DE565C - Plombirzange mit Randprägung - Google Patents

Plombirzange mit Randprägung

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DE565C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B7/00Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools
    • B25B7/20Pliers for sealing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

1877.
Klasse 87.
TH. HERTLE'in FREIBURG (Baden). Plombirzange mit Randprägung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1877 ab.
Fig. ι, Stellung α stellt den Aufrifs einer Plombirzange mit Randprägung in ganz geöffnetem Zustande dar.
Fig. 2 ist die entsprechende Ansicht von oben, nachdem die Obertheile / und m, sowie der Gegenlenker η abgenommen sind. In dieser Zangenstellung wird das zu prägende Blei derart zwischen beiden Stempeln d dl eingeführt, dafs dessen Schnüre bei e in der Richtung des Pfeiles aus der Prägekammer austreten. Durch Bewegung des Doppelhebels h aus der Stellung a in jene b werden die Randschriftträger c c' um ο ο' derart gedreht, dafs deren vorderen Theile sich eng um den Uriterstempel d und das eingeführte Blei legen. In diesem Augenblicke schnappt die Feder q mit ihrem Stifte in die Vertiefung des Randschriftträgers c ein.
Die beiden Stempel d d* werden während dieses Vorganges durch die Feder /, deren Spannkraft bei der Prägung mit zu überwinden ist, auseinander gehalten. Nähert man nun die Hebel g g1 und infolge dessen die Stempel d d1 je einander, so wird das Blei geprägt.
Nach der Prägung geht Hebel g von selbst in seine frühere Lage zurück. Zur Oeffnung der Prägekammer führt man den Doppelhebel h aus der Stellung b in jene α zurück und drückt die Feder q in der Richtung des Pfeiles aus der Vertiefung des Randschriftträgers c heraus. Die Spiralfeder i, welche seit Schliefsung der Prägekammer sich in gespanntem Zustande befand, zieht plötzlich die hinteren Enden k k' der um ο ο' drehbaren Randschriftträger c c' zusammen; das geprägte Blei liegt frei auf dem Unterstempel d und wird mühelos herausgenommen.
Behufs Verwendung dieses Apparates bei Eisenbahn-Verwaltungen können statt des bei der Versuchszange bei Zolldirectionen angeordneten Wappenstempels auch Unterstempel mit Tagesund Monatstypen angeordnet werden, wie aus Fig. 4, 5 und 6 ersichtlich.
Bei dieser Anordnung werden die Zahlenstempelchen von unten in den Unterstempel eingeführt, mittelst Nasen am Drehen und Herausfallen gehindert; der Unterstempel selbst durch einen Schraubenstift / in dem Untertheile der Zange festgehalten. Zur Auswechslung der Zahlenstempelchen wird der Schraubenstift/ gelöst, der Unterstempel fällt bei umgekehrter Zange heraus; derselbe wird, nachdem die Auswechslung vollzogen, wieder in den Untertheil der Zange eingesetzt und der Schraubenstift festgeschraubt.
Fig. 7 und 8. Bei dieser Zange wird Hebel g\ sowie die Feder/ von einem Schraubenbolzen a durchdrungen, welcher vermittelst eines Rohrstückes β und einer gehärteten Scheibe γ auf ersterem festgeschraubt wird. Zwischen Scheibe γ und Bolzenkopf bewegt sich, um den Bolzen drehbar, ein doppelter Excenter δ, an dessen in der Zeichnung theilweise punktirtem Kerne die hinteren Enden der Randschriftträger c c' anliegen.
Wird nun (Fig. 8) der Excenterhebel in der Richtung des Pfeiles um 90 ° gedreht, so drückt der Excenterkern die hinteren Theile der Randschriftträger auseinander; die Prägekammer schliefst sich. Stifte ε ε, welche Bestandtheile dieser Randschriftträger c cl bilden, durchdringen die Schlitze des Excenters nach oben und bewirken, dafs nach vollzogener Prägung bei der Rückwärtsbewegung des Excenterhebels um 90" die hinteren Theile der Randschriftträger c (T1 einander wieder genähert und infolge dessen die Prägekammer wieder geöffnet wird:
Hierzu I Blatt Zeichnungen.!
DE565DA 1877-07-02 1877-07-02 Plombirzange mit Randprägung Expired - Lifetime DE565C (de)

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