DE5568C - Kontrol-Dreiwegehahn - Google Patents
Kontrol-DreiwegehahnInfo
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- control
- manometer
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- operating
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K11/00—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
- F16K11/02—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
- F16K11/08—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only taps or cocks
- F16K11/083—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only taps or cocks with tapered plug
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control Of Fluid Pressure (AREA)
Description
1878:
Klasse 47.
SCHÄFFER & BUDENBERG in BUCKAU bei MAGDEBURG.
Patentirt im Deutschen Reiche vom io. October 1878 ab.
Der auf beiliegender Zeichnung abgebildete Controldreiwegehahn unterscheidet sich von der
gewöhnlich angewendeten Construction solcher Hähne dadurch, dafs der elliptische Flantsch
zur Anbringung des Controlmanometers- mit dem Hahnküken aus einem Stück gegossen ist,
so dafs durch Drehung desselben zugleich die Absperrung bewirkt wird. Statt des gezeichneten
Controlflantsches nach dem deutschen Kesselgesetz kann jede andere Controlmanometeraufnahme
angewendet werden; ebenso kann die Verschraubung zur Aufnahme des Betriebsmanometers
beliebig gewählt werden.
Die Bohrungen des Kükens sind so angebracht, dafs sowohl während des gewöhnlichen
Betriebes, d.h. zur Zeit, wenn nur das Betriebsmanometer unter Dampfdruck steht, als auch
zur Zeit der Thätigkeit des Controlmanometers der elliptische Flantsch mit seiner Längsaxe
Waagerecht steht, während im Zustand der Hahnabsperrung, zu welcher Zeit, zugleich der
Druck vom Betriebsmanometer abgelassen wird, die Längsaxe dieses Flantsches senkrecht steht.
Durch die gezeichnete Anordnung ist der Vortheil erreicht, dafs der sonst unvermeidliche
dritte Stutzen für die Controlmanometeraufnahme vermieden wird, dafs die Handhabung des Controlmanometers
einfacher ist, und dafs man bei Anwendung des deutschen Controlflantsches,
weil die senkrechte Stellung des sonst stets waagerecht stehenden elliptischen Flantsches
leicht in die Augen fällt, schon durch oberflächliches
Anschauen sofort erkennt, ob die Verbindung zwischen Kessel und Manometer
hergestellt ist oder nicht.
Der Controldreiwegehahn ' ist auf der Zeichnung nur beispielsweise mit dem Röhrchen A
und der Verschraubung B gezeichnet. Die Erfinder geben ihren Manometerhähnen diese Verschraubungen
stets dann, wenn das Betriebsmanometer nicht direct am Kessel, sondern an der Wand des Kesselhauses befestigt werden
soll. Anstatt der Verschraubung B kann ebenso gut ein einfacher Muff zum Aufschrauben auf
ein mit dem Kessel verbundenes Gasrohr oder ein zum Einschrauben in den Kessel bestimmter
Zapfen angebracht werden.
Wenn das Betriebsmanometer an der Wand befestigt wird, . so benutzt man dazu zweckmäfsige
Console, ähnlich wie gezeichnet, so dafs das dünne Kupferrohr, welches nach dem Kessel führt, nichts zu tragen hat. Die Verschraubungen
B, ebenso wie die zur Aufnahme des Manometers bestimmten Verschraubungen D,
haben also mit dem Gegenstand dieses Patentes nichts zu thun. Das, wodurch sich der patentirte
Controldreiwegehahn von der früheren Construction unterscheidet, ist die Vereinigung des
früher mit besonderem seitlichen Griff versehenen Hahnkükens mit dem den Controlflantsch tragenden,
nach vorn stehenden Controlstutzen zu einem einzigen drehbaren Stück.
Der Controlflantsch zur Aufnahme des Betriebsmanometers
steht also, wie bei F gezeichnet, nach vorn gerichtet, so dafs man die beiden bekannten Schrauben mit Flügelmuttern
des Controlmanometers leicht befestigen kann.
Bei der gezeichneten Stellung des Hahnes sind beide Manometer mit dem Kesseldruck in
Verbindung. Während des gewöhnlichen Betriebes, d. h. wenn das Controlmanometer nicht
angebracht ist, steht der Controlflantsch um i8o° gegen die gezeichnete Stellung gedreht.
Will man nun das Betriebsmanometer controliren, so verfährt man folgendermafsen: Zuerst
wird der Controlflantsch mit der Hand um 90 ° gedreht. Dadurch wird einmal das Betriebsmanometer
vom Kessel abgesperrt, zugleich aber auch das Betriebsmanometer durch die in der Zeichnung punktirte Bohrung im
Hahnküken und durch die Oeffnung im Controlstutzen mit der Atmosphäre in Verbindung gebracht.
Man erkennt dann, ob der Zeiger des Betriebsmanometers richtig auf Null zurückgeht.
Jetzt dreht man den Controlflantsch abermals um' 90 °, so dafs die gezeichnete Stellung eintritt;
der Kesseldampf strömt dabei durch die nun freie Oeffnung des Controlflantsches ins
Freie, wodurch etwa vorhandene Schmutztheile aus den Hahnbohrungen entfernt werden. Ist
dieses geschehen, so dreht man den Controlflantsch wieder um i8o° zurück und schraubt
nun das Controlmanometer verkehrt daran fest. Jetzt braucht der Controlflantsch nicht mehr
mit der Hand berührt zu werden, sondern man kann das ganze Controlmanometer mit dem Controlflantsch
um 180 "drehen, und in dem Augen-, blick, wenn dasselbe in. seine richtige Lage
kommt, wird es mit dem Kesseldruck in Ver-
bindung kommen, so dafs ein Vergleich beider Manometer vorgenommen werden kann.
Als Vortheile dieses Controldreiwegehahns geben die Erfinder folgende an. Man braucht
nicht, während das Controlmanometer angeschraubt ist, an dem oft schwer zugänglichen
seitlichen Hahngriff zu drehen, da dieser hier ganz fortfällt. Man ist über die Richtung der
Bohrungen des Dreiwegehahns nicht im Zweifel. An der Stellung des Controlflantsches kann
man erkennen, ob das Betriebsmanometer mit dem Kessel in Verbindung steht oder nicht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die gezeichnete Anordnung an Controldreiwegehähnen, bei welcher die Controlmanometeraufnahme mit dem Hahnküken aus einem Stück gegossen ist, so dafs durch , einfaches Drehen der Controlmanometeraufnahme sowohl das Betriebs- als auch das Controlmanometer in und aufser Betrieb gesetzt werden kann.Hierzu I Blatt Zeichnungen.•Ä
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE5568C true DE5568C (de) |
Family
ID=283989
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT5568D Active DE5568C (de) | Kontrol-Dreiwegehahn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE5568C (de) |
-
0
- DE DENDAT5568D patent/DE5568C/de active Active
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