verfeuerung von dickflüssigen minderwertigen Brennstoffen zu ermöglichen. Bei dieser älteren Vorrichtung ist ausdrücklich vorgesehen, daß der Brennstoff selbst in den Ofen, d. h. in den Schmelzraum, eingeführt wird. In der fest angebauten Vergasungsvorkammer findet also lediglich eine kräftige Erhitzung des Brennstoffes statt, während d;^ Verbrennung im Schmelzraum vor sich geht.
  • Drehbare Schmelzöfen, die in einem Kran aufgehängt sind, hat man an beiden Enden mit weiten, aber kurzen Stirnhohlzapfen ausgerüstet, die in den Hängelagern des Kranes stecken. Durch den einen der Zapfen wird staubförmiger Brennstoff eingeblasen und durch den anderen Zapfen entweichen die Heizgase. Die Zapfen sind viel zu kurz, als daß der Brennstoff bei seinem Durchgang durch sie auch nur eine bemerkenswerte Erhitzung erfahren könnte. Eine praktisch vollkommene Verbrennung des Brennstoffluftgernisches ist gänzlich ausgeschlossen. Auch bei dieser Vorrichtung will man ausdrücklich den Brennstoff oder das unverbrannte Brenngemisch in den Schmelzraum hineinblasen.
  • Ein neuer Vorschlag geht nun dahin, bei einem leicht schräg gelagerten drehbaren Schmelzofen die Ofenöffnung am oberen Achsenende sowohl für die Brennstoffzufuhr wie auch zur Beschickung, also zur Einführung des Schmelzgutes zu benutzen und zu diesem Zweck der öffnung eine lösbare Brennkammer vorzuschalten. die nach oben hin abnehmbar ist. Die Abgasöffnung soll sich an der entgegengesetzten Ofenstirnwand, also am unteren Achsenende befinden. Die lösbare Brennkammer wird einerseits mit dem Brenner gelenkig verbunden und soll andererseits mit dem Schmelzofen zusammen umlaufen können. Ferner sollen die vom Schmelzofen lösbare -Brennkammer sowie der Brenner und die Beschickungsvorrichtung gemeinsam vierfahrbar sein.
  • Im Gegensatz zu den bereits obener«#ähnten Schmelzöfen, bei denen die Zündung und Verbrennung erst im Schmelzraume stattfindet und die deshalb eine größere Länge haben müssen, will dieser Vorschlag die vollständige Verbrennung schon in der lösbaren Brennkammer vornehmen.
  • Der Erfindungsgegenstand stellt hiernach eine Kombination dar, bei welcher das eine Merkmal in der starren Verbindung einer vor den Schmelzraum geschalteten Verbrennungskammer und das andere Merkmal in deren Speisung mit staubförmigem Brennstoff besteht. Weder feste Verbrennungskammern, die fertige Heizgase an den Schmelzraum liefern noch deren Beschickung mit staubförmigem Brennstoff waren bisher bekannt. Der erzielte technische Fortschritt besteht darin. daß jeder schädliche Einfluh unverbrannter Gase auf die Schmelze vermieden wird, ohne daß die äußerst bedenklichen Mängel in den lauf genommen zu werden brauchen, welche mit der lösbaren Anbringung einer vorgeschalteten Brennkammer der oben erläuterten Art verbunden sind.
  • Der erfindungsgemäße Ofen zeichnet sich durch eine ebenso große Einfachheit aus, wie sie bis jetzt nur den unzulänglichen Bauformen eigentümlich war. Andererseits ermöglicht er einen ebenso vollkommenen Schmelzbetrieb wie die obenerwähnte verwickelte Vorrichtung mit lösbarer Brennkammer. Das Ziel der letzteren ist ein Form- und Gießbetrieb in einer Art von ununterbrochenem Verlauf. Soweit ein solcher mit der in Gestaltung und Handhabung verwickelten und ferner sehr empfindlichen Vorrichtung überhaupt erreichbar ist, steht ihr der Erfindungsgegenstand nicht nach, sondern er bleibt ihr jedenfalls durch seine besondere Einfachheit überlegen.
  • Bei der Vorrichtung nach der Erfindung wird die Verbrennungskammer gleichfalls so bemessen, daß das Brennstottluftgemisch in ihr in fertige Verbrennungsgase umgewandelt wird. Nur solche treten im wesentlichen in den Schmelzraum ein und wirken mit ihrer hohen Temperatur unverzüglich und kräftig auf das Schmelzgut ein, wobei eine ungünstige Beeinflussung der Schmelze durch unverbrannte Bestandteile vermieden ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Der trommelartige drehbare Schmelzofen i besteht in üblicher Weise aus einem eisernen Gehäuse mit feuerfestem Futter. Der Ofenkörper besitzt Laufringe z, mittels deren er sich auf Laufrollen 3 stützt, die auf einer gemeinsamen Welle 4 sitzen. Der Antrieb erfolgt in irgendeiner geeigneten bekannten Weise. -An der linken Stirnwand 5 erfolgt zentral die Zuführung des Brennstoffes durch einen Brenner 6, jedoch nicht ohne weiteres in den Schmelzraum hinein, sondern in eine Brennkammer 7, welche fest an der Stirnwand 5 angebracht, also starr mit dem Ofengehäuse verbunden ist. Die Verbrennungskammer 7 dreht sich also mit dem Ofengehäuse i zusammen. Sie besitzt ebenfalls ein feuerfestes Futter.
  • In die Verbrennungskammer; wird mittels des Brenners 6 ein Gemisch aus staubförmigem Brennstoff und Luft eingeblasen. Dieses Brenngemisch. wird in der Kammer 7 nicht nur vorgewärmt, sondern auch so zur Zündung und Verbrennung gebracht, daß in den Schmelzraum selbst im wesentlichen nur fertige Heizgase eintreten. Nach Maßgabe der von dem Brennstoff gestellten Anforderungen wird die Verbrennungskammer 7 in ihrer Weite und Länge passend bemessen, uni die angestrebte Verbrennung zu erreichen.
  • Die Heizgase strömen mit ihrer hohen Temperatur in den Schmelzraum ein und ziehen über die Beschickung oder das Schmelzgut hinweg. Sie verlassen das Ofengehäuse durch die zentral an der rechten Stirnwand angeordnete Austrittsöffnung B. Die Schmelzung vollzieht sich rasch; der erfindungsgemäße Drehofen zeichnet sich durch eine große Mengenleistung bei hoher Güte der Schmelze aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehbarer Schmelzofen mit zentraler Eintrittsöffnung für den Brennstoff und einer zur vollkommenen Verbrennung des Brennstoffes dienenden, vor den Ofenkörper geschalteten Brennkammer sowie mit zentraler Austrittsöffnung für die Verbrennungsprodukte, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammer mit dem Ofengehäuse starr verbunden ist und durch staubförmigen Brennstoff gespeist wird.
DE1930569620D 1930-06-04 1930-06-04 Drehbarer Schmelzofen Expired DE569620C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE569620C true DE569620C (de) 1933-02-06

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ID=6568404

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DE1930569620D Expired DE569620C (de) 1930-06-04 1930-06-04 Drehbarer Schmelzofen

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