DE561540C - Magnetischer Impulsgeber fuer Messgeraete, insbesondere fuer Elektrizitaetszaehler - Google Patents

Magnetischer Impulsgeber fuer Messgeraete, insbesondere fuer Elektrizitaetszaehler

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DE561540C
DE561540C DES100242D DES0100242D DE561540C DE 561540 C DE561540 C DE 561540C DE S100242 D DES100242 D DE S100242D DE S0100242 D DES0100242 D DE S0100242D DE 561540 C DE561540 C DE 561540C
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DES100242D
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Wilhelm Stroszeck
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

  • Magnetischer Impulsgeber für Meßgeräte, insbesondere für Elektrizitätszähler Die Erfindung betrifft einen magnetischen Impulsgeber für Meßgeräte, insbesondere für Elektrizitätszähler, bei dem ein bezüglich der Umdrehungsrichtung in der Stärke wechselndes Feld relativ zu einer Reihe von magnetischen Körpern umläuft, von denen wenigstens ein Teil beweglich gelagert und mit einem Schalter verbunden ist.
  • Sie hat den Zweck, Beeinträchtigungen der 1leßgenauigkeit, insbesondere eine Erschwerung des Anlaufes der den Impulsgeber antreibenden Meßgeräte zu verhüten.
  • Erfindungsgemäß sind die Körper längs des Umlaufweges verteilt, derart, daß ein voller Umlauf ein ganzzahliges Vielfaches einer der magnetischen Haltemomentskurve äquivalenten Halbwelle ist oder daß bei verschieden langen Halbwellen der Umlaufweg gleich der Summe von solchen Vielfachen der einzelnen Halbwellen ist.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden.
  • In Fig. i ist in Abhängigkeit vom Umdrehungsweg s als Abszisse das Haltemoment als Ordinate aufgetragen. Unterhalb der aufgetragenen Kurve ist durch P die Lage eines feststehenden Magnetpoles, durch K die Lage eines beweglichen magnetischen Körpers angedeutet. In der dargestellten Lage wirkt auf den Körper h eine Kraft Z ein, die eine Komponente N in Richtung des Umdrehungsweges s hat. Die Komponente z entspricht unter Berücksichtigung der Hebelarmv erhältnisse den Ordinaten der Kurve. Bei der durch Pfeil angedeuteten Drehrichtung ergibt sich bei der Annäherung zuerst ein in der Drehrichtung wirkendes positives Moment, das im Augenblick geringsten Abstanides verschwindet, bei der Entfernung des Körpers K vom Pol P ein negatives Moment. Die Haltemomentskurve a werde zwecks Vereinfachung der Darstellungsweise durch eine äquivalente Sinuskurv e b ersetzt, deren Halbwelle die Ausdehnung l in der Richtung des Umlaufweges s habe.
  • In welcher räumlichen Lage auch die Pole P und die Magnetkörper K angeordnet und wie viele Pole und Körper auch räumlich längs des Umlaufweges angebracht sein mögen, für das Zusammenwirken jedes einzelnen Körpers und Pols ergibt sich immer eine der Fig. i entsprechende, aus einer positiven und einer negativen Halbwelle bestehende Haltemomentskurve. Dabei ist allgemein nicht erforderlich, daß die längeren Halbwellen gleich sind. So würden sich z. B. verschiedene Halbwellenlängen ergeben, wenn die Kanten des Pols P schräg zum Umlaufweg s angeordnet wären. Diese vom Impulsgeber herrührenden Haltemomente erschweren den Anlauf des Meßgeräts. Man könnte die Anlaufverhältnisse zwar dadurch verbessern, daß man auf .das Meßgerät ein dem Haltemoment entsprechendes Hilfsdrehmoment, z. B. durch Spannungsvortrieb o. dgl., einwirken läßt. Dadurch würde man aber nach bekannten Regeln eine ungünstige Fehlerkurve erhalten.
