DE565203C - Vorrichtung zum Abschneiden unregelmaessiger Stangenenden an einer Schere - Google Patents

Vorrichtung zum Abschneiden unregelmaessiger Stangenenden an einer Schere

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DE565203C
DE565203C DE1930565203D DE565203DD DE565203C DE 565203 C DE565203 C DE 565203C DE 1930565203 D DE1930565203 D DE 1930565203D DE 565203D D DE565203D D DE 565203DD DE 565203 C DE565203 C DE 565203C
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scissors
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stop
rod ends
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DE1930565203D
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Th Calow and Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D33/00Accessories for shearing machines or shearing devices
    • B23D33/10Stops for positioning work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Accessories And Tools For Shearing Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abschneiden unregelmäßiger Stangenenden an einer Schere zum Abschneiden von Stangenmaterial, insbesondere für Stauchmaschinen. Mittels solcher Scheren werden die für die Fabrikation von Bolzen oder Nieten erforderlichen Pinne von Stangen abgeschnitten, die in die Matrizen der Stauchmaschine gesteckt werden müssen. Damit die Arbeit des Einsteckens ohne Störung vonstatten geht, müssen die Pinne an ihren Enden rund sein. Die Scheren, mittels deren die Stange in Pinne zerschnitten werden, sind so gebaut, daß diese Bedingung erfüllt wird.
Aber die von den Walzwerken gelieferten Stangen sind an den Enden flach gedrückt. Auch besitzen sie hier häufig einen Grat. Das liegt daran, daß die bei den Walzwerken üblichen Scheren das Werkstück mehr abquetschen als abschneiden. Aus diesem Grunde muß von den vom Walzwerk gelieferten Stangen zunächst ein kurzes Stück abgeschnitten werden, damit eine runde Schnittfläche entsteht. Bei Bedienung der Schere von Hand sorgt hierfür der Arbeiter. Bei selbsttätigen Maschinen, bei denen eine Stange nach der anderen selbsttätig vorgeschoben wird, war bisher ein Abschneiden des gequetschten Stangenendes nicht möglich. In-
folgedessen wurden der Stauchmaschine einzelne Werkstücke zugeführt, die sich nicht in die Matrize einstecken ließen und dadurch zu Störung des Betriebes Veranlassung gaben.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung, vermöge deren die Maschine selbst in der Lage ist, das Stangenende abzuschneiden, und zwar so, daß nur das kurze deformierte Stück abfällt. Dies wird dadurch erreicht, daß mit der Schere ein Anschlag oder Fühler verbunden wird, auf den das deformierte Stangenende trifft, und der dafür sorgt, daß die Schere ein kurzes Endstück abschneidet. Ein solcher Anschlag kann auf einem hinter der Schere angeordneten Körper bestehen, der eine dem Stangendurchmesser entsprechende und in der Achse des Stangenvorschubs liegende Bohrung enthält, die eine Stange von richtigem, kreisförmigem Querschnitt durchläßt, nicht aber die platt gedrückten oder 5» mit Grat versehenen Stangenenden. Dieser Körper dient dazu, den Stangenvorschub zu unterbrechen, so daß die Schere nur das kurze vorgeschobene Stangenende abschneidet. Diese Unterbrechung des Stangenvorschubs kann beispielsweise in der Weise bewirkt werden, daß der Körper die Vorschubrolle von ihrem Antrieb entkuppelt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein solches Ausführungsbeispiel.
Abb. ι ist eine Ansicht und
Abb. 2 ein Grundriß.
Den Scherblättern b1, b- wird das Rundeisen α beispielsweise mittels zweier Vorschubrollen c1, c- zugeführt, von denen die letztere mit dem Antrieb, beispielsweise einem Schaltgetriebe d, durch eine Kupplung n, n1 verbunden ist. Das Schaltrad d und die mit
ihm verbundene Kuppelbüchse η sind auf einer die untere Vorschubrolle cz tragenden Welle ο drehbar, und die Kupplungshälfte n1 ist auf der Welle verschiebbar, aber nicht drehbar. Hinter dem Messer b1, b2 liegt ein Anschlag, der von einer Hülse e gebildet wird, deren Bohrung dem Durchmesser des Rundeisens α entspricht. An dem Anschlag sitzt ein Stift/, der sich an einen Winkelhebel g legt. Dieser steht durch eine Stange h, zwei Hebel i und eine Stange k mit einer Schwinge / in Verbindung, die an der Kupplungshälfte n1 angreift. Im allgemeinen wird die Kuppelhälfte n1 etwa durch eine Feder »5 mit der Kuppelhälfte η in Eingriff gehalten. Im regelmäßigen Betriebe tritt das durch die Schere b1, b2 geführte Stangenende ungehindert durch die Bohrung des Anschlags e, so daß das Gestänge £, h, i, k, I unbeeinflußt so bleibt und die Kupplung n, n1 geschlossen ist. Tritt aber ein Stangenende von unregelmäßiger Form durch die Schere hindurch, so kann es nicht durch die Bohrung des Anschlags hindurchtreten, sondern es verschiebt diesen und damit die Kupplungshälfte n1. Die Kupplung n, n1 wird also sofort geöffnet, so daß die Stange α nicht weiter vorgeschoben werden kann und nur das Stangenende, dessen Länge durch Einstellung des Anschlags gegenüber der Schere vorher genau bestimmt ist, abgeschnitten wird. Das abgeschnittene Stangenende fällt vor dem Anschlag herunter, während die regelmäßigen Pinne durch den Anschlag e hindurchgeführt und getrennt von dem Abfall gesammelt werden.
Die Einrichtung zur Unterbrechung des Stangenvorschubs kann auch in anderer Weise ausgeführt werden. Beispielsweise kann man mittels des Gestänges g, h, i, k, I die Sperrklinke aus dem Schaltrad d vorübergehend ausheben. Auch kann man die Vorschubrolle c2 mittels einer Rutschkupplung mit ihrem Antrieb verbinden, so daß die Drehung der Rolle c2 unterbrochen wird, wenn das Rundeisen durch den Anschlag e festgehalten wird. Die im vorstehenden beschriebene Einrichtung läßt sich auch bei Scheren zum Schneiden von Profileisen, Sechskant-, Vierkanteisen usw. verwenden. Auch kann sie mit anderen Werkzeugmaschinen verbunden werden, denen Werkstücke fortlaufend zugeführt werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Abschneiden unregelmäßiger Stangenenden ■ an einer Schere zum Abschneiden von Stangenmaterial, insbesondere für Stauchmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Schere ein Anschlag (e) angebracht ist, der beim Auftreffen eines fehlerhaft verdickten Stangenendes den Stangenvorschub, nicht aber die Scherenbewegung unterbricht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag aus einem Körper besteht, der eine dem Stangenquerschnitt entsprechende Bohrung hat.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag eine Kupplung im Antrieb des Stangenvorschubs oder ein Schaltgetriebe ausschaltet oder die Stange unmittelbar festhält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1930565203D 1930-12-25 1930-12-25 Vorrichtung zum Abschneiden unregelmaessiger Stangenenden an einer Schere Expired DE565203C (de)

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