DE562986C - Vorrichtung zur Abfuehrung der bei der Beschickung der Koksoefen auftretenden Fuellgase - Google Patents

Vorrichtung zur Abfuehrung der bei der Beschickung der Koksoefen auftretenden Fuellgase

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DE562986C
DE562986C DE1930562986D DE562986DD DE562986C DE 562986 C DE562986 C DE 562986C DE 1930562986 D DE1930562986 D DE 1930562986D DE 562986D D DE562986D D DE 562986DD DE 562986 C DE562986 C DE 562986C
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    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00Arrangements for withdrawal of the distillation gases
    • C10B27/04Arrangements for withdrawal of the distillation gases during the charging operation of the oven
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00Arrangements for withdrawal of the distillation gases

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Description

  • Vorrichtung zur Abführung der bei der Beschickung der Koksöfen auftretenden Füllgase Die Erfindung bezieht sich auf Koksöfen, Verkohlungskammern u. dgl. und bezweckt, gewisse schädliche Erscheinungen zu beseitigen, die infolge der außergewöhnlichen Druckverhältnisse im Anschluß an die Einführung einer frischen Beschickung in solchen Einrichtungen auftreten.
  • Im Koksofenwesen ist es gang und gäbe, die einzelnen Gasabzüge der Ofen mit einer allen Ofen gemeinsamen Hauptsammelleitung zu verbinden und in dieser mittels einer geeigneten Regelungsvorrichtung einen Druck aufrechtzuerhalten, der im Hinblick auf ausgiebige Leistung aller an die Hauptleitung angeschlossenen Ofen bemessen wird.
  • Die Erfindung bezweckt, zu verhindern, daß die plötzliche Entstehung einer großen Gasmenge, wie sie bei Beschickung eines Ofens auftritt, einen schädlichen Einfluß auf die Druckverhältnisse ausübt, die für das befriedigende Arbeitender anderen Ofen einzuhalten sind. Es wird daher zu diesem Zwecke der Gasabzug für die Destillationsgase mit der Füllgassammelleitung in an sich bekannter Weise durch eine Nebenleitung verbunden, die durch ein Ventil gesteuert wird. Das Ventil ist gewöhnlich geschlossen und wird bei Beschickung des Ofens geöffnet. Gemäß der Erfindung wird dieses Ventil von der Offenstellung bis zur vollen Schlußstellung selbsttätig und allmählich geschlossen. Dies geschieht, wenn. sich wieder normale Druckverhältnisse eingestellt haben. Während. der Beschickungsdauer bleibt die Verbindung zwischen dem Gasabzug und der Hauptsammelleitung unterbrochen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in Anwendung auf eine Koksofenbatterie veranschaulicht. Der Schnitt zeigt die wesentlichen Teile der Beschickungsanordnung und der Gassammeleinrichtung bei einem Ofen der Batterie.
  • Der Ofen A ist nahe jedem Ende mit einer Beschickungsöffnung B versehen, in die ein Trichter C üblicher Art die Kohle eingibt. Der Gasabzug D liegt im wesentlichen mitten zwischen den beiden Beschickungsöffnungen B. Wird daher die frische Kohle gleichzeitig durch die Öffnungen B aufgegeben, so wird die frische Beschickung zwei Schüttungen mit einwärts konvergierenden Böschungsflächen bilden, zwischen denen unmittelbar unter dem Gasabzug D ein freier Raum für die Gasentwicklung liegt.
  • Der Gasabzug D ist mit der gemeinsamen Hauptgassamnjelleitung E durch ein. mit einem Ventil G versehenes Rohr F und ferner durch ein mit einem Ventil T versehenes Rohr I mit der Füllgassaugleitung H verbunden. Das Ventil .T kann, wie in der Zeichnung dargestellt, drosselklappenartig sein oder aus irgendeiner geeigneten Art von Ventilen mit Wasserverschluß bestehen. Im gewöhnlichen Betrieb ist- dag Ventil G offen und das Ventil I geschlossen.
