DE562245C - Rohrverbindung unter Benutzung einer die Rohrenden uebergreifenden zweiteiligen Muffe mit grobgaengigem Gewinde als Verbindungsmittel fuer die Muffenteile - Google Patents
Rohrverbindung unter Benutzung einer die Rohrenden uebergreifenden zweiteiligen Muffe mit grobgaengigem Gewinde als Verbindungsmittel fuer die MuffenteileInfo
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- DE562245C DE562245C DEA64265D DEA0064265D DE562245C DE 562245 C DE562245 C DE 562245C DE A64265 D DEA64265 D DE A64265D DE A0064265 D DEA0064265 D DE A0064265D DE 562245 C DE562245 C DE 562245C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L15/00—Screw-threaded joints; Forms of screw-threads for such joints
- F16L15/005—Screw-threaded joints; Forms of screw-threads for such joints for thin-walled pipes having at least their extremities deformed so as to have the shape of screw-threads
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Description
Der Gegenstand dieser Erfindung ist eine Verbindung für Rohre, insbesondere verhältnismäßig
dickwandige Rohre, aus elektrisch nicht leitendem Material, vorzugsweise aus einer nicht metallischen Masse, wie z. B, einer
Asbest-Zement-Masse-. Derartige Rohre unbedingt zuverlässig dicht in solcher Weise
miteinander zu verbinden, daß die Verbindung beliebig stark auf Zug beansprucht werden kann, ohne daß dies die Dichtheit
auch nur im mindesten beeinträchtigt, war bisher nicht gelungen. Die vorliegende Erfindung
stellt die Lösung der Aufgabe dar. Dabei kommt der Umstand mit in Betracht, daß die Verbindungsmittel erstens nicht
leicht verlorengehen dürfen, was bei den bekannten Muffen mit geschnittenem Gewinde
leicht vorkommt, und zweitens, daß sie eine grobe Behandlung, besonders auf der Bau-
ao stelle bzw. der Verlegungsstelle selbst, müssen
aushalten können. Diesen beiden wichtigen Bedingungen entspricht ein grobgängiges
Hohlgewinde, das aus dem Muffenmaterial gepreßt ist und durchgehend dieselbe Wandstärke
hat wie der andere Teil der Muffe. Mit Hilfe dieser Muffen, und zwar einer zweiteiligen Muffe, deren Teile mittels des
erwähnten grobgängigen Gewindes miteinander verbunden sind, ist es gelungen, die
obenerwähnte Aufgabe zu lösen.
Die ineinandergeschraubten Muffenteile können beliebig stark auf Zug beansprucht
werden; sie verhalten sich wie eine einteilige Muffe, deren Zerreißfestigkeit bedeutend über
die in der Praxis vorkommenden Beanspruchungen hinausgeht. Es handelt sich nun im
übrigen darum, jeden Muffenteil ebenso fest mit dem zugehörenden Rohr zu verbinden.
Dies ist das Besondere und Kennzeichnende der vorliegenden Erfindung. Das Mittel zum
Zweck besteht nun darin, daß jeder Muffenteil in seinem das zugehörende Rohr unmittelbar
umfassenden Teil mit einer hohlen Wulst mit Eingußöffnung und der von der Wulst umfaßte Rohrteil mit einer umlaufenden
Nut zum Aufnehmen einer erstarrbaren Masse versehen ist, welche nach dem Erstarren
einen auf Abscherung beanspruchten Kupplungsring zwischen dem Rohr und dem betreffenden Muffenteil bildet.
Es können die Muffenteile und die aus der erstarrten Eingußmasse bestehenden Kupplungsringe
auf Zug beansprucht werden, ohne daß die Festigkeit der Verbindung irgendwie beeinträchtigt wird. Als eigentliches inneres,
allen äußeren Einflüssen entzogenes Dichtungsmittel dient dabei ein Ring aus Gummi
o. dgl., der zwischen die einander gegenüberliegenden Rohrstirnseiten eingesetzt ist.
In der Zeichnung ist die neue Rohrverbindung in einer beispielsweisen Ausführung
veranschaulicht.