  • Der Erfindung liegt die neue Erkenntnis zugrunde"daß der schädliche Einfluß des Impulsgebers auf das Meßgerät nur dadurch beseitigt werden kann, daß man die Haltemomente durch entsprechende Haltemomente mit entgegengesetzten Vorzeichen innerhalb des Impulsgebers selbst ausgleicht.
  • Wie ein solcher Ausgleich erfolgen kann, zeigt beispielsweise Fig. 2 für einen Teil des Umlaufweges. Hier ist wieder b .die Kurve der Fig. i,- die durch Zusammenwirken der Teile 1i und P entsteht. In entsprechender Versetzung sind auf dem umlaufenden Teil noch weitere Körper angebracht, von denen einer mit k bezeichnet ist. .Dieser wirkt mit den Polen p zusammen und ergibt die strichliniert bzw. strichpunktiert angedeuteten Kurvene, d. Für die gezeichnete Stellung und ebenso für alle anderen Stellungen heben sich, wie Fig.2 zeigt, das positive Haltemoment der Kurre d und das negative der Kurve c gegenseitig auf; es ist also für sämtliche Stellungen des umlaufenden Teiles die Summe der Augenblickswerte der Haltemomente gleich Null. Praktisch ist der Ausgleich nicht vollständig, da sich ja die tatsächliche Haltemomentskurvea (Fig. r) nicht mit der idealisierten b (leckt.
  • Wegen der Abweichung der beiden Kurven bleibt ein restliches Haltemoment übrig, das doppelt so viele Schwankungen zeigt wie das ursprüngliche, aber eine wesentlich kleinere Amplitude hat. Sollte dieses Restmoment das Meßgerät stören, so kann es nach denselben Grundsätzen wie das ursprüngliche Moment ausgeglichen werden; nur ist- darauf zu achten, daß die Halbwellenlänge auf die Hälfte zurückgegangen ist. Eine einfache Kompensation des Restmoments würde sich beispielsweise dadurch erzielen lassen, daß man auf der Meßgerätewelle zwei Impulsgeber anordnet, deren Hauptmomente ausgeglichen sind, und sie derartig gegeneinander verdreht, daß bei einem positiven Restmoment des einen Impulsgebers gleichzeitig ein negatives Restmoment des anderen Impulsgebers auftritt.
  • In dem Wegbereich zwischen A und B wird das Haltemoment ausgeglichen. Außerhalb dieses Bereichs bleibt aber noch links eine positive, rechts eine negative Halbwelle übrig. Um eine Kompensation auf diesen restlichen Halbwellen zu erzielen, muß man dafür sorgen, daß bei dem Aneinanderreihen der einzelnen Halbwellen längs des LTmlaufweges s gerade die am Anfang und am Ende übrigbleibenden Halbwellen in Opposition liegen. Dies ist der Fall, wenn. wie eingangs erwähnt, erfindungsgemäß der volle Umlaufweg ein ganzzahliges Vielfaches einer Halbwelle ist.
  • Für den Fall, daß die positiven und die negativen Halbwellen der Haltemomentskurven nicht gleich sind oder daß für die verschiedenen Magnetkörper sich verschieden lange Halbwellen ergeben, ist -darauf auszugehen, daß der volle Umlaufweg gleich ist der Summe von ganzzahligen Vielfachen der verschiedenen Halbwellen.
