DE560974C - Kaefigwicklung fuer elektrische Maschinen - Google Patents
Kaefigwicklung fuer elektrische MaschinenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/16—Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors
- H02K17/168—Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors having single-cage rotors
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Description
Es ist bekannt, die Käfigwicklungen elektrischer Maschinen, um etwa einen geringen
Anlaufstrom zu erreichen, mit Stromverdrängung auszubilden. Die gebräuchliche Ausführung
besteht darin, daß die Leiterstäbe der Wicklung mit einer verhältnismäßig großen
Nuttiefe und einer geringen Nutbreite oder in ähnlichen Formen ausgebildet werden,
bei denen Teile der Leiterstäbe in Ankerteilen verschieden starker Induktion liegen.
In Fällen, in denen das mit Rücksicht auf den schwachen Anlaufstrom herabgesetzte
Anlaufmoment nicht ausreicht, hat man bereits vorgeschlagen, den Verbindungsbügel
zwischen den einzelnen Leiterstäben des Käfigankers aus zwei getrennten Zweigen mit
verschiedener Kraftlinienverkettung auszubilden, von denen der eine mit magnetisierbarem
Material umkleidet wurde.
In manchen Fällen liegt jedoch das Bedürfnis vor, den Stromverdrängungseffekt
noch weiter zu steigern.
Die Erfindung ergibt eine Verbesserung, die diesem Bedürfnis Rechnung trägt, und
*5 zwar wird hierzu bei einer Käfigwicklung, bei
der die Verbindungsbügel zwischen den einzelnen Leiterstäben aus zwei getrennten Zweigen
gebildet werden, von denen der eine in bekannter Weise mit magnetisierbarem Material
umkleidet ist, erfindungsgemäß das magnetisierbare Material durch Eisenblechscheiben
gebildet, deren Ebene normal zur Längsrichtung der Verbindungsbügel liegt. Auf diese Weise ernält die Eisenarmierung
des einen Teiles des Verbindungsbügels einen magnetischen Widerstand, der in der Umfangsriehtung
sehr klein, in der Achsrichtung jedoch senr groß ist, so daß infolge der Abdrängung
des Stromes in den nicht umkleideten Teil des Verbindungsbügels eine wesentliche
Steigerung der Stromverdrängungswirkung eintritt. Außerdem ist durch die Verwendung
von Eisenblechscheiben die Ausbildung von Wirbelströmen unterdrückt, und es werden auf diese Weise sowohl zusätzliche
Verluste wie auch ein der beabsichtigten Stromverdrängung entgegenwirkender Einfluß
vermieden. Außerdem ist die konstruktive Ausbildung durch die Anwendung gestanzter
Bleche, die in der Richtung eines Radius geschlitzt sind und die in demselben Schnitt für Maschinen verschiedener Größe
verwendet werden können und keine besonderen Befestigungsmittel erfordern, sondern
einfach unter vorübergehender Formänderung auf den Verbindungsbügel aufgesetzt werden können, besonders einfach und billig.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt. Mit 1 sind die Leiterstäbe, mit 2 und 3 die beiden
Teile der Verbindungsbügel bezeichnet, durch die die Leiterstäbe 1 untereinander verbunden
sind. Auf dem Leiterstab 3 sind hierbei ringförmige Eisenbleche 4 aufgereiht.
Die Wirkung eines derartigen Verbindungsbügeis besteht, ähnlich wie bei den mit Rücksicht
auf Stromverdrängung ausgebildeten Ankerleitern, darin, daß bei geringerer Fre-
quenz der wirksame Widerstand der beiden parallel geschalteten Verbindungsbügel annähernd
gleich groß ist, bei zunehmender Frequenz jedoch in dem Zweig 3 ein erheblicher
induktiver Widerstand auftritt, ,so daß der Strom in diesem wesentlich kleiner als
im Zweig 2 wird, also· der Gesamtwiderstand ansteigt.
Bei Versuchen hat sich ergeben, daß eine
ίο derartige Anwendung des Stromverdrängungseffektes
am Verbindungsbügel der Stäbe in wesentlich höherem Maße zur Geltung kommt als die übliche Anordnung an den Stäben
selbst, so daß in sehr vielen Fällen ein völlig hinreichender Stromverdrängungseffekt erreicht
werden kann, schon· wenn der Verbindungsbügel allein auf diese Weise ausgebildet
ist. Dies ist besonders für bereits bestehende Maschinen von Vorteil, die nach-
ao träglich mit der Einrichtung der Erfindung versehen werden können.
Falls eine besonders große Stromverdrängungswirkung erzielt werden soll, werden gemäß
der weiteren. Erfindung nicht nur die Verbindungsbügel, sondern auch (in an sich
bekannter Weise) die Leiterstäbe mit. Rücksicht auf große Stromverdrängung ausgebildet.
Claims (3)
1. Käfigwicklung für elektrische Maschinen, bei der die Verbindungsbügel
zwischen den einzelnen Leiterstäben aus zwei getrennten Zweigen bestehen, von denen der eine mit magnetislerbarem Material
umkleidet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetisiert) are Material durch Eisenblechscheiben gebildet ist,
deren Ebene normal zur Längsrichtung der Verbindungsbügel liegt.
2. Käfigwicklung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben·
in radialer Richtung geschlitzt sind.
3. Käfigwicklung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ankerleiter für Stromverdrängung ausgebildet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES86619D DE560974C (de) | 1928-07-17 | 1928-07-17 | Kaefigwicklung fuer elektrische Maschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES86619D DE560974C (de) | 1928-07-17 | 1928-07-17 | Kaefigwicklung fuer elektrische Maschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE560974C true DE560974C (de) | 1932-10-08 |
Family
ID=7513157
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES86619D Expired DE560974C (de) | 1928-07-17 | 1928-07-17 | Kaefigwicklung fuer elektrische Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE560974C (de) |
-
1928
- 1928-07-17 DE DES86619D patent/DE560974C/de not_active Expired
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