DE555197C - Planetengetriebe, insbesondere fuer Vorgelegemotoren - Google Patents

Planetengetriebe, insbesondere fuer Vorgelegemotoren

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DE555197C
DE555197C DE1930555197D DE555197DD DE555197C DE 555197 C DE555197 C DE 555197C DE 1930555197 D DE1930555197 D DE 1930555197D DE 555197D D DE555197D D DE 555197DD DE 555197 C DE555197 C DE 555197C
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DE
Germany
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planetary gear
shaft
countershaft
motors
gear
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Expired
Application number
DE1930555197D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Max Drenig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/28Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion
    • F16H1/32Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion in which the central axis of the gearing lies inside the periphery of an orbital gear
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16H2001/325Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion in which the central axis of the gearing lies inside the periphery of an orbital gear comprising a carrier with pins guiding at least one orbital gear with circular holes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 18. JULI 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47 h GRUPPE'20
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1930 ab
Zum unmittelbaren Zusammenbau mit Elektromotoren mittlerer Leistung werden vielfach Planetengetriebe verwendet. Derartige Getriebe erfordern zum Ausgleich der Un-
. 5 balanz der exzentrisch umlaufenden Massen ein Ausgleichsgewicht, das in der Regel als Scheibe ausgebildet und auf der schnellaufenden Getriebewelle befestigt ist. Diese Ausgleichsscheibe läuft mit der höchsten im Getriebe auftretenden Drehzahl um und hat relativ zu den übrigen bewegten Getriebeteilen im Mittel die größte Umfangsgeschwindigkeit. Da diese jedoch für die Reibungsverluste, die durch die Berührung der bewegten Getriebeteile mit dem Schmiermittel entstehen, von maßgebender Bedeutung ist und diese Art der Verluste bei Getrieben mit hochwertiger Verzahnung und Wälzlagern den größten Teil des Gesamtverlustes ausmacht, so wird durch die Ausgleichsscheibe ein erheblicher Anteil der Verluste verursacht. Außerdem wird durch den Raumbedarf des Ausgleichsgewichtes die axiale Länge des Getriebes in unerwünschter Weise vergrößert.
Gemäß der Erfindung können diese Nachteile dadurch vermieden werden, daß das Ausgleichsgewicht außerhalb des Getriebes auf der schnellaufenden Welle bzw. den mit ihr in starrer Verbindung stehenden Teilen angebracht wird. Bei unmittelbarem Zusammenbau des Getriebes mit Elektromotoren
kann der erforderliche Massenausgleich mit Hilfe des Motorläufers vorgenommen werden, indem man den Läufer mit einer entsprechend großen Unbalanz ausbildet. Man kann diese durch Hinzufügen bzw. Entfernen der Masse des Läufers bewirken. Letztere Maßnahme führt zu einer Verringerung des Gewichtes des ganzen Vorgelegemotors um das Doppelte der auszugleichenden Getriebemassen. Die Verminderung des Läufergewichtes an Stelle einer Vermehrung wird im allgemeinen ohne Schwierigkeiten erfolgen können, da der Läufer in bezug auf das zu übertragende Drehmoment stets mehr Masse besitzt als die auszugleichenden Getriebeteile. Dies ist in der verschiedenartigen Bemessung beider Teile begründet, die sich beim Läufer nach der elektrischen, beim Getriebe nach der mechanischen Beanspruchung richtet.
Beim frei stehenden Planetengetriebe muß die kurbeiförmige Antriebswelle zweifach gelagert werden. Bildet man beim Vorgelegemotor die Läuferwelle an einem Ende kurbeiförmig aus, so kann ein Lager entfallen. Die Folge davon ist die Ersparnis eines besonderen Kupplungselementes zwischen Motor und Getriebe, wodurch ein gedrängter Aufbau ermöglicht wird und die Verluste eines Lagers fortfallen. Der Fortfall der Ausgleichsscheibe im Getriebe hat auch aus den obengenannten Gründen eine Verbesserung des
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Max Drenig in Berlin-Spandau.
Wirkungsgrades zur Folge. Von besonderer Bedeutung ist der durch Fortfall des Ausgleichsgewichtes erzielte Raumgewinn, so daß der Vorgelegemotor eine erheblich geringere axiale Länge erhält als bisher. Hierdurch wird aber eine erhebliche Verbilligung erzielt, was gerade für die in Massenfertigung hergestellten Vorgelegemotoren von großer Bedeutung ist. Ein großer Nachteil des bisher verwendeten Ausgleichsgewichtes besteht darin, daß es infolge seiner hohen Umfangsgeschwindigkeit als Zentrifuge wirkt und der Getriebemitte, besonders der dort befindlichen Lagen, und anderen Getriebeteilen das Schmiermittel entzieht, so daß auch aus diesem Grunde die Reibungsverluste des Getriebes besonders nach längerer Betriebsdauer stark ansteigen. Durch Fortfall des Ausgleichsgewichtes wird außerdem der Vorteil erzielt, daß die Wände des Getriebegehäuses näher an die bewegten Getriebeteile gerückt werden können, so daß die Wärmeableitung von diesen nach außen verbessert wird und das Auftreten örtlicher Übererwärmungen und die dadurch infolge ungleichmäßiger Ausdehnung hervorgerufenen Spannungen innerhalb des Getriebes verringert werden.
In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 einen Längsschnitt eines mit einem Drehstromkurzschlußläufermotor 11 unmittelbar zusammengebauten Planetengetriebes und Abb. 2 einen Querschnitt. Das an sich bekannte Planetengetriebe besteht aus einem Exzenter 3, der unmittelbar in die Motorwelle 2 eingedreht ist. Auf dem Exzenter 3 ist mittels eines Wälzlagers 7 eine Planetenscheibe 1 drehbar gelagert, die sich an den am Getriebegehäuse angeordneten Rollen 4 abstützt und dabei eine untersetzte Drehbewegung erhält, die durch Rollen 5 auf die langsam laufende Welle 6 übertragen wird. Zum Ausgleich der exzentrischen Massen des Getriebes ist der mit einer Käfigwicklung versehene Läufer 10 des Motors 11 ' mit einer axialen Bohrung 12 versehen. Der Durchmesser dieser Bohrung ist so gewählt, daß die ausgebohrte Masse des Läufereisens den exzentrischen Massen des Getriebes entspricht. Das Gehäuse 8 des Planetengetriebes ist mittels der Schraubenbolzen 9 mit dem Ständergehäuse des Motors befestigt. Der Abschluß des Getriebes gegen das Motorinnere erfolgt durch den Deckel 14, der innen an dem Getriebegehäuse 8 befestigt ist.
Statt den Läufer auszubohren, kann er auf der diametral gegenüberliegenden Seite Zusatzgewichte erhalten, die entweder an den Endblechen des Läufers, an den Flügeln des Lüfters 13 oder an anderen geeigneten Stellen angeordnet werden können.
Soll das Planetengetriebe statt bei Elektromotoren für andere Maschinen Verwendung finden, so dürfte es keine Schwierigkeiten machen, die mit der schnellaufenden Getriebewelle gekuppelten Maschinenteile mit der zum Ausgleich der exzentrischen Massen des Getriebes erforderlichen Unbalanz zu versehen.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Planetengetriebe, insbesondere für Vorgelegemotoren, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Ausgleich der exzentrisehen Masse des Getriebes erforderlichen Gewichte außerhalb des Getriebegehäuses an den mit der schnellaufenden Getriebewelle gekuppelten Teilen angebracht sind.
2. Planetengetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichsgewichte an dem Läufer eines Elektromotors angebracht sind, dessen Welle mit der schnellaufenden Getriebewelle gekuppelt ist.
3. Planetengetriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer mit einer Ausbohrung versehen ist, deren Bemessung der Größe der Unbalanz entspricht.
4. Planetengetriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß "die Ausgleichsgewichte in an sich bekannter Weise an den Flügeln eines auf der Motorwelle angebrachten Lüfters angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930555197D 1930-07-04 1930-07-04 Planetengetriebe, insbesondere fuer Vorgelegemotoren Expired DE555197C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE555197T 1930-07-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE555197C true DE555197C (de) 1932-07-18

Family

ID=6564346

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930555197D Expired DE555197C (de) 1930-07-04 1930-07-04 Planetengetriebe, insbesondere fuer Vorgelegemotoren

Country Status (1)

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DE (1) DE555197C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767484C (de) * 1939-11-03 1952-09-08 Adolf Zeller Mantelgekuehlter Elektromotor

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DE767484C (de) * 1939-11-03 1952-09-08 Adolf Zeller Mantelgekuehlter Elektromotor

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