AT235760B - In ein abgekröpftes Anschlußstück für die Zuleitungen einer Mischbatterie eingebautes Vorabsperrventil - Google Patents

In ein abgekröpftes Anschlußstück für die Zuleitungen einer Mischbatterie eingebautes Vorabsperrventil

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AT235760B
AT235760B AT221363A AT221363A AT235760B AT 235760 B AT235760 B AT 235760B AT 221363 A AT221363 A AT 221363A AT 221363 A AT221363 A AT 221363A AT 235760 B AT235760 B AT 235760B
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shut
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Hansa Metallwerke Ag
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Description


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  In ein abgekröpftes Anschlussstück für die Zuleitungen einer
Mischbatterie eingebautes Vorabsperrventil 
Zum Anschliessen von Mischbatterien werden abgekröpfte   Anschlussstticke   verwendet, die es   ermög-   lichen, bei der Montage den Abstand der Anschlussstützen für   die Kalt- und Warmwasserventile genau ein-   zustellen. 



   Es ist bekannt, derartige Anschlussstücke mit einem Vorabsperrventil auszurüsten, mit dem bei Repa- raturen der Wasseraustritt zu der Mischbatterie gesperrt werden kann. Nach einem älteren Vorschlag für eine einfache Gestaltung des Vorabsperrventils ist ein aus einem elastischen Werkstoff bestehender zylin- drischer, an   seinen)   freien Ende etwa halbkugelig gestalteter Schliesskörper, der dem Durchmesser der
Auslassbohrung des   Anschlussstückes,   angepasst ist, in die Auslassbohrung aus einer zu dieser im rechten
Winkel verlaufenden Führungsbohrung heraus mittels eines in dieser schraubbaren Bedienungsgliedes hin- einbewegbar.

   Das Bedienungsglied kann durch eine Öffnung einer auf dem Auslassstutzen des Anschlussstückes geführten Wandrosette, welche die Kröpfung des Anschlussstückes nach aussen abdeckt, zugänglich gemacht werden. Zur Abdichtung nach aussen ist in die Führungsbohrung des Vorabsperrventils ein Verschlussstopfen angeschraubt, der das Bedienungsglied des Ventils nach aussen abdeckt und zur Ventiletätigung   gelöst   werden muss. Das bedingt eine umständliche Handhabung, weil der   Verschlussstopfen   als loser Teil anfällt, dessen Wiedereinsetzen unter der Wandrosette schwierig'ist. Besonders störend ist aber, dass bei   abgenommenem Verschlussstopfen,   so lange   dasVo1 : absperrventil   nicht vollständig geschlossen ist, durch die Führungsbohrung Leckwasser austreten kann. 



     Die Erfindung bezweckt. diese Mängel unter Beibehaltung   des grundsätzlichen einfachen Aufbaues des Vorabsperrventils zu beseitigen, und erreicht das mit nur ganz geringem Mehraufwand dadurch, dass der Schliesskörper an der Stirnfläche eines in der Führungsbohrung axial verschiebbar geführten und in dieser durch einen eingelegten Dichtungsring radial abgedichteten Kopfes einer Spindel befestigt ist und das   äusserespindelende   einen in einemGewindeteil   der Führungsbohrung schraubbaren Stopfen   als Bedienungsglied trägt. Nunmehr ist das Vorabsperrventil in jeder Betriebsstellung nach aussen einwandfrei dicht, und es erübrigt sich, demBedienungsglied in der Führungsbohrung einen bei   der Ventilbetätigung   als loser Teil anfallenden Verschlussstopfen vorzusetzen. 



   Vorzugsweise ist die Auswärtsbewegung des das Bedienungsglied bildenden Gewindestopfens in der äussersten Offenstellung des Ventils durch einen in einem Nuteinstich der Führungsbohrung eingesprengten Federring begrenzt. Hiedurch ist auf einfache Weise verhindert, dass die den Schliesskörper tragende Spindel ungewollt aus der Führungsbohrung ganz herausgeschraubt werden kann. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel erläutert. Fig. 1 zeigt den Längsschnitt eines mit einem erfindungsgemässen Vorabsperrventil ausgerüsteten Anschlussstückes, Fig. 2 zeigt einen Achsschnitt im Bereich des   äusseren   Endes der Führungsbohrung des Vorabsperrventils in grösserem Massstab und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2. 



   Das im ganzen mit 1 bezeichnete Anschlussstück hat einen Stutzen 2 für den Anschluss an die unter der Gebäudewand befindliche Wasserleitung und einen Stutzen 3 für den Anschluss der einen Seite der Mischbatterie. Zwischen den beiden in der gleichen Achsebene liegenden Stutzen 2 und 3 ist das Anschlussstück abgekröpft. Die im Stutzen 2 befindliche Zulaufbohrung 4 und die im Stutzen 3 befindliche Auslassbohrung 5 stehen miteinander in Verbindung. Im Bereich der Kröpfung hat das Anschlussstück 1 einen Stutzenansatz 6 mit einer in die Auslaufbohrung 5 im rechten Winkel zu deren Achse mündenden Bohrung 7, in welcher die Teile des Vorabsperrventils   geführt   sind. 

