DE5587C - Apparat zum Trockenen durch strahlende Wärme für ununterbrochenen Betrieb - Google Patents

Apparat zum Trockenen durch strahlende Wärme für ununterbrochenen Betrieb

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DE5587C
DE5587C DE18785587D DE5587DD DE5587C DE 5587 C DE5587 C DE 5587C DE 18785587 D DE18785587 D DE 18785587D DE 5587D D DE5587D D DE 5587DD DE 5587 C DE5587 C DE 5587C
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drying
dried
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DE18785587D
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J. W. KLINGHAMMER in Braunschweig, Frankfurterstrafse 36
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B23/00Heating arrangements
    • F26B23/10Heating arrangements using tubes or passages containing heated fluids, e.g. acting as radiative elements; Closed-loop systems

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  • Sustainable Development (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

1878.
Klasse 82.
JUL. WILH. KLINGHAMMER in BRAUNSCHWEIG. Apparat zum Trocknen durch strahlende Wärme für ununterbrochenen Betrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. November 1878 ab.
Feuchte Gegenstände, welche nicht auf einer heizenden Fläche getrocknet werden dürfen, werden jetzt gewöhnlich mittelst erwärmter Luft getrocknet.
Vorliegender Apparat bezweckt, die zu trocknenden Körper zwischen wärmestrahlenden Oberflächen so hinzuführen, dafs vorzüglich die directe Wirkung der strahlenden Wärme die Erwärmung der zu trocknenden Körper bewirkt und die Feuchtigkeit derselben verdunstet. Durch Einführen der erwärmten Körper in neue trockenere Luftschichten wird das Trocknen möglichst beschleunigt.
Zu dem Ende führe ich in möglichst geringer Entfernung von den heizenden Oberflächen die zu trocknenden Gegenstände auf einem entsprechend langen Wege zwischen den Heizkörpern durch.
Der Heizapparat kann entweder aus Heizröhren oder Platten gebildet werden, die nach der Verdampfungstemperatur der aus dem zu trocknenden Gegenstand auszutreibenden Flüssigkeit entweder mit gespanntem oder überhitztem Dampf erwärmt werden.
Der Transportapparat kann entweder aus einer Kette ohne Ende oder aus einem Zeugtransporteur bestehen.
Die Länge des Weges, welchen die zu trocknenden Gegenstände zu durchlaufen haben, wird dem jeweiligen Bedürfnifs angepafst.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Apparat dargestellt, wie ich solchen zum Trocknen von Zuckerstreifen, Zuckerplatten oder Farinzucker oder Thonwaaren construirt habe.
Fig. ι stellt den Längenschnitt des Apparates nach C-D, Fig. 2 und 5, dar. Auf dem Gestell A B ruhen die Kettenräder EF und eine entsprechende Anzahl Leiträder G1 bis G 8. Auf jeder der zugehörigen Wellen sitzen je drei Räder, Fig. 2 und 5, aufweiche drei Transportketten ohne Ende aufgelegt werden.
Die Kettenräder E werden durch die auf der Welle derselben angebrachten Zahnräder II, Fig. 5, entweder mittelst des Schwungrades H oder mittelst einer langsam rotirenden Riemscheibe in Bewegung gesetzt.
Ein Stück der Kette ohne Ende ist in Fig. 3 dargestellt; die die Ketten verbindenden Stäbe M dienen als Auflager für die zu trocknenden Gegenstände.
Die wärmestrahlenden Röhren liegen bei O und P, Fig. 1, 2, 4 und 5; dieselben übertragen entweder auf der ganzen Länge des Trockenapparates die gleiche Temperatur, und dann befindet sich an dem oberen und unteren Rohrsystem nur je ein Zuführungs- und ein Ausgangsventil für den Dampf, oder die trocknenden Gegenstände sollen auf dem Wege durch den Trockenapparat zwischen Wärmequellen von verschiedener Temperatur durchgeführt werden, und dann ist jedes der Heizrohrsysteme in mehrere Theile getheilt, von denen jeder mit besonderem Dampfein- und Ausgangsventil versehen ist, so dafs in den verschiedenen Theilen der Rohrsysteme Dämpfe von verschiedener Spannung, also von verschiedenen Temperaturen die Wärme übertragen.
Der Raum der Heizröhren ist von einem dichten Holzkasten umgeben, welcher mit seitlichen Oeffnungen für die Ketten und die auf denselben aufgegebenen feuchten Substanzen versehen ist. An passenden Stellen im Boden sind regulirbare Oeffnungen angebracht, durch welche die Dämpfe oder Feuchtigkeit der trocknenden Substanzen abziehen können.
Soll der Apparat in Betrieb gesetzt werden, so werden die zu trocknenden Gegenstände entweder direct oder in passenden Gefäfsen auf die Kette bei Z aufgelegt, die Kette in Bewegung gesetzt und durch die Oeffnung U V zwischen die entsprechend erwärmten Heizröhren geführt.
Die Länge des Weges ist je nach der Dicke der zu trocknenden Substanzen sehr verschieden. Bei Zuckerplatten bis 70 mm Dicke und Farinschichten von gleicher Höhe erhält der Apparat 21 m Länge, sämmtliche Dampfröhren werden durch Dämpfe von gleicher Spannung von circa ι '/a Atmosphären Ueberdruck erwärmt.
Für Thonwaaren wird der Apparat 30 m lang gebaut, und werden die Dampfröhren der vorderen Hälfte (am Eingang Z) mit Dampf von ca. Y4 Atmosphäre Spannung, die an der hinteren Seite mit Dampf von ca. 3 bis 4 Atmosphären Ueberdruck geheizt.
Die getrockneten Gegenstände werden bei y abgenommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Den oben beschriebenen Apparat zum Trocknen feuchter Substanzen mittelst continuirlicher Durchführung derselben zwischen wärmestrahlenden Heizflächen von entsprechender, zur Verdampfung der Feuchtigkeit erforderlicher Temperatur und continuirliche Einführung der erwärmten Substanz in andere, trockenere Luftschichten mittelst entsprechend construirter, continuirlich wirkender Ketten oder Tücher ohne Ende.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE18785587D 1878-11-13 1878-11-13 Apparat zum Trockenen durch strahlende Wärme für ununterbrochenen Betrieb Expired DE5587C (de)

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