DE562540C - Vorrichtung zum Aufwickeln kuenstlicher Faeden an Kunstseidenspinnmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufwickeln kuenstlicher Faeden an Kunstseidenspinnmaschinen

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Publication number
DE562540C
DE562540C DE1930562540D DE562540DD DE562540C DE 562540 C DE562540 C DE 562540C DE 1930562540 D DE1930562540 D DE 1930562540D DE 562540D D DE562540D D DE 562540DD DE 562540 C DE562540 C DE 562540C
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DE
Germany
Prior art keywords
winding
coil
webs
spinning machines
artificial threads
Prior art date
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Expired
Application number
DE1930562540D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hugo Elling
Dr Hermann Rathert
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VER GLANZSTOFF FABRIKEN AKT GE
Original Assignee
VER GLANZSTOFF FABRIKEN AKT GE
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/18Constructional details
    • B65H75/24Constructional details adjustable in configuration, e.g. expansible
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufwickeln künstlicher Fäden an Kunstseidenspmnmaschinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufwickeln künstlicher Fäden an Kunstseidenspinnmaschinen.
  • Es ist bereits bekannt, zum Aufwickeln von Kunsterzeugnissen Stegspulen zu verwenden, durch deren Zwischenräume von innen nach außen bewegbare Rippen oder Leisten greifen, die an einem spreizbaren Ring befestigt sind, derart, daß bei Ausweitung des Ringes z. B. mittels eines Dornes die Rippen durch die Zwischenräume der Stege über die äußere Stegoberfläche hervortreten. Die in dieser Spreizlage der Rippen aufgebrachte '\'6'icklung kann dann zwecks Trocknung dadurch entspannt werden, daß die Rippen nach Entfernung des Dornes wieder nach innen zurückweichen und so der M'icklung genügenden Spielraum zur Schrumpfung geben.
  • Die Erfindung bezweckt nun eine wesentliche Vereinfachung der bekannten Vorrichtung. Sie besteht darin, daß die Vorrichtung zum Aufwickeln künstlicher Fäden lediglich aus einer Stegspule und einem die Wicklung mitstützenden Spulenträger besteht, derart, daß die Wicklung beim Abnehmen der Stegspule vom Träger durch Bildung der Sehne von Steg zu Steg Spielraum zu einer Schrumpfung erhält. Nach einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung sind die Stege der Spule mit einem nicht starren, zweckmäßig ganz oder teilweise durchlässigen Baustoff umgeben. Es ist zwar schon bekannt geworden, Spulen mit einem flüssigkeitsdurchlässigen Stoff zu bekleiden, der aus einer Hülle von Fasergut besteht. Stege weisen jedoch diese Spulen nicht auf. Sie gehören also zu einer ganz anderen Gattung.
  • Dadurch, daß der Spulenträger - und nicht nur die Stege allein - als Auflagefläche dient, ist es möglich, nach seiner Entfernung Spielraum für die Schrumpfung der Wicklung zu gewinnen, welche, im Querschnitt gesehen, sich auf die Sehnen zwischen den einzelnen Stegen beim Trocknen zurückbewegt.
  • Auf der Zeichnung sind Ausführungsformen der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt eine Stegspule in Seitenansicht und im Grundriß.
  • Abb. 2 zeigt im Querschnitt eine bewickelte Stegspule nach Abb. i. Dabei muß man sich den nicht mitgezeichneten Spulenträger in Lage vorstellen.
  • Abb. 3 zeigt die Stegspule nach Abb. i mit der Wicklung nach Fortnahme des Spulenträgers.
  • Abb. q. -zeigt eine weitere Ausführungsform der Stegspule mit der Wicklung im Schnitt. Man muß sich dabei den nicht mitgezeichneten Spulenträger in Lage vorstellen.
  • Abb. 5 zeigt die Stegspule nach Abb. ¢ mit der Wicklung im Schnitt nach Fortnahme des Spulenträgers. Abb.6 zeigt eine andere Ausführungsform der Stegspule.
  • Abb. 7 stellt einen für die Vorrichtung nach der Erfindung verwendbaren Spulenträger im Querschnitt nach Linie A-B von Abb. 8 dar.
  • Abb. 8 ist ein Längsschnitt durch den Spulenträger nach Abb. 7.
  • Abb. 9 stellt einen Schnitt durch die aus der Stegspule nach Abb. i und dem Spulenträger nach Abb.7 gebildete Vorrichtung nach der Erfindung nach Linie C-D von Abb. io dar.