  • In Fig.3 ist im Schema eine praktische Ausführungsform eines Impulsgebers dargestellt. Auf der Meßgerätachse i sind zwei sechszackige, in axialer Richtung gegeneinander versetzte Kobaltmagnetsterne 2i, 22 angeordnet. In dem Magnetfeld dieser Sterne sind die Anker 3, der magnetisch gesteuerte Schalter mit den Kontakten 4., 5 und die Kompensationskörper 6 angeordnet. Die räumliche Anordnung der einzelnen Teile ist folgende: Der eine Schalter ist gegen den anderen Schalter um 30° in der Umlaufrichtung versetzt, hierauf folgt in einem Winkelabstand von 4.o° der erste, in einem Abstand von 30° der zweite, in einem Abstand von 4.o° der dritte, in einem weiteren Abstand von 30° der vierte Ausgleichskörper G. Diese eigentümliche räumliche Verteilung ist deshalb gewählt, damit die einzelnen magnetischen Teile genügend weit auseinanderliegen und sich nicht gegenseitig stören. Für die Betrachtung der physikalischen Wirkung bezüglich der Haltemomente würde sich an Stelle der dargestellten Ausführungsform eine äquivalente Anordnung ergeben, bei der die einzelnen Anker 3 und Ausgleichskörper6 um je ro° in der Umlaufrichtung gegeneinander versetzt werden, wenn man den Umlaufweg in sechs Zentriwinkel zerlegen und die einzelnen Zentriwinkel aufeinanderlegen würde. Für diese Ausführungsform ergibt sich eine Halbwellenlänge von ro°, die durch die Abmessung der magnetischen Körper, bedingt ist. Da die Halbwellenlänge io° beträgt, der volle Umlaufweg 36o°, ist also die oben angegebene Bedingung erfüllt. Andere Anzahl und Form der :Magnetkörper würden andere Halbwellenlängen und somit eine andere räumliche Anordnung ergeben.
  • Um den Einfluß äußerer Felder, die ebenfalls Haltemomente ergeben. bzw. die Schalteranker betätigen können, zu beseitigen, ist der ganze Impulsgeber durch einen gleichachsig zur Welle i angeordneten Teil 7 abgeschirmt, der vorzugsweise als Weicheisenring ausgebildet ist. Er kann aus einem zylindrisch gerollten Blechstreifen bestehen.
  • In Fig.4 ist eine andere Ausführungsform dargestellt, bei der der Daliermagnetkörper 8 feststeht und die Eisenkörper-9, die nach Art von Kollektorlamellen auf der Achsei angeordnet sind, umlaufen. Der Magnetkörper besteht aus einem Hufeisenmagnet mit angesetzten, halbzvlindrischei1, seitlich über den 2vIagnetkörper vorstehenden Polschuhen i o, i i, die zwischen sich die Schlitze i2 frei lassen. Gegenüber diesen Schlitzen sind die Anker 3 der magnetisch gesteuerten Schalter angeordnet. Die Anziehungskraft des Magnets wird immer dann vorübergehend aufgehoben, wenn einer der Magnetkörper 9 zwischen dem Schlitz 12 und dem Anker 3 hindurchläuft. Die Schlitze und die Magnetkörper sind hier derartig gegeneinander versetzt, <laß sich die an Hand der Fig.2 erläuterte Kompensationswirkung ergibt.
  • Zwecks Ausgleich der obenerwähnten Restkomponenten ist auf der Welle i noch ein zweiter Kranz von Magnetkörpern 13 innerhalb der Polschuhe io, i 1 angeordnet und derartig gegen den Kranz der Magnetkörper versetzt, daß sich die Restmomente gegenseitig aufheben. Die Haltemomente, die die Anker 3 der Schalter hervorrufen, "sind bei dieser Ausführungsform vernachlä ssigbar klein.
  • In Fig. 5 ist eine andere Ausführungsform eines Sternmagnets dargestellt. Hier sind auf unmagnetische Tragscheiben 14 sternförmig Hufeisenmagnete 15 angeordnet.
  • Eine weitere Ausführungsform -zeigt Fig. 6. Hier hat der Magnetkörper die Gestalt einer Doppelflanschspule mit dem Schaftteil 16 und den Flanschteilen 17; die Flansche sind sternförmig gezahnt. Der Körper bestellt entweder aus einem zusammenhängenden Stück Stahl mit hohem Kobaltgehalt: statt dessen kann er aber auch aus einem zvlindrischen oder rohrförmigen Schaftteil 16 aus Magnetstahl und sternförmigen Flanschstücken aus Weicheisen zusammengesetzt, insbesondere zusammengelötet sein. Bei den doppelsternförinigen Magnetanordnungen nach den Fig.3, 5 und 6 hat immer der Zacken des einen Sterns eine andere Polarität als der axial gegenüberliegende Zacken des anderen Sterns. Bei den Magnetanordnungen der Fig. 3 und 5 folgen in der Umlaufrichtung immer Pole verschiedener Polarität aufeinander, bei der Magnetform nach Fig.6 dagegen Pole gleicher Polarität.
