DE5675A - Befestigung der Garniturstücke an Spritzen für subkutane Injektion - Google Patents

Befestigung der Garniturstücke an Spritzen für subkutane Injektion

Info

Publication number
DE5675A
DE5675A DE5675A DE 5675 A DE5675 A DE 5675A DE 5675 A DE5675 A DE 5675A
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fittings
subcutaneous injection
syringes
attachment
glass tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. ELGES, Fabrikant, in Berlin, Linienstr. 116

Links

Description

PATENTSCHRIFT
W. ELGES in BERLIN. Befestigung der Garniturstücke an Spritzen für subcutane Injection.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. September 1878 ab.
Die Spritze besteht aus der Glasröhre a, den sogenannten Garniturstücken b und c und dem Stempel oder Kolben d. Die Verbindung der Garnituren b und c mit der Glasröhre α wurde bisher auf verschiedene Arten bewerkstelligt; entweder kittete man dieselben an beiden Enden der Röhre auf, oder man steckte sie mittelst Zapfen in dieselbe ein, oder es wurden zwei Metallstreifen, die mit Gewinde versehen waren, auf die Röhre gekittet und auf diese erst die Garnituren geschraubt. Alle diese Constructionen hatten den Nachtheil, dafs der Kitt von den scharfen Substanzen, welche zu Einspritzungen benutzt werden, aufgelöst und so die Verbindung der Garnituren mit der Röhre vernichtet oder doch undicht gemacht wurde. Diese Fehler werden bei der vorliegenden Injectionsspritze vermieden und zwar folgendermafsen: Die Glasröhre α ist an beiden Enden mit Schraubengewinden versehen, welche an der Aufsenseite in das Glas eingeschnitten sind; auf diese werden die Garniturstücke b und c direct aufgeschraubt, ohne jegliche Verkittung. Zum besseren Verschlufs legt man einen kleinen Gummi- oder Lederring e in die Höhlung der Garnituren, welcher beim Aufschrauben der letzteren auf die Röhre diese ganz dicht verschliefst. Die Garnituren b und c, welche an ihrer inneren hohlen Seite mit Gewinde versehen sind, denjenigen an der Glasröhre entsprechend, werden von Hartgummi, Neusilber oder anderem Metall angefertigt. Diese Verbindung der Röhre mit den Garnituren mittelst Schraubengewinde bietet sowohl eine gröfsere Dichtigkeit als die früheren dar, als auch werden die oftmaligen und kostspieligen Reparaturen vermieden, während die einzelnen Theile sich leicht und bequem zusammensetzen und auseinandernehmen lassen.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine solche subcutane Injectionsspritze in der Ansicht, Fig. 1, und im Schnitt, Fig. 2, während Fig. 3 die Glasröhre α mit den eingeschnittenen Gewinden darstellt.
Zum Gebrauch der Spritze wird, wie Fig. 4 zeigt, auf die Spitze des Stückes b eine Hülse/ gesteckt, welche in eine hohle Nadel g ausläuft; diese Nadel ist an der Spitze abgeflacht und wird in die Haut gestochen, so dafs man beim Eindrücken des Stempels d in die Röhre a die darin befindliche Substanz in die Haut einspritzen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte, bei subcutanen Injectionsspritzen angewendete directe Verbindung der Garniturstücke mit der Glasröhre vermittelst der in die Glasröhre eingeschnittenen Gewinde, auf welche die mit gleichen Gewinden versehenen Garniturstücke geschraubt und ohne Kitt befestigt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH383558A (de) Subkutan-Injektionsspritze
DE2003079A1 (de) Patrone fuer Injektionsspritzen
DE2354628C3 (de) Selbstzerstörende Wegwerf-Injektionsspritze
DE282622C (de)
DE5675A (de) Befestigung der Garniturstücke an Spritzen für subkutane Injektion
DE1815118A1 (de) Zweikammer-Injektionsgeraet
EP0423347A1 (de) Einwegspritze
DE3325046A1 (de) Nadel fuer injektionsspritzen
DE71940C (de) Aseptische Spritze
DE1491763A1 (de) Injektio?pritze
DE570185C (de) Einrichtung zur Bluttransfusion
DE397103C (de) AErztliche Spritze
DE1791293B2 (de) Spritzampulle mit Ampullenzylinder und Trennkolben
DE846768C (de) Kolbenspritze
DE27494C (de) Neuerung an Klystierspritzen, Kathetern und ähnlichen Instrumenten
DE110246C (de)
DE220778C (de)
CH519917A (de) Vorrichtung zum Aufziehen eines flüssigen Arzneimittels aus einer Ampulle in eine Injektionsspritze
DE58142C (de) Subcutanspritze mit vorzuschnellender, durch den Boden der Spritze geführter Einstichcanüle
DE1566656C (de) Spntzgestellanordnung
DE888599C (de) Injektionsspritze
DE1566642C (de) Spritze für subkutane Injektion
DE79164C (de) Injektionsspritze
DE1045605B (de) Ampullenspritze zum Zusammendruecken fuer einmalige Verwendung, vorzugsweise aus Kunststoff
CH666822A5 (de) Pruefmodell zur verwendung in sterilisiergeraeten, insbesondere beim sterilisieren von biologische stoffe enthaltendem sterilisiergut.