DE568898C - Drehkolbengeblaese - Google Patents

Drehkolbengeblaese

Info

Publication number
DE568898C
DE568898C DE1930568898D DE568898DD DE568898C DE 568898 C DE568898 C DE 568898C DE 1930568898 D DE1930568898 D DE 1930568898D DE 568898D D DE568898D D DE 568898DD DE 568898 C DE568898 C DE 568898C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
piston
vane
blade
forces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930568898D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ADOLF SCHNUERLE DR
Original Assignee
ADOLF SCHNUERLE DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ADOLF SCHNUERLE DR filed Critical ADOLF SCHNUERLE DR
Application granted granted Critical
Publication of DE568898C publication Critical patent/DE568898C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C18/00Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids
    • F04C18/48Rotary-piston pumps with non-parallel axes of movement of co-operating members
    • F04C18/54Rotary-piston pumps with non-parallel axes of movement of co-operating members the axes being arranged otherwise than at an angle of 90 degrees

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Applications Or Details Of Rotary Compressors (AREA)

Description

  • Drehkolbengebläse Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Drehkolbengebläse und ähnliche Maschinen jener Bauart, bei welcher ein oder mehrere Schaufelkolben beweglich in einem Läufer von nach außen sich verjüngendem, beispielsweise kegel- oder trapezförmigem Querschnitt gelagert sind und sich um eine zur Läuferachse geneigte Achse drehen, wobei sie sich zwischen zwei Wandungen bewegen, die mit dem Läufer durch Berührung längs einer Linie die Förderräume bilden. Da bei derartigen Gebläsen keine frei werdenden Fliehkräfte auftreten und auch die Schaufelkolben, deren Schwerpunkt sich in einer Ebene bewegt, bei ihrer Relativbewegung gegen den Läufer keinen größeren Beschleunigungskräften unterworfen sind, so können diese Maschinen mit sehr hohen Drehzahlen betrieben werden.
  • Um den Erfindungsgegenstand- besser erläutern zu können, sei zunächst an Hand der schematischen Abbildungen i und 2 die-allgemeine Bauart solcher Drehkolbengebläse kurz besprochen. Abb. i stellt einen senkrechten Schnitt durch die Maschine bei waagerecht stehendem Schaufelkolben, Abb. 2. eine Seitenansicht dar. a ist der nach außen verjüngte Läufer mit den Wellen a1 und a2; b1 und b2 sind die beiden Seitenwände, die den Läufer berühren. Die Seitenwände sind an ihrem äußeren Umfange durch eine Wandung c in Gestalt einer Kugelzone zu einem geschlossenen Gehäuse miteinander verbunden. d ist der den Läufer drehbeweglich durchdringende Schaufelkolben, der mit seiner Achse s im Läufer zentriert und auf beiden Läuferseiten wirksam ist. f ist beispielsweise die Ansaugöffnung, g die Ausschiebeöffnung. Die Drehrichtung ist durch den eingezeichneten Pfeil angedeutet. Bei der Drehung des Läufers bewegt sich der Schaufelkolben zwischen den beiden Wandungen relativ zum Läufer.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist, den Schaufelkolben so zu lagern und zu führen, daß er sich mit möglichst wenig oder gar keiner Reibung im Läuferschlitze bewegt. Dadurch werden nicht nur die Reibungsarbeit verringert und damit der mechanische Wirkungsgrad erhöht, sondern auch Zahl und Umfang der zu schmierenden Stellen weitgehend herabgesetzt; zugleich können die Schmierstellen, wo sie nicht zu umgehen sind, dem Gas- bzw. Flüssigkeitsstrom entzogen werden. Das Gebläse kann deshalb auch zur Förderung von Gasen verwendet werden, in die kein Schmieröl gelangen darf. Es wird ferner mit Vorteil verwendet zur Förderung von Gasen mit hohen Temperaturen, bei welchen die Schmierung Schwierigkeiten verursacht. Eine Verunreinigung der Schaufelflächen, die, hier nicht als Gleitflächen wirken, durch unreine Gase ist für den Gang des Gebläses unbedenklich.
  • Um den angestrebten Zweck zu erreichen, wird der Schaufelkolben erfindungsgemäß so gelagert, daß er, frei den Gehäusewandungen folgend, um seine Achse schwingt, ohne sich mit den nicht in unmittelbarer Nähe der Achse befindlichen Schaufelflächen gegen die Wandungen des Läuferschlitzes abzustützen. Er wird hierzu zweckmäßig mit Hilfe von starr mit ihm verbundenen Zapfen im Läufer in Richtung seiner Drehachse' unverschiebbar gelagert, derart, daß er sich frei in dessen Schlitz bewegt und die zwischen Läufer und Schaufelkolben zu übertragenden Kräfte nur durch die Schaufelkolbenzapfen aufgenommen werden. Dadurch wird das Auftreten von -Reibungskräften an den Schaufelflächen, die mit zunehmendem Abstand von der Achse infolge der Zunahme der Druckfläche immer größer würden, vermieden und ein außerordentlich leichter Gang des Gebläses bei geringstmöglicher Reibung und Abnutzung erzielt.
