DE56554C - Luftbefeuchter - Google Patents
LuftbefeuchterInfo
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- DE56554C DE56554C DENDAT56554D DE56554DA DE56554C DE 56554 C DE56554 C DE 56554C DE NDAT56554 D DENDAT56554 D DE NDAT56554D DE 56554D A DE56554D A DE 56554DA DE 56554 C DE56554 C DE 56554C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
- F24F6/00—Air-humidification, e.g. cooling by humidification
- F24F6/02—Air-humidification, e.g. cooling by humidification by evaporation of water in the air
- F24F6/06—Air-humidification, e.g. cooling by humidification by evaporation of water in the air using moving unheated wet elements
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- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Air Humidification (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand gegenwärtiger Erfindung bezieht sich auf mehrere Abänderungen an dem
Apparate des Patentes No. 51216, um die in
Arbeitssälen mit Staub geschwängerte Luft zu befeuchten und somit den Aufenthalt dortselbst
gesunder und erträglicher zu gestalten.
Der in den Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung dargestellte Apparat besteht, wie der
des Haupt-Patentes, aus einem kastenartigen Gehäuse C, das zum Theil mit Wasser gefüllt
ist. Im Wasser befindet sich eine Rolle A derart auf Zapfen in den Gehäusewandungen
gelagert, dafs sie während ihrer Umdrehung eine dicht über dem Wasserspiegel befindliche
Bürstenwalze B befeuchtet. Die Borsten, dieser Walze können aus Metalldraht, Haaren, Reisern
oder ähnlichem Material bestehen.
Von einer Riemscheibe D umgetrieben, versetzt die Walze die Befeuchtungsrolle A in
Umdrehung, während gleichzeitig von der Scheibe F durch Riemenübertragung ein Ventilator
G in Rotation gebracht wird, so dafs von demselben Luft durch zwei seitlich zur Bürstenwalze in den Kastenwandungen befindliche
Oeffnungen L L angesaugt und aus dem Kasten heraus in den zu befeuchtenden Raum
gedrückt wird.
Während der Umdrehung der Bürstenwalze werden die von derselben aufgenommenen
Wassertropfen durch schmale, mit scharfen Kanten in die Borsten eingreifende Leisten M
zerstäubt und in dieser Form von dem Luftstrom in den Arbeitsraum mit hinübergerissen.
Gegenüber der Luftbewegungseinrichtung des Haupt-Patentes wird hier die Luft zunächst
durch den Wasserstaub und dann im Kasten nach aufwärts durch den Ventilator in den zu
befeuchtenden Raum geführt. Da nun die Entfernung zwischen der Bürstenwalze und
dem Ventilator so bemessen werden kann, dafs von der Luft etwa mit in die Höhe geführte
Wassertropfen nicht bis zum Ventilator hinauf getrieben werden können, sondern, in gewisser
Höhe angelangt, wieder zurückfallen, kommt nur ganz fein zertheilter Wasserstaub in den
Arbeitssaal.
Neben dem Wasserstaubluftstrom wird bei der vorliegenden Einrichtung durch eine obere
Oeffhung L1 im Kasten ein unbefeuchteter Luftstrom vom Ventilator angesaugt, welche
beiden Ströme gemischt in den Arbeitsraum gelangen. Dadurch nun, dafs die Querschnitte
der Oeffnungen L L durch Schieber veränderbar sind, läfst sich auch der Grad der Feuchtigkeit
der in den zu befeuchtenden Raum gedrückten Luft verschieden bemessen, indem ein geringerer
Feuchtigkeitsgrad durch Verengen und ein gröfserer durch Erweitern der Querschnitte
von L L erreicht wird.
.Durch ein mit einem Wasserbehälter verbundenes Rohr E fliefst im Verhältnifs zur
Abnahme des Wassers im Kasten C beständig Ersatzwasser in den Kasten.
Entgegengesetzt zu der Wirkung des angesaugten Luftstromes auf den sich bildenden
Wasserstaub geschieht die Einwirkung der von zwei Ventilatoren G in den Apparat nach Fig. 3
und 4 eingesaugten Luft auf den erzeugten Wasserstaub der Bürstenwalze ähnlich wie im
Haupt-Patent drückend. Der Austritt der feuchten Luft in den Arbeitsraum kann auf
beiden Seiten des Apparates erfolgen. Der Hauptstrom der Luft wird freilich auf der
Seite des Apparates austreten, nach welcher hin er durch die Drehungsrichtung der Ventilatoren
geschleudert wird. Durch diese Anordnung kann der Apparat niedriger gehalten werden. Seine Wirkung ist eine äufserst
kräftige, und rindet er dementsprechend dort Anwendung, wo ein hoher Feuchtigkeitsgrad
verlangt wird, während der Apparat nach Fig. 1 und 2 passend zu benutzen ist, wenn die Luftbefeuchtung
nur eine mittelmäfsige zu sein braucht.
Bei den hier dargestellten beiden Abänderungen sind aufserdem die Leitrippen J und K
des Apparates nach dem Haupt-Patent als unnöthig und sogar als schädlich in Wegfall gekommen.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
An dem Luftbefeuchter nach
No. 51216 die Abänderungen:dem Patentdafs der Luftstrom durch untere, im Querschnitt regulirbare Oeffnungen L L zunächst durch den Wasserstaub und dann im Kasten nach aufwärts durch den Ventilator in den zu befeuchtenden Raum geführt wird, und dafs daneben ein zweiter trockner Luftstrom gleichfalls von dem Ventilator angesaugt wird, unter Fortfall der im Haupt-Patent dargestellten Leitrippen J und K;
dafs mit Beibehaltung der Luftstromrichtung des Haupt - Patentes vom Ventilator zur Bürstenwalze gleichfalls die Leitrippen J und K entfernt und zwei Ventilatoren angeordnet sind, um sowohl den Apparat niedriger halten, als auch eine kräftigere Wirkung erzielen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56554C true DE56554C (de) |
Family
ID=330986
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56554D Expired - Lifetime DE56554C (de) | Luftbefeuchter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56554C (de) |
-
0
- DE DENDAT56554D patent/DE56554C/de not_active Expired - Lifetime
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