DE565213C - Schmiereinrichtung an Tuer- und Fensterscharnieren - Google Patents

Schmiereinrichtung an Tuer- und Fensterscharnieren

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DE565213C
DE565213C DEL80207D DEL0080207D DE565213C DE 565213 C DE565213 C DE 565213C DE L80207 D DEL80207 D DE L80207D DE L0080207 D DEL0080207 D DE L0080207D DE 565213 C DE565213 C DE 565213C
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Germany
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cap
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lubrication
hinges
dust cap
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DEL80207D
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English (en)
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ADOLF LERCHBAUMER
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ADOLF LERCHBAUMER
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D11/00Additional features or accessories of hinges
    • E05D11/02Lubricating arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Schmiereinrichtung an Tür- und Fensterscharnieren Es sind Einrichtungen zum Zwecke des leichten Schmierens von Scharnieren bekanntgeworden, welche dieser Aufgabe in einfacherer oder komplizierterer Form gerecht werden. Die Erfindung stellt nun eine weitere Verbesserung der bisher auf diesem Gebiete bekanntgewordenen Schmiereinrichtungen dar.
  • Beim Erfindungsgegenstand ist, wrie bereits bekannt, an, entsprechenden Stellen des Abschlußknopfes oder der Gelenkhülse des Scharniers eine Bohrung vorgesehen, welche bis in das Innere des Hohlraums derselben reicht und bei vertikal stehenden Scharnieren mit einer Staubschutzkappe überdeckt ist, die den Verschlußknopf um mehr als die Hälfte umfaßt. Die mit Dornen versehenen Seitenschenkel der Kappe gleiten erfindungsgemäß in zwei nach oben auseinanderlaufenden Nuten. Letztere endigen zu beiden Seiten in der Mitte des Verschlußknopfes in zwei kleine Vertiefungen als Grenzanschläge für das Hochheben der Kappe, in welcher Lage diese dann reibungslos umgelegt werden kann, wodurch dann die Schmieröffnung freigelegt wird. Dieses nach oben erfolgende Auseinanderlaufen der Führungsnuten gilt auch sinngemäß für andere Verschlußknopfformen, welche das Anbringen einer Kappe für diesen Zweck gestatten.
  • Um nun eine Schmierung bei diesen Scharnieren vorzunehmen, muß die Kappe vorerst in den Nuten bis zu den kleinen Grenzanschlägen hochgezogen werden, worauf sie umgelegt werden kann und der Schmierkanal. zwecks Schmierung freigelegt wird.
  • Diese Anordnung hat gegenüber den bisherigen Einrichtungen den Vorteil, daß beim Hochziehen der Kappe durch das Auseinanderlaufen der Führungsnuten die beiden Seitenschenkel der Kappe auseinandergezwängt werden, wodurch bei entsprechender Größe der Dorne beim Umlegen der Kappe ein Bereiben oder Zerkratzen des polierten oder gestrichenen Metallknopfes ausgeschlossen ist. Der Farbanstrich kann zweckmäßig bei geschlossener Kappe vorgenommen werden, wonach letztere während des Trocknens geöffnet gehalten wird. Die trockenen Farbränder bilden dann durch ihren Anschluß an die Kappe einen weiteren Staubschutz. Ferner kann bei dieser Ausführungsform der in die konische Erweiterung des Schmierkanals eingreifende Abschlußkegel an der Innenfläche der Kappe sehr groß ausgeführt werden, wodurch der Staubschutz noch erhöht wird. Dieser ,große und dicht schließende Kegel verhindert auch ein zu rasches Einsinken des öls und zugleich ein lästiges und unschönes Verschmieren des Scharniers an den Stoßfugen der Gelenkhülsen. Das weite Herumgreifen der mit verhältnismäßig großen Gleitdornen versehenen Seitenschenkel der Kappe sowie das tiefe Eingreifen des Staubschutzkegels in den konisch erweiterten Schmierkanal machen es unmöglich, daß die Schutzkappe beim Reinigen mit dem Staubtuch abgerissen ;oder heruntergeschlagen werden kann.
  • Bei waagerecht liegenden Scharnieren ist zweckmäßig an der zylindrischen Außenwand der Gelenkhülse eine radiale Bohrung vorgesehen, welche bis in das Innere des Hohlzylinders führt und an ihrem äußeren -Ende eine konische Erweiterung besitzt. Auch bei dieser Ausführungsform ist eine Staubschutzkappe, die mit einem Abschlußkegel versehen ist, vorgesehen, welche die zylindrische Gelenkhülse um mehr als die Hälfte umgreift und erfindungsgemäß in an der letzteren in L-Form angebrachten Nuten mittels Dorne eingreift.
  • Um bei dieser Ausführungsform eine Schmierung durchzuführen, zieht man die Staubschutzkappe in der Richtung der kürzeren senkrechten Quernut bis zum Anschlag an die waagerechte Längsnut heraus, wodurch auch der in die konische Erweiterung des Schmierkanals eingreifende Staubschutzkegel freigelegt wird, worauf dann ein seitliches Verschieben der Staubschutzkappe in der waagerechten Längsnut bis zur Freilegung des Schmierkanals möglich ist. Nach Freilegung des Schmierkanals kann mittels eines Ölkännchens die Schmierung ohne jede Schwierigkeit durchgeführt werden. Auch diese Ausführungsform verhindert ein Bereiben oder Zerkratzen der Gelenkhülse und bietet daher dieselben Vorteile wie die erste Ausführung.