  • Die Abb.3 und q. zeigen in senkrechtem Schnitt bei waagerecht liegendem Schaufelkolben eine zweckmäßige Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, bei welcher der Schaufelkolben in Richtung seiner Achse unverschieblich festgelegt ist und mit Spiel im Schlitz des Läufers läuft. Die Abb.f 5 und 6 zeigen einen Schnitt längs der Linie A-B der Abb. 4..
  • Der Schaufelkolben d ist mit den Zapfen h fest verbunden und dreht sich mit diesen im Läufer a. Er gleitet hierbei nicht, wie bei der Anordnung nach Abb. i und z, auf dem Läufer bzw. der Läuferfläche i (vgl. Abb. 5), sondern er läuft frei im Läuferschlitz mit einem Spiel s auf beiden Seiten. Um dieses Spiel sicherzustellen; besitzt die Schaufelnabe beiderseits beispielsweise einen Bund l oder eine Zwischenscheibe. Statt dessen kann auch der Schaufelkolben mit durchgehend ebenen Begrenzungsflächen ausgeführt und gegen einen besonderen Bund in den Läuferschlitzen abgestützt werden.
  • Die Drücke des Förder- oder Treibmittels, die im Betriebe auf den Schaufelkolben wirken, sind durch das Kräftepaar 1(l, K2 in Fig. q. dargestellt. Dieses Kräftepaar, in welchem 91 =1K2 ist, wird bei dieser Ausführung nicht, wie sonst, durch die Läuferfläche i (Abb.5) aufgenommen, sondern durch die Zapfen lt mittels des Kräftepaares P1 und P2. Die gesamten Schaufelkräfte werden also unmittelbar durch die Zapfen lt übertragen. Da die Hebelarme, an welchen die Reibungskräfte der beiden Kräfte P1 und P2 angreifen, nur sehr klein sind, so, ist auch das Kraftmoment der Reibung, d. h. die Reibung selbst, sehr klein, so daß sich der Schaufelkolben sehr leicht im Läufer hin und her bewegt. Die Reibungskräfte werden um so kleiner, je weiter entfernt voneinander die Kräfte P1 und P2 an der Welle angreifen.
  • Diese Kräfteverteilung hat zur Voraussetzung, daß der Schaufelkolben, ohne zu klemmen, den Wandungen folgen kann, was dadurch erreicht wird, daß er an den die Gehäusewandungen berührenden Schmalseiten nach einem Kreisbogen abgerundet ist, dessen Durchmesser gleich dem Abstand der Gehäusewandungen b1 und b2 ist.
  • Bei dieser Ausführung brauchen nicht die Schaufelflächen, sondern nur die Lagerstellen der ScbaufelweIle im Läufer geschmiert zu werden.
  • Damit zwischen Druck- und Saugraum auf beiden Läuferseiten keine zu großen überströmverluste entstehen, muß der Schlitz s möglichst klein .ausgeführt werden. Um die Überströmverluste vollständig zu vermeiden, kann man auch gemäß Abb. 6 eine Dichtungsleiste m anbringen, die durch Federdruck, Gasdruck oder auch bei entsprechender konstruktiver Gestaltung durch die Fliehkraft zur Abdichtung gegen den Schaufelkolben gedrückt werden kann. Auch alle anderen geeigneten Dichtungsanordnungen können im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendet werden, solange sie nicht zur Abstützung, sondern lediglich zur Abdichtung dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANsPRÜcHE: i. Drehkolbengebläse mit den Läufer drehbeweglich durchdringendem, auf beiden Läuferseiten wirkendem Schaufelkolben, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaufelkolben (d) im Läufer in Richtung seiner Drebachse unvgrschiebbar gelagert ist und sich derartig frei im Schlitz des Läufers bewegt, daß die zwischen Läufer und Schaufelkolben zu übertragenden Kräfte nur durch die Schaufelkolbenzapfen (h) aufgenommen werden. z. Drehkolbengebläse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaufelkolben (d) in Richtung seiner Achse beiderseits durch einen Bund am Läufer anliegt. 3. Drehkolbengebläse nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Schaufelkolben und Läufer zur Abdichtung der Förderräume auf beiden Läuferseiten eine Dichtung (m) vorgesehen ist.
DE1930568898D 1930-11-02 1930-11-02 Drehkolbengeblaese Expired DE568898C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE568898T 1930-11-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE568898C true DE568898C (de) 1933-01-26

