DE55600C - Flacher mechanischer Wirkstuhl zur Herstellung regulärer Ränderwaare - Google Patents

Flacher mechanischer Wirkstuhl zur Herstellung regulärer Ränderwaare

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DE55600C
DE55600C DENDAT55600D DE55600DA DE55600C DE 55600 C DE55600 C DE 55600C DE NDAT55600 D DENDAT55600 D DE NDAT55600D DE 55600D A DE55600D A DE 55600DA DE 55600 C DE55600 C DE 55600C
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DE
Germany
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needles
chair
hooks
stitches
machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT55600D
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English (en)
Original Assignee
TH. KIDDIer J. KlDDlER und J. W. KIDDIER in Bell Street Works, Arkwright Street, Nottingham, England
Publication of DE55600C publication Critical patent/DE55600C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles
    • D04B11/04Straight-bar knitting machines with fixed needles with two sets of needles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bisher war das Mindern von Rä'nderwaare mit grofsen Schwierigkeiten verbunden, weil die Maschen mit einem Male um die erforderliche Strecke verschoben werden mufsten; dies wird nach vorliegender Erfindung dadurch vermieden, dafs man jede Minderung durch zwei oder mehr auf einander folgende Verschiebungen der Maschen bewerkstelligt.
Um dies zu ermöglichen, ordnet man die Maschinennadeln wie bisher in Abteilungenin Abständen von einander an, die von der Breite der herzustellenden verticalen Stuhlbezw. Maschinenmaschenreihen abhängen, und überdies füllt man die Zwischenräume zwischen den Sätzen von Maschinennadeln mit Spitzennadeln oder Nadeln ohne Haken aus; auch werden einzelne Stuhlnadeln, nämlich diejenigen , welche zwei Maschinennadeln oder vielmehr dem Zwischenraum zwischen zwei dieser Nadeln gegenüberstehen , mit kurzen Haken ausgestattet, während die übrigen Nadeln mit langen Haken versehen sind.
Wenn auf diese Weise einzelne der Stuhlnadeln kurze und andere lange Haken besitzen, ist es nothwendig, wenn man gewöhnliche Gänge ' arbeitet, die Maschen in den Nadeln mit kurzen Haken abzuschlagen, nachdem die Maschen von den Nadeln mit langen Haken abgeschlagen worden sind. Es werden daher die Haken aller Stuhlnadeln bei Beendigung jedes Ganges der Waare ein zweites Mal; geprefst, wenn die Nadeln so weit gehoben' worden sind, dafs die Schleifen an den Nadeln mit langen Haken sich unter den Haken dieser Nadeln befinden, nicht aber auch Schleifen unter den Haken der Nadeln mit kurzen Haken.
Will man beim Mindern auf solchen Stühlen die einer verticalen Maschinenmaschenreihe angehörigen Maschen von den Nadeln, auf welchen sie erzeugt wurden, auf die Nadeln bringen, welche die Maschen der nächsten verticalen Maschinenmaschenreihe halten, so construirt man den Stuhl derart, dafs jede vollständige Minderung durch zwei oder mehr auf einander folgende Minderungen mittelst zweier oder mehrerer auf einander folgender Umdrehungen der Arbeitswelle erfolgt, statt bei einer Umdrehung der Arbeitswelle, wie es bisher der Fall war.
Wenn beispielsweise eine »3 und 2« Ränderwaare (3 and 2 rib, ά. h. eine Rä'nderwaare, bei welcher verticale Reihen von der Breite je dreier auf einander folgender Stuhlmaschen mit verticalen. Reihen von der Breite je zweier auf einander folgender Maschinenmaschen abwechseln) gemindert werden soll, überträgt man beim ersten Mindergang die Maschen von dem Paar von Maschinennadeln nicht auf das nächste Paar von Maschinennadeln, sondern auf ein Paar von Spitzennadeln oder Nadeln ohne Haken, die zwischen den beiden gelegen sind , und dann beim zweiten Mindergang nimmt man die Maschen von den Spitzennadeln und überträgt sie auf die Maschinennadeln, die zu ihrer Aufnahme bestimmt sind. Gleichzeitig werden die Maschen auf den Stuhlnadeln zu beiden Seiten des Waarenstückes
erexem
jedesmal um zwei Nadeln nach einwärts geschoben, statt um vier Nadeln auf einmal.
In ähnlicher Weise wird bei anderer Ränderwaare mit einer anderen Anzahl von Umdrehungen der Arbeitswelle gemindert, so dafs die vollständige Minderung in zwei oder mehr Operationen erfolgt.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Anwendung der Erfindung auf einen mechanischen Wirkstuhl dargestellt, der in der englischen Patentschrift No. 2200 vom Jahre 1879 beschrieben ist, doch kann die Erfindung auch bei anderen Constructionen von mechanischen Wirkstühlen benutzt werden, die zur Erzeugung von Ränderwaare geeignet sind.
Fig. ι ist ein Verticalschnitt von Theilen der Maschine. Fig. 2 zeigt getrennt einige der Maschinennadeln und der Spitzennadeln zwischen denselben. Fig. 3 zeigt einige der Stuhlnadeln mit kurzen und langen Haken, Fig. 4 zeigt die Spitzennadeln zum Verschieben der Maschen von einzelnen Nadeln auf andere. Fig. 5 ist eine perspectivische schematische Ansicht einiger Stuhlnadeln mit kurzen und langen Haken und der damit zusammenarbeitenden Spitzennadeln. In allen Figuren ist die Einrichtung zur Herstellung von »3 und 2« Ränderwaare dargestellt.
In allen Figuren ist α die Maschinennadelbarre, welche Nadeln a1 mit Haken und hakenlose oder Spitzennadeln a2 trägt, b ist die Stuhlnadelbarre, welche Nadeln b1 mit langen Haken und Nadeln b2 mit kurzen Haken trägt. c ist die Platinenbarre, welche Platinen c1 trägt, und d ist die Barre, mittelst welcher die Waare über die Maschinennadeln abgeschlagen wird, e e sind die Spitzennadeln zum Verschieben der Maschen beim Mindern und f ist ein Fadenführer, mittelst welches der Faden auf die Stuhlnadeln aufgelegt wird.
Die Arbeitsweise der Maschine bei der Herstellung der Ränderwaare ist in den Diagrammen A A xA xx und B CDEFG und H dargestellt und soll nunmehr beschrieben werden.
Wenn die Stuhlnadeln sich in ihrer höchsten Stellung befinden, so wird ein Faden X durch die Fadenführer f auf sie aufgelegt, wie dies in Fig. ι und im Diagramm'^, dargestellt ist, und durch die Platinen c1 zwischen ihnen kulirt, wie dies in den Diagrammen Ax und Axx dargestellt ist.
Im Diagramm Axx und den Diagrammen BCDEF und G sind die Nadeln in vergröfsertem Mafsstab und in beträchtlichem Abstande von einander, um die Maschenbildung behufs Herstellung der Ränderwaare deutlicher darzustellen.
Die Nadeln bl b2 gehen dann nach abwärts, wie im Diagramm B dargestellt, bis die Spitzen ihrer Haken unter den Faden X gelangt sind. Die Haken werden dann geprefst und geschlossen, indem sie wie gewöhnlich gegen die Vorderkante der Platinenbarre c gedruckt werden, und die Nadeln beendigen ihre Abwärtsbewegung, so dais die Waarenmaschen F, welche sich vorher auf den Nadeln b1 mit langen Haken befanden, abgeschlagen werden. Zu gleicher Zeit werden die Maschinennadeln Ci1Ci2 zwischen den Stuhlnadeln bl b2 vorgeschoben, bis der Faden X quer über ihnen liegt. Die Theile sind in dieser Stellung im Diagramm C gezeigt.
Die Maschinennadeln a1 a2 werden sodann zurückgezogen, bis der Faden X sich unter den Haken der Nadeln a1 befindet, wie im Diagramm D dargestellt. Die Haken dieser Nadeln werden hierauf geprefst und geschlossen, indem sie gegen die untere Kante der Platinenbarre c gedruckt werden, und dann die Nadeln zurückgezogen, bis die alten Waarenmaschen Z, welche sich vorher auf ihnen befanden, durch' die Barre d, Fig. 1, von ihnen in der üblichen Weise abgeschlagen worden sind. Die Theile sind in dieser Stellung im Diagramm E gezeigt.
Die Stuhlnadeln b1 b2 werden nun gehoben, bis sich die Spitzen der Haken der Nadeln b'2 (welche sich durch kurze Haken auszeichnen) oberhalb der Schleifen des Fadens X befinden, welche auf ihnen hängen. Die Theile sind in dieser Stellung im Diagramm F gezeigt. Die Haken der Nadeln bl b2 werden nun geprefst und geschlossen und die Nadeln nach abwärts geschoben, bis die Schleifen des Fadens X, welche sich auf den Nadeln b2 mit kurzen Haken befinden, von denselben abgeschlagen sind. Die Theile sind in dieser Stellung im Diagramm G gezeigt. Hierdurch wird ein Gang beendigt.
Wenn eine Minderung vorgenommen werden soll, so werden die Maschen von drei neben einander liegenden Nadeln b1, die sich an der Kante der in der Herstellung begriffenen Waare befinden und im Diagramm H mit 1, 2 und 3 bezeichnet sind, in der gewöhnlichen bekannten Weise durch die zum Verschieben dienenden Spitzennadeln e abgenommen und durch dieselben auf die Nadeln b^b2, die mit 3, 4, 5 bezeichnet sind, übertragen. Vor dem Verschieben der Maschen von den Nadeln 1, 2 und 3 werden die Maschen auf den zwei Maschinennadeln a'a1, welche sich in den Zwischenräumen zwischen den drei Nadeln 3, 4 und 5 befinden, von denselben durch Spitzen e1 abgenommen und auf das benachbarte Paar von Spitzennadeln a2 a2 übertragen.
Hierauf findet eine zweite Verschiebung der Maschen statt. Die Maschen auf den Spitzennadeln a2 a2 werden von denselben abgenommen und auf das benachbarte Paar von Maschinennadeln a1 a1 übertragen, und die Maschen auf den Stuhlnadeln 3, 4 und 5 wer-
den von denselben abgenommen und auf die Nadeln 5, 6 und 7 geschoben. Hierdurch wird eine Minderung beendigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein flacher Ränderstuhl, welcher zum Wirken geminderter Patentränderwaare dadurch geeignet gemacht worden ist, dafs er in der Stuhlnadelreihe Arbeitsnadeln (b1) mit langen Haken und Hülfsnadeln (b2) mit kurzen Haken und in der Maschinennadelreihe Arbeitsnadeln (al) mit gewöhnlichen Haken und Hülfsnadeln '(a?) ohne Haken enthält, von denen die Hülfsnadeln der Stuhlnadelreihe das Wirken der Waare und diejenigen beider Reihen das Mindern derselben in zwei Operationen ermöglichen.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT55600D Flacher mechanischer Wirkstuhl zur Herstellung regulärer Ränderwaare Expired - Lifetime DE55600C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3066511A (en) * 1959-04-06 1962-12-04 Wildman Jacquard Co Method of knitting

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3066511A (en) * 1959-04-06 1962-12-04 Wildman Jacquard Co Method of knitting

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