DE558011C - Verbrennungsheizmaschine - Google Patents
VerbrennungsheizmaschineInfo
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- DE558011C DE558011C DEJ40619D DEJ0040619D DE558011C DE 558011 C DE558011 C DE 558011C DE J40619 D DEJ40619 D DE J40619D DE J0040619 D DEJ0040619 D DE J0040619D DE 558011 C DE558011 C DE 558011C
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- combustion heater
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N5/00—Exhaust or silencing apparatus combined or associated with devices profiting by exhaust energy
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
- Y02T10/00—Road transport of goods or passengers
- Y02T10/10—Internal combustion engine [ICE] based vehicles
- Y02T10/12—Improving ICE efficiencies
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)
Description
Bei den heute gebräuchlichen Brennkraftmaschinen werden von 100 im Brennstoff eingeführten
Wärmeeinheiten etwa 30 o/o in
Kraft umgesetzt, etwa 60 o/0 gehen durch Kühlwasser und Auspuffgase verloren, der
Rest wird durch Reibungsarbeit aufgezehrt.
Versuche, die 60 o/o Abwärme nutzbar zu
machen, haben bisher wenig zufriedenstellende Ergebnisse gezeitigt. Der Wirkungsgrad der
Abwärmeverwertung war, außer in einigen Fällen der Industrietrocknung, zu gering, um
die Kapitalsanlage lohnend zu gestalten.
Erfahrungsgemäß beruht das Versagen der Abwärmeverwertung vornehmlich auf der geringen
spezifischen Wärme der Abgase, die nach Abscheidung von Kohlensäure und Wasser nicht mehr imstande sind, die Strömungsverluste
zu decken, so daß nur ein kleiner Teil als Abwärme nutzbar wird.
ao Vorliegende Erfindung dient dem Zweck, die Wärmeverwertung von außen nach innen,
also in die Zylinderwandungen, zu verlegen und die Bilanz des WärmefLusses innerhalb
der Maschine derart zu verändern, daß der größte Teil der entwickelten Wärmeenergie
für Heizzwecke und nur der Rest für Kraftzwecke verfügbar wird.
Die Erfindung besteht darin, daß der Zylinderdurchmesser gegenüber dem Hub derart
vergrößert wird (z.B. auf das Verhältnis 5: D = 1:4), bis die Heizwirkung der
Verbrennungsgase auf das im Kühlmantel umlaufende Mittel die Kraftwirkung der Verbrennungsgase
auf das Kurbelgetriebe übersteigt.
Die Abbildungen zeigen eine Verbrennungsheizmaschine, der ein Hubverhältnis
5: D = ι: 4 zugrunde liegt, wobei also der
Zylinderdurchmesser das Vierfache des Hubes beträgt. Abb. 1 zeigt den Schnitt A-B nach
Abb. 2. Zum Verständnis der thermodynamischen Vorgänge ist es nötig, ein anderes
Hubverhältnis, S: D= 2:1, gegenüberzustellen,
wie es beispielsweise bei Doppelkolbenmaschinen besteht.
Ändert sich nämlich das Hubverhältnis von 2: ι in ι: 4, so wachsen bei derselben Füllung
und dem gleichen Verdichtungsverhältnis die Zylinderdeckel- und Kolbenbodenflächen, die
den Totraum umschließen, im Verhältnis von ι: 4, während die Laufflächen des Zylinders
sich im Verhältnis 2: r, also auf die Hälfte, verkleinern.
Da infolge der Verkürzung des Hubes von 4 auf ι die Drehzahl bei derselben Kolbengeschwindigkeit
auf das Vierfache steigt, so ergibt sich bei der Anordnung S: D = 1: 4,
daß in der Zeiteinheit die vierfache Wärmemenge auf eine viermal größere Heizfläche
zur Einwirkung gelangt.
Betrachtet man nun die Vorgänge in der Nähe der inneren Totpunktlage, also während
der Verbrennung, so ergibt sich, daß jede Vergrößerung der wärmeabführenden Zylin-
derfiäche eine Vermehrung der Heizwirkung, also der- Wärmeübertragung an das Kühlmittel,
aber auch eine entsprechende Verminderung der Kraftwirkung zur Folge hat, weil immer mehr Wärme nach außen abgeleitet
wird und immer weniger für Ausdehnungszwecke im Innern übrigbleibt, bis schließlich,
wenn man z. B. ein Hubverhältnis S:D= ι uz ins Auge faßt, die erzeugte
ίο Verbrennungswärme von den Wandungen so völlig aufgenommen wird, daß die übrigbleibende
Kraft sich in der Pumpenarbeit erschöpft.
Es ergibt sich weiter, da bei fortschreitender Umgestaltung des Hubverhältnisses die
Laufflächen immer kürzer werden, also weniger Wärme und Schmiermittel annehmen, der
größte Teil der entwickelten Wärme den Flächen zufließt, die den Totraum begrenzen.
Die dem Verschleiß nicht unterworfenen Zylinderdeckel- und Kolbenflächen dienen somit
als Wärmespeicher für den Heizraum, von dem aus die Wärmeübertragung an das im Mantel umlaufende Mittel erfolgt. Bei
richtiger Wahl des Hubverhältnisses ergibt sich mit dieser Bauart die Möglichkeit, bei
geringster Raumbeanspruchung eine starke Erwärmung oder Verdampfung zu erzielen und den größten Teil der im Brennstoff
eingeführten Wärmeenergie für Heizzwecke nutzbar zu machen.
