DE554540C - Verfahren zur Benutzung einer Unterwasserschallsignalanlage fuer Echolotungen - Google Patents

Verfahren zur Benutzung einer Unterwasserschallsignalanlage fuer Echolotungen

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DE554540C
DE554540C DEA61990D DEA0061990D DE554540C DE 554540 C DE554540 C DE 554540C DE A61990 D DEA61990 D DE A61990D DE A0061990 D DEA0061990 D DE A0061990D DE 554540 C DE554540 C DE 554540C
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Germany
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oscillator
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signal system
underwater sound
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Expired
Application number
DEA61990D
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English (en)
Inventor
Dr Willy Kunze
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Atlas Werke AG
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Atlas Werke AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/72Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using ultrasonic, sonic or infrasonic waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Remote Sensing (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Verfahren zur Benutzung einer Unterwasserschallsignalanlage für Echolotungen Für die Erzeugung von Schallsignalen für Echolotungen hat man bisher meist besondere Schallsender benutzt, die am Schiffsboden angeordnet wurden. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, eine lotrechte Gruppe von Schallsendern, die für die Durchführung eines Signalverkehrs in waagerechter Richtung am Schiff vorgesehen sind, für Echolotzwecke zu benutzen. Hierfür mußte der Träger der lotrechten Sendergruppe entweder in eine waagerechte Lage gebracht werden, oder es mußten vor die Schwinger besondere Verzögerungseinrichtungen vorgeschaltet werden, um die Richtwirkung der Gruppe aus der waagerechten Richtung in die lotrechte zu verlegen.
  • Gemäß der Erfindung wird ein besonders einfaches Verfahren angegeben, nach dem man eine auf einem Schiff vorhandene Signalverkehrseinrichtung für Lotzwecke benutzen kann. Diese Signalverkehrseinrichtungen besitzen gewöhnlich eine oder mehrere Gruppen von Schwingern, die entweder an einem schwertförmigen Träger am Schiffsboden oder unmittelbar in der Außenhaut des Schiffes an Backbord- und Steuerbordseite im wesentlichen in einer lotrechten Linie angebracht sind. Wenn nun, wie dies häufig der Fall ist, die Schwinger einen gegenseitigen Abstand von einer halben Wellenlänge des verwendeten Signaltones haben, so wird gemäß der vorliegenden Erfindung die Umlegung der Richtwirkung der Schwingergruppe von der waagerechten in die lotrechte Richtung dadurch bewirkt, daß Mittel vorgesehen sind, um die Phase jedes zweiten Schwingers der Gruppe umzukehren. Während nämlich bei gleichphasigem Betriebe aller Schwinger sich ihre Wirkungen in waagerechter Richtung addieren, findet nach der Umkehrung der Phase jedes zweiten Schwingers eine Addition der Wirkungen in lotrechter Richtung statt.
  • Die Umkehrung der Phase jedes zweiten Schwingers der Gruppe kann in der Weise geschehen, daß man bei polarisierten Schwingern die Polarisation umkehrt, also z. B. bei elektromagnetisch erregten Schwingern die Richtung des Polarisationsstromes umkehrt, der die Magnetspule des Schwingers durchfließt. Man kann aber auch so vorgehen, daß man die Schwinger induktiv mit der Wechselstromquelle oder dem Anzeigegerät verbindet und die Umkehrung der Phase jedes zweiten Schwingers durch umgekehrte Polung der Primär- bzw. Sekundärwicklung der Induktionsspule bewirkt. Hat man zwei Gruppen von Schwingern am Schiff zur Verfügung, z. B. eine Backbord- und eine Steuerbordgruppe, so wird zweckmäßig die eine als Sender-, die andere als Empfängergruppe verwendet. Man hat hierbei den besonderen Vorteil, daß die Empfängergruppe gegen die Sendergruppe durch den Schiffskörper abgeschirmt ist, so daß die ausgesandten Schallsignale die Empfänger nicht auf direktem Wege erreichen können, sondern nur nach erfolgter Reflexion am Meeresboden. Ist nur eine Gruppe von Schwingern vorhanden, so kann man diese in zwei Gruppen unterteilen und die eine für die Aussendung, die andere für den Empfang benutzen.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung beispielsweise und schematisch veranschaulicht.
  • Es stellen i bis 4 die Membranen von vier Schwingern dar, welche in lotrechter Gruppe in Abständen von einhalb Wellenlänge des Signaltones voneinander angeordnet sind. Die Schwinger werden beispielsweise elektromagnetisch durch Elektromagnete 5, 6, 7, 8 betrieben. Diese Elektromagnete besitzen in der Nähe der Membranen eine Wechselstromspule g bis 12 und am anderen Ende des Magneten eine Gleichstromspule 13 bis 16: Die Wechselstromspulen g bis 12 'der Schwinger sind beispielsweise in Reihe geschaltet und enthalten in ihrem Stromkreis eine Wechselstromquelle bzw. eine Anzeigevorrichtung i7. Ein Schalter bzw. Taster 18 dient zum Ein-und Ausschalten dieses Kreises. Die Gleichstromspulen 13 bis 16 der Elektromagnete sind paarweise in Reihe geschaltet, und zwar ist- die Spule 13 des Schwingers i mit der Spule 15 des Schwingers 3 in Reihe geschaltet, während die Spule 14 des Schwingers 2 mit der Spule 16 des Schwingers ¢ in Reihe geschaltet ist. Diese Spulen werden von Gleichstrom durchflossen, der von der Batterie ig geliefert wird. Die Spulen 13 und 15 sind direkt an den Plus- und Minuspol dieser Batterie angelegt, während die parallel dazu liegenden Spulen 14 und 16 über einen Umschalter 2o mit den Polen der Batterie verbunden sind. Dieser Schalter ermöglicht es; die Stromrichtung in den hintereinandergeschalteten Spulen 14 und 16 wahlweise umzukehren.
  • Fließt der Gleichstrom durch die Spulen 14 und 16 beispielsweise in derselben Richtung wie durch die Spulen i3 und 15, d. h. ist der Schalter 2o in die Stellung S für Signalgebung gebracht, so sind alle vier Schwingergleichsinnig polarisiert. Wird von der Wechselstromquelle 17 durch die Spulen g bis 12 beispielsweise ein Wechselstrom hindurchgeschickt, so schwingen alle vier Membranen der Schwinger gleichphasig, und es entsteht ein Schallfeld, das im wesentlichen waagerecht gerichtet ist und seine maximale Wirkung in der Richtung des Pfeiles A hat. Wird dagegen der Schalter :2o in die Stellung L für Lotung umgelegt, so durchfließt der Gleichstrom der Batterie ig die Spulen 14 und 16 in umgekehrtem Sinne wie die Spulen i3 und 15. Die Phase der Schwinger 2 und 4 ist infolgedessen gegen die Phase der Schwinger i und 3 um i8o° verschoben. Die Folge davon ist, daß die Wirkung der Schwinger, deren Abstand voneinander einhalb Wellenlänge beträgt, sich jetzt nicht mehr in Richtung des Pfeiles A addieren, sondern in Richtung des Pfeiles B, also in lotrechter Richtung. In waagerechter Richtung heben sich die Wirkungen der vier Schwinger auf, da je zwei Schwinger entgegengesetzte Phase haben.
  • Es ist leicht zu ersehen, daß bei Stellung des Schalters 2o in die Lage S die Einrichtung für den Signalverkehr zwischen Schiffen in waagerechter Richtung benutzt werden kann, während im Falle der Stellung des Schalters 2o in die Lage L die Einrichtung für die Aussendung bzw. Empfang des Schalles in lotrechter Richtung zu Lotzwecken benutzt werden kann.
  • Die Erfindung ist natürlich nicht auf dieses in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann sinngemäß auch für andere Einrichtungen Anwendung finden. Insbesondere ist es z. B. nicht notwendig, daß die Schwinger voneinander gerade einen Abstand von einhalb Wellenlänge haben. Der Erfindungsgedanke ist auch anwendbar, wenn die Abstände ein ungerades Vielfaches von einhalb Wellenlänge ausmachen, oder wenn die Schwinger nicht vollständig genau lotrecht untereinander angeordnet sind, sondern z. B. sich der Schiffsform anpassend die Verbindungslinie der Schwinger etwas von der Lotrechten abweicht.

Claims (1)

  1. PATEN TA N S-Y1tÜ CRE: i. Verfahren zur Benutzung einer Unterwasserschallsignalanlage für Echolotungen mittels einer Mehrzahl von Sendern bzw. Empfängern, die in lotrechter Gruppenanordnung in Abständen von einhalb Wellenlänge voneinander an einem Schiff angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zum Übergang von Signalbetrieb auf Lotbetrieb die Phase jedes zweiten Schwingers umgekehrt wird. Eine Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei polarisierten Schwingern die Umkehrung der Phase durch Umkehrung der Polarisation der betreffenden Schwinger herbeigeführt wird. 3. Eine Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurcL gekennzeichnet, daß bei induktiv mit einer Stromquelle bzw. mit einem Anzeigegerät verbundenen Schwingern die Umkehrung der Phase der betreffenden Schwinger durch umgekehrte Polung der Primär-oder Sekundärwicklungen der Induktionsspulen bewirkt wird.
DEA61990D 1931-05-20 1931-05-20 Verfahren zur Benutzung einer Unterwasserschallsignalanlage fuer Echolotungen Expired DE554540C (de)

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