Es sind A und B die zu verbindenden beiden Rohre, die dickwandig sind und aus
einer Kunstmasse, etwa einer Asbest-Zement-Masse, bestehen. C1 und C2 sind die Teile
oder Hälften der Muffe, von denen jeder mit grobgängigem Hohlgewinde c1 und c2 versehen
ist. Das Gewinde c2 ist in das Gewinde c1 eingeschraubt, wodurch die beiden
Muffenteile fest miteinander verbunden sind. Zwischen den Rohrstirnseiten befindet sich
ein aus Gummi o. dgl. bestehender Dichtungsring^ der durch die Gewindewirkung zusammengedrückt
wird und die Rohre im Stoß
to sicher gegeneinander abdichtet.
In jedem Muffenteil befindet sich eine hohle Wulst e, und unter dieser ist in dem zugehörenden
Rohr eine umlaufende Nut f, die mit dem Innenraum der Wulst zusammen einen
Ringraum bildet. Dieser ist durch eine Öffnung (diese Eingußöffnung ist in der Zeichnung
punktiert angedeutet) von außen zugänglich. Durch die genannte Öffnung wird in den Ringraum eine erstarrbare Masse g
eingefüllt, die nach dem Erstarren einen festen Ring bildet, der das Rohr und die
Muffe absolut fest miteinander verbindet. Der Ring g ist so breit, daß ein axiales Abscheren
unter Zug ausgeschlossen ist. Da dieses von allen Teilen der Verbindung gilt, ist es klar,
daß hier eine Rohrverbindung vorliegt, die auf der Bau- bzw. Verlegungsstelle schnell
und bequem und mit Erfolg hergestellt werden kann.
Claims (1)
- Patentanspruch :Rohrverbindung, insbesondere für verhältnismäßig dickwandige Rohre aus . nicht leitendem Material, insbesondere aus einer nicht metallischen Masse, z. B. einer Asbest-Zement-Masse, unter Benutzung einer die Rohrenden übergreifenden zweiteiligen Muffe mit grobgängigem Gewinde als Verbindungsmittel für die Muffenteile, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Muffenteil in seinem das zugehörende Rohr unmittelbar umfassenden Teil mit einer hohlen Wulst (e) mit Eingußöffnung und der von dieser umfaßte Rohrteil mit einer umlaufenden Nut (f) zum Aufnehmen einer erstarrbaren Masse versehen ist, welche nach dem Erstarren einen auf Abscherung beanspruchten Kupplungsring zwischen dem Rohr und dem betreffenden Muffenteil bildet. 5«Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA64265D DE562245C (de) | 1931-12-01 | 1931-12-01 | Rohrverbindung unter Benutzung einer die Rohrenden uebergreifenden zweiteiligen Muffe mit grobgaengigem Gewinde als Verbindungsmittel fuer die Muffenteile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA64265D DE562245C (de) | 1931-12-01 | 1931-12-01 | Rohrverbindung unter Benutzung einer die Rohrenden uebergreifenden zweiteiligen Muffe mit grobgaengigem Gewinde als Verbindungsmittel fuer die Muffenteile |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE562245C true DE562245C (de) | 1932-10-22 |
Family
ID=6943442
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA64265D Expired DE562245C (de) | 1931-12-01 | 1931-12-01 | Rohrverbindung unter Benutzung einer die Rohrenden uebergreifenden zweiteiligen Muffe mit grobgaengigem Gewinde als Verbindungsmittel fuer die Muffenteile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE562245C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2959430A (en) * | 1957-09-27 | 1960-11-08 | Dreh Patents Ltd | Pipe coupling with a pushed-wedge type metallic packing |
| US4867483A (en) * | 1988-04-19 | 1989-09-19 | Fmc Corporation | Pipe connector device |
-
1931
- 1931-12-01 DE DEA64265D patent/DE562245C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2959430A (en) * | 1957-09-27 | 1960-11-08 | Dreh Patents Ltd | Pipe coupling with a pushed-wedge type metallic packing |
| US4867483A (en) * | 1988-04-19 | 1989-09-19 | Fmc Corporation | Pipe connector device |
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