Sinkt der Wärmebedarf der Heizanlage, so kann ein vom Vorratskessel beeinflußter
Regler auf die Brennstoffzuführung der Maschine einwirken und dieselbe absperren, worauf
durch die in den Schwungmassen aufgespeicherte Energie so lange Luft durch die heißen Zylinder gepumpt wird, bis ein Temperatur-
bzw. Druckabfall eintritt, worauf durch den Regler die Brennstoffzuführung wieder eingestellt wird, und die Verbrennungen
aufs neue beginnen. Zu diesem Zweck ist die Maschine mit besonders schweren Schwungmassen ausgestattet, die den Pumpenbetrieb
auch bei abgestellter Brennstoffzuführung längere Zeit aufrechterhalten und eine vollkommene Ausnutzung der durch vorhergehende
Verbrennungen in Kolben und Zylinder aufgespeicherten Wärme für Heizzwecke gewährleisten.
Bei Brennkraftmaschinen mit normalem Hubverhältnis wird ein großer Teil der entwickelten
Wärme, soweit sie nicht durch die Ausdehnung verbraucht wird, von den Zylinderlaufflächen
abgeführt, die aber, wenn die Verbrennung erfolgt, vom Kolben abgedeckt sind.
Erst wenn der Durchmesser das Vielfache des Hubes beträgt, wird von der Verbrennungswärme
unmittelbar mehr abgeleitet als in Kraft umgesetzt.
Die Arbeitsweise der Verbrennungsheizmaschine ist aus Abb. 1 und 2 der Zeichnung
ersichtlich. Die gegenläufig arbeitenden Kolben K. saugen durch Ansaugleitung A ein
brennbares Gemisch in Zylinderraum Z zwischen den Kolben, drücken dasselbe durch
Überströmkanäle U in den Verbrennungsraum V, wo es verdichtet und durch Kerzen
elektrisch gezündet wird, falls das Dieselverfahren nicht zur Anwendung gelangt. Die
Verbrennungsgase geben den größten Teil der entwickelten Wärme an die Wandungen des Zylinderdeckels W ab, die dieselbe an das
im Mantel umlaufende Kühlmittel M übertragen. Letzteres steigt in den Vorratskessel H auf, wo es von den nach der Entspannung
durch Auspuff/» entweichenden Abgasen weiterbeheizt wird, um schließlich durch Rohrleitung L den Verwendungsstellen
zugeführt zu werden.
Regler oder Thermostat T wirkt durch Gestänge 5 auf Brennstoffschieber B ein, sobald
Temperatur oder Druck im Behälter// den einstellbaren Höhepunkt überschritten haben, worauf die Schwungräder/? den Betrieb
fortführen, also Luft durch die heißen Zylinder pumpen, bis der Regler die Brennstoffzufuhr
öffnet und die Verbrennung wieder einsetzt. Somit wird die in den Wan- go düngen der Maschine aufgespeicherte Wärme
durch die von den Schwungrädern durch die Zylinder gepumpte Luft der Verwendung für
Heizzwecke zugeführt.
Claims (4)
1. Verbrennungsheizmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderdurchmesser
gegenüber dem Hub so weit vergrößert wird (z. B. auf das Verhältnis S : D = ι: 4), bis die Heizwirkung der
Verbrennungsgase auf das im Kühlmantel umlaufende Mittel die Kraftwirkung der
Verbrennungsgase auf das Kurbelgetriebe übersteigt.
2. Verbrennungsheizmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
außer der Vergrößerung der Wärme abführenden Fläche auch die Drehzahl der Maschine vergrößert wird.
3. Verbrennungsheizmaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die von den Verbrennungsgasen auf den Kolben übertragene Arbeit nur zur Aufrechterhaltung des Betriebes der Maschine
und von Hilfsmaschinen (z. B. Kühlmittelpumpe, Entlüftungsgebläse usw.)
dient.
4. Verbrennungsheizmaschine nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das in einem Vorratsbehälter befindliche aufgeheizte Mittel bei sinkendem Wärmebedarf
durch einen Regler die Brennstoffzufuhr abstellt, worauf die Maschine durch die Energie des Schwungrades allein in
Gang gehalten wird und Luft durch den Zylinder gepumpt wird, bis im Vorratsbehälter
ein Druck- oder Temperaturabfall eintritt, worauf der Regler die Brennstoffzufuhr
wieder freigibt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ40619D DE558011C (de) | 1931-02-07 | 1931-02-07 | Verbrennungsheizmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ40619D DE558011C (de) | 1931-02-07 | 1931-02-07 | Verbrennungsheizmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE558011C true DE558011C (de) | 1932-08-31 |
Family
ID=7205961
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ40619D Expired DE558011C (de) | 1931-02-07 | 1931-02-07 | Verbrennungsheizmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE558011C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1183741B (de) * | 1961-01-28 | 1964-12-17 | Fritz Cockerell | Einrichtung zum Erzeugen von Heizgas |
| US5070872A (en) * | 1989-10-17 | 1991-12-10 | Dragerwerk Aktiengesellschaft | Metering device for a lung-demand valve |
| DE4205077A1 (de) * | 1992-02-20 | 1993-08-26 | Adolf Hutter | Einrichtung zum erzeugen elektrischer energie und zum ausnutzen von abwaerme, insbesondere fuer eine kalkstein-mahlanlage |
-
1931
- 1931-02-07 DE DEJ40619D patent/DE558011C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1183741B (de) * | 1961-01-28 | 1964-12-17 | Fritz Cockerell | Einrichtung zum Erzeugen von Heizgas |
| US5070872A (en) * | 1989-10-17 | 1991-12-10 | Dragerwerk Aktiengesellschaft | Metering device for a lung-demand valve |
| DE4205077A1 (de) * | 1992-02-20 | 1993-08-26 | Adolf Hutter | Einrichtung zum erzeugen elektrischer energie und zum ausnutzen von abwaerme, insbesondere fuer eine kalkstein-mahlanlage |
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