DE564464C - Einrichtung zur Herstellung von Koerpern aus haertbaren Kondensationsprodukten - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung von Koerpern aus haertbaren Kondensationsprodukten

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DE564464C
DE564464C DES103341D DES0103341D DE564464C DE 564464 C DE564464 C DE 564464C DE S103341 D DES103341 D DE S103341D DE S0103341 D DES0103341 D DE S0103341D DE 564464 C DE564464 C DE 564464C
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Germany
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press
cylinder
nozzle
bodies
condensation products
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/38Cutting-off equipment for sprues or ingates
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/26Moulds
    • B29C45/27Sprue channels ; Runner channels or runner nozzles
    • B29C45/2701Details not specific to hot or cold runner channels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Herstellung von Körpern aus härtbaren Kondensationsprodukten Die Herstellung von Körpern aus Acethy 1-Cellulosemassen u. dgl. im Spritzgußverfahren bereitet keine wesentlichen Schwierigkeiten, weil diese durch die zum Überführen in den breiigen Zustand nötige Erwärmung keine chemische Veränderung erfahren.
  • Dagegen ist es bisher nicht möglich gewesen, Massen aus Kondensationsprodukten, beispielsweise aus Phenol und Formaldehyd, mit den üblichen Einrichtungen auf dem Wege des Spritzgußverfahrens zu Körpern zu verarbeiten, weil schon während des Vorspritzens ein Überführen in den unschmelzbaren Endzustand eintritt, wodurch die Übergangsöffnungen durch die erhärtenden Massen sofort verstopft werden.
  • Dieser Nachteil der bekannten Einrichtungen wird durch die Einrichtung gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß zwischen dem die zu verarbeitende Rohmasse aufnehmenden, auf die Erweichungstemperatur erwärmten Preßzylinder und der daran angesetzten Form eine verschiebbare Düsenplatte angeordnet ist, die zweckmäßig als Revolverteller mit einer Anzahl im Kreise angeordneter Düsen ausgebildet wird. Nach jedem Arbeitsgang wird die Düsenplatte um eine Teilung weitergedreht; die vorher benutzte Düsenöffnung gelangt dadurch außer den Bereich des Preßzylinders, und der in ihr verbliebene, erhärtete Rest der Preßmasse kann dann ohne weiteres durch einen mit dem Preßkolben verbundenen Ausstoßstempel ausgestoßen werden. Es gelangen auf diese Weise immer Düsen mit gereinigter Öffnung zwischen Preßzylinder und Form.
  • Die drehbare Düsenplatte kann nun zweckmäßig auch so ausgebildet werden, daß in ihr abwechselnd Düsenöffnungen und größere Öffnungen angebracht sind, durch die der Preßkolben frei hindurchtreten kann. Der Preßvorgang ist dann so zu gestalten, daß zwischen den einzelnen Preßgängen Ausstoßgänge eingeschaltet werden. In den Ausstoßgängen wird dann der Preßkolben so weit nach unten bewegt, daß sein unteres Ende aus dem Zylinder heraustritt und dabei die im Zylinder verbliebenen Reste der Preßmasse ausstößt.
  • Ein vollkommenes Reinigen von Zylinder und Pxeßkolben wird erreicht, wenn der Kolben nur so weit nach unten bewegt wird, daß seine Unterseite mit dem unteren Rand des Zylinders in gleicher Höhe liegt und der am Kolbenende anhaftende Rest entweder von der Düsenplatte oder gegebenenfalls von einem gesondert angetriebenen Abstreifer abgestreift wird.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele einer solchen Einrichtung schematisch dargestellt.
  • Abb. r zeigt eine Spritzeinrichtung in der Stellung bei Beginn des Pressens im Längsschnitt.
  • Abb. a zeigt den Ausstoßer in Endstellung.
  • Abb. 3 zeigt eine Aufsicht auf die Einrichtung. Abb.4 zeigt eine Einrichtung mit einer Düsenplatte mit Ausschnitten zum Entleeren des Zylinders in Arbeitsstellung.
  • Abb. 5 zeigt die gleiche Einrichtung beim Entleeren von Düsenöffnungen und Preßzylinder.
  • Abb. 6 zeigt eine Draufsicht auf die Düsenplatte zur Einrichtung nach Abb. 4 und 5. Zwischen dem Preßzylinder i, der auf irgendeine Weise auf die Preßtemperatur geheizt wird, und der geteilten Form 2 liegt die Düsenplatte 3; der Preßstempel 4 und der Ausstoßstempel 5 sitzen an der gemeinsamen Kopfplatte 6, mit der sie an dem Stempel einer Presse befestigt sind. Die Düsenplatte ist zweckmäßig als runde Scheibe ausgebildet, die sich um den mittleren Zapfen 7 drehen läßt, und hat eine Anzahl im Kreis angeordneter Düsenöffnungen 8 (Abb. 3).
