DE565751C - Drehstrommotor mit Kaefig- oder Kurzschlussanker - Google Patents

Drehstrommotor mit Kaefig- oder Kurzschlussanker

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DE565751C
DE565751C DE1930565751D DE565751DD DE565751C DE 565751 C DE565751 C DE 565751C DE 1930565751 D DE1930565751 D DE 1930565751D DE 565751D D DE565751D D DE 565751DD DE 565751 C DE565751 C DE 565751C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/16Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors

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  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

Im Hauptpatent ist ein Drehstrommotor mit Käfiganker beschrieben, welcher zwei Wicklungen bzw. eine polumschaltbar Wicklung im Ständer besitzt, von denen die eine den normalen Betrieb übernimmt, während die zweite zur Ausbildung einer Schleichdrehzahl benutzt wird, um für den Motor eine andere Einstelldrehzahl zu gewinnen.
Benutzt man nun eine Nutenzahl im Stän-
to der und Läufer des Motors, bei der sich eine Schleichdrehzahl mit sehr starker Sattelbildung im negativen Drehsinn des Drehbereichs ausbildet, so kann nach der vorliegenden Erfindung auf die zweite Wicklung bzw. auf die Umschaltbarkeit der Wicklung auf eine andere Polzahl verzichtet werden. Der normale Betrieb geht dann so vor sich, daß die z. B. vierpolige Wicklung für die hohe Drehzahl in der normalen Schal-
ao tung benutzt wird. Für das Abstellen wird der Drehsinn des Feldes (durch Vertauschen zweier Klemmen der Ständerwicklung) umgeschaltet, und der Motor wird nun sehr schnell bremsen, bis er zu der Schleichdrehzahl mit der starken Sattelbildung kommt. Hier wird er einfach weiterlaufen, bis die Wicklung vom Netz abgetrennt wird. Der Vorteil dieser Anordnung gegenüber derjenigen nach dem Hauptpatent besteht darin, daß die Wicklung nur für eine Polzahl entworfen zu werden braucht und dementsprechend billiger ist als zwei Wicklungen bzw. eine Wicklung, welche auf zwei Polzahlen umschaltbar sein muß. Sie hat freilich den Nachteil, daß sich bei. der Umschaltung ein stärker Stromstoß ausbildet, der größer ist wie der Einschaltstromstoß beim Anlaufen in der normalen Betriebsschaltung.
Um diesen zweiten Stromstoß abzumildern, kann man bei der Umschaltung der Wicklung auf den anderen Drehsinn die Sternschaltung anwenden, während im normalen Betrieb die Dreieckschaltung benutzt wird, oder es können Widerstände oder Drosselspulen in den Ständerstromkreis geschaltet werden. Bedin- *5 gung dabei ist nur, daß die Sattelbildung der Schleichdrehzahl noch so stark ist, daß als negative Spitze noch genügendes Drehmoment verbleibt, um das normale Drehmoment des Aufzuges zu überwinden.
Benutzt man einen vierpoligen Motor, so können jetzt die folgenden Nutenzahlen für Ständer und Läufer benutzt werden: 24 im Ständer und 20 im Läufer oder 36 im Ständer und 32 im Läufer oder 48 im Ständer und 44 im Läufer. Die Differenz muß also gleich, vier sein. Bei zweipoligen Motoren müßte sie zwei sein und bei sechspoligen Motoren sechs.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Drehstrommotor mit Käfig- oder Kurzschlußanker nach Patent 553 323, da,-durch gekennzeichnet, daß der Ständer nur eine Wicklung trägt und die Nutenzahl des Läufers um die Zahl der Pole kleiner ist als die im Ständer, so daß der Übergang von der Haupt- zu der Schleichdrehzahl durch Umkehr des Drehsinnes des dem Ständer aufgedrückten Drehfeldes geschehen kann.
  2. 2. Verfahren zum Umschalten des Motors nach Anspruch 1 von der Hauptdrehzahl auf die Schleichdrehzahl, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung von Dreieck auf Stern umgeschaltet wird oder daß Widerstände oder Drosselspulen in den Ständerkreis eingeschaltet werden.
DE1930565751D 1930-09-17 1930-09-17 Drehstrommotor mit Kaefig- oder Kurzschlussanker Expired DE565751C (de)

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