DE559813C - Metallisch selbstdichtende Tuer fuer Kammeroefen zur Erzeugung von Gas und Koks u. dgl. - Google Patents

Metallisch selbstdichtende Tuer fuer Kammeroefen zur Erzeugung von Gas und Koks u. dgl.

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DE559813C
DE559813C DEW83236D DEW0083236D DE559813C DE 559813 C DE559813 C DE 559813C DE W83236 D DEW83236 D DE W83236D DE W0083236 D DEW0083236 D DE W0083236D DE 559813 C DE559813 C DE 559813C
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sealing
coke
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frame
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02Doors; Door frames
    • C10B25/16Sealing; Means for sealing

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Metallisch selbstdichtende Tür für Kammeröfen zur Erzeugung von Gas und Koks u. dgl. Die Erfindung betrifft eine Lösung der lang umkämpften Aufgabe, die Abdichtung der Türen von Kammeröfen zur Erzeugung von Gas und Koks rein metallisch durchzuführen; im besonderen ist: dabei dem Verwerfen und Verziehen der ursprünglich ebenen Dichtungsfläche am Türkörper einerseits und am Türrahmen andererseits Rechnung zu tragen in dem Sinne, daß der Dichtungskante selbst bei Aufsummung örtlicher Unregelmäßigkeiten am Türkörper und am Türrahmen die Möglichkeit gegeben wird, sich anzuschmiegen, ohne daß die Dichtung sowohl gegen den Türkörper wie gegen den Rahmen leidet. Es ist dies dadurch erreicht, daß eine schneidenartig angeschärfte metallische Dichtungskante von einer rahmenartig ausgeschnittenen Blechmembran getragen wird, deren Innenkante gegen einen umlaufenden Flansch des starren Türkörpers durch Schrauben unter Zwischenlage von Asbestdichtungen festgelegt wird.
  • Man hat wohl schon für selbstdichtende Koksofentüren einen gesonderten nachgiebigen Dichtungsrahmen, der am Türkörper geführt wird, benutzt - ein Gedanke, der für die Weiterentwicklung auch bestimmend geblieben ist. Hier erfolgt jedoch sowohl die Dichtung dieses elastischen Rahmens gegen die Türzarge wie gegen den Türkörper unter Vermittlung eines Asbeststreifens, der am Türkörper dauernd befestigt ist und dessen lappenartig überstehender Rand durch den Dichtungsrahmen gegen die Dichtungsfläche an der Türzarge gepreßt wird. Nach einer anderen bekannten Einrichtung wird an sich eine rahmenartig ausgeschnittene metallische Dichtungsplatte benutzt, die einerseits an dem Türkörper eingespannt ist, andererseits Träger einer Weichdichtung ist, die auch hier aus einem Asbeststreifen besteht, wobei überdies noch die Vorschrift aufgestellt ist, sie in einzelne Stücke zu unterschneiden, damit die Biegsamkeit der Platte und des Dichtungsstreifens nicht leidet.
  • Die Möglichkeit, eine umlaufende metallische Dichtungsschneide zu benutzen, für die natürlich wiederum Voraussetzung ist, daß sie auch ungeteilt durchläuft, wird gemäß der Erfindung dadurch geschaffen, daß die rahmenförmige Membran an dem Türkörper unter Zwischenschaltung einer Weichdichtung so eingespannt wird, daß sie hier zwar dichtet, aber doch noch eine genügende Beweglichkeit besitzt, um gerade die Schmiegsamkeit eines solchen Rahmens, wie sie durch die Fortnahme des inneren Blechteiles gegeben ist, praktisch zu wahren. Geht man nämlich von einer vollen Blechplatte aus, so ist deren Schmiegsamkeit naturgemäß begrenzt, da der äußere Rand durch die mit ihm homoen verbundene Innenfläche gleich-t> sam verspannt wird. Wird diese Innenfläche fortgeschnitten, so erhält man eine große Schmiegsamkeit, die aber wieder verlorengeht, wenn diese Metallplatte iri dem starren Türkörper selbst wieder so verspannt wird, wie dies bisher durch den Innenteil einer vollen Metallmembran der Fall war.
  • In der zugehörigen Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Abb.,i und 2 in einem Stirnansichtsteil und hierzu senkrechtem Schnitt wiedergegeben. Abb. 3 zeigt den dazugehörigen Querschnitt und Abb.4 eine Ouerschnittshälfte in vergrößertem Maße.
  • Die Koksofenkammer io ist vorn mit dem Türrahmen i i versehen, dem durch geeignete Querschnittsausgestaltung einerseits und entsprechende Abmessungen andererseits die Fähigkeit verliehen ist, unter den auf ihn einwirkenden Biegungskräften und Wärmedehnungen sich nur in verhältnismäßig geringem Maße durchzubiegen bzw. zu verwinden. Der Rahmen i i greift dabei mit seinen Flanschen 12 unter die Ankereisen 13, die die Bewehrung des Koksofens bilden. Der eigentliche Türkörper 14, der in der üblichen Weise mit einer feuerfesten Ausmauerung 15 versehen ist, greift in die Kammeröffnung hinein, ohne jedoch hier eine feste Auflage zu finden, abgesehen von der Abstützung seines Gewichtes auf der unteren waagerechten Fläche. An dem Türkörper 14 sind die Drehriegel 16 befestigt, die miteinander durch Stangen 17 zu einem Parallelkurbelgetriebe gekuppelt sind. Mit ihren Rollen 18, 18 greifen sie unter die hakenförmigen Widerlager i9 am Türrahmen i i. Die Auflaufbahnen der Haken 19 sind dabei so schräg, daß ohne allzu große Kraftanstrengung ein entsprechendes Anpressen und Verspannen des Türkörpers 14 gegen den Türrahmen i i eintritt. An dem Türkörper 14, der aus zwei durch eine Asbestdichtung miteinander verbundenen Teilen bestehen kann, ist die membranartige Platte 2o ebenfalls unter Zwischenlage einer Asbestplatte 21 mit Nieten oder Schrauben 22 befestigt und abgedichtet. An ihrem freien Ende trägt die Platte die aufgenieteten Winkeleisen 23, 24, die geschlossene, umlaufende Rahmen bilden; dabei ist das Winkeleisen 23 ebenfalls durch die durchlaufende Asbestplatte 21 gegen die Blechplatte 2o abgedichtet. An dem Türkörper 14 sitzen gleichmäßig über den Umfang ausgeteilt die Widerlager 25, die lnit Schrauben 26 unter Vermittlung der Körper 27 auf den Winkeleisenrahmen 24 einwirken. Die Körper 27 umfassen zu diesem Zwecke mit einem Schlitz 28 den Steg des Winkeleisens 24, während sie in einer Höhlung 29 den Kopf der Schraube 26 aufnehmen.
  • Wie ersichtlich, kann bei an Ort und Stelle eingesetzter Tür und angespannter Verriegelung der Dichtungsrahmen 23, 24 mit Hilfe der Schrauben 26 so angepreßt werden, daß eine Anschmiegung an die vorhandenen oder im Betriebe eintretenden Abweichungen von der Dichtungsebene an die Stirnfläche des Rahmens i i gegeben ist. Am Fußende und am Kopfende der Tür sind Schilder 30 vorgesehen, die in entsprechend enger Teilung ebenfalls Druckschrauben 26 enthalten.
  • Nun ist außerdem der eigentliche Dichtungsrahmen 23 nach vorn hin zugespitzt, womit zunächst ein leichteres Wegquetschen etwaiger Ansätze an der Dichtungsfläche des Rahmens i i bedingt ist und auch leichter Formänderungen zwecks Vervollkommnung der Dichtung eintreten können. Jedenfalls wird im Verein mit der beschriebenen Bauart durch diese Anschärfung die rein metallische Dichtung derart vervollkommnet, daß selbst bei den heutzutage immer größer werdenden Türen eine befriedigende Abdichtung gewährleistet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPIZUC11: Metallisch selbstdichtende Tür für Kammeröfen zur Erzeugung von Gas und Koks u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß eine schneidenartig ang.eschärfte metallische Dichtungskante (23) von einer an sich bekannten, xahmenartig ausgeschnittenen Blechmembran (2o) getragen wird, deren Innenkante gegen einen umlaufenden Flansch des starren Türkörpers (14) derart durch Schrauben (22) unter Zwischenlage von Asbestdichtungen (21) festgelegt wird, daß ohne Beeinträchtigung der an dieser Stelle erforderlichen Dichtung eine die Schmiegsamkeit des äußeren Randes der Membran mit der daran befestigten Dichtungsschneide praktisch nicht hindernde Beweglichkeit gewahrt bleibt.
DEW83236D 1928-09-19 1929-07-21 Metallisch selbstdichtende Tuer fuer Kammeroefen zur Erzeugung von Gas und Koks u. dgl. Expired DE559813C (de)

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DE (1) DE559813C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958018C (de) * 1946-12-31 1957-02-14 Pierre Eugene Henri Forsans Selbstdichtende Tuer fuer Verkokungsoefen od. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958018C (de) * 1946-12-31 1957-02-14 Pierre Eugene Henri Forsans Selbstdichtende Tuer fuer Verkokungsoefen od. dgl.

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