DE563535C - Pfeilzahnradgetriebe mit an beiden Stirnseiten des kraftuebertragenden Rades angeordneten Fluessigkeitskupplungen - Google Patents

Pfeilzahnradgetriebe mit an beiden Stirnseiten des kraftuebertragenden Rades angeordneten Fluessigkeitskupplungen

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DE563535C
DE563535C DEB149770D DEB0149770D DE563535C DE 563535 C DE563535 C DE 563535C DE B149770 D DEB149770 D DE B149770D DE B0149770 D DEB0149770 D DE B0149770D DE 563535 C DE563535 C DE 563535C
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D67/00Combinations of couplings and brakes; Combinations of clutches and brakes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
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    • B63H23/00Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
    • B63H23/22Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with non-mechanical gearing
    • B63H23/26Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with non-mechanical gearing fluid
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    • B63H23/30Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements characterised by use of clutches
    • B63H2023/305Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements characterised by use of clutches using fluid or semifluid as power transmitting means
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf den Zusammenbau eines Pfeilzahnradgetriebes mit Flüssigkeitskupplungen, insbesondere für Schiffsir aschinenanlagen, bei denen zwei Antriebsmaschinen gleichzeitig oder wechselweise ihre Leistung an das gleiche Zahnrad (Ritzel) mit Pfeilverzahnung über je eine an dessen Stirnseiten angeordnete Flüssigkeitskupplung abgeben. Wenn bei solchen Anlagen die beiden Antriebsmaschinen gleichzeitig das Zahnrad antreiben, treten keine axialen Schübe auf. ist dagegen nur eine Antriebsmaschine mit zugehöriger Kupplung tätig, so wirkt von der Antriebsseite her ein einseitiger Schub auf »5 das Zahnrad, der das freie Spiel der ineinandergreifenden Verzahnungen stört und zu Beschädigungen der Verzahnungen führen kann. Dieser einseitige Schub rührt daher, daß sich Flüssigkeitskupplungen nicht restlos ausgleiao eben lassen. Es bleibt stets eine Schubkraft übrig, die durch den Durchmesser der mit der Kupplung verbundenen Welle und den auf den Querschnitt des Wellenendes in der Kupplung ausgeübten Flüssigkeitsdruck beas stimmt ist.
Um die schädlichen Folgen dieser Schubwirkung im erwähnten Betriebsfall ohne Zuhilfenahme von Drucklagern zu vermeiden, soll gemäß der Erfindung der durch die treibende Flüssigkeitskupplung ausgeübte einseitige Schub auf das angetriebene Zahnrad durch entsprechenden Flüssigkeitsgegendruck auf die gegenüberliegende Zahnradseite ausgeglichen werden. Dieser Schubausgleich kann zweckmäßig mit dem Vorgang des Füllens und Entleerens der Kupplungen zusammenfallen.
Die Zeichnungen zeigen schematisch zwei Ausführungsbeispiele teils in Ansicht, teils im Schnitt durch die Ausgleicheinrichtung.
In beiden Fällen ist angenommen, daß die Kupplung I gefüllt ist und somit das Zahnrad O antreibt, während die Kupplung II entleert ist, also leer mitläuft.
Bei der Ausführungsform nach Bild 1 ist zwischen Kupplung und Zahnradstirnseite je eine Flüssigkeitskammer R und P vorgesehen, die von der zur Füllung der Kupplungen und zur Schmierung dienenden ölpumpe mit öl versorgt wird. Die ölzuführung in die Kammern wird durch die Schieber^ und D vermittelt oder unterbrochen. Die Entlastungskammern K1 und K sind mit Abflußleitungen E, E1 und F, F1 versehen, die durch Absperrkolben B und C freigegeben oder abgesperrt werden. Diese Kolben beeinflussen gleichzeitig die Leitungen G und H, wodurch die Entlastungskammer K1, K mit ihren Abflußleitungen E, E1 und F, F1 wechselseitig mit den Kammern R, P verbunden werden.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Der Schieber A ist geöffnet, die Kammer R steht somit unter dem Druck der Ölpumpe. Dieser Druck wirkt über G auf den Absperrkolben C und verschiebt ihn. Dadurch wird die Feder über diesem Kolben gespannt und der ölablauf von der Entlastungskammer K an der gegenüberliegenden Zahnradstirnseite
über F unterbunden. Der nun in der Entlastungskammer K auftretende Rückstaudruck wirkt in Richtung· Q und hält dem Schub Q1 der gefüllten Kupplung I das Gleichgewicht.
