DE560974C - Kaefigwicklung fuer elektrische Maschinen - Google Patents

Kaefigwicklung fuer elektrische Maschinen

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DE560974C
DE560974C DES86619D DES0086619D DE560974C DE 560974 C DE560974 C DE 560974C DE S86619 D DES86619 D DE S86619D DE S0086619 D DES0086619 D DE S0086619D DE 560974 C DE560974 C DE 560974C
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DE
Germany
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cage winding
connecting bracket
electrical machines
current displacement
current
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DES86619D
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English (en)
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/16Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors
    • H02K17/168Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors having single-cage rotors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

Es ist bekannt, die Käfigwicklungen elektrischer Maschinen, um etwa einen geringen Anlaufstrom zu erreichen, mit Stromverdrängung auszubilden. Die gebräuchliche Ausführung besteht darin, daß die Leiterstäbe der Wicklung mit einer verhältnismäßig großen Nuttiefe und einer geringen Nutbreite oder in ähnlichen Formen ausgebildet werden, bei denen Teile der Leiterstäbe in Ankerteilen verschieden starker Induktion liegen. In Fällen, in denen das mit Rücksicht auf den schwachen Anlaufstrom herabgesetzte Anlaufmoment nicht ausreicht, hat man bereits vorgeschlagen, den Verbindungsbügel zwischen den einzelnen Leiterstäben des Käfigankers aus zwei getrennten Zweigen mit verschiedener Kraftlinienverkettung auszubilden, von denen der eine mit magnetisierbarem Material umkleidet wurde.
In manchen Fällen liegt jedoch das Bedürfnis vor, den Stromverdrängungseffekt noch weiter zu steigern.
Die Erfindung ergibt eine Verbesserung, die diesem Bedürfnis Rechnung trägt, und
*5 zwar wird hierzu bei einer Käfigwicklung, bei der die Verbindungsbügel zwischen den einzelnen Leiterstäben aus zwei getrennten Zweigen gebildet werden, von denen der eine in bekannter Weise mit magnetisierbarem Material umkleidet ist, erfindungsgemäß das magnetisierbare Material durch Eisenblechscheiben gebildet, deren Ebene normal zur Längsrichtung der Verbindungsbügel liegt. Auf diese Weise ernält die Eisenarmierung des einen Teiles des Verbindungsbügels einen magnetischen Widerstand, der in der Umfangsriehtung sehr klein, in der Achsrichtung jedoch senr groß ist, so daß infolge der Abdrängung des Stromes in den nicht umkleideten Teil des Verbindungsbügels eine wesentliche Steigerung der Stromverdrängungswirkung eintritt. Außerdem ist durch die Verwendung von Eisenblechscheiben die Ausbildung von Wirbelströmen unterdrückt, und es werden auf diese Weise sowohl zusätzliche Verluste wie auch ein der beabsichtigten Stromverdrängung entgegenwirkender Einfluß vermieden. Außerdem ist die konstruktive Ausbildung durch die Anwendung gestanzter Bleche, die in der Richtung eines Radius geschlitzt sind und die in demselben Schnitt für Maschinen verschiedener Größe verwendet werden können und keine besonderen Befestigungsmittel erfordern, sondern einfach unter vorübergehender Formänderung auf den Verbindungsbügel aufgesetzt werden können, besonders einfach und billig.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Mit 1 sind die Leiterstäbe, mit 2 und 3 die beiden Teile der Verbindungsbügel bezeichnet, durch die die Leiterstäbe 1 untereinander verbunden sind. Auf dem Leiterstab 3 sind hierbei ringförmige Eisenbleche 4 aufgereiht.
Die Wirkung eines derartigen Verbindungsbügeis besteht, ähnlich wie bei den mit Rücksicht auf Stromverdrängung ausgebildeten Ankerleitern, darin, daß bei geringerer Fre-
quenz der wirksame Widerstand der beiden parallel geschalteten Verbindungsbügel annähernd gleich groß ist, bei zunehmender Frequenz jedoch in dem Zweig 3 ein erheblicher induktiver Widerstand auftritt, ,so daß der Strom in diesem wesentlich kleiner als im Zweig 2 wird, also· der Gesamtwiderstand ansteigt.
Bei Versuchen hat sich ergeben, daß eine
ίο derartige Anwendung des Stromverdrängungseffektes am Verbindungsbügel der Stäbe in wesentlich höherem Maße zur Geltung kommt als die übliche Anordnung an den Stäben selbst, so daß in sehr vielen Fällen ein völlig hinreichender Stromverdrängungseffekt erreicht werden kann, schon· wenn der Verbindungsbügel allein auf diese Weise ausgebildet ist. Dies ist besonders für bereits bestehende Maschinen von Vorteil, die nach-
ao träglich mit der Einrichtung der Erfindung versehen werden können.
Falls eine besonders große Stromverdrängungswirkung erzielt werden soll, werden gemäß der weiteren. Erfindung nicht nur die Verbindungsbügel, sondern auch (in an sich bekannter Weise) die Leiterstäbe mit. Rücksicht auf große Stromverdrängung ausgebildet.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Käfigwicklung für elektrische Maschinen, bei der die Verbindungsbügel zwischen den einzelnen Leiterstäben aus zwei getrennten Zweigen bestehen, von denen der eine mit magnetislerbarem Material umkleidet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetisiert) are Material durch Eisenblechscheiben gebildet ist, deren Ebene normal zur Längsrichtung der Verbindungsbügel liegt.
2. Käfigwicklung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben· in radialer Richtung geschlitzt sind.
3. Käfigwicklung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerleiter für Stromverdrängung ausgebildet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES86619D 1928-07-17 1928-07-17 Kaefigwicklung fuer elektrische Maschinen Expired DE560974C (de)

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DE560974C true DE560974C (de) 1932-10-08

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