  • Es ist üblich, an geeigneten Stellen Leitungen vorzusehen, die von der gemeinsamen Sammelleitung E zu der Saug- oder Füllgasleitung H führen, die in unmittelbarer- Verbindung mit dem Exhaustor steht. Die Regelvorrichtungen zum Aufrechterhalten des angemessenen Druckes in der Sammelleitung sind gewöhnlich in den Leitungen K angebracht und bestehen gewöhnlich, wie dargestellt, aus einem Regelventil L, das von einem Motor M betrieben ,wird, dessen Steuerung durch einen druckgesteuerten Schalter N erfolgt. Es entspricht ferner dem Gebrauch, in der Füllgasleitung H einen etwas höheren Sauggungsgrad als in der Sammelleitung E aufrechtzuerhalten.
  • Würde das große Gasvolumen, das unmittelbar beim Beschicken entsteht, durch die einzelnen Abzüge D der gemeinsamen Sammelleitung E zugeführt werden, dann würde . als Folgeerscheinung eine Störung .der Druckverhältnisse in dieser Leitung eintreten. Um die Druckverhältnisse . wiederherzustellen, würde es dann erforderlich, durch die Wirkung der Regelvorrichtung die Sammelleitung als Ganzes einer erhöhten Saugwirkung zu unterwerfen, so daß für die Ofen, die sich nicht im Beschickungsstadium befinden, die richtigen Druckverhältnisse schädlich beeinflußt werden würden. ` Wenn dagegen das gewöhnlich geschlossene Ventil l unmittelbar nach Einführen der Beschickung in den Ofen geöffnet und gleichzeitig das auf dem Wege zur Sammelleitung E liegende Ventil G geschlossen wird, dann werden die entwickelten Gase unmittelbar durch das Rohr I in die Saug oder Füllgasleitung strömen. Die Ventile G und I -sind vorteilhaft so untereinander verbunden, daß, wenn das eine vollständig offen ist, das andere vollständig geschlossen ist, und umgekehrt. Da- die Geschwindigkeit der Gasentwicklung während der Beschickung schnell ein Maximum erreicht und dann nach einer allmählich absteigenden Kurve abnimmt, ergibt es sich als nicht notwendig oder sogar als unerwünscht, das Ventil T während der ganzen Dauer des Beschickungsvorgangs in seiner weitesten Offenstellung geöffnet zu halten. Es empfiehlt sich daher, daß das Ventil sich selbsttätig- und ,allmählich schließt, wenn die Geschwindigkeit der Gasentwicklung während des Beschickens. ihr Maximum überschritten hat und nachzülassen,beginnt. Es wird dann vollständig geschlossen, wenn wieder normale Druckverbältnisse eingetreten sind. Dies läßt sich auf viele Arten ausführen. Z. B. belastet man das Ventil. Dazu kann ein Gewicht, wie bei T angedeutet, dienen, das auf Schließen des Ventils wirkt. Ferner wird ein Widerstand, wie ein hydraulischer Dämpfer 0, vorgesehen, der Odem Schließen des Ventils entgegenwirkt.
  • Um ein Verstopfen der Nebenleitung I zwischen der Saugleitung H und dem Gasabzug D zu verhindern, kann eine Flüssigkeitsspülung in der Nebenleitung ängebracht werden. _

Claims (2)

  1. PAT7sNTANSPRÜCHR: z. Vorrichtung zur Abführung der bei der Beschickung der Koksöfen auftretenden Füllgase, bei der der Gasabzug für die Destillationsgase mit der Füllgassammelleitung durch eine Nebenleitung verbünden ist, die durch ein Ventil gesteuert wird, das gewöhnlich geschlossen ist und bei Beschickung des Ofens geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Ventil von der Offenstellung bis zur vollen Schlußstellung selbsttätig und allmählich -geschlossen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß der selbsttätige Schluß des Ventils durch ein Gewicht o. dgl. Belastung mittels einer Dämpfungseinrichtung verzögert wird.
DE1930562986D 1929-08-16 1930-06-06 Vorrichtung zur Abfuehrung der bei der Beschickung der Koksoefen auftretenden Fuellgase Expired DE562986C (de)

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