  • In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i ein Vertikalscharnier mit kugelförmiger Knopfkappe teils in Ansicht, teils im Schnitt, Fig. ia den übersichtlich vergrößerten Verschlußknopf der Fig. i im Schnitt, Fig.2 ein Vertikalscharnier mit flachem Oberknopf teils in Ansicht, teils im Schnitt, Fig.3 ein waagerecht liegendes Scharnier teilweise im Schnitt und in Draufsicht sowie im Querschnitt.
  • Das Scharnier besteht bekannterweise aus um die Achse i drehbar angeordneten Lappen 2, z', wobei, wie bisher, die Enden der Lappen als Hohlzylinder bzw. Gelenkhülsen ausgebildet sind und die Achse i mit dem unteren Lappen 2' fest verbunden sein kann. Nach den Fig. i und 2 ist der obere Teil des Hohlzylinders des oberen Lappens 2 mit einem Knopfverschlußstück 3 (s. Vergrößerung desselben von Fig. i in Fig. ia) abgeschlossen, in welchem sich die zentral gelegene Bohrung 4 befindet, die an ihrem oberen Ende eine ziemlich große konische Erweiterung besitzt. Die Bohrung 4 wird durch eine Kappe 5 abgeschlossen, deren Seitenschenkel nach Fig. i und ia die Mitte des Knopfoberteils 3 weit umfassen und nach Fig.2 bis nahe an den oberen Lappen 2 herabreichen. Den unteren Enden der Kappenschenkel nahe sind Dorne angebracht, welche ein Verschieben der Kappe in zwei nach oben auseinanderlaufenden Nuten 6 gestatten und nach Fig. i und ia in der Mitte des kugelförmigen Abschlußknopfes 3 in zwei kleinen Anschlagvertiefung en endigen.
  • Nach Fig.2 befinden sich diese Anschlagvertiefungen in der Nähe des oberen Endes des hier abgeflachten Verschlußknopfes 3. Die Kappe ist nach dem Hochziehen bis zu diesen Anschlagvertiefungen durch das Eingreifen der Dorne in diese umlegbar und gibt dann die Schmieröffnung frei. Unter dem in beliebiger Form ausgeführten Griffknopf der Kappe 5 befindet sich an deren Innenfläche der Abschlußkegel, welcher genau in (die konische Erweiterung der Bohrung 4 paßt.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig.3 als waagerecht liegendes Scharnier ist in einer der beiden Gelenkhülsen eine radiale Bohrung 4 vorgesehen, die ebenfalls mit einer konischen Erweiterung-versehen ist. Auf der äußeren Fläche dieser Gelenkhülse sind Quer-und Längsnuten 6 bzw. 7 in L-Form angebracht, wobei die Staubschutzkappe 5 in der senkrechten Quernut 6 bis, zum Anschlag an die waagerechte Längsnut 7 hochgezogen und dann in letzterer so lange seitlich verschoben wird, bis die Schmieröffnung freigelegt ist.
  • Die Vorteile bei Verwendung der Schmiereinrichtung gemäß der Erfindung sind folgende.
  • Durch das Hochziehen der Kappe werden die beiden Seitenschenkel derselben infolge des nach oben erfolgendenAuseinanderlaufens der Führungsnuten seitlich aufgezwängt, wodurch beim Umlegen der Kappe ein Bereiben oder Zerkratzen des Knopfes oder der Hülse vermieden wird. Durch das weite Herumgreifen der Kappenschenkel wird beim Hochziehen der Kappe und Erreichen der Grenzanschläge die Federkraft der Schenkel noch so groß sein, daß ein Abziehen oder Abreißen,und somit -ein Verlorengehen der Kappe vermieden wird. Ferner kann der Staubschutzkegel sehr groß ausgeführt werden, so daß er einen guten Staubschutz bildet und bei geschlossener Kappe durch sein tiefes Eingreifen in die Schmieröffnung es ebenfalls verhindert, daß die Kappe beim Reinigen weder geöffnet noch herabgeschlagen oder herabgerissen werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schmiereinrichtung an Tür- und Fensterscharnieren, bei welchen im Abschlußknopf oder in der Gelenkhülse des Scharniers eine Bohrung vorgesehen ist, die durch eine Staubschutzkappeabgedeckt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schmierkanal (4.) abschließende Staubschutzkappe (5) mit den an ihren Schenkelenden sitzenden Dornen in zwei nach oben auseinanderlaufenden, in der Mitte des runden Abschlußknopfes (3, Fig. i und ia) oder in der Nähe des oberen Endes des abgeflachten Verschlußknopfes (3, Fig.2) mit Anschlagvertiefungen versehenen Nuten (6) geführt ist.
  2. 2. Schmiereinrichtung nach Anspruch i für waagerecht liegende Scharniere, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsnuten (6,7) in L-Form ausgebildet sind, wobei die Staubschutzkappe (5), die mit ihren Schenkeln die zylindrische Gelenkhülse in an sich bekannter Weise teilweise umfaßt, mit den an ihren Schenkelenden sitzenden Dornen für gewöhnlich in die senkrechten Nutenteile (6) eingreift und erst nach Hochheben bis zu den waagerechten Nutenteilen (7) seitlich in diesen zwecks Freilegung der Schmieröffnung (q.) verschoben werden kann.
DEL80207D 1931-07-24 1931-07-24 Schmiereinrichtung an Tuer- und Fensterscharnieren Expired DE565213C (de)

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DE (1) DE565213C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE814116C (de) * 1949-03-03 1951-09-20 Emil Geissler Schmiereinrichtung an Tuerfischbaendern und Fensterbaendern
DE836010C (de) * 1950-03-12 1952-04-07 Josef Heeck Selbstschmierende Tuer- und Fensterfitsche

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE814116C (de) * 1949-03-03 1951-09-20 Emil Geissler Schmiereinrichtung an Tuerfischbaendern und Fensterbaendern
DE836010C (de) * 1950-03-12 1952-04-07 Josef Heeck Selbstschmierende Tuer- und Fensterfitsche

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