DE5627C - Ventilanordnung für Saug- und Druckpumpen - Google Patents

Ventilanordnung für Saug- und Druckpumpen

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DE5627C
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DE
Germany
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suction
flaps
valve arrangement
pressure
pressure pumps
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DENDAT5627D
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English (en)
Original Assignee
H. ALISCH & Co. in Berlin, Belle-Alliancestr. 11
Publication of DE5627C publication Critical patent/DE5627C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/14Check valves with flexible valve members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description

PATENTSCHRIET
1878.
: Klasse 59.
HUGO ALISCH & CO. in BERLIN. Ventilanordnung für Saug- und Druckpumpen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. October 1878 ab.
Bei dieser Anordnung liegen sämmtliche vier Klappventile neben einander in einem runden Ventilkasten, Fig. 1. Die Saugeklappen sind von den Druckklappen durch die Wand a, Fig. ι und 4, getrennt; aufserdem sind die Saugeklappen oben durch die Wand b und die Druckklappen unten durch die Wand c unter sich geschieden. Unten ist der Ventilkasten, unter möglichster Vermeidung alles schädlichen Raumes, vollständig abgedeckt, ebenso sind auch die Saugeklappen oberhalb verdeckt, so dafs nur die Druckklappen mit dem über dem Ventilkasten befindlichen Druckwindkessel bezw. dem am Ventilkasten sitzenden Druckrohre communiciren.
Die beiden Kanäle A und B, welche mit den Arbeitscylindern in Verbindung stehen, erweitern sich dicht am Ventilkasten auf das Doppelte ihrer Breite und sitzen so, dafs sie halb auf eine Sauge- und halb auf eine Druckklappe zeigen, und zwar liegen, wie aus Fig. 4 zu ersehen, die Druckklappen oberhalb, die Saugeklappen unterhalb der Kanäle A und B.
Bewegt sich nun z. B. der Kolben auf der Seite des Kanals A aufwärts, so wird die Druckklappe d, die oberhalb des Kanals liegt, fest angesaugt, während die Saugeklappe e gehoben wird und das Wasser durch das Saugerohr F und durch den Kanal A zum Cylinder strömt; das Umgekehrte findet auf der Seite des Kanals B statt, da die beiden Arbeitscylinder so liegen, dafs ihre Kolben an einem zweiarmigen Hebel hängen, Fig. 5, also entgegengesetzte Bewegung haben.
, Um jederzeit schnell zu den Klappen gelangen zu können, ist der Windkessel sowie die Abdeckung der beiden Saugeklappen abnehmbar. In den Ventilkasten ist an allen zu dichtenden Stellen eine Nuth eingefräst, welche mit Gummi von gut passendem rechteckigen Querschnitt ausgelegt sind. Auf den Kasten ist ein Messingtheil aufgepafst, in welchem der kupferne Druckwindkessel eingelöthet ist und der auch zugleich die Abdeckung g der Saugeklappen enthält. . Dieser Theil ist ebenfalls mit mit Gummi ausgelegten Nuthen versehen, welche denen im Ventilkasten entsprechen. Mittelst der Verschraubung V wird der Messingkörper mit dem Windkessel fest auf den Ventilkasten geprefst und genügt hierzu ein nur leichtes Anziehen der Verschraubung mittelst der Handgriffe H. Will man, um zu den Ventilen zu gelangen, den Windkessel abnehmen, so löst man die Verschraubung ein wenig, dreht dieselbe so, dafs die sechs Haken derselben, Fig. 2, welche über den Flantsch des Unterkastens fassen, in die sechs Ausschnitte desselben, Fig. i, treten, und kann dann den Windkessel nebst Verschraubung abheben.
Die Klappen haben ihre Drehaxe an der Wand des Ventilkastens und schlagen nach einem Eröffnungswinkel von 35° bis 40° gegen die Hubbegrenzungen h, welche am Obertheil angegossen sind, und wird ein Herausfallen bezw. Herausnehmen der Klappen nur dann möglich, wenn der Obertheil mit diesen Hubbegrenzungen entfernt ist.
Die Vereinfachung bezw. Verbesserung dieses Ventilkastens besteht hauptsächlich in dem Fortfall des die beiden Cylinder verbindenden Saugekanals, wodurch die Leistungsfähigkeit der Spritze durch schlammiges Wasser u. s. w. nicht beeinträchtigt wird, sowie auch in der eigenartigen Construction des Ventilkastens, welche es selbst jedem Laien ermöglicht, sofort sämmtliche Ventilklappen frei zu legen, nachzusehen und eben so schnell zu verschliefsen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Ventilanordnung, sowie der dazu gehörige Verschlufs.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT5627D Ventilanordnung für Saug- und Druckpumpen Active DE5627C (de)

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