  • Abb. io zeigt einen zur Abb. 9 gehörigen Längsschnitt.
  • Wie man aus den Abbildungen ersieht, kann man die Stegspule mit drei, vier oder mehr Stegen a ausbilden. Unter Umständen kann man auch nur zwei Stege vorsehen. Es ist aber klar, daß der Schrumpfungsspielraum um so größer ist, je weniger Stege man der Spule gibt. Die Stege a der Spule sind an den Enden durch Ringe b zusammengehalten, die Verstärkungen d (Abb. 6) erhalten können. Ferner können die Stege a bzw. die Mantelfläche der Spule mit einem nicht starren, elastischen oder nichtelastischen, durchlässigen oder undurchlässigen Stoff umgeben werden, wie beispielsweise mit Gewebe, Wirk- oder Strickware aus beliebigen Textilien, Gummi, nachgiebigem Drahtgewebe usw. Diese Stoffe werden dann zweckmäßig ebenfalls an den Ringen b befestigt. Zur Unterstützung der Wirkung bei der Druck- oder Saugwäsche können die Stege auch noch Durchlochungen tragen. Durchlässige Bekleidungen beispielsweise aus Gewebe können an den Rändern, d. h. an den Stellen, wo das Gespinst nicht mehr aufliegt, durch Gummierung oder ähnliche Maßnahmen undurchlässig gemacht werden, damit bei Anwendung einer Druck- oder Saugwäsche nicht zu viel Wasser durch die von dem Gespinst nicht bedeckten Teile der Spule hindurchgeht, während der Teil der Mantelfläche, auf dem das Gespinst aufliegt, durchlässig bleibt.
  • Der Spulenhalter (Abb. 7, 8) kann aus einem Spulenträgerhals 1a bestehen, an dem ein zweckmäßig aus Metall hergestellter Kern i befestigt ist, auf welchem ein konischer Dorn g sich hin und her bewegen läßt. Auf dem Dorn g liegen bei der gezeichneten Ausführungsform Schalen f auf, die durch Gummiringe k zusammengehalten werden. Durch die Stellung des Dornes g wird der Umfang des Spulenträgers geregelt. Die Verwendung der Vorrichtung ist folgende: Um die Spule aufschieben zu können, wird der Dorn g vom Kern i ab- und aus den Schalen f herausgezogen, so daß sich der Durchmesser des Spulenhalters verkleinert. Nach Aufbringen der Spule wird der Dorn g wieder auf den Kern i auf und in die Schalen f hineingeschoben, der Ümfang des Spulenträgers bzw. der Schalen wird vergrößert, und die Schalen werden fest gegen die Spule gedrückt, wie es in den Abb. 9 und io dargestellt ist. Der Faden wird jetzt auf einen runden Zylinder aufgewickelt, der durch die Stege der Spule und die Schalen des Spulenhalters gebildet wird. Wird das Gespinst von dem Spulenhalter entfernt, so kann es sich lockern, indem es die Form nach der Abb. 3 annimmt. Auch bei q., 5 und mehr Stegen a wird auf diese Weise noch ein Ausgleich in der Spannung des aufgewickelten Gespinstes bewirkt, so daß beim Trocknen der Schrumpfung reichlich Spielraum gelassen wird. Je kleiner man den Spannungsausgleich wünscht, desto geringer läßt man die Öffnungen zwischen den Stegen werden, wobei die Anzahl der Stege wachsen oder aber die Breite der Stege zunehmen kann. In den Abb. q. und 5 ist die Wirkungsweise der Spule bei vier Stegen dargestellt. Die Stege a können auch rund in Form von Drähten oder beliebig im Querschnitt ausgebildet sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Aufwickeln künst licher Fäden an Kunstseidenspinnmaschinen bestehend aus einer Stegspule und einem die Wicklung mitstützenden Spulenträger, derart, daß die Wicklung beim Abnehmen der Stegspule vom Träger durch Bildung der Sehne von Steg zu Steg Spielraum zu einer Schrumpfung erhält.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege der Spule mit einem nicht starren, ganz oder teilweise durchlässigen Baustoff umgeben sind.
DE1930562540D 1930-11-06 1930-11-06 Vorrichtung zum Aufwickeln kuenstlicher Faeden an Kunstseidenspinnmaschinen Expired DE562540C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE562540T 1930-11-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE562540C true DE562540C (de) 1932-10-26

Family

ID=6566520

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930562540D Expired DE562540C (de) 1930-11-06 1930-11-06 Vorrichtung zum Aufwickeln kuenstlicher Faeden an Kunstseidenspinnmaschinen

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