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   Das Vorabsperrventil hat einen zylindrischen, am   freienEnde   halbkugelig gestalteten   Schliesskörper   8 aus einem eIastischenDichtungswerkstoff, z. B. Gummi. Der Schliesskörper 8 ist mit seinem zylindrischen Teil, der dem Durchmesser der Auslassbohrung 5 angepasst ist, in einem in die Auslassbohrung 5 mündenden kurzen Abschnitt 9 der Führungsbohrung 7 geführt.   DashalbkugeligefreieEnde desSchliesskörpers   8 ragt in die Auslassbohrung 5 hinein. Hinter   dem Abschnitt 9 hat die Führungsbohrung   7 einen Abschnitt 10 etwas grösserenDurchmessers. In diesemBohrungsschnitt ist eine Spindel 11 mit einem zylindrischen Kopfteil 12, an   dessen Stirnfläche   der Schliesskörper 8 befestigt ist, axial verschiebbar geführt.

   Ein in einem Nuteinstich des Spindelkopfes 12 eingelegter Dichtungsring 13 dichtet radial gegen die Bohrungswand ab und verhindert, dass durch die Führungsbohrung 7 Wasser nach aussen treten kann. Das äussere Ende der Spindel 11 trägt einen Gewindestopfen 14, mit dem es beim dargestellten Ausführungsbeispiel vernietet ist. Vorzugsweise ist die Vernietung so gestaltet, dass der Gewindestopfen 14 gegenüber der Spindel 11 drehbar ist. Der Gewindestopfen 14 ist in einem äusseren, mit Gewinde versehenen Abschnitt 15 der Führungsbohrung 7 schraubbar. Er bildet das Bedienungsglied für das Vorabsperrventil und ist zu diesem Zweck an seiner äusseren Stirnseite mit einem Schlitz 16 zum Ansetzen eines Schraubenziehers versehen. 



     Das Auswärtsschrauben des Gewindestopfens   14 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel durch einen in einenNuteinstich   17derFührungsbohrung   7 eingesprengtenFederring 18, der mit einerSchulterfläche19   desGewindestopfens zusammenwirkt,   begrenzt. Von der Stirnseite des Stutzenansatzes 6 gehen zwei achsparallele Schlitze 20 aus (Fig. 2 und 3), die den den Federring 18 aufnehmenden Nuteinstich 17 quer durchsetzen. In den Schlitzen 20 liegt der Federring 18 frei und kann mit   einem Aushebewerkzeug bequem   erfasst werden. 



   Die Kröpfung des Anschlussstückes 1 ist in üblicher Weise durch eine Wandrosette 22 abgedeckt, die auf dem mit Aussengewinde versehenen Auslassstutzen 3 mittels eines Schraubringes 23 geführt und an die Gebäudewand andrückbar ist. Im Mantel der Wandrosette 22 ist in bekannter Weise eine Öffnung 24 vorgesehen, die durch Verdrehen der Rosette vor das Bedienungsglied 14 des Vorabsperrventils gestellt werden kann und dieses für das Ansetzen eines Schraubenziehers od. dgl. zugänglich macht. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. In ein   abgekröpftes Anschlussstück   für   die Zuleitungen einer Mischbatterie   eingebautes Vorabsperrventil mit einem aus einem elastischen Werkstoff bestehenden zylindrischen, an seinem freien Ende etwa 
 EMI2.1 
 rung heraus mittels eines in dieser schraubbarenBedienungsgliedes, das durch eine Öffnung in einer Wandrosette zugänglich gemacht werden kann, hineinbewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schliesskörper (8) an der Stirnfläche eines in der   Führungsbohrung   (7) axial verschiebbar geführten und in dieser durch einen eingelegten Dichtungsring (13) radial abgedichteten Kopfteiles (12) einer Spindel (11) befestigt ist und das äussere Spindelende einen in einem Gewindeteil (15) der Führungsbohrung (7) schraubbaren Stopfen (14) als Bedienungsglied trägt.

Claims (1)

  1. 2. Vorabsperrventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Auswärtsschrauben des das Bedienungsglied bildenden G, ewindestopfens (14) in der äussersten Offenstellung des Ventils durch einen in einen Nuteinstich (17) der Führungsbohrung (7) eingesprengten Federring (18) begrenzt ist.
    3. Vorabsperrventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindestopfen (14) gegenüber der Spindel (11) drehbar ist.
AT221363A 1963-03-20 1963-03-20 In ein abgekröpftes Anschlußstück für die Zuleitungen einer Mischbatterie eingebautes Vorabsperrventil AT235760B (de)

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