  • Für das Wesen der Erfindung ist es gleich= gültig, ob die magnetisch betätigten Schalter mit Ruhe- oder mit Arbeitsstrom arbeiten und in welcher Anzahl und Reihenfolge sie angeordnet sind. Man kann je nach Bedarf mehr oder weniger Schaltimpulse pro Umdrehung erzeugen. Die Schalter können beispielsweise in einem ein elektromagnetisches Klinkwerk speisenden Stromkreis liegen; das Klinkwerk kann ein Zählwerk, eine Maximumeinrichtung oder einen anderen Registrier- oder Tarifapparat fortschalten: Die Schalter können aber auch direkt oder indirekt überein Zwischenrelais an einen Fernleiter angeschlossen sein und so den Geber eines Fernme13svstems bilden, dessen Empfänger beispielsweise im Takt der Impulse einen Kondensator über ein träges Zeigergerät auf- und entlädt.

Claims (6)

  1. PATENT A N S P 1i Ü (, 1-1 H--. i. Magnetischer Impulsgeber für Meßgeräte, insbesondere für Elektrizitätszähler, bei dem ein bezüglich der Umdrehungsrichtung in der Stärke wechselndes Feld relativ zu einer Reihe von magnetischen Körpern un rläuft, von denen wenigstens ein Teil beweglich gelagert und mit einem Schalter verbunden ist, gekennzeichnet durch eine derartige Verteilung dieser Körper längs des Umlaufweges, daß ein voller Umlauf ein ganzzahliges Vielfaches einer der magnetischen Haltemomentskurv e äquivalenten Halbwelle ist öder daß bei verschieden langen Halbwellen der Umlaufweg gleich der Summe von Vielfachen der einzelnen Halbwellen ist.
  2. 2. Impulsgeber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß mit dem umlaufenden Teil des Meßgeräts ein sternförmiger Magnetkörper oder sternförmig angeordnete Magnetkörper verbunden sind.
  3. 3. Impulsgeber nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderfolgenden Zacken des Sternkörpers verschiedene Polarität haben.
  4. 4.. Impulsgeber nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem umlaufenden Teil des Meßgeräts in einem im wesentlichen durch die axiale Breite der magnetischen Körper bestimmten Abstand zwei sternförmige Magnetkörper oder zwei Gruppen sternförmig angeordneter Magnetkörper angeordnet sind; deren axial gegenüberliegende Zacken jeweils verschiedene Polarität haben.
  5. 5.. Impulsgeber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem unmagnetischen, mit dem umlaufenden Meßgerätteil verbundenen Träger ax-symnretrisch hufeisenförmige Magnetkörper angeordnet sind.
  6. 6. Impulsgeber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, claß der auf dem umlaufenden Meßgerätteil angeordnete doppelsternförmige Magnetkörper äus einem doppelflanschspülenähnlichen Teil mit gezahnten Flanschen besteht. Impulsgeber nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß nur der Schaftteil des spulenförmigen Körpers aus einem Dauermagneten, insbesondere einem Zylinder oder Rohrstück besteht, die gezahnten Flansche dagegen aus Weicheisen. B. Impulsgeber nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkörper aus einem -Stahl mit hohem Kobaltgehalt besteht. g. Impulsgeber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetanordnung zwecks Abschirmung äußerer magnetischer Einflüsse durch magnetisch leitfähiges Material, vorzugsweise in Form eines konzentrisch zum umlaufenden Teil angeordneten Ringes abgeschirmt ist. to. Impulsgeber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unter Zugrundelegung eines mehrpoligen, relativ umlaufenden Magnetfeldes die Abstände der magnetischen Körper ein Vielfaches der der Haltemomentskurve äquivalenten Halbwelle betragen.
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