Der Schieber D ist geschlossen. In P und H herrscht kein Druck. Der Absperrkolben. B wird durch seine Feder offen gehalten, und das in die Entlastungskammer K1 >o eintretende öl kann über E, E1 frei abfließen und erzeugt, solange die Kupplung II leer ist, keinen Gegendruck.
Beim Füllen der Kupplung II ist der ganze Vorgang umgekehrt, wobei der Schieber!) *5 und die Leitungen F, F1 geöffnet und der Schieber A und die Leitungen E, E1 geschlossen sind.
Sind beide Kupplungen gefüllt, dann stehen beide Entlastungskolben unter gleichem ao Druck.
Bild 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der die an den Zahnradstirnseiten befindlichen Flüssigkeitskammern geteilt sind. Die Teilkammern Y, N werden als Druckkammern beim Füllen der Entlastungskammern K1, K, die Teilkammern R, P zum Füllen der Kupplungen benutzt. Der ölzufluß von der Pumpe wird durch die Kolbenschieber S, T und X, W vermittelt, deren Stempel U und V gleichzeitig die Abflußleitungen E und F sinngemäß steuert. Die gegenseitigen Verbindungsleitungen zwischen den Kammern fallen hier fort.
In der gezeichneten Stellung dieser Ausführungsform tritt das unter Pumpendruck stehende öl über den geöffneten Schieber.? in den Kammerraum R ein. Der ölaustritt aus K1 über M und E ist von dem Kolbenstempel U freigegeben. Der Kolben T sperrt den Kammerraum Y ab. Für die Kupplung II ist der ölzufluß über P durch den Schieber X abgesperrt. Der Schieber W hat jedoch den Zugang zum Kammerraum N geöffnet, und der Kolbenstempel V sperrt die Abflußleitungi7 ab. Das Drucköl tritt infolgedessen über N in die Entlastungskammer K ein und wirkt hier in Richtung Q dem Schub der treibenden Kupplung I entgegen.
Durch entsprechende Einstellung der KoI-benschieber S, T, U und V, W, X wird diejenige Entlastungskanlmer wirksam, die der jeweils treibenden Kupplung entgegenarbeitet.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Pfeilzahnradgetriebe mit an beiden Stirnseiten des kraftüberfragenden Rades angeordneten Flüssigkeitskupplungen, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die gefüllte Kupplung auf das Zahnrad ausgeübte Schub durch entsprechenden Flüssigkeitsgegendruck auf die gegenüberliegende Zahnradseite ausgeglichen wird.
2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Kupplung (I, II) und Zahnrad (Ritzel O) eine mit dem Flüssigkeitsdruckerzeuger in Verbindung stehende Flüssigkeitskammer (R und P) vorgesehen ist und die Kammern an beiden Zahnradsürnseiten durch gesteuerte Flüssigkeitsleitungen (E, E1, G, C und F, Λ"1, H, B) derart verbunden sind, daß in Verbindung mit den den Flüssigkeitszulauf zu den Kammern regelnden Organen (A, D) ein den Schub der treibenden Kupplung ausgleichender Rück- 7S Staudruck auf die dieser Kupplung abgewendete Zahnradstirnseite durch Schließen einer Abflußleitung (z. B. F, F1) eingestellt wird, während gleichzeitig an der der treibenden Kupplung zugewendeten Zahnradstirnseite der Flüssigkeitsgegendruck durch öffnen einer Abflußleitung
(z. B. E, E1) aufgehoben wird.
3. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Zahnradstirn-Seiten geteilte, an den Druckerzeuger angeschlossene Flüssigkeitskammern (R, Y und N, P) angeordnet sind und die Flüssigkeitszuleitungen zu den Teilräumen dieser Kammern durch Kolbenschieber (S, T, U und X, JV, V) so gesteuert werden, daß aus den der treibenden Kupplung zugeordneten Kammerräumen die Druckflüssigkeit abfließt, während in den an der gegenüberliegenden Zahnradseite befindliehen Kammerräumen ein den Schub der treibenden Kupplung ausgleichender Flüssigkeitsgegendruck auf diese Zahnradseite hergestellt wird.
4. Getriebe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die sinngemäße Einstellung des schubausgleichenden Flüssigkeitsgegendrucks auf das Zahnrad gleichzeitig mit dem Füllen oder Entleeren der Kupplungen stattfin- *°5 det.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEB149770D 1931-04-30 1931-04-30 Pfeilzahnradgetriebe mit an beiden Stirnseiten des kraftuebertragenden Rades angeordneten Fluessigkeitskupplungen Expired DE563535C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1016524B (de) * 1953-07-15 1957-09-26 Tacke Maschinenfabrik Komm Ges Als Zweiweggetriebe ausgebildetes zweistufiges Stirnrad-Untersetzungsgetriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1016524B (de) * 1953-07-15 1957-09-26 Tacke Maschinenfabrik Komm Ges Als Zweiweggetriebe ausgebildetes zweistufiges Stirnrad-Untersetzungsgetriebe

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