Family

ID=6568212

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930568898D Expired DE568898C (de) 1930-11-02 1930-11-02 Drehkolbengeblaese

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE568898C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4354807A (en) * 1977-12-08 1982-10-19 The Rovac Corporation Compressor-expander of the vane type having canted vane cavity

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4354807A (en) * 1977-12-08 1982-10-19 The Rovac Corporation Compressor-expander of the vane type having canted vane cavity

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1136532B (de) Rotationskolben-Brennkraftmaschine
DE1045037B (de) Turbinengetriebene(r) Zentrifugal-Verdichter oder -Pumpe
DE568898C (de) Drehkolbengeblaese
DE2448044A1 (de) Rotationsverbrennungsmaschine
DE2658409C3 (de) Lagerabdichtung für die Blattwinkellager einer Rotornabe
DE174074C (de)
DE3832141C2 (de) Wälzlagerführung der Kolben von Axialkolbenmotoren
DE579035C (de) Drehkolbenverdichter mit den Laeufer drehbeweglich durchdringendem Schaufelkolben
DE868488C (de) Rollkolbenverdichter, insbesondere fuer Druckluftanlagen in Fahrzeugen
DE1086244B (de) Drehkolbenmaschine mit exzentrisch ineinander angeordneten und miteinander verzahnten Drehkolben
DE2336292A1 (de) Quadrat-rhombus-verbrennungskraftmaschine
DE539608C (de) Mit der Kurbelwelle einer Antriebsmaschine, insbesondere einer Brennkraftmaschine, gekuppeltes Kapselgeblaese
DE10227234B4 (de) Fördereinrichtung zum Fördern insbesondere von gasförmigen oder flüssigen Medien
CH160001A (de) Drehkolbenmaschine.
DE1116975B (de) Drehkolbenpumpe
DE695354C (de) Lageranordnung fuer Fluegelverdichter
DE504144C (de) Hubscheibenmaschine, insbesondere Hubscheibenpumpe
DE512524C (de) Pumpe fuer fluessige oder gasfoermige Mittel mit exzenterfoermig bewegtem Kolben
DE520977C (de) Brennkraftturbine mit mehreren um die Turbinenachse und parallel zu der-selben angeordneten, als Kolbenmaschinen ausgebildeten Treibgaserzeugern
DE379865C (de) Dampfpumpe mit kreisenden Kolben
DE19801927A1 (de) Rotationshubkolbenpumpe
DE599544C (de) Gleitlager mit OElschmierung fuer Rotoren schnellaufender Turbinen, insbesondere der Antriebsturbinen von Torpedos
AT135821B (de) Drehkolbenmaschine.
DE19529595C2 (de) Selbststeuernde Rotationskolbenpumpe mit konstantem Hub
DE511930C (de) Pumpe mit exzenterfoermig bewegtem Kolben