DE27494C - Neuerung an Klystierspritzen, Kathetern und ähnlichen Instrumenten - Google Patents

Neuerung an Klystierspritzen, Kathetern und ähnlichen Instrumenten

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DE27494C
DE27494C DENDAT27494D DE27494DA DE27494C DE 27494 C DE27494 C DE 27494C DE NDAT27494 D DENDAT27494 D DE NDAT27494D DE 27494D A DE27494D A DE 27494DA DE 27494 C DE27494 C DE 27494C
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Germany
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tube
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sack
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DENDAT27494D
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CH. H. BUTLIN in Camborne Cornwall, England
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M3/00Medical syringes, e.g. enemata; Irrigators
    • A61M3/02Enemata; Irrigators
    • A61M3/0279Cannula; Nozzles; Tips; their connection means

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. November 1883 ab.
Die vorliegenden Neuerungen an Instrumenten zur Ausführung von medicinischen Injectionen bestehen in der Anbringung eines biegsamen Schlauches oder Sackes an der Ausspritzöffnung solcher Instrumente, so zwar, dafs derselbe beim Einführen des Instruments rückwärts über das Injectionsrohr geschoben liegt, beim Zurückziehen des Rohres aber innerhalb des Injectionskanales durch Einstülpung eine Art von Trichter oder Futter bildet, welches das Zurückfliefsen oder Auslaufen der Injection verhindert.
Die Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung in Verbindung mit einer Klystirspritze, Fig. 1, und mit einem Katheter, Fig. 2, dargestellt.
A, Fig. i, bedeutet den zur Aufnahme der Injectionsflüssigkeit dienenden Stiefel, B das biegsame Rohr zur Verbindung desselben mit dem Injectionsrohr C. D ist ein über das Injectionsrohr C gezogener, lose auf demselben liegender und an dessen Ausspritzöffnung fest eingeklemmter oder sonstwie passend befestigter Schlauch oder Sack aus biegsamem Material. Mit seinem unteren (hinteren) Ende sitzt dieser Sack in einem Ring e, welcher sich auf dem Rohr C verschieben läfst. In der Gestalt, welche die vollen Linien der Zeichnung angeben, führt man das Rohr C in den Einspritzkanal ein, zieht dann mit der einen Hand dasselbe zurück, während man mit der anderen den Ring e festhält. Hierdurch nimmt der Sack D innerhalb des Einspritzkanales die in gestrichelten Linien und zur gröfseren Deutlichkeit übertrieben dargestellte Form eines Trichters oder Futters an und hindert so das Zurückfliefsen oder Auslaufen der Injection. Durch Festschrauben des Ringes e auf dem mit entsprechendem Gewinde versehenen Theil c2 des Rohres C wird der Schlauch während des Gebrauches des Instruments in seiner eingestülpten Form erhalten. Der obere, bei der Einstülpung innere Theil des Sackes D kann auch mit einer Anzahl von Löchern d versehen sein. Wo es nothwendig erscheint, kann man ferner den Sack mit Hülfe von dünnen Stahlbändern verstärken; doch genügt es in den meisten Fällen, denselben aus zähem, festem Material herzustellen.
In Fig. 2 ist g ein beweglich über das eigentliche Katheterrohr geschobenes und am zweckmäfsigsten aus biegsamem Material hergestelltes Rohr. Am Vorderende desselben ist der darüber gezogene Sack oder Schlauch D befestigt. Auch hier ist die in vollen Linien angegebene Form des Instruments die beim Einbringen des Rohres g, die in gestrichelten Linien die nach dem Zurückziehen desselben; e ist wieder der zum Festhalten des eingestülpten Sackes dienende Ring. Der eigentliche Katheter wird nach bewirkter Einstülpung des Sackes D durch das Rohr g vorgeschoben und gleichzeitig die Injection applicirt. Der Kopf/ kann statt des gebräuchlichen Schlitzes oder neben demselben mit Löchern versehen sein.
Die beschriebene Erfindung ist unabhängig von der speciellen Form und Einrichtung des Einspritz- oder Pumpapparates, und sind in

Claims (1)

  1. Fig. ι die Theile A, B und C nur zur Vervollständigung der Zeichnung mit dargestellt.
    P ATEN τ-An spruch:
    An Klystierspritzen, Kathetern oder Instrumenten zur Ausführung von medicinischen Einspritzungen die Anwendung eines elastischen Schlauches oder Sackes D, so dafs derselbe beim Einführen des Instruments über dem Injectionsrohr C, Fig. i, bezw. g, Fig. 2, liegt, an dessen Mündung er befestigt ist, beim Zurückziehen desselben aber durch Einstülpen eine Art von Futter bildet behufs Vermeidung des Rücklaufens oder Ausfliefsens der Injection.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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