  • Durch eine nicht dargestellte Einrichtung werden Zylinder i, Düsenplatte 3 und Form 2 während des Preßvorganges fest aneinandergehalten und dabei die Düsenplatte so gehalten, daß immer eine der freien Düsenöffnungen 8 genau unter dem Ausstoßstempel 5 liegt. Um ein Formstück zu pressen, wird der Preßzylinder i mit einer genügenden Menge Preßmasse gefüllt und dann der Preßstempel 4 in den Zylinder i eingeführt und abwärts gepreßt. Er verdichtet dabei zunächst die Masse, die dann in dem erhitzten Zylinder erweicht und durch die Düsenöffnung 8 in den Innenraum g der Form eingespritzt wird, in der sie nach einiger Zeit zu dem Formstück erhärtet. Während die Preßmasse von dem Kolben 4 aus dem Zylinder i herausgedrückt wird, wird gleichzeitig aus einer zweiten jetzt seitlich gegen den Preßzylinder verschobenen Düsenöffnung 8 von dem mit dem Preßstempel 4 verbundenen Ausstoßstempel 5 der darin verbliebene Rest io erhärteter Preßmasse ausgestoßen (Abb.2).
  • Um auch aus dem Preßzylinder i den erhärteten Rest der Preßmasse entleeren zu können, wird die Düsenplatte 3 erfindungsgemäß noch mit Öffnungen oder Ausschnitten i i (Abb. 6) versehen, die gleich groß oder größer als der Preßstempel4 sind, und der Preßvorgang so geregelt, daß zwischen jedem Preßgang ein Ausstoßgang eingeschaltet wird. Der Kolbenhub wird bei dem letzteren so groß gewählt, daß der Kolben 4 unten aus dem Zylinder heraustritt oder mit dem unteren Rand des Zylinders in einer Ebene liegt. Gleichzeitig wird durch den Ausstoßstempel der erhärtete Rest aus der Düse ausgestoßen. Der am Stirnende des Kolbens etwa anhängende Rest 12 kann dabei leicht abgenommen oder abgestreift werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCIiP; i. Einrichtung zur Herstellung von Körpern aus härtbaren Kondensationsprodukten durch Einspritzen der durch Erwärmen in einen breiigen Zustand überführten Preßmasse in eine Form, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem die PA'eßmasSe aufnehmenden Preßzylinder (i) und der abnehmbaren Preßform (2) eine verschiebbare oder drehbare Zwischenplatte (3) mit Düsenöffnungen (8) angeordnet ist, die nach jedem Preßgang um eine Teilung weiterbewegt wird, um die vom letzten Preßgang mit dem erhärteten Preßmasserest (io) ausgefüllte Düsenöffnung (8) in den Bereich eines Ausstoßstempels (5) zu bringen, der sie beim nächsten Niedergang des Preßkolbens (4) entleert, wobei gleichzeitig eine entleerte Düsenöffnung unter den Preßzylinder gebracht wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsenplatte (g) abwechselnd mit Düsenöffnungen (8) und Ausschnitten (ii) für den Durchgang des Preßstempels (4) versehen ist, um auch aus dem Preßzylinder (i) den darin verbliebenen Rest (I2) des Werkstoffes vor Beginn eines neuen Arbeitsganges ausstoßen zu können.
DES103341D 1932-02-23 1932-02-23 Einrichtung zur Herstellung von Koerpern aus haertbaren Kondensationsprodukten Expired DE564464C (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2436122A (en) * 1944-03-20 1948-02-17 George F Rotsler Injection molding apparatus
DE767076C (de) * 1938-06-28 1951-10-29 Johs Krause G M B H Spritzgussmaschine
US3537140A (en) * 1967-12-14 1970-11-03 Amedio P Defelice Removing sprues in plastic molds
US3554272A (en) * 1968-03-07 1971-01-12 Multifastener Corp D B A Cast Die casting apparatus and method for casting articles from molten material having a plurality of horizontally and vertically movable dies
EP0113692A3 (de) * 1983-01-10 1985-12-27 Dusan Slepcevic Form zum Einkapseln mit Platte mit Spritzgiessöffnungen
EP0198637A3 (de) * 1985-04-12 1988-06-01 C. & J. CLARK LIMITED Reaktionsgussvorrichtung für Kunststoffe

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