DE559640C - Schaltungsanordnung von Verstaerkern mit Netzspeisung - Google Patents

Schaltungsanordnung von Verstaerkern mit Netzspeisung

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DE559640C
DE559640C DE1930559640D DE559640DD DE559640C DE 559640 C DE559640 C DE 559640C DE 1930559640 D DE1930559640 D DE 1930559640D DE 559640D D DE559640D D DE 559640DD DE 559640 C DE559640 C DE 559640C
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amplifier
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/1607Supply circuits
    • H04B1/1623Supply circuits using tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Hoch- und Niederfrequenzverstärker für Netzanschluß. Solche Kaskadenverstärker erfordern bekanntlich bei Netzspeisung die Anwendung genügender Siebmittel, um eine Beruhigung des vom Netz bzw. vom Gleichrichter gelieferten Wellenstroms und eine Aussiebung der ihm je nach Güte der in der Zentrale aufgestellten Stromerzeuger mehr oder weniger überlagerten Oberschwingungen zu erzielen. Die Siebung muß um so sorgfältiger sein, je kleiner die verstärkten Wechselstromamplituden sind. In den hochfrequenten Eingangsstufen muß deshalb ein Anodenstrom \-erwendet werden, der mehrere Siebglieder passiert hat, während beispielsweise für die niederfrequente Ausgangsstufe ein Siebglied, bestehend aus einer Drossel als Längswiderstand und einem Kondensator als Querwiderstand, vollkommen genügt.
Man erhält erfindungsgemäß eine einwandfreie und bessere Beruhigung des Kaskadenverstärkers, wenn man eine oder mehrere in der Verstärkerrichtung nachfolgende Stufen als Siebglieder für den Anodenstrom der vorausgehenden Stufen verwendet. In den Abbildungen ist der Erfindungsgedanke näher erläutert, und zwar zeigt
Abb. ι die grundsätzliche Anordnung, bei welcher die Ausgangsstufe ein Siebglied für zwei vorhergehende Stufen ist,
Abb. 2 eine weitere Ausführungsform, bei welcher die Ausgangsstufe ein Siebglied für die mittlere Stufe und diese ein weiteres Siebglied für die Eingangsstufe darstellt,
Abb. 3 eine weitere Ausführungsform, bei welcher die Anodenstromverhältnisse berücksichtigt sind, und
Abb. 4 das vollständige Schaltbild eines dreistufigen Niederfrequenzverstärkers nach Schema Abb. 1.
In Abb. ι ist die Schaltung einer dreistufigen Kaskade dargestellt. MItS1, S2, S3 seien schematisch die einzelnen Stufen bezeichnet. Der Wellenstrom passiert zunächst das normale Siebglied, bestehend aus der Drossel D und den Kondensatoren C1, C2, und speist nach dieser groben Beruhigung die Ausgangsstufe S3. Diese Ausgangsstufe S3 bildet erfindungsgemäß zusammen mit dem Kondensator C3 das weitere Siebglied für die Verstärkerstufen S1 und S2, die parallel gespeist werden. Der Weg der Verstärkung ist durch die Pfeillinie gekennzeichnet. Damit die Schaltung in dieser Form ausführbar ist, müssen die Stufen S1 und S2 zusammen den gleichen Anodenstrom verbrauchen wie die Stufe S3.
In Abb. 2 sind zwei Verstärkerstufen, nämlich S2 und S3, als Siebglieder geschaltet. Die übrigen Bezeichnungen stimmen mit den Bezeichnungen der Abb. 1 überein. Wie man sieht, wird lediglich ein weiterer Kondensator C4 benötigt. Der Weg der Verstärkung
ist wieder durch eine Pfeillinie kenntlich gemacht. Diese Anordnung setzt in den einzelnen Verstärkerstufen gleiche Anodenruheströme voraus. Sind die Anodenruheströme in den einzelnen Stufen nicht gleich so groß, so kann das Schaltungsschema nach Abb. 3 zur Anwendung kommen. S1, S2, Sz sind wieder die drei schematisch dargestellten Verstärkerstufen, D ist die Drossel und C1, C2
to sind die Kondensatoren des ersten Siebgliedes. Der Kondensator C3 vervollständigt das Siebglied 2, dessen Längswiderstand durch die Stufe 3 selbst gebildet wird. Stufe 2 ergibt zusammen mit dem Kondensator C4 das dritte Siebglied. Da die Anodenströme der einzelnen Stufen nicht gleich groß sind, werden in an sich bekannter Weise durch die Nebenschlüsse W1 und W2 Stromwege für die Differenzströme geschaffen, deren Größenwerte nach dem Kirchhofschen Gesetze einfach zu bestimmen sind.
In Abb. 4 ist schließlich das vollständige Schaltbild eines dreistufigen Kaskadenverstärkers mit Wechselstromnetzanschluß dargestellt, in dem die Erfindung angewandt ist. Die drei Stufen analog dem Schema Abb. 1 sind durch strichlierte Umrahmung gekennzeichnet. Im übrigen bezeichnen R1, R2, Rs die Verstärkerröhren, T1 den Eingangsübertrager, T2, Ts die Zwischenübertrager und Γ4 den Ausgangsübertrager mit dem Lautsprecher L; W1, W2, W3 sind Gittervorspannungswiderstände, denen Kondensatoren parallel geschaltet sind. Der Netzanschlußteil ist normal, hat aber nur ein Siebglied D1, C1, C2, H1 und H2 sind Heizwicklungen für die Röhren, deren Heizanschlüsse zur Erhöhung der Übersichtlichkeit der Zeichnung weggelassen sind. Wichtig in dieser Schaltung ist der Kondensator C3, der mit dem Längswiderstand der Stufe S3 das zweite Siebglied' bildet. Die Schaltung arbeitet unerwartet gut, und es ist trotz der direkten Heizung der Endstufe kaum ein Netzton wahrzunehmen. Das dürfte wohl darauf zurückzuführen sein, daß bei Verwendung einer Verstärkerstufe als Siebmittel noch eine zusätzliche Gleichrichtung des Netzstromes eintritt. Der Erfindungsgedanke ist selbstverständlich nicht auf Niederfrequenzverstärkung beschränkt. Es kann in gleicher Weise auch in Hochfrequenzverstärkern zur Anwendung kommen. Ferner ist es gleichgültig, ob eine Netzspeisung mit Gleichstrom oder Wechselstrom verwendet wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung von Verstärkern mit Netzspeisung, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkerröhren einer bzw. mehrerer Verstärkerstufen als Längsglieder einer ein- bzw. mehrgliedrigen Siebkette für den Anodenstrom der vorhergehenden Stufen angeordnet sind.
  2. 2. Schaltungsanordnungnach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den Röhren der einzelnen Stufen oder zu parallel von netzgespeisten Röhren Widerstände geschaltet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1930559640D 1930-11-14 1930-11-14 Schaltungsanordnung von Verstaerkern mit Netzspeisung Expired DE559640C (de)

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