DE562640C - Verfahren zur Kompensation der Anodenstromschwankungen bei wechselstromgeheizten Elektronenroehren durch eine Wechselspannung - Google Patents

Verfahren zur Kompensation der Anodenstromschwankungen bei wechselstromgeheizten Elektronenroehren durch eine Wechselspannung

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DE562640C
DE562640C DES87331D DES0087331D DE562640C DE 562640 C DE562640 C DE 562640C DE S87331 D DES87331 D DE S87331D DE S0087331 D DES0087331 D DE S0087331D DE 562640 C DE562640 C DE 562640C
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B15/00Suppression or limitation of noise or interference
    • H04B15/005Reducing noise, e.g. humm, from the supply

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  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description

Es ist vorgeschlagen worden, bei der Verwendung von wechselstromgeheizten Elektronenröhren, die durch den Heizstrom hervorgerufenen Änderungen im Anodenstrom durch Beeinflussung des Anodenstromes mit Hilfe einer Wechselspannung zu kompensieren. So ist beispielsweise eine Anordnung bekannt geworden, bei der eine von einem Transformator entnommene Wechselspannung in einer
«o Elektronenröhre gleichgerichtet wird und die derart gewonnene pulsierende Gleichspannung als Wechselspannung zur Kompensation herangezogen wird. Auf diese Weise ist jedoch nur eine unvollkommeneAbgleichung möglich.
«5 Vorliegende Erfindung gibt eine Anordnung, die eine wesentliche Verbesserung der Kompensation dadurch erreicht, daß bei der Verwendung einer Hilfsröhre zur Erzeugung der Kompensationswechselspannung Hilfs-
ao und Hauptröhre an eine in bezug auf Störungen gleichartige — etwa gemeinsame — Heizspannung angeschlossen sind, während die Gitter der beiden Röhren leitend miteinander verbunden sind. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Spannungsänderungen bei beiden Röhren vollständig gleichartig sind, so daß durch eine entsprechende Phasenverschiebung eine nahezu vollständige Kompensation der Schwankungen zustande kommt. Mit besonderem Vorteil werden auch weiter zwei völlig gleiche Röhren als Haupt- und Hilfsröhren verwendet. Auf diese Weise sind alle Elemente, die zur Erzeugung der beiden sich kompensierenden Spannungen dienen, völlig gleich, insbesondere auch die thermische Verzögerung, mit der sich der Heizwechselstrom als Anodenstromän4erung ausdrückt. Demnach stimmen auch -die Kurven der Spannungen derart überein, daß, bei entsprechender Phasenverschiebung, genaue spiegelbildliche Kurven gegeneinander wirken, was eine völlige Kompensation zur Folge hat.
Bei Anordnungen mit mehreren Röhren kann, insbesondere soweit diese Röhren mit einer gemeinsamen Frequenz arbeiten, zur Kompensation sämtlicher Röhren eine einzige Kompensationsröhre verwendet werden. Diese Röhre ist in diesem Falle in ihrer Leistung der Gesamtleistung der zu kompensierenden Röhren anzupassen. 5»
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Mit ι ist die Hauptröhre, mit 2 die Hilfsröhre bezeichnet. stellt einen Endtransformator dar, der erfindungsgemäß mit einer Zusatzwicklung versehen wird. An der Sekundärwicklung des Endtransformators ist ein Lautsprecher 4 angeschlossen. Die beiden Röhren liegen hierbei über die miteinander verbundene Primär- und Zusatzwicklung des Transformators an derselben Anodenspannung und weiter auch an derselben Heizspannung.
Durch die Anwendung des Transformators mit Zusatzwicklung ist hierbei in sehr einfacher Weise die notwendige Phasenverschiebung erzielt, was lediglich eine entsprechende Bemessung der Windungszahl und des Widerstandes der Wicklung? voraussetzt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Anordnung zur Kompensation der Anodenstromschwankungen bei wechselstromgeheizten Elektronenröhren durch eine in einer Hilfsröhre erzeugte Wechsel-Spannung, die dem Anodenkreis der Hauptröhre aufgedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß Hilfs- und Hauptröhre an eine in bezug auf Störungen gleichartige — etwa gemeinsame — Heizspannung angeschlossen sind und weiter die Gitter der Röhren leitend miteinander verbunden sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Haupt- und Hilfsröhre einander gleiche Elektronenröhren verwendet werden.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anodenkreise der beiden Röhren durch eine Zusatzwicklung eines im Hauptkreis der Hauptröhre liegenden Transformators erfolgt, die etwa mit der Primärwicklung des Transformators leitend verbunden ist.
DES87331D Verfahren zur Kompensation der Anodenstromschwankungen bei wechselstromgeheizten Elektronenroehren durch eine Wechselspannung Expired